Du willst dich beruflich weiterentwickeln, ohne deinen Job aufzugeben? Hier findest du berufsbegleitende Weiterbildungen aller Fachbereiche – sortiert nach den Bewertungen Tausender Absolventinnen und Absolventen. Ob du schon weißt, welchen Abschluss du anstrebst, oder erst Orientierung brauchst: Vergleiche Kurse, Kosten und Abschlüsse – vom IHK-Fachwirt über Hochschulzertifikate bis zur Fitnesslizenz.
- Alle 30-Top-Kurse im Überblick
- Welcher Fachbereich passt zu dir?
- IHK, Hochschulzertifikat oder Zertifikat: Welcher Abschluss lohnt sich?
- Was kostet eine berufsbegleitende Weiterbildung?
- So funktioniert eine Weiterbildung neben dem Job
- Worauf solltest du bei der Kurswahl achten?
- Wie anerkannt sind berufsbegleitende Weiterbildungen bei Arbeitgebern?
- Die wichtigsten Anbieter für berufsbegleitende Weiterbildungen
- Häufige Fragen zu berufsbegleitenden Weiterbildungen
Alle 30-Top-Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 1417 Kurse im Fachbereich Fernkurse. Gezeigt werden die ersten 30 Top-Kurse. Nutze die Filterfunktion oder unsere Suche, um weitere Kurse im Fachbereich zu entdecken.
Erzieherin/Erzieher
- Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz
- 24 Monate
- ab 250 € monatlich
- 114 Kommentare & Fragen
Abitur, Einstieg mit Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss
- Institut für Lernsysteme
- 30 Monate
- ab 154 € monatlich
- 45 Kommentare & Fragen
Heilpädagogik
- Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz
- 30 Monate
- ab 250 € monatlich
- 11 Kommentare & Fragen
Abitur, Aufbaulehrgang oder Gesamtlehrgang
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 32 Monate
- Darmstadt
- 4 Kursvarianten: Englisch + 2. Sprache oder Naturwissenschaften
- ab 210 € monatlich
- 22 Kommentare & Fragen
Fachhochschulreife Gesundheit
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- Darmstadt
- Einstieg auch ohne Realschulabschluss möglich
- ab 210 € monatlich
- 114 Kommentare & Fragen
Psychologischer Berater, Personal Coach
- Europäische Fernhochschule Hamburg
- 10 Monate
- 16 ECTS
- ab 293 € monatlich
- 12 Kommentare & Fragen
Realschulabschluss, mit oder ohne Hauptschulabschluss
- Institut für Lernsysteme
- 24 Monate
- ab 150 € monatlich
- 57 Kommentare & Fragen
Abitur, Einstieg mit Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 30 Monate
- ab 154 € monatlich
- 20 Kommentare & Fragen
Staatl. gepr. Übersetzer Englisch
- AKAD University
- 24 Monate
- ab 183 € monatlich
- 36 Kommentare & Fragen
Elektrofachkraft IHK
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 9 Monate
- Heppenheim, Erbach
- inkl. Praxisseminar in den Laborräumen der IHK
- ab 232 € monatlich
- 37 Kommentare & Fragen
Staatl. gepr. Techniker der Fachrichtung Holztechnik
- DAA-Technikum
- 42 Monate
- ab 136 € monatlich
- 16 Kommentare & Fragen
Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen (IHK)
- Institut für Lernsysteme
- 12 Monate
- ab 142 € monatlich
- 35 Kommentare & Fragen
Fachabitur
- Virtuelle Berufsoberschule Bayern
- 24 Monate
- 46 Kommentare & Fragen
Realschulabschluss
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- Darmstadt
- 2 Prüfungstermine im Jahr für die Abschlussprüfungen
- ab 210 € monatlich
- 53 Kommentare & Fragen
Betriebswirt
- IU Internationale Hochschule
- 18 Monate
- ab 259 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Abitur
- Lernzentrum am Killesberg
- 36 Monate
- ab 150 € monatlich
- 16 Kommentare & Fragen
Fachhochschulreife Maschinenbau
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- Darmstadt
- ab 210 € monatlich
- 8 Kommentare & Fragen
Gesundheitspädagoge, Gesundheitsberater
- Bildungswerk für therapeutische Berufe
- 24 Monate
- Wahlweise mit zusätzlicher Fachrichtung „Burnout-Prävention“, „Heilpflanzenkunde“ oder „Lebensmittelunverträglichkeiten“
- ab 180 € monatlich
- 15 Kommentare & Fragen
Fachhochschulreife Wirtschaft und Verwaltung
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- Darmstadt
- ab 210 € monatlich
Fachhochschulreife Wirtschaft
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 24 Monate
- ab 159 € monatlich
- 24 Kommentare & Fragen
Fachpädagoge für Ganztagsbildung (IHK)
- Akademie für Ganztagspädagogik
- 16 Monate
- ab 162 € monatlich
- 16 Kommentare & Fragen
Staatl. gepr. Übersetzer Französisch
- AKAD University
- 24 Monate
- ab 183 € monatlich
- 32 Kommentare & Fragen
Allgemeine und Spezielle Medikamentenlehre in der Altenpflege
- Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk
- 6 Monate
- Bamberg
- ab 103 € monatlich
- 17 Kommentare & Fragen
Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK)
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 27 Monate
- ab 229 € monatlich
- 17 Kommentare & Fragen
Gepr. Personalreferent (bSb)
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 12 Monate
- Wiesbaden
- ab 172 € monatlich
Gepr. Berufspädagoge (IHK)
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 21 Monate
- ab 232 € monatlich
- 12 Kommentare & Fragen
Heilpraktiker Psychotherapie
- Bildungswerk für therapeutische Berufe
- 12 Monate
- wahlweise mit Fachrichtung „Burnout-Prävention“, „Entspannungstherapie“, „Psychologischer Berater“ oder „Systemische Beratung“
- ab 190 € monatlich
- 9 Kommentare & Fragen
Dolmetscher
- Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln
- 6 Monate
- ab 295 € monatlich
- 29 Kommentare & Fragen
Maschinenbautechniker
- DAA-Technikum
- 42 Monate
- Köln, Düsseldorf, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Berlin
- ab 46 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Realschulabschluss, mit oder ohne Vorstufe
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 24 Monate
- Hamburg
- ab 148 € monatlich
- 6 Kommentare & Fragen
Welcher Fachbereich passt zu dir?
Berufsbegleitende Weiterbildungen decken ein breites Spektrum ab – von kaufmännischen Aufstiegsfortbildungen bis zu Kreativkursen. Die folgenden sieben Fachbereiche helfen dir, dich zu orientieren.
- Wirtschaft & Beruf: Für alle, die aufsteigen wollen – Betriebswirt-Lehrgänge, Fachwirt-Ausbildungen, Projektmanagement und Buchhaltung. Typische Abschlüsse: IHK-Fachwirt, Staatlich geprüfter Betriebswirt, Hochschulzertifikat.
- Gesundheit & Soziales: Der größte Fachbereich – von der Heilpraktiker-Ausbildung über Ernährungsberatung und Pflegemanagement bis zu Coaching-Zertifikaten. Für alle, die im Gesundheitswesen arbeiten oder dorthin wechseln wollen.
- Informatik & Internet: Programmierung, Netzwerktechnik, IT-Security, KI und Onlinemarketing. Hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt, viele Kurse auch ohne Vorkenntnisse möglich.
- Medien & Kreativität: Grafikdesign, Fotografie, Videoproduktion, Journalismus und Musikproduktion. Ideal für Kreative, die ihr Hobby zum Beruf machen oder sich in Medienberufen spezialisieren wollen.
- Fremdsprachen: Von Englisch und Business English über Spanisch und Französisch bis zum Cambridge Certificate oder Staatlich geprüften Übersetzer. Für den Karriereschub im internationalen Umfeld.
- Technik & Handwerk: Staatlich geprüfter Techniker, Meisterbriefe, Elektrotechnik und technisches Zeichnen. Aufstiegsfortbildungen für Fachkräfte in Produktion, Handwerk und Industrie.
- Schulabschlüsse: Abitur, Fachhochschulreife, Mittlere Reife und Hauptschulabschluss – alle per Fernunterricht nachholbar. Der Grundstein für weiterführende Karriereschritte.
IHK, Hochschulzertifikat oder Zertifikat: Welcher Abschluss lohnt sich?
Der Abschluss entscheidet darüber, wie eine Weiterbildung bei Arbeitgebern ankommt – und wie anspruchsvoll der Weg dorthin ist. Die Unterschiede sind erheblich.
Staatlich geprüfte Abschlüsse und Aufstiegsfortbildungen
Staatlich geprüfte Abschlüsse stehen an der Spitze der Wertigkeit. Du legst eine Prüfung nach einheitlichen staatlichen Standards ab – etwa zum Staatlich geprüften Betriebswirt oder zum Staatlich geprüften Techniker. Diese Abschlüsse gelten als Hochschulzugangsberechtigung und ermöglichen ein anschließendes Studium. Der Aufwand ist entsprechend hoch: Rechne mit ein bis zwei Jahren Lernzeit neben dem Beruf.
IHK-Abschlüsse
IHK-Abschlüsse wie der Fachwirt oder Industriemeister genießen in der Wirtschaft hohes Ansehen, weil die Prüfungen durch die Industrie- und Handelskammern nach einheitlichen Standards abgenommen werden. Personalverantwortliche kennen und schätzen diese Qualifikationen. Die Kurse sind lernintensiv – im Schnitt rund 10 Monate bei monatlichen Kosten ab etwa 25 €.
Hochschulzertifikate
Hochschulzertifikate werden von Hochschulen vergeben und verbinden akademisches Niveau mit kompakter Laufzeit. Vorteil: Viele Zertifikate lassen sich auf ein späteres Studium anrechnen – du kannst also „reinschnuppern", ohne dich gleich für einen ganzen Studiengang zu verpflichten. Die durchschnittliche Dauer liegt bei rund 6 Monaten, die Kosten starten ab etwa 50 € pro Monat.
Zertifikate und Lizenzen
Der Großteil der Weiterbildungen schließt mit einem institutseigenen Zertifikat oder einer Lizenz ab. Die Qualität variiert stark – von hochwertigen Branchenzertifikaten bis zu wenig aussagekräftigen Teilnahmebestätigungen. Achte besonders auf die Studieninhalte und die ZFU-Zulassung. Zertifikatskurse starten ab etwa 33 € pro Monat und dauern im Schnitt rund 10 Monate.
| Abschluss | Wertigkeit | Ø Dauer | Kosten ab | Für wen geeignet |
|---|---|---|---|---|
| Staatlich geprüft | Sehr hoch | 12–24 Mon. | ~100 €/Mon. | Aufsteiger mit klarem Karriereziel |
| IHK-Abschluss | Hoch | ~10 Mon. | ~25 €/Mon. | Berufstätige in Wirtschaft & Industrie |
| Hochschulzertifikat | Hoch | ~6 Mon. | ~50 €/Mon. | Studieninteressierte, Spezialisierer |
| Zertifikat | Variabel | ~10 Mon. | ~33 €/Mon. | Einsteiger, Spezialisierer, Hobbylerner |
| Lizenz | Branchenspezifisch | ~6 Mon. | ~78 €/Mon. | Sport, Fitness, Gesundheit |
Ausführlich dazu: Staatlich geprüfter Betriebswirt vs. Fachwirt: Die 4 wichtigsten Unterschiede
Was kostet eine berufsbegleitende Weiterbildung?
Die Kosten hängen stark vom angestrebten Abschluss ab. Kompakte Zertifikatskurse gibt es ab rund 33 € pro Monat, IHK-Lehrgänge kosten im Schnitt etwa 260 € monatlich, Hochschulzertifikate rund 290 €. Nach oben ist die Spanne weit – spezialisierte Programme können deutlich mehr kosten.
Zur Orientierung: Über alle Abschlussarten hinweg zahlst du im Durchschnitt rund 215 € pro Monat. Dazu kommen je nach Kurs Kosten für Präsenzveranstaltungen (Anreise, Unterkunft), Prüfungsgebühren und Lehrmaterialien. Diese versteckten Kosten solltest du von Anfang an einkalkulieren.
Ausführlich dazu: Fernstudium-Kosten: Das kostet ein Fernstudiengang, das wird gefördert
Welche Förderung gibt es für berufsbegleitende Weiterbildungen?
Die gute Nachricht: Der Staat investiert so viel in Weiterbildung wie nie zuvor – das Budget der Bundesagentur für Arbeit liegt 2026 bei über 4 Milliarden Euro. Für dich bedeutet das konkret:
- Bildungsgutschein: Übernimmt bis zu 100 % der Kursgebühren inklusive Fahrtkosten und Prüfungsgebühren. Voraussetzung: Die Weiterbildung muss als Maßnahme zugelassen sein. Seit 2025 sind ausschließlich die Agenturen für Arbeit zuständig (nicht mehr die Jobcenter). Mehr zur 100-%-Förderung
- Qualifizierungsgeld: Seit 2024 erhalten Beschäftigte, die vom Strukturwandel betroffen sind, 60 bis 67 % ihres Nettoentgelts während der Weiterbildung. Dein Arbeitgeber stellt dich frei, das Qualifizierungsgeld sichert dein Einkommen.
- KOMPASS-Programm: Speziell für Solo-Selbstständige – bis zu 4.500 € Zuschuss für individuelle Weiterbildungen.
- Aufstiegs-BAföG: Fördert Aufstiegsfortbildungen (Fachwirt, Meister, Betriebswirt) mit bis zu 75 % der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Schüler-BAföG für Schulabschlüsse wird als Vollzuschuss gewährt. Alles zum BAföG für Fernstudierende
- Steuerliche Absetzbarkeit: Weiterbildungskosten kannst du in voller Höhe als Werbungskosten geltend machen – Kursgebühren, Lehrmaterialien, Fahrtkosten für Seminare.
So funktioniert eine Weiterbildung neben dem Job
Berufsbegleitende Weiterbildungen sind so organisiert, dass du sie in deiner Freizeit absolvieren kannst – abends, am Wochenende oder im eigenen Rhythmus. Der typische Ablauf:
- Anmeldung und Probestudium: Du meldest dich bei einer Fernschule oder Hochschule an. Für staatlich zugelassene Fernlehrgänge gilt ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen – viele Anbieter erweitern diese Frist freiwillig auf 4 Wochen.
- Online-Campus und Materialien: Die meisten Anbieter stellen Lernmaterialien digital über eine eigene Plattform bereit – Skripte, Videos, Übungen. Gedruckte Studienhefte gibt es je nach Anbieter zusätzlich per Post.
- Eigenständig lernen: Du arbeitest die Materialien im eigenen Tempo durch und bearbeitest Einsendeaufgaben, die von Dozentinnen und Dozenten korrigiert werden. Der Zeitaufwand liegt je nach Kurs bei 5 bis 15 Stunden pro Woche.
- Seminare und Praxistage: Manche Kurse beinhalten Präsenzveranstaltungen oder Online-Seminare. Achte vorab darauf, ob diese verpflichtend sind und wo sie stattfinden.
- Abschlussprüfung: Am Ende steht die Prüfung – je nach Abschluss vor Ort, online oder vor einer externen Stelle wie der IHK. Nach Bestehen erhältst du dein Zertifikat, deinen IHK-Abschluss oder dein Hochschulzertifikat.
Worauf solltest du bei der Kurswahl achten?
Bei über tausend Fernkursen auf dem Markt lohnt sich ein genauer Blick, bevor du dich festlegst. Diese fünf Kriterien helfen bei der Entscheidung:
- ZFU-Zulassung prüfen: Jeder Fernlehrgang in Deutschland muss durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen sein. Die Zulassungsnummer findest du beim jeweiligen Anbieter – fehlt sie, Finger weg.
- Abschluss gegen Aufwand abwägen: Ein IHK-Abschluss ist wertvoll, aber auch lernintensiv. Wenn du dich vor allem fachlich vertiefen willst, kann ein Zertifikatskurs die bessere Wahl sein.
- Medienmix und Betreuung: Achte darauf, ob der Anbieter einen Online-Campus betreibt, Videos bereitstellt und persönliche Betreuung durch Dozentinnen und Dozenten bietet – nicht nur gedruckte Skripte.
- Versteckte Kosten einkalkulieren: Neben den monatlichen Gebühren fallen je nach Kurs Kosten für Seminare, Anreise, Prüfungsgebühren und Lehrmaterialien an. Frage beim Anbieter gezielt nach.
- Bewertungen lesen – aber richtig: Bewertungen anderer Absolventinnen und Absolventen sind hilfreich, aber nicht immer objektiv. Achte auf Bewertungen, die konkrete Inhalte, Betreuung und Organisation beschreiben – nicht nur auf Sterne.
Wie anerkannt sind berufsbegleitende Weiterbildungen bei Arbeitgebern?
Die Anerkennung hängt vom Abschluss ab. Staatlich geprüfte Abschlüsse und IHK-Abschlüsse genießen in der Wirtschaft hohes Ansehen – Personalverantwortliche kennen diese Qualifikationen und schätzen die nachgewiesene Prüfungsleistung. Hochschulzertifikate profitieren vom guten Ruf der ausstellenden Hochschule.
Bei institutseigenen Zertifikaten ist die Anerkennung differenzierter: Hier zählen vor allem die konkreten Inhalte und die Reputation der Fernschule. Grundsätzlich stehen viele Personalverantwortliche berufsbegleitenden Weiterbildungen positiv gegenüber – wer neben dem Job lernt, beweist Eigenmotivation, Disziplin und Organisationsfähigkeit.
Ausführlich dazu: Wie anerkannt ist Fernstudium in der Wirtschaft?
Die wichtigsten Anbieter für berufsbegleitende Weiterbildungen
In Deutschland gibt es Dutzende Fernschulen und Hochschulen, die berufsbegleitende Weiterbildungen anbieten. Hier ein Überblick über die bekanntesten – gegliedert nach Anbietertyp.
Große Fernschulen
- Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD): Gehört zur Klett-Gruppe. Hunderte Kurse in allen Fachbereichen, von IHK-Lehrgängen bis zu Schulabschlüssen. Sitz: Darmstadt.
- Institut für Lernsysteme (ILS): Ebenfalls Klett-Gruppe, ähnlich breites Angebot wie die SGD. Sitz: Hamburg.
- Fernakademie für Erwachsenenbildung: Dritter großer Klett-Anbieter mit Schwerpunkt auf beruflicher Weiterbildung. Sitz: Hamburg.
- Laudius Akademie: Breites Kursangebot mit besonders günstigen Einstiegspreisen. Sitz: Straelen am Niederrhein.
Spezialisierte Anbieter
- Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB): Spezialisiert auf Gesundheitsberufe – Heilpraktiker, Ernährungsberatung, Pflege, Sport und Fitness. Sitz: Remscheid.
- IST-Studieninstitut: Schwerpunkt auf Sport, Fitness, Gesundheit und Tourismus. Sitz: Düsseldorf.
- BSA-Akademie: Lizenzen und Zertifikate im Bereich Fitness, Gesundheit und Ernährung. Sitz: Saarbrücken.
- Academy of Sports: Fokus auf Sport- und Fitnesslizenzen, komplett online absolvierbar. Sitz: Backnang.
Hochschulen mit Zertifikatskursen
- IU Internationale Hochschule: Die größte private Fernhochschule Deutschlands. Neben Studiengängen auch Hochschulzertifikate in Wirtschaft, IT und Gesundheit – anrechenbar auf spätere Studiengänge.
- AKAD University: Schwerpunkt auf Wirtschaft, Technik und IT. Flexible Zertifikatskurse neben dem Beruf. Sitz: Stuttgart.
- Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH): Zertifikatskurse in Wirtschaft, Psychologie und Recht mit akademischem Anspruch. Sitz: Hamburg.
- SRH Fernhochschule: Hochschulzertifikate in Wirtschaft, Gesundheit und Psychologie. Sitz: Riedlingen.
Eine vollständige Übersicht aller Fernschulen findest du hier: Fernschulen in Deutschland
Häufige Fragen zu berufsbegleitenden Weiterbildungen
Das hängt vom Kurs ab. Viele Zertifikatskurse und Lizenzen sind ohne formale Voraussetzungen zugänglich. Für IHK-Abschlüsse brauchst du in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung. Hochschulzertifikate setzen teilweise Abitur oder Berufserfahrung voraus. Die genauen Anforderungen findest du in den jeweiligen Kursprofilen.
Kompakte Lizenzen und Hochschulzertifikate dauern im Schnitt rund 6 Monate. Zertifikatskurse und IHK-Lehrgänge liegen bei rund 10 Monaten. Aufstiegsfortbildungen wie der Staatlich geprüfte Betriebswirt oder Techniker benötigen 12 bis 24 Monate. Bei den meisten Anbietern kannst du kostenlos verlängern, wenn du mehr Zeit brauchst.
Viele Kurse lassen sich vollständig online absolvieren – Lernmaterialien, Einsendeaufgaben und Prüfungen finden digital statt. Einige Kurse beinhalten jedoch Präsenzveranstaltungen oder praktische Prüfungstage vor Ort. Ob Präsenzpflicht besteht, steht in der jeweiligen Kursbeschreibung.
Ein Fernstudium absolvierst du an einer Hochschule – es schließt mit einem akademischen Grad ab (Bachelor oder Master). Ein Fernlehrgang ist eine berufliche Weiterbildung, die mit einem Zertifikat, einer Lizenz oder einem IHK-Abschluss endet. Beide funktionieren berufsbegleitend und überwiegend von zuhause aus, unterscheiden sich aber im Abschluss und im akademischen Anspruch. Zum Fernstudium-Vergleich
Ja, und das lohnt sich für beide Seiten. Viele Arbeitgeber übernehmen Kursgebühren ganz oder teilweise – insbesondere, wenn die Weiterbildung einen direkten Nutzen für den Betrieb hat. Seit 2024 gibt es außerdem das Qualifizierungsgeld: Dein Arbeitgeber stellt dich frei, und du erhältst 60 bis 67 % deines Nettoentgelts. Fernstudium und Arbeitgeber unter einen Hut bringen
Das variiert je nach Kurs und Tempo. Als Richtwert: Die meisten Anbieter empfehlen 5 bis 15 Stunden pro Woche. Kompakte Zertifikatskurse liegen eher am unteren Ende, IHK-Lehrgänge und Aufstiegsfortbildungen am oberen. Viele Kurse lassen sich flexibel einteilen – du bestimmst selbst, wann und wie viel du lernst.



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