Ernährungsberater-Ausbildung: Fernkurse ab 149 € im Vergleich

Von B-Lizenz bis Hochschulzertifikat: Fernlehrgänge von SGD, ILS, BTB und weiteren Akademien – nach Kosten, Dauer und Spezialisierung verglichen
 · Letzte Aktualisierung 25.02.2026

„Ernährungsberater“ ist in Deutschland kein geschützter Beruf – jeder darf sich so nennen. Das macht die Auswahl unter den verfügbaren Fernlehrgängen unübersichtlich. Diese Seite vergleicht rund 60 Fernkurse von über 20 Akademien nach Kosten, Dauer und Spezialisierung – vom kompakten C-Lizenz-Kurs ab 149 € bis zum Hochschulzertifikat der APOLLON Hochschule.

Ob allgemeine Ernährungsberatung, vegane Ernährung, Sporternährung oder Kinderernährung: Hier erfährst du, welcher Kurs zu deinem Ziel passt, was die Ausbildung kostet und was du mit dem Abschluss beruflich anfangen kannst – und was nicht.

Alle Kurse im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 60 Kurse im Fachbereich Ernährung. Gezeigt werden die ersten 20 Top-Kurse. Nutze die Filterfunktion oder unsere Suche, um weitere Kurse im Fachbereich zu entdecken.

beliebt!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  15 Monate
  • ab 199 € monatlich
  •  12 Kommentare & Fragen
beliebt!
Weiterbildung, Hochschulzertifikat
  •  APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft
  •  9 Monate
  •  16 ECTS
  • ab 225 € monatlich
  •  13 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Bildungswerk für therapeutische Berufe
  •  14 Monate
  •  wahlweise mit zusätzlicher Fachrichtung „Heilpflanzenkunde“ oder „Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien“
  • ab 152 € monatlich
  •  5 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Institut für Lernsysteme
  •  15 Monate
  • ab 152 € monatlich
  •  4 Kommentare & Fragen
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Impulse – Schule für freie Gesundheitsberufe
  •  12 Monate
  • ab 78 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  IST-Studieninstitut
  •  14 Monate
  • ab 183 € monatlich
  •  3 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  FORUM Berufsbildung
  •  9 Monate
Weiterbildung, Lizenz
  •  IST-Studieninstitut
  •  3 Monate
  • ab 188 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  IST-Studieninstitut
  •  3 Monate
  • ab 198 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  IST-Studieninstitut
  •  3 Monate
  • ab 69 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Bildungswerk für therapeutische Berufe
  •  12 Monate
  • ab 170 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  OTL Akademie
  •  6 Monate
  • ab 156 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Fernakademie für Erwachsenenbildung
  •  15 Monate
  • ab 152 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  FORUM Berufsbildung
  •  5 Monate
Weiterbildung, Zertifikat
  •  BSA-Akademie
  •  9 Monate
  • ab 347 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Laudius Akademie für Fernstudien
  •  15 Monate
  • ab 128 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  9 Monate
  • ab 209 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  aesthetic+cosmetic
  •  16 Monate
  • ab 100 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Institut für Lernsysteme
  •  6 Monate
  • ab 166 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Lizenz
  •  Academy of Sports
  •  13 Monate

Welche Ernährungsberater-Ausbildung passt zu dir?

Der Weg in die Ernährungsberatung hängt vom Ziel ab. Wer eigenständig beraten will, braucht keine bestimmte Vorqualifikation – ein Fernlehrgang genügt. Wer Ernährungstherapie anbieten oder über die Krankenkasse abrechnen möchte, braucht zusätzlich einen Grundberuf (etwa Diätassistenz) und eine DGE- oder QUETHEB-Zertifizierung.

AusbildungswegDauerKostenAbschlussFür wen?
Fernlehrgang (Zertifikat) 1–15 Monate 149–4.479 € Institutszertifikat Quereinstieg, Selbstständigkeit, Zusatzqualifikation
Fernlehrgang (Lizenz A/B/C) 1–13 Monate 329–1.620 € Lizenz (nicht standardisiert) Fitness- und Gesundheitsbranche
Hochschulzertifikat 4–9 Monate 804–1.800 € Hochschulzertifikat mit ECTS Akademische Weiterbildung, ggf. Anrechnung auf Studium
IHK-Zertifikat ca. 12 Monate ab 3.108 € IHK-Zertifikat (kein IHK-Abschluss!) Zusatzqualifikation mit IHK-Siegel
Studium (Ökotrophologie) 36–48 Monate variiert B.Sc. / M.Sc. Ernährungstherapie, Kassenabrechnung, Forschung

Die meisten Fernlehrgänge auf dieser Seite sind Zertifikatskurse – sie qualifizieren für die präventive Ernährungsberatung gesunder Menschen. Wenn du nicht sicher bist, welcher Schwerpunkt zu dir passt, hilft dir der Ernährungs-Kompass:

Finde in 2 Schritten den passenden Ernährungskurs

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Welcher Schwerpunkt interessiert dich?

Welcher Umfang?

Wie werde ich Ernährungsberaterin oder Ernährungsberater?

Der klassische Weg führt über einen Fernlehrgang mit institutsinternem Zertifikat. Die umfassendsten Kurse dauern 14 bis 15 Monate und decken Ernährungslehre, Lebensmittelkunde, Anatomie, Beratungsmethodik und häufig auch Grundlagen der Selbstständigkeit ab. Kürzere Kurse (3 bis 6 Monate) konzentrieren sich auf die Kernkompetenzen.

Formale Voraussetzungen gibt es bei den meisten Anbietern nicht – lediglich die SGD empfiehlt einen mittleren Schulabschluss. Die APOLLON Hochschule bietet als einzige ein Hochschulzertifikat mit ECTS-Punkten an.

Preislich liegen die Kurse zwischen 594 € (IST, 3 Monate) und 4.479 € (BSA-Akademie, 9 Monate). Das BTB bietet mit 2.128 € bei 14 Monaten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und integriert naturheilkundliche Ansätze. Die Impulse-Schule ist mit 936 € bei 12 Monaten der günstigste längere Kurs.

Lizenz-System: C-, B- und A-Lizenz

Einige Anbieter – vor allem die Online Fitness Academy, die ASG und die Academy of Sports – nutzen ein dreistufiges Lizenzsystem. Die C-Lizenz vermittelt Grundlagen, die B-Lizenz qualifiziert für eigenständige Beratung, die A-Lizenz vertieft Themen wie ernährungsbedingte Erkrankungen und Beratungspsychologie. Dieses System ist nicht standardisiert – es gibt keinen einheitlichen Branchenstandard wie bei Fitnesstrainerlizenzen.

Die OFA bietet die meisten Kombinationsmöglichkeiten (C+B, B+A, C+B+A). Die ASG hat mit 549 € die günstigste B-Lizenz, die Academy of Sports die umfassendste A-Lizenz (13 Monate, 1.620 €).

Ernährungscoach-Lehrgänge

Ernährungscoach-Kurse gehen über reine Wissensvermittlung hinaus und legen den Fokus auf Coaching-Kompetenz, Verhaltensänderung und Gesprächsführung. Sie eignen sich für alle, die in der 1:1-Beratung oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement arbeiten wollen.

Ernährungscoach-Kurse im Vergleich
KursAnbieterStudiendauerKosten
6 Monateab 599 € insgesamt
3 Monateab 898 € insgesamt
16 Monateab 1648 € insgesamt
5 Monateab 1800 € insgesamt
14 Monateab 2562 € insgesamt
Die meisten Fernlehrgänge qualifizieren für die präventive Beratung gesunder Menschen – nicht für die Ernährungstherapie bei Erkrankungen.

Welche Spezialisierungen gibt es?

Neben der allgemeinen Ernährungsberatung gibt es Fernkurse mit klarem Fokus: vegane Ernährung, Sporternährung, Kinderernährung und ganzheitliche Ansätze. Diese Spezialisierungen lassen sich gut mit einer allgemeinen Ausbildung kombinieren – oder als eigenständige Qualifikation nutzen.

Vegane und vegetarische Ernährung

Pflanzliche Ernährung ist einer der stärksten Wachstumstrends in der Branche: Laut Trendreport Ernährung 2025 bewerten 82 % der befragten Fachleute pflanzliche Kost als wachsend. Die Kurse vermitteln Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung, kritische Nährstoffe (B12, Eisen, Omega-3) und spezifische Beratungskompetenz.

Die ecodemy ist der einzige Anbieter, der sich ausschließlich auf vegane Ernährung spezialisiert hat (15 Monate, 1.935 €). Für einen kompakten Einstieg bieten ASG (3 Monate, 449 €) und OTL (6 Monate, 645 €) kurze Alternativen.

Sporternährung und Gewichtsmanagement

Sporternährung und Gewichtscoaching sind vor allem für Fitnesstrainerinnen und -trainer interessant, die ihre Beratungskompetenz erweitern wollen. Die Kurse behandeln Nährstofftiming, Leistungsernährung, Supplementierung und – im Bereich Gewichtsmanagement – Diätplanung, Verhaltensänderung und Coaching-Techniken.

Sporternährung und Gewichtsmanagement im Vergleich
KursAnbieterStudiendauerKosten
3 Monateab 564 € insgesamt
3 Monateab 898 € insgesamt
3 Monateab 898 € insgesamt
9 Monateab 1395 € insgesamt
9 Monateab 1881 € insgesamt
14 Monateab 2128 € insgesamt

Kinderernährung

Fernkurse zur Kinderernährung richten sich an Erzieherinnen und Erzieher, Tagespflegepersonen, Eltern und Fachkräfte in Kitas oder Schulen. Themen sind Ernährung in der Schwangerschaft, Säuglingsernährung, Beikost, Essverhalten bei Kindern und Jugendlichen sowie Allergien und Unverträglichkeiten.

Die APOLLON Hochschule bietet als einzige ein Hochschulzertifikat in diesem Bereich (4 Monate, 804 €). Der umfassendste Kurs ist der „Ernährungs- und Bewegungspädagoge für Kinder“ der Academy of Sports (24 Monate, 3.163 €).

Ganzheitliche Ernährungsberatung

Ganzheitliche Kurse verbinden Ernährungslehre mit naturheilkundlichen Ansätzen: Ayurveda, Heilpflanzenkunde, Mykotherapie oder traditionelle chinesische Diätetik. Sie richten sich an Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Therapeutinnen und Therapeuten oder alle, die einen alternativmedizinischen Schwerpunkt setzen wollen.

Die Rolf-Schneider-Akademie bietet zwei spezialisierte Kurse: einen für den breiten Einstieg (9 Monate, 1.050 €) und einen für Gesundheitsfachberufe (8 Monate, 970 €). Weitere Spezialkurse in dieser Kategorie: Beraterinnen und Berater für Nahrungsergänzungsmittel (ASG, SGD), Küchenleitung (IST) und Wein- & Genussexperte mit IHK-Abschluss (SGD).

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Was kostet eine Ernährungsberater-Ausbildung per Fernlehrgang?

Eine Ernährungsberater-Ausbildung per Fernlehrgang kostet zwischen 149 € für einen Kompaktkurs zur Kinderernährung und 4.479 € für die umfassende BSA-Ausbildung. Die meisten allgemeinen Ernährungsberater-Kurse liegen zwischen 900 und 3.000 €. Die Kosten im Überblick:

KurstypKosten (Gesamt)Dauer
Ernährungsberater (allgemein) 594–4.479 € 3–15 Monate
Lizenz (C/B/A) 329–1.620 € 1–13 Monate
Ernährungscoach 599–2.562 € 3–16 Monate
Vegan/vegetarisch 449–2.200 € 3–15 Monate
Sporternährung/Gewicht 564–2.128 € 3–14 Monate
Kinderernährung 149–3.163 € 1–24 Monate
Ganzheitlich 207–2.860 € 3–21 Monate
Hochschulzertifikat (APOLLON) 804–1.800 € 4–9 Monate

Die meisten Anbieter ermöglichen Ratenzahlung – die monatliche Belastung liegt dann typischerweise zwischen 69 und 200 €. Wer arbeitssuchend ist, kann über die Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein beantragen: Kurse mit AZAV-Zulassung (z. B. bei SGD, ILS oder der Academy of Sports) werden dann bis zu 100 % gefördert. Alle Kosten für berufliche Weiterbildung sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar.

Was verdient man als Ernährungsberaterin oder Ernährungsberater?

Angestellte Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater verdienen im Durchschnitt rund 38.400 € brutto im Jahr – je nach Qualifikation, Arbeitgeber und Region zwischen 1.800 und 4.100 € brutto pro Monat. Selbstständige nehmen typischerweise 70 bis 120 € pro Beratungsstunde.

KarrierewegGehalt / HonorarTypische Arbeitgeber
Angestellt (Einstieg) 1.800–2.700 €/Monat Fitnessstudios, Wellnesshotels, Lebensmittelindustrie
Angestellt (erfahren) 3.000–4.100 €/Monat Kliniken, Reha-Einrichtungen, Krankenkassen
Selbstständig 70–120 €/Stunde Eigene Praxis, Online-Beratung, Firmenkunden

Wer über die Krankenkasse abrechnen kann (DGE-Zertifizierung + Grundberuf), hat einen klaren Wettbewerbsvorteil: Kundinnen und Kunden müssen dann nur einen Teil der Kosten selbst tragen. Für Absolventinnen und Absolventen eines Fernlehrgangs ohne Grundberuf liegt der Fokus auf Präventionsberatung, betrieblichem Gesundheitsmanagement und Selbstzahler-Coaching.

Selbstständige Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater arbeiten oft mit Selbstzahlern – die Stundenhonorare liegen zwischen 70 und 120 €.

Die Branche wächst: Personalisierte Ernährung, pflanzliche Kost und digitale Beratungsformate (Videocalls, Apps) sind laut Trendreport Ernährung 2025 die wichtigsten Wachstumstreiber. Wer sich in einem dieser Bereiche spezialisiert, verbessert die eigenen Berufsaussichten.

Wird die Ernährungsberater-Ausbildung anerkannt?

Nein – zumindest nicht im staatlichen Sinne. „Ernährungsberater“ ist kein geschützter Berufstitel. Es gibt keine staatlich geregelte Ausbildung und keine Behörde, die den Berufszugang kontrolliert. Das bedeutet: Jeder darf Ernährungsberatung anbieten, unabhängig von der Qualifikation.

Was es gibt, sind Qualitätssiegel und Zulassungen, die bei der Orientierung helfen:

  • ZFU-Zulassung: Die Zentralstelle für Fernunterricht prüft die didaktische Qualität des Lehrgangs, das Lehrmaterial und die Vertragsbedingungen. Die ZFU bewertet den Lehrgang, nicht den Beruf. Alle großen Anbieter (SGD, ILS, BTB, IST, ASG, OTL) sind ZFU-zugelassen.
  • DGE-Zertifizierung: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) vergibt das Zertifikat „Ernährungsberater/DGE“ – das bekannteste Qualitätssiegel der Branche. Voraussetzung: Ein abgeschlossenes Studium der Ökotrophologie/Ernährungswissenschaft oder eine Diätassistenz-Ausbildung. Ein Fernlehrgang allein qualifiziert nicht für die DGE-Zertifizierung.
  • QUETHEB-Registrierung: Wird von Krankenkassen als Nachweis für qualifizierte Ernährungstherapie anerkannt – ebenfalls nur mit Grundberuf.

Rechtliche Grenzen: Wer darf was?

Das Heilpraktikergesetz (§ 1 HeilPrG) regelt, dass Ernährungstherapie – also die diätetische Behandlung von Erkrankungen wie Diabetes oder Zöliakie – als Heil­kunde gilt. Dafür braucht man eine Erlaubnis: als Diätassistentin, als Heilpraktikerin oder als Ärztin. Ein Fernlehrgangs-Zertifikat berechtigt ausschließlich zur präventiven Beratung gesunder Menschen.

Auch für die Kassenabrechnung nach § 20 SGB V (Präventionskurse) reicht ein Fernlehrgang allein nicht aus: Die Zentrale Prüfstelle Prävention verlangt eine anerkannte Grundqualifikation plus ein Zusatzzertifikat (DGE, QUETHEB oder VDOE).

Häufige Fragen zur Ernährungsberater-Ausbildung

  • Brauche ich Vorkenntnisse für einen Ernährungsberater-Fernkurs? In der Regel nicht. Die meisten Anbieter setzen keine formalen Voraussetzungen voraus – lediglich die SGD empfiehlt einen mittleren Schulabschluss. Für die APOLLON-Hochschulzertifikate ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein (Fach-)Abitur Voraussetzung.
  • Kann ich mit einem Fernlehrgang über die Krankenkasse abrechnen? Nein. Für die Kassenabrechnung nach § 20 oder § 43 SGB V brauchst du einen anerkannten Grundberuf (z. B. Diätassistenz, Ökotrophologie-Studium) plus eine DGE- oder QUETHEB-Zertifizierung. Ein Fernlehrgang allein genügt nicht.
  • Was ist der Unterschied zwischen Ernährungsberater und Diätassistent? Diätassistentin ist ein geschützter Gesundheitsfachberuf mit dreijähriger Vollzeitausbildung. Diätassistentinnen dürfen Ernährungstherapie durchführen und über die Krankenkasse abrechnen. „Ernährungsberater“ ist kein geschützter Titel.
  • Ist das IHK-Zertifikat ein echtes IHK-Abschluss? Nein. Es handelt sich um Zertifikatslehrgänge, die in Kooperation mit einer lokalen IHK-Kammer angeboten werden. Das ist nicht vergleichbar mit einem IHK-Abschluss wie dem Fachwirt oder Meister.
  • Wie lange dauert die Ausbildung? Je nach Kurs zwischen 1 und 24 Monaten. Die meisten allgemeinen Ernährungsberater-Kurse dauern 9 bis 15 Monate bei einem Zeitaufwand von 5 bis 10 Stunden pro Woche. Kürzere Lizenzkurse (C-/B-Lizenz) sind in 1 bis 3 Monaten abgeschlossen.

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