DeepL übersetzt einen Roman in Sekunden, ChatGPT formuliert Geschäftsbriefe auf Knopfdruck – braucht die Welt noch menschliche Übersetzer? Die kurze Antwort: Ja, aber andere als früher. Beglaubigte Übersetzungen für Gerichte, Simultandolmetschen bei Konferenzen und Fachübersetzungen in Medizin oder Recht kann keine KI rechtsverbindlich liefern. Genau hier setzen die Fernlehrgänge an – ab 98 € im Monat.
Mehrere Fernlehrgänge von drei Anbietern stehen zur Wahl: vom dreimonatigen Hochschulzertifikat bis zum 24-monatigen Fernstudium mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Übersetzer“. Dazwischen liegen der IHK-Abschluss zum Fremdsprachenkorrespondenten und die Dolmetscher-Ausbildung. Welcher Weg passt, hängt davon ab, wo du beruflich hin willst – und wie viel Zeit und Geld du investieren kannst.
Alle Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 9 Kurse im Fachbereich Übersetzer & Dolmetscher.
Staatl. gepr. Übersetzer Englisch
- AKAD University
- 24 Monate
- ab 229 € monatlich
- 36 Kommentare & Fragen
Staatl. gepr. Übersetzer Französisch
- AKAD University
- 24 Monate
- ab 229 € monatlich
- 32 Kommentare & Fragen
Dolmetscher
- Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln
- 6 Monate
- ab 295 € monatlich
- 29 Kommentare & Fragen
Staatl. gepr. Übersetzer Spanisch
- AKAD University
- 24 Monate
- ab 229 € monatlich
- 19 Kommentare & Fragen
Allgemeine Übersetzungslehre Englisch/Deutsch
- AKAD University
- 3 Monate
- 5 ECTS
- ab 98 € monatlich
- 8 Kommentare & Fragen
Übersetzer
- Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln
- 12 Monate
- ab 315 € monatlich
- 25 Kommentare & Fragen
Übersetzen von allgemeinsprachlichen Texten Englisch – Deutsch
- AKAD University
- 5 Monate
- 5 ECTS
- ab 98 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Fremdsprachenkorrespondent Englisch (IHK)
- Institut für Lernsysteme
- 15 Monate
- ab 165 € monatlich
Übersetzungskompetenz
- AKAD University
- 4 Monate
- 5 ECTS
- ab 249 € monatlich
Was kostet die Weiterbildung zum Übersetzer per Fernlehrgang?
Die Gesamtkosten reichen von 294 € für ein dreimonatiges Hochschulzertifikat bis 5.496 € für den 24-monatigen Fernlehrgang zum Staatlich geprüften Übersetzer. Monatlich zahlst du je nach Kurs zwischen 98 und 315 €.
Zwei Anbieter teilen sich den Markt: Die AKAD University bietet Hochschulzertifikate und den Staatlich geprüften Übersetzer in Englisch, Französisch und Spanisch an. Die Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln ist der einzige Anbieter für die Dolmetscher-Ausbildung und bietet den Staatlich geprüften Übersetzer als kürzere Alternative zur AKAD an (12 statt 24 Monate, dafür höhere Monatsrate). Den Fremdsprachenkorrespondenten (IHK) gibt es ausschließlich beim ILS.
Alle Lehrgangskosten lassen sich als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Je nach Steuersatz holst du 30–40 % zurück. Prüfe außerdem, ob dein Bundesland Bildungsurlaub für den gewählten Kurs gewährt – bis zu 10 Tage pro Jahr sind in vielen Ländern möglich.
Lohnt sich eine Übersetzer-Weiterbildung trotz KI?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was du damit vorhast. Der Beruf steht unter Druck – die FTSK Germersheim, Deutschlands größte Übersetzer-Fakultät, hat in 20 Jahren 62 % ihrer Studierenden verloren. Die Zeit hat 2025 alle Übersetzer- und Dolmetscher-Studiengänge aus ihrem Studienführer gestrichen. Für reine Standardübersetzungen – E-Mails, Produktbeschreibungen, einfache Geschäftskorrespondenz – sinkt die Nachfrage spürbar. DeepL und ChatGPT liefern hier brauchbare Ergebnisse.
Aber: Gerade weil sich so viele abwenden, entstehen Lücken in den Nischen, die KI nicht bedienen kann. Und genau dort liegt die Chance.
Beglaubigte Übersetzungen: gesetzlich geschützt
Übersetzungen für Gerichte, Behörden und Notare müssen von einem beeidigten Übersetzer angefertigt und mit Stempel und Unterschrift bestätigt werden – so schreibt es das Gerichtsverfassungsgesetz vor. Diese quasi-hoheitliche Funktion kann keine KI übernehmen. Typische Aufträge: Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Arbeitszeugnisse, Verträge und Gerichtsurteile. Die Nachfrage bleibt stabil – Einwanderung, internationales Recht und Urkundenverkehr sorgen für kontinuierlichen Bedarf. Voraussetzung für die Beeidigung ist der Abschluss „Staatlich geprüfter Übersetzer“.
Dolmetschen: menschliche Präsenz unverzichtbar
Simultandolmetschen erfordert mehr als Sprachkenntnisse: situatives Verstehen, kulturelle Sensibilität, Vertraulichkeit. Typische Einsatzorte: Gerichtsverhandlungen mit ausländischen Angeklagten, Asylverfahren beim BAMF, ärztliche Aufklärungsgespräche, Konferenzen und Vertragsverhandlungen. Hier ist KI noch weit von einer Ablösung entfernt – und der Bedarf wächst mit der Globalisierung. Konferenzdolmetscher im Bundesdienst verdienen zwischen 4.928 und 7.018 € brutto im Monat.
Fachübersetzung und Post-Editing: das neue Berufsbild
Statt Texte komplett selbst zu übersetzen, wird Post-Editing maschineller Übersetzungen (MTPE) zum neuen Kernberufsfeld: Die KI liefert den Rohentwurf, der Mensch korrigiert Feinheiten, Fachterminologie und kulturelle Nuancen. Besonders in Recht, Medizin und Technik bleibt Fachübersetzung gefragt – hier kann ein falsches Wort gravierende Folgen haben.
Welcher Abschluss passt zu dir?
Die Fernlehrgänge führen zu vier verschiedenen Abschlusstypen. Die Wahl hängt davon ab, wie viel Zeit du investieren kannst und welches Berufsziel du anstrebst.
Staatlich geprüfter Übersetzer
Der höchste Abschluss im Fernstudium – und der einzige, der zur Beeidigung berechtigt. Die AKAD University bietet den Lehrgang in Englisch, Französisch und Spanisch an (24 Monate, 229 €/Mon.). Die Dolmetscherschule Köln bietet eine kürzere Variante (12 Monate, 315 €/Mon.) – dafür mit festem Online-Unterricht statt reinem Selbststudium. Voraussetzung: Abitur oder Fachhochschulreife plus Sprachkenntnisse auf C1-Niveau. Die Prüfung besteht aus mehreren Klausuren und einer mündlichen Prüfung vor einem staatlichen Prüfungsamt.
Welchen Anbieter wählen? Wenn du gerne im eigenen Tempo lernst und 24 Monate Zeit mitbringst, ist die AKAD die günstigere Wahl (5.496 € gesamt). Wenn du feste Unterrichtszeiten brauchst und schneller fertig sein willst, ist die Dolmetscherschule Köln mit 12 Monaten der kürzere Weg (3.667 € gesamt, aber höhere Monatsrate). Inhaltlich bereiten beide auf dieselbe staatliche Prüfung vor.
Staatlich geprüfter Dolmetscher
Nur die Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln bietet diesen Abschluss per Fernunterricht an – in 6 Monaten für 1.720 € (295 €/Mon.). Verfügbare Sprachen: Englisch, Arabisch, Russisch, Spanisch und Französisch. Der Unterricht findet als Videokonferenz zu festen Zeiten statt, weil Dolmetschen Übungspraxis erfordert, die im reinen Selbststudium kaum aufzubauen ist. Ideal für alle, die bereits Übersetzer sind und sich fürs Dolmetschen qualifizieren wollen – und besonders interessant für Sprecherinnen und Sprecher von Arabisch oder Russisch, denn diese Sprachen bietet nur Köln an.
Fremdsprachenkorrespondent (IHK)
Kein reiner Übersetzungsabschluss, sondern eine kaufmännische Qualifikation an der Schnittstelle von Wirtschaft und Fremdsprache. Du lernst, Geschäftskorrespondenz auf Englisch zu führen, zu übersetzen und zu dolmetschen – allerdings auf Geschäftsebene, nicht literarisch oder juristisch. Das ILS bietet den 15-monatigen Lehrgang für 2.475 € (165 €/Mon.) an. Mehr dazu in der Kategorie Fremdsprachenkorrespondent.
Hochschulzertifikate (AKAD)
Drei kompakte Zertifikatskurse der AKAD University – ideal zum Einstieg oder zur Vertiefung einzelner Übersetzungskompetenzen. „Allgemeine Übersetzungslehre“ (3 Monate, 294 €) vermittelt die Grundlagen, „Übersetzen von allgemeinsprachlichen Texten“ (5 Monate, 490 €) vertieft die Praxis, „Übersetzungskompetenz“ (4 Monate, 996 €) deckt das breiteste Spektrum ab. Alle drei sind auf den Staatlich geprüften Übersetzer anrechenbar.
Finde in 1 Schritt den passenden Übersetzer-Fernlehrgang
Was ist dein Ziel?
Was lernst du im Fernlehrgang zum Übersetzer?
Der Lernaufwand variiert stark nach Abschlusstyp – von 5 Stunden pro Woche beim Hochschulzertifikat bis zu 12–15 Stunden beim Staatlich geprüften Übersetzer. So könnte eine typische Lernwoche für den Staatlich geprüften Übersetzer neben einem Vollzeitjob aussehen:
- Montag bis Donnerstag: Jeweils 2 Stunden abends – Studienhefte bearbeiten, Übersetzungsübungen
- Freitag: Pause oder Vokabeln wiederholen
- Samstag: 4–5 Stunden am Stück – Einsendeaufgaben, längere Übersetzungsprojekte
| Abschluss | Schwerpunkte | Lernform |
|---|---|---|
| Staatl. gepr. Übersetzer | Fachübersetzung (Wirtschaft, Recht, Technik), Kulturkunde, Sprachwissenschaft, Textanalyse | Selbststudium + Einsendeaufgaben |
| Dolmetscher | Konsekutiv- und Simultandolmetschen, Notizentechnik, Stegreifübersetzen, Terminologie | Online-Unterricht (Videokonferenz) |
| Fremdsprachenkorrespondent | Wirtschaftsenglisch, Handelskorrespondenz, Übersetzen, Bürokommunikation | Selbststudium + Einsendeaufgaben |
| Hochschulzertifikate | Übersetzungslehre, allgemeinsprachliche Übersetzung, Textsortenanalyse | Selbststudium + Einsendeaufgaben |
Die Dolmetscherschule Köln setzt auf feste Online-Unterrichtszeiten per Videokonferenz – du bist also zeitlich gebundener als bei reinen Fernlehrgängen. Die AKAD und das ILS arbeiten mit Studienheften im Selbststudium und flexiblen Einsendeaufgaben.
Was verdienen Übersetzerinnen und Übersetzer?
Angestellte Übersetzer und Dolmetscher verdienen laut StepStone und gehalt.de im Median rund 42.600 € brutto pro Jahr. Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 32.800 €, mit Erfahrung und Spezialisierung sind über 60.000 € möglich. Regional zahlt Hessen am besten (Ø 50.200 €/Jahr), in Ostdeutschland liegen die Gehälter deutlich niedriger.
| Berufsbild | Ø Jahresgehalt brutto |
|---|---|
| Übersetzer/Dolmetscher (angestellt) | ca. 42.600 € |
| Konferenzdolmetscher (Bundesdienst) | 59.100–84.200 € |
| Fremdsprachenkorrespondent | ca. 40.250 € |
Ein ehrlicher Hinweis zur Freiberuflichkeit: Viele Übersetzer arbeiten selbstständig, und hier sieht die Realität oft nüchterner aus. Laut dem Berufsverband BDÜ sollte der Jahresgewinn mindestens 46.000 € betragen – tatsächlich erreichen viele freiberufliche Übersetzer bei einem Wortpreis von 0,04 € nur rund 23.000 €. Preisdumping durch Agenturen ist ein bekanntes Problem. Wer freiberuflich arbeiten will, braucht eine klare Nische: beglaubigte Übersetzungen, Fachübersetzung (Recht, Medizin) oder seltene Sprachen.
Häufige Fragen zur Übersetzer-Weiterbildung
Das hängt vom Abschluss ab. Für den Staatlich geprüften Übersetzer an der AKAD University brauchst du Abitur oder Fachhochschulreife plus Sprachkenntnisse auf C1-Niveau. Die Dolmetscherschule Köln verlangt mittlere Reife. Für den Fremdsprachenkorrespondenten (IHK) am ILS und für die Hochschulzertifikate gibt es keine formalen Zugangsvoraussetzungen – gute Englischkenntnisse werden aber vorausgesetzt.
Ja – wenn du den Abschluss „Staatlich geprüfter Übersetzer“ erwirbst. Mit diesem Abschluss kannst du bei deinem zuständigen Landgericht die Beeidigung (je nach Bundesland auch „Ermächtigung“ oder „Vereidigung“) beantragen. Dann darfst du beglaubigte Übersetzungen für Gerichte und Behörden anfertigen. Die Hochschulzertifikate und der Fremdsprachenkorrespondent berechtigen nicht zur Beeidigung.
Übersetzer übertragen schriftliche Texte von einer Sprache in eine andere. Dolmetscher übertragen gesprochene Sprache – simultan (gleichzeitig) oder konsekutiv (zeitversetzt). Beides sind eigenständige Qualifikationen mit unterschiedlichen Anforderungen. Die Dolmetscherschule Köln bietet als einziger Anbieter beide Abschlüsse per Fernunterricht an.
Der BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer) verlangt für die ordentliche Mitgliedschaft einen Master oder Diplom in Translation – oder einen Bachelor plus Berufspraxis – oder einen beliebigen Hochschulabschluss plus 7 Jahre Berufserfahrung als Übersetzer. Der Staatlich geprüfte Übersetzer allein reicht nicht für die ordentliche Mitgliedschaft, aber er ist eine anerkannte Berufsqualifikation und kann den Einstieg in die Berufspraxis ebnen, die du für den BDÜ brauchst.
Nicht den gesamten Beruf, aber Teile davon. Standardübersetzungen (E-Mails, Produktbeschreibungen, einfache Texte) werden zunehmend von KI-Tools wie DeepL oder ChatGPT übernommen. Beglaubigte Übersetzungen, Fachübersetzungen in Recht oder Medizin und Dolmetschen bleiben menschlich – hier übernimmt die KI keine rechtliche Verantwortung. Das neue Berufsbild heißt Post-Editing: Du prüfst und korrigierst maschinelle Übersetzungen. Wer sich auf KI-resistente Nischen spezialisiert, hat weiterhin gute Berufsaussichten.
Wenn du nur „irgendwie mit Sprachen arbeiten“ willst, ohne ein konkretes Berufsziel, ist ein Fernlehrgang zum Übersetzer wahrscheinlich überdimensioniert. Ein allgemeiner Englischkurs oder ein Cambridge Certificate könnte dann passender sein. Auch wenn du ausschließlich Standardübersetzungen anbieten willst, solltest du die KI-Entwicklung ehrlich einschätzen – dieses Segment schrumpft.
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Danke im Voraus
ich habe vor die Weiterbildung zum staatlich geprüften Übersetzer bei der AKAD zu machen.
Das SDI in München bietet einen Doppelabschluss BA Übersetzer in nur einem Jahr an - Voraussetzung ist hier aber ein bayerischer FAK-Abschluss. Die AKAD hat ihren Sitz in Baden Württemberg. SDI kommt aber für mich nicht in frage aufgrund der Kosten und da ich Vollzeit arbeite.
Da ich gerne nach der Weiterbildung einen BA Abschluss anhängen würde, ist daher meine Frage ob es in Deutschland andere Schulen/Unis gibt die das anbieten?
Danke.
LG,
Daniela
Ich suche nach einem Kurs, durch den ich die Anerkennung als Übersetzer erlangen kann. Meine Muttersprachen sind Deutsch und Italienisch, ich habe mein Studium in Fremdsprachen in Italien absolviert, und würde nun gerne als Übersetzer für Deutsch und Italienisch arbeiten. Zudem habe ich sehr gute Englischkenntnisse, da ich dieses unterrichte. Den Schwerpunkt jedoch, würde ich schon gerne auf die Italienische Sprache setzten. Können Sie mir sagen, ob es eine berufsbegleitende Ausbildung dazu gibt?
eine berufsbegleitende Übersetzer-Ausbildung in Italienisch per Fernunterricht bzw. Fernstudium ist uns nicht bekannt. An der Übersetzer- und Dolmetscherschule Köln können Sie sich per Fernunterricht zur Übersetzerin in Englisch, Arabisch, Russisch, Spanisch oder Französisch weiterbilden lassen. Bei AKAD werden Spanisch, Französisch, Englisch angeboten.
Darüber hinaus gibt es sicher aber auch zahlreiche Institute, die im Präsenzunterricht zur Staatlich geprüften Übersetzerin in Italienisch weiterbilden.
könnte ich das Fernstudium absolvieren, auch wenn ich schon Vollzeit ein anderes Fach studiere?
welches Fernstudium meinen Sie? Einen Fernlehrgang können Sie natürlich auch absolvieren, wenn Sie bswp. an einer Hochschule immatrikuliert sind. Wenn Sie ein Zweitstudium meinen, das sollte natürlich auch möglich sein. Bitte informieren Sie sich direkt an Ihrer Hochschule und an der Hochschule, die den Zweitstudiengang anbietet.
Ich habe bei Hessischen Lehrkräfteakademie das gelesen:
*§ 3*
Zulassung zur Prüfung
(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer
1.
mindestens den Realschulabschluss, einen gleichwertigen Abschluss *ODER* eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweist.
Dann geht es auch ohne Realschule und mit Ausbildung in Hessen?
Siehe link:
https://hessisches-amtsblatt.de/wp-content/plugins/pdf-viewer/stable/web/viewer.html?file=/wp-content/uploads/online_pdf/pdf_2018/03_2018.pdf#Amtsblatt_03_2018.indd%3A.78532%3A272
Mit freundlichen Grüßen.
Andrés
danke für den Hinweis. Passend dazu auch dieser Beitrag: So kannst du die mittlere Reife durch Ausbildung nachträglich anerkennen lassen.
gilt das 1. Staatsexamen Anglistik (Lehramt) und (IHK-Fremdsprachenkorrespondentin Englisch als ausreichende Zulassungsvoraussetzung für die Übersetzerprüfung.
Besten Dank,
mit freundlichen Grüßen
Ruth Scheible
um z.B. zum Kurs Staatlich geprüfter Übersetzer Englisch zugelassen zu werden, werden hervorragende Sprachkenntnisse in Englisch und Deutsch bzw. Berufserfahrung als Übersetzer vorausgesetzt. Die Englischkenntnisse werden durch einen Eingangstest nachgewiesen, alternativ über Englischkenntnisse auf dem Niveau GER C1.
Für die Zulassung zur Prüfung wird dann Folgendes vorausgesetzt:
Diesen Voraussetzungen dürften Sie entsprechen.
ich bin bilingual aufgewachsen. Ich spreche deutsch und englisch sodass ich den Sprachtest auf C1 Niveau bestehen würde.
Zudem habe ich die mittlere Reife an einer deutschen Schule gemacht.
Reicht dies um zu den Prüfungen zugelassen zu werden? Denn Berufserfahrung habe ich ja keine...
MfG Lilia
Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist u.a.:
Siehe z.B.: weiterbildung/fremdsprachen/uebersetzer/11992
Wie Ihre Chancen sind, auch ohne Berufserfahrung zur Prüfung zugelassen zu werden, können Sie z.B. vom Anbieter des Lehrgangs, AKAD Weiterbildung, durch die Studienberatung prüfen lassen. Das hängt ja u.a. auch davon ab, in welchem Bundesland Sie leben bzw. sich prüfen lassen möchten.
Ich wohne in Spanien. Meine Fragen:
1.- Welche sprachliche Kenntnisse muss ich nachweisen? Ich habe vor Jahren das KDS am Goethe Institut abgelegt. Habe 3 veröffentliche Bücher ins Spanische übersetzt neben zahlreiche Übersetzungen für Privatkunden.
2.- Gilt auch als Zulassungsvoraussetzung das spanische Abitur?
3.- Wie oft finden die Seminare statt?
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort. Sonnige Grüsse.
2. Wenn es als gleichwertig anerkannt, worüber m.E. der Prüfungsausschuss entscheidet. Bitte beim Anbieter nachfragen.
3. Es sind insgesamt 7 Seminartage (in Stuttgart) innerhalb des 24-monatigen Kurses vorgesehen.
ich habe 24 Jahre in Spanien gelebt. In Deutschland habe ich das Gymnasium bis zur 11.Klase besucht. Leider habe ich keine Zeugnisse mehr (verbrannt). Richtig als Uebersetzerin oder Dolmetscherin habe ich ofiziell nicht gearbeitet. Ich habe aber in spanischen Firmen gearbeitet, lese die spanische Zeitung, sehe spanisches Fernsehen und lese anspruchsvolle Buecher auf spanisch. Auch wenn ich schriftlich nicht nachweisen kann, ist es trotdem moeglich, nach den entsprechenden Kursen (AKAD) zur Pruefung zum staatl. anerkannten Uebersetzer zugelassen zu werden, oder ueberhaupt zu der Ausbildung? Vielen Dank fuer die Antwort
Das würde mich auch interessieren.
Falls Sie eine internationale Karriere anstreben, könnte es hilfreich sein, zusätzliche Zertifizierungen wie das CIOL Diploma in Translation (UK) oder eine Mitgliedschaft in Berufsverbänden wie dem BDÜ (Deutschland) oder ITI (UK) in Betracht zu ziehen.