Wer kann Staatlich geprüfte Technikerin oder geprüfter Techniker für Bautechnik werden?
Der Fernlehrgang „Staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik“ der Eckert Schulen richtet sich in erster Linie an berufserfahrene Fachkräfte aus dem Bauwesen, die sich gezielt für mittlere oder gehobene Führungsaufgaben weiterqualifizieren möchten. Angesprochen sind Personen, die im Hochbau, Tiefbau oder verwandten Bereichen praktische Erfahrungen gesammelt haben und ihren nächsten Karriereschritt anstreben. Die Weiterbildung eignet sich insbesondere für Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Ausbildungsberufe sowie Quereinsteiger mit umfangreicher Praxiserfahrung, die eine staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung anstreben. Auch für jene, die Management- und Projektleitungsaufgaben übernehmen oder den Wechsel vom Handwerk in die technische Planung vollziehen möchten, bietet die Fortbildung eine fundierte Grundlage.
Zulassungsvoraussetzungen im Überblick
- Abschluss der Berufsschule und
- Abgeschlossene anerkannte Berufsausbildung sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einem für die gewählte Fachrichtung einschlägigen Beruf oder
- Mindestens fünf Jahre einschlägige berufspraktische Tätigkeit (sofern keine anerkannte Ausbildung vorliegt)
- Im Fernlehrgang ist es möglich, die geforderte Berufspraxis auch während der Weiterbildung zu erwerben, d. h. die einjährige Praxiserfahrung kann begleitend zur Fortbildung absolviert werden
- Spezielle Ausnahmen für das sogenannte ShortCut-Modell können für besonders leistungsstarke Teilnehmende gelten (siehe Anbieterinformationen)
Wichtig ist: Die einschlägige Berufserfahrung muss sich auf bautechnische Berufe beziehen, etwa als Maurerin oder Maurer, Beton- und Stahlbetonbauerin bzw. -bauer, Bauzeichnerin oder Bauzeichner, Zimmererin oder Zimmerer und vergleichbare Richtungen.
Persönliche Voraussetzungen – Für wen ist die Fortbildung geeignet?
- Solide mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse und technisches Verständnis
- Eigenmotivation und Durchhaltevermögen für ein längeres, berufs- oder ausbildungsbegleitendes Qualifizierungsprogramm
- Bereitschaft zur regelmäßigen eigenständigen Arbeit (insbesondere im Selbststudium/der Fernlehre)
- Interesse an technischen Zusammenhängen, Baukonstruktionen und Projektmanagement
- Organisationstalent, um Lernphasen, Seminare und Praxiseinheiten mit dem Berufs- und Privatleben zu koordinieren
- Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist für die spätere Übernahme von Leitungs- und Koordinationsaufgaben
Fazit: Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder zur Technikerin für Bautechnik an den Eckert Schulen bietet eine fundierte Aufstiegsmöglichkeit für engagierte Fachkräfte mit Bauhintergrund – sowohl für klassische Ausbildungsberufe als auch für erfahrene Praktikerinnen und Praktiker ohne formalen Berufsabschluss, sofern die einschlägige Tätigkeitsdauer erfüllt ist.
Welche Inhalte vermittelt der Fernkurs zum Staatlich geprüften Techniker für Bautechnik?
Der Fernlehrgang „Staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik“ an den Eckert Schulen vermittelt umfassendes Fachwissen zur Übernahme von Fach- und Führungsaufgaben im Bauwesen. Der Fokus liegt auf der Bauplanung, Statik, Konstruktion, Ausführung und Projektmanagement im Hoch- und Tiefbau.
Pflichtfächer
- Deutsch und Englisch
- Mathematik I und II
- Wirtschafts- und Sozialkunde, Betriebswirtschaft, Betriebspsychologie
- Datenverarbeitung
- Bauphysik und Baustofftechnologie
- Baukonstruktion, Baurecht und Bauplanung
- Darstellende Geometrie
- Baugeschichte
- Baustatik und Vermessung
- CAD
Wahlpflichtfächer
- Stahlbetonbau
- Baubetrieb
- Arbeitsvorbereitung
- Bauvertragsrecht
- Digitale Transformation
- Qualitäts- und Umweltmanagement
Fachprofile
- Hochbau: Hochbaukonstruktion, Bemessung von Tragwerken
- Tiefbau: Straßen- und Brückenbau, Wasserbau und Siedlungswasserbau (wird in Vollzeit nur im September angeboten)
Die Ausbildung bietet eine breite Qualifizierung, um verschiedenste Aufgaben im Bauwesen wie Planung, Ausführung und Management zu übernehmen.
Wie ist der Ablauf des Fernstudiums gestaltet?
Das Fernstudium ist auf eine Regelstudiendauer von 36 Monaten ausgelegt. Es kombiniert ca. 80 % Selbstlernphasen mit 20 % Präsenz- bzw. Online-Unterricht.
- Ca. 670 Unterrichtseinheiten (UE) in drei Jahren
- Regelmäßige Seminartage: 1–2 Mal pro Monat samstags (08:00–15:30 Uhr)
- Ergänzend: Vier mehrtägige Präsenzseminare pro Jahr
- Lehrmaterialien werden digital und in Printform bereitgestellt
- Flexible Auswahl: Präsenzunterricht am Standort oder Live-Online via Microsoft Teams
- Kursstart mehrmals jährlich an zahlreichen Standorten in Deutschland (u. a. Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildung kann an verschiedenen Standorten in Präsenz oder ortsunabhängig online absolviert werden, sodass auch Berufstätige flexibel teilnehmen können.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet die Weiterbildung zum Bautechniker?
Mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik“ eröffnen sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in Bauunternehmen, Architektur- und Ingenieurbüros, Behörden und Dienstleistern im Bauwesen.
- Führung und Projektmanagement im Hoch- und Tiefbau
- Bauleitung, Bauüberwachung und Arbeitsvorbereitung
- Genehmigungs- und Ausführungsplanung
- Tragwerksplanung, Kostenermittlung und Kalkulation
- SiGe-Koordination (Sicherheits- und Gesundheitsschutz)
- Kundenberatung, Vertrieb und Facility Management
- Straßen-, Kanal- und Rohrleitungsbau, Abrechnung
Dieser Abschluss qualifiziert für das mittlere bis gehobene Management in der Bauwirtschaft.
Welche Kosten entstehen und wie kann die Finanzierung erfolgen?
Die Teilnahmegebühr für die dreijährige Fernlehre beträgt 7.452 € (monatlich rund 179 €), die Prüfungsgebühr liegt bei 999 €. Lehrmaterialien sind inklusive.
- ZFU-Nr.: 140609
- Dauer: 36 Monate (Fernlehre)
- Prüfungsgebühr: 999 €
- Lernmittel: inklusive
- Staatliche Förderung: Bis zu 75 % der Gesamtkosten können durch das Aufstiegs-BAföG gefördert werden (50 % Zuschuss; nach bestandener Prüfung Erlass von 50 % des Restdarlehens). In Bayern ist zusätzlich der Meisterbonus möglich.
Durch Fördermöglichkeiten wie das Aufstiegs-BAföG reduzieren sich die tatsächlichen Eigenkosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich.
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