Techniker werden per Fernlehrgang: Kosten, Gehalt und Förderung

Über 20 Fernkurse in 8 Fachrichtungen – berufsbegleitend zum Bachelor Professional (DQR 6)
 · Letzte Aktualisierung 02.03.2026

Die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker zählt zu den bekanntesten Aufstiegsfortbildungen in Deutschland – und lässt sich komplett per Fernlehrgang absolvieren. Die monatlichen Kosten beginnen bei 136 €, das Aufstiegs-BAföG übernimmt bis zu 75 % der Gebühren. Nach dem Abschluss steigt das Gehalt im Schnitt um 30 % gegenüber dem Facharbeiter-Niveau.

Auf dieser Seite findest du alle Fernlehrgänge zum Techniker im Vergleich – mit Kosten, Fachrichtungen, Anbietern und Förderungsmöglichkeiten.

Finde in 2 Schritten den passenden Techniker-Fernlehrgang

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Alle Kurse im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 22 Kurse im Fachbereich Staatlich gepr. Techniker. Gezeigt werden die ersten 20 Top-Kurse. Nutze die Filterfunktion oder unsere Suche, um weitere Kurse im Fachbereich zu entdecken.

beliebt!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  DAA-Technikum
  •  42 Monate
  • ab 136 € monatlich
  •  16 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  DAA-Technikum
  •  42 Monate
  • ab 148 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  42 Monate
  • ab 221 € monatlich
  •  4 Kommentare & Fragen
Weiterbildung, Hochschulzertifikat
  •  AKAD University
  •  18 Monate
  • ab 249 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Institut für Lernsysteme
  •  42 Monate
  •  Hamburg, Dresden, Löbau
  • ab 159 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Fernakademie für Erwachsenenbildung
  •  42 Monate
  •  Hannover
  • ab 176 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Fernakademie für Erwachsenenbildung
  •  42 Monate
  •  Hamburg, Löbau
  • ab 172 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
beliebt!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Eckert Schulen
  •  36 Monate
  • ab 179 € monatlich
  •  6 Kommentare & Fragen
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  42 Monate
  • ab 162 € monatlich
Weiterbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Institut für Lernsysteme
  •  42 Monate
  •  München
  • ab 169 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Institut für Lernsysteme
  •  42 Monate
  •  Hannover
  • ab 166 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  42 Monate
  • ab 221 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  DAA-Technikum
  •  42 Monate
  • ab 148 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Eckert Schulen
  •  36 Monate
  • ab 179 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  42 Monate
  • ab 243 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Eckert Schulen
  •  36 Monate
  • ab 179 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  42 Monate
  • ab 232 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  Eckert Schulen
  •  36 Monate
  • ab 194 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  iQuando GmbH
  •  36 Monate
  • ab 300 € monatlich
Förderbar!
Aufstiegsfortbildung, Staatlich geprüfter Techniker
  •  iQuando GmbH
  •  36 Monate
  •  Bremen, Hamburg, Online
  • ab 360 € monatlich

Was kostet die Techniker-Fortbildung per Fernlehrgang?

Die Gesamtkosten für einen Techniker-Fernlehrgang liegen zwischen 6.444 € und 12.960 €. Monatlich zahlst du je nach Anbieter und Fachrichtung zwischen 136 und 360 €. Die Unterschiede entstehen durch die Lehrgangsdauer (36 oder 42 Monate), den Präsenzanteil und das Betreuungsmodell des Anbieters.

Am günstigsten ist das DAA-Technikum mit 136 €/Monat für den Holztechniker. Die drei großen Klett-Fernschulen – ILS, FEB und SGD – bewegen sich im Mittelfeld. Die iQuando GmbH ist mit 300–360 €/Monat der teuerste Anbieter, bietet dafür aber eine verkürzte Lehrgangsdauer von 36 Monaten.

Sonderfall: Die AKAD University bietet ein 18-monatiges Hochschulzertifikat „Techniker Maschinenbau“ für 4.482 € – allerdings ohne staatliche Prüfung und ohne den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“.

Maschinenbau und Elektrotechnik: Kosten im Vergleich

Fernlehrgänge Maschinenbau und Elektrotechnik
KursAnbieterStudiendauerKosten
42 Monateab 7422 € insgesamt
ab 166 € monatlich
42 Monateab 7476 € insgesamt
ab 148 € monatlich
42 Monateab 7872 € insgesamt
ab 176 € monatlich
42 Monateab 9287 € insgesamt
ab 221 € monatlich
42 Monateab 9287 € insgesamt
ab 221 € monatlich
36 Monateab 10925 € insgesamt
ab 300 € monatlich
36 Monateab 12960 € insgesamt
ab 360 € monatlich

Bautechnik und HLK: Kosten im Vergleich

Fernlehrgänge Bautechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik
KursAnbieterStudiendauerKosten
36 Monateab 6444 € insgesamt
ab 179 € monatlich
36 Monateab 6984 € insgesamt
ab 194 € monatlich
42 Monateab 7128 € insgesamt
ab 159 € monatlich
36 Monateab 7383 € insgesamt
ab 179 € monatlich
42 Monateab 7476 € insgesamt
ab 148 € monatlich
42 Monateab 7674 € insgesamt
ab 172 € monatlich
42 Monateab 9753 € insgesamt
ab 232 € monatlich
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Wie lässt sich die Techniker-Fortbildung finanzieren?

Das Aufstiegs-BAföG (früher „Meister-BAföG“) ist die wichtigste Förderung für die Techniker-Fortbildung. Die Förderung wird einkommensunabhängig gewährt – dein Gehalt spielt für die Höhe keine Rolle.

Konkret funktioniert das so: Das Aufstiegs-BAföG übernimmt bis zu 15.000 € der Lehrgangsgebühren. Davon sind 50 % ein Zuschuss (geschenkt) und 50 % ein zinsgünstiges KfW-Darlehen. Bestehst du die staatliche Prüfung, werden zusätzlich 50 % des Restdarlehens erlassen.

Ein Rechenbeispiel: Bei Lehrgangsgebühren von 7.500 € erhältst du 3.750 € als Zuschuss. Das Darlehen über 3.750 € reduziert sich bei Bestehen um die Hälfte auf 1.875 €. Dein tatsächlicher Eigenanteil liegt damit bei nur 1.875 € – rund 75 % der Kosten übernimmt der Staat.

Zusätzlich lassen sich die Lehrgangsgebühren als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Da es sich um eine Aufstiegsfortbildung handelt, erkennt das Finanzamt die Kosten in voller Höhe an – einschließlich Fahrtkosten zu Präsenzseminaren und Fachliteratur.

Was verdient man als staatlich geprüfter Techniker?

Als Techniker übernimmst du Verantwortung für Anlagen, Prozesse und Teams – das spiegelt sich im Gehalt wider.

Staatlich geprüfte Techniker verdienen laut StepStone-Gehaltsreport im Durchschnitt 46.400 € brutto pro Jahr – das entspricht rund 3.870 € im Monat. Zum Vergleich: Facharbeiter ohne Aufstiegsfortbildung kommen im Schnitt auf 35.000–38.000 €. Der Gehaltssprung nach dem Techniker liegt damit bei etwa 25–30 %.

Das Gehalt hängt von Berufserfahrung, Fachrichtung und Region ab. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung nach Berufsjahren:

BerufserfahrungJahresgehalt brutto
Berufseinsteiger ca. 43.000 €
3–5 Jahre ca. 45.600 €
6–10 Jahre ca. 48.000 €
11–25 Jahre ca. 52.000 €
über 25 Jahre ca. 60.000 €

Regional gibt es deutliche Unterschiede: In Baden-Württemberg und Bayern liegen die Gehälter rund 15–20 % über dem Bundesdurchschnitt. In den neuen Bundesländern fallen sie entsprechend niedriger aus. Auch die Unternehmensgröße spielt eine Rolle – in Betrieben mit über 1.000 Beschäftigten verdienen Techniker laut gehalt.de im Schnitt 900 € mehr pro Monat als in Kleinbetrieben.

Der vielleicht größte Vorteil neben dem Gehalt: Du kommst raus aus der Schichtarbeit. Als Techniker arbeitest du in der Regel im Tagdienst – in Planung, Projektleitung oder Qualitätsmanagement. Weitere Karriereschritte: Teamleitung, Fertigungsleitung, der Schritt in die Selbstständigkeit oder ein anschließendes Hochschulstudium – auch ohne Abitur.

Welche Fachrichtungen gibt es beim Techniker per Fernlehrgang?

Per Fernlehrgang kannst du den staatlich geprüften Techniker in 8 verschiedenen Fachrichtungen ablegen. Deine Wahl hängt von deiner bisherigen Ausbildung ab – die Fachrichtung sollte zu deinem Erstberuf passen.

FachrichtungTypische ErstberufeAnbieterMonatskosten ab
Maschinenbau Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker DAA, ILS, FEB, SGD, iQuando 148 €
Elektrotechnik Elektroniker, Mechatroniker, Energieanlagenelektroniker SGD, iQuando 221 €
Bautechnik Maurer, Zimmerer, Beton- und Stahlbetonbauer Eckert, ILS, FEB, SGD 159 €
Heizung/Lüftung/Klima Anlagenmechaniker SHK, Kläranlagenwärter Eckert, DAA 148 €
Chemie Chemikant, Pharmakant, Lacklaborant ILS, FEB, SGD 169 €
Mechatronik Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik FEB, SGD 162 €
Holztechnik Tischler, Holzmechaniker DAA 136 €
Kunststofftechnik Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Eckert 179 €

Die größte Kursauswahl findest du in Maschinenbau und Bautechnik – hier bieten jeweils fünf Anbieter Fernlehrgänge an. Bei Elektrotechnik und HLK ist die Auswahl kleiner, dafür ist der Fachkräftebedarf in diesen Bereichen besonders hoch.

Was ändert sich konkret im Arbeitsalltag? Als Maschinenbautechniker planst du Fertigungsprozesse, leitest CNC-Teams und arbeitest mit CAD-Systemen – statt selbst an der Maschine zu stehen. In der Elektrotechnik übernimmst du die Projektierung von Schaltanlagen oder die Automatisierung ganzer Produktionslinien. Bautechniker koordinieren Bauprojekte, erstellen Ausschreibungen und überwachen die Ausführung. HLK-Techniker planen Gebäudetechnik – ein Bereich, der durch die Energiewende stark wächst. Kurz: Du wechselst von der Ausführung in die Planung, Steuerung und Teamführung.

Verwandte Kategorien: Weiterbildung Elektrotechnik, Weiterbildung Bautechnik.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Techniker-Fortbildung?

Für die Anmeldung bei einer Fernschule genügt in der Regel ein Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem fachverwandten Beruf. Für die staatliche Technikerprüfung gelten strengere Anforderungen:

  • Schulabschluss: Hauptschulabschluss oder mittlere Reife. Wer die Fachhochschulreife im Rahmen der Fortbildung erwerben will, braucht einen Realschulabschluss.
  • Berufsausbildung: Abgeschlossene, fachlich passende Ausbildung – etwa als Industriemechaniker, Elektroniker, Maurer oder Anlagenmechaniker.
  • Berufserfahrung: Mindestens 5 Jahre einschlägige Berufstätigkeit, wobei die Ausbildungszeit angerechnet wird. Wer eine dreijährige Ausbildung absolviert hat, braucht also noch 2 Jahre Berufspraxis.

Wie läuft die Techniker-Fortbildung per Fernlehrgang ab?

Ein Techniker-Fernlehrgang dauert berufsbegleitend 36 bis 42 Monate. Du lernst überwiegend im Selbststudium – mit Studienheften, Online-Plattform und Lernvideos. Der wöchentliche Aufwand liegt bei rund 15 Stunden. Konkret heißt das: Montag bis Freitag je 2 Stunden abends nach der Arbeit, plus 5 Stunden am Samstag. Der Sonntag bleibt frei – wenn du konsequent dranbleibst.

Je nach Anbieter gibt es unterschiedlich viele Präsenzphasen. Die Eckert Schulen setzen auf einen höheren Präsenzanteil, während SGD, ILS und FEB stärker auf Fernunterricht setzen. Präsenzseminare finden meist an Wochenenden statt und dienen der Vertiefung und Prüfungsvorbereitung.

Der typische Ablauf in 4 Phasen:

  1. Grundlagenstufe (ca. 12 Monate): Mathematik, Physik, Englisch, Deutsch – plus erste Fachmodule. Viele Anbieter bieten eine 4-wöchige Testphase an.
  2. Fachstufe (ca. 18–24 Monate): Fachspezifische Inhalte je nach Fachrichtung – etwa Konstruktion, Fertigungstechnik und Automatisierung bei Maschinenbau.
  3. Prüfungsvorbereitung (ca. 3–6 Monate): Intensive Seminare, Musterprüfungen und Projektarbeit.
  4. Staatliche Prüfung: Die Abschlussprüfung besteht aus schriftlichen Klausuren in deinen Fachmodulen, einer mündlichen Prüfung und einer Projektarbeit, die du vor einem Prüfungsausschuss präsentierst. Die Prüfung findet an einer staatlichen Fachschule statt – das DAA-Technikum organisiert sie über eigene Prüfungsstandorte, bei ILS und SGD legst du sie an kooperierenden Fachschulen ab. Bei Nichtbestehen kannst du die Prüfung wiederholen.

Wichtig: Unterschätze den Lernaufwand nicht. Die meisten Abbrüche passieren nicht wegen der Prüfung, sondern weil der Alltag mit Vollzeitjob und Familie die 15 Stunden pro Woche schwieriger macht als gedacht. Wer die Fortbildung durchzieht, schafft in der Regel auch die Prüfung.

Nach bestandener Prüfung erhältst du den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“ – und seit 2020 zusätzlich die Bezeichnung „Bachelor Professional in Technik“. Im Rahmen der Fortbildung kannst du außerdem die Fachhochschulreife erwerben.

Was ist der Bachelor Professional in Technik?

Seit Januar 2020 tragen Absolventen der Techniker-Fortbildung zusätzlich zum bisherigen Titel die Bezeichnung „Bachelor Professional in Technik“. Grundlage ist das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMoG), das Aufstiegsfortbildungen auf DQR-Stufe 6 einordnet – die gleiche Stufe wie ein akademischer Bachelor.

Gleichwertig bedeutet aber nicht gleichartig: Der Bachelor Professional ist kein Hochschulabschluss, vergibt keine ECTS-Punkte und berechtigt nicht automatisch zum Master-Studium. Und hier lohnt sich ein ehrlicher Blick: In mittelständischen Betrieben, im Handwerk und in tarifgebundenen Unternehmen werden Techniker und Akademiker auf Augenhöhe bezahlt – ein HLK-Techniker mit 30 Jahren Berufserfahrung berichtet, er verdiene genauso viel wie sein Kollege mit Diplom. In großen Konzernen und für Management-Positionen bevorzugen Personalabteilungen dagegen häufig den akademischen Bachelor – auch wenn der Techniker mehr Praxiserfahrung mitbringt.

Ein Elektrotechnik-Techniker, der seine Fortbildung am DAA-Technikum absolviert hat, bringt es in unserem Podcast-Interview auf den Punkt: „Wenn ich in der Praxis bleiben will, ist der Techniker perfekt. Für Projektleitung oder Einkauf in größeren Unternehmen würde ich heute den Bachelor machen.“ Sein Tipp: Wer beides will, macht zuerst den Techniker und hängt dann ein verkürztes Bachelor-Studium dran – viele Hochschulen rechnen bis zu einem Drittel der Techniker-Inhalte an.

Ausführlich behandelt wird das Thema in unserem Magazin-Artikel „Staatlich geprüfter Techniker vs. Bachelor – Was ist besser?“.

Welche Anbieter bieten Techniker-Fernlehrgänge an?

Sieben Anbieter haben Techniker-Fernlehrgänge im Programm. Als Orientierung: Wenn du möglichst günstig lernen willst, schau dir das DAA-Technikum an (ab 136 €/Monat). Wenn du möglichst schnell fertig werden willst, ist iQuando mit 36 Monaten die kompakteste Option. Wenn du maximale Flexibilität beim Fernlernen brauchst, bieten SGD, ILS und FEB den höchsten Fernunterrichtsanteil. Wenn dir persönliche Betreuung vor Ort wichtig ist, setzen die Eckert Schulen auf regelmäßige Präsenzphasen.

  • DAA-Technikum: Größter Anbieter für Techniker-Fortbildungen in Deutschland mit über 50 Studienorten. Kombiniert Fernunterricht mit regelmäßigen Samstagsveranstaltungen vor Ort. Fachrichtungen: Maschinenbau, Holztechnik, HLK. Ab 136 €/Monat.
  • ILS: Deutschlands größte Fernschule (Klett-Gruppe, Sitz Hamburg). Fachrichtungen: Maschinentechnik, Bautechnik, Chemie. Ab 159 €/Monat.
  • FEB: Ebenfalls Klett-Gruppe, Sitz Hamburg. Fachrichtungen: Maschinentechnik, Bautechnik, Chemie, Mechatronik. Ab 172 €/Monat.
  • SGD: Klett-Gruppe, Sitz Darmstadt. Breitestes Angebot mit 5 Fachrichtungen: Maschinenbau, Elektrotechnik, Bautechnik, Mechatronik, Chemie. Ab 162 €/Monat.
  • Eckert Schulen: Spezialisiert auf technische Fortbildungen, höherer Präsenzanteil als reine Fernschulen. Fachrichtungen: Bautechnik, HLK, Kunststofftechnik. Ab 179 €/Monat.
  • iQuando: Spezialisierter Anbieter mit Blended-Learning-Konzept und eigener Lern-App. Fachrichtungen: Maschinentechnik, Elektrotechnik. Kompaktere Dauer (36 Monate), aber höherer Preis ab 300 €/Monat.
  • AKAD University: Einzige Hochschule im Vergleich. Bietet ein Hochschulzertifikat „Techniker Maschinenbau“ (18 Monate, 4.482 €) – aber keinen staatlich geprüften Techniker-Abschluss.
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Häufige Fragen zur Techniker-Fortbildung per Fernlehrgang

Nein. Der staatlich geprüfte Techniker ist eine Aufstiegsfortbildung, die auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung aufbaut. Er ist auf DQR-Stufe 6 eingeordnet – gleichwertig mit einem akademischen Bachelor.

Beide Abschlüsse liegen auf DQR-Stufe 6 und sind formal gleichwertig. Der Meister ist stärker auf Handwerk und Betriebsführung ausgerichtet, der Techniker auf vertiefte technische Fachkompetenz und Projektarbeit. In der Industrie ist der Techniker die gängigere Qualifikation für mittlere Führungspositionen in Fertigung, Konstruktion und Qualitätsmanagement.

Den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“ bzw. „Bachelor Professional in Technik“. Zusätzlich kannst du im Rahmen der Fortbildung die Fachhochschulreife erwerben – vorausgesetzt, du hast mindestens einen Realschulabschluss und legst die entsprechende Zusatzprüfung ab.

Ja. Der Techniker-Abschluss berechtigt zum Studium an Fachhochschulen – auch ohne Abitur. An einigen Universitäten ist der Zugang über eine Eignungsprüfung oder ein Probestudium ebenfalls möglich. Wer die Fachhochschulreife im Rahmen der Fortbildung erwirbt, hat zusätzlich den formalen Hochschulzugang. Viele Hochschulen rechnen Techniker-Inhalte auf das Studium an – je nach Fachrichtung und Hochschule bis zu einem Drittel. Ein verkürztes Bachelor-Studium im Anschluss ist ein beliebter Karriereweg.

In den meisten Fällen ja. Das Durchschnittsgehalt liegt bei rund 46.400 €/Jahr – etwa 25–30 % mehr als bei Facharbeitern ohne Aufstiegsfortbildung. Dank Aufstiegs-BAföG betragen die Eigenkosten oft nur 1.500–2.500 €. Die Investition amortisiert sich damit in der Regel innerhalb weniger Monate.

Grundsätzlich ja – Fernlehrgänge sind bewusst für Berufstätige konzipiert. Du lernst im eigenen Tempo, überwiegend abends und am Wochenende. Bei Schichtarbeit ist die Planung anspruchsvoller: Rechne mit etwa 15 Stunden Lernaufwand pro Woche und prüfe vorab, ob du die Präsenztermine mit deinem Schichtplan vereinbaren kannst. Bei Bedarf lässt sich die Regelstudienzeit kostenlos verlängern.

Offizielle bundesweite Zahlen gibt es nicht. Erfahrungswerte aus Technikerschulen liegen bei rund 10–20 % – die meisten Durchfaller scheitern nicht an den Prüfungen, sondern brechen die Fortbildung vorher ab, weil sie den Lernaufwand unterschätzt haben. Im Fernlehrgang ist Selbstdisziplin der entscheidende Erfolgsfaktor.

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