Seit 2020 trägt jeder Industriemeister und jede Industriemeisterin einen Titel, den viele noch nicht kennen: Bachelor Professional. Mit der Reform des Berufsbildungsgesetzes wurde der Meister auf DQR-Niveau 6 eingestuft – dieselbe Stufe wie der akademische Bachelor.
Wer heute einen Meister per Fernkurs abschließt, erwirbt einen Abschluss auf Hochschulniveau – berufsbegleitend, ohne Studium, und bezahlt im Schnitt nur rund 20 Prozent der Kurskosten selbst, wenn das Aufstiegs-BAföG greift.
Alle Meister-Fernkurs im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 11 Kurse im Fachbereich Meister.
Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK)
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 27 Monate
- ab 229 € monatlich
- 17 Kommentare & Fragen
Industriemeister Fachrichtung Metall (IHK)
- Institut für Lernsysteme
- 24 Monate
- ab 220 € monatlich
Gepr. Industriemeister Metall (IHK)
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 24 Monate
- ab 220 € monatlich
Geprüfte:r Küchenmeister:in (IHK)
- IST-Studieninstitut
- 20 Monate
- ab 170 € monatlich
Gepr. Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik
- Eckert Schulen
- 24 Monate
- ab 170 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Industriemeister - Fachrichtung Elektrotechnik (IHK)
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 30 Monate
- ab 229 € monatlich
Meister im Gastgewerbe (IHK)
- Hotelfernschule Poppe & Neumann
- 30 Monate
- ab 149 € monatlich
Industriemeister, Fachrichtung Pharmazie (IHK)
- Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH
- 36 Monate
- ab 193 € monatlich
Gepr. Logistikmeister (IHK)
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- ab 219 € monatlich
Gepr. Meister für Bahnverkehr
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- ab 259 € monatlich
Gepr. Industriemeister/in (IHK) – Fachrichtung Metall
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 24 Monate
- ab 219 € monatlich
Was ist der „Bachelor Professional“?
Mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) zum 1. Januar 2020 hat der Gesetzgeber eine lange geforderte Gleichstellung umgesetzt: Geprüfte Industriemeister:innen (IHK) und weitere Aufstiegsfortbildungen auf DQR-Niveau 6 dürfen seitdem offiziell den Titel „Bachelor Professional (IHK)“ führen – als Zusatz zum bisherigen Abschlusstitel.
DQR steht für Deutschen Qualifikationsrahmen. Er ordnet Bildungsabschlüsse in acht Niveaus ein. Niveau 6 teilen sich Bachelor Professional und akademischer Bachelor. Was das konkret für dich bedeutet:
- Dein Abschluss ist staatlich anerkannt und deutschlandweit gültig
- Du hast bundesweit das Recht, an einer Fachhochschule zu studieren – ohne Abitur oder Fachhochschulreife
- Viele Hochschulen rechnen Inhalte des Industriemeisters auf ein Studium an – das ist Einzelfallentscheidung, aber zunehmend gängige Praxis
- International wird DQR 6 als Bachelor-äquivalent kommuniziert
Ein Hinweis für alle, die danach weiterstudieren möchten: „Bachelor Professional“ ist kein akademischer Grad. Er wird nicht von einer Hochschule verliehen und berechtigt nicht automatisch zum Masterstudium. Wer nach dem Meister direkt in einen Master möchte, findet passende Angebote unter dem Stichwort „Master for Professionals" – Programme, die explizit für beruflich Qualifizierte ohne klassischen Bachelor zugeschnitten sind.
IHK oder HWK – welcher Meister passt zu dir?
„Meister“ ist keine einheitliche Abschlussbezeichnung. Hinter dem Begriff stehen zwei grundlegend verschiedene Qualifikationen mit unterschiedlichen Zielen, Voraussetzungen und Möglichkeiten für das Fernstudium.
Industriemeister (IHK): Karriere und Gehaltssprung in der Industrie
Der IHK-Industriemeister ist kein Pflichtabschluss – aber eines der wirksamsten Karriereinstrumente im produzierenden Gewerbe. Wer ihn abschließt, übernimmt typischerweise Schicht- oder Teamleitung, koordiniert Produktionsprozesse und trägt Verantwortung für Personal und Qualitätssicherung. Der Gehaltssprung ist messbar: Industriemeister Metall verdienen laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Median rund 50.000 bis 55.000 Euro im Jahr – das sind 500 bis 800 Euro mehr pro Monat als zuvor als Facharbeiter.
Das Fernstudium eignet sich für den IHK-Industriemeister sehr gut, weil die Prüfungsvorbereitung vollständig schriftlich und ohne verpflichtende Präsenzzeiten in der Lernphase funktioniert. Du bereitest dich zu Hause vor und legst die IHK-Prüfung in deiner Region ab.
Fachrichtungen mit Fernkursen: Metall, Elektrotechnik, Logistik, Pharmazie, Bahnverkehr, Gastgewerbe und Küche.
Handwerksmeister (HWK): gesetzliche Pflicht für die Selbstständigkeit
Wer in einem der 53 meisterpflichtigen Handwerksberufe (Anlage A der Handwerksordnung) einen eigenen Betrieb führen möchte, kommt um den HWK-Meisterbrief nicht herum. Dazu gehören unter anderem Elektrotechniker, Metallbauer, Klempner, Heizungsbauer sowie Maler und Dachdecker. Hier ist der Meistertitel gesetzliche Voraussetzung für die Gewerbeanmeldung – kein optionales Karriereziel.
Der Fernkurs eignet sich für die Fachtheorie (Teil II), Wirtschaft & Recht (Teil III) und Berufs- und Arbeitspädagogik (Teil IV). Die Fachpraxis inklusive Meisterstück (Teil I) erfordert Präsenz an einer Meisterschule oder Handwerkskammer. Im Kursvergleich auf dieser Seite ist der Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK) per Fernkurs vertreten.
Alle Fachrichtungen im Überblick
| Studiengang | Hochschule | Studiendauer | Studieninhalte | Kosten | |
|---|---|---|---|---|---|
| Gepr. Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik, Meisterbrief | Eckert Schulen | 24 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATIONEN: Arbeitsmethodik; Rechtsbewusstes Handeln; Betriebswirtschaftliches Handeln; Zusammenarbeit im Betrieb… | ab 4100 € insgesamt ab 170 € monatlich | |
| Gepr. Industriemeister Metall (IHK), Meisterbrief | Fernakademie für Erwachsenenbildung | 24 Monate | Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: Arbeitsmethodik; Rechtsbewußtes Handeln; Betriebswirtschaftliches Handeln; Zusammenarbeit im Betrieb;… | ab 5280 € insgesamt ab 220 € monatlich | |
| Gepr. Industriemeister/in (IHK) – Fachrichtung Metall, Meisterbrief | Studiengemeinschaft Darmstadt | 24 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATIONEN: Rechtsbewusstes und betriebswirtschaftliches Handeln - Anwendung von Methoden der Information, Kommun… | ab 5256 € insgesamt ab 219 € monatlich | |
| Gepr. Logistikmeister (IHK), Meisterbrief | Studiengemeinschaft Darmstadt | 24 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATIONEN: Rechtsbewusstes und betriebswirtschaftliches Handeln - Anwendung von Methoden der Information, Kommun… | ab 5256 € insgesamt ab 219 € monatlich | |
| Gepr. Meister für Bahnverkehr, Meisterbrief | Studiengemeinschaft Darmstadt | 24 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATION: Rechtsbewusstes und betriebswirtschaftliches Handeln - Anwendung von Methoden der Information, Kommunik… | ab 6216 € insgesamt ab 259 € monatlich | |
| Geprüfte:r Küchenmeister:in (IHK), IHK-Abschluss | IST-Studieninstitut | 20 Monate | Arbeitsmethodik, Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Recht und Steuern, Unternehmensführung, Branchenbezogene Personalwir… | ab 3400 € insgesamt ab 170 € monatlich | |
| Industriemeister - Fachrichtung Elektrotechnik (IHK), Meisterbrief | Studiengemeinschaft Darmstadt | 30 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATION: Arbeitsmethodik; Rechtsbewußtes Handeln; Betriebswirtschaftliches Handeln; Zusammenarbeit im Betrieb; A… | ab 5496 € insgesamt ab 229 € monatlich | |
| Industriemeister Fachrichtung Metall (IHK), Meisterbrief | Institut für Lernsysteme | 24 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATIONEN: Arbeitsmethodik; Rechtsbewußtes Handeln; Betriebswirtschaftliches Handeln; Zusammenarbeit im Betrieb;… | ab 5280 € insgesamt ab 220 € monatlich | |
| Industriemeister, Fachrichtung Pharmazie (IHK), Meisterbrief | Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH | 36 Monate | Fachübergreifende Basisqualifikation: Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln, Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation … | ab 6950 € insgesamt ab 193 € monatlich | |
| Meister im Elektrotechnikerhandwerk (HWK), Meisterbrief | Fernakademie für Erwachsenenbildung | 27 Monate | Teil I: Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen – u. a. Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaft, Kommunikation, naturwissenschaftlich-tech… | ab 6883 € insgesamt ab 229 € monatlich | |
| Meister im Gastgewerbe (IHK), Meisterbrief | Hotelfernschule Poppe & Neumann | 30 Monate | FACHRICHTUNGSÜBERGREIFENDE BASISQUALIFIKATION: u. a. Betriebsorganisation, Rechnungswesen, Steuern, Versicherungen, Rechtsgrundlagen für Gastgewerbe, … | ab 4470 € insgesamt ab 149 € monatlich |
Was kostet dich der Meister per Fernkurs?
Die Kurse in diesem Bereich kosten zwischen rund 3.400 und knapp 7.000 Euro. Die monatliche Rate liegt je nach Anbieter und Fachrichtung zwischen 149 und 259 Euro bei einer Laufzeit von 20 bis 36 Monaten. Günstigste Option: der Küchenmeister (IHK) beim IST-Studieninstitut mit 20 Monaten Laufzeit. Den längsten Kurs bietet Provadis mit dem Industriemeister Pharmazie über 36 Monate.
Aufstiegs-BAföG: bis zu 80 Prozent Förderung (ab 2025)
Das Aufstiegs-BAföG ist die stärkste Fördermöglichkeit für Meisterkurse – und seit Januar 2025 deutlich attraktiver als zuvor. Das AFBG fördert berufsbegleitende Aufstiegsfortbildungen einkommens- und vermögensunabhängig. So funktioniert die Förderung:
- 50 Prozent Zuschuss: Die Hälfte der Kurskosten bis maximal 9.000 Euro bekommst du als nicht zurückzuzahlenden Zuschuss
- 50 Prozent zinsgünstiges KfW-Darlehen: Die andere Hälfte wird als Darlehen gewährt – zins- und tilgungsfrei während der Fortbildung und für zwei Jahre danach
- 60-Prozent-Erlass bei bestandener Prüfung (neu seit 2025): Wer die Abschlussprüfung besteht, bekommt 60 Prozent des ausstehenden Darlehens erlassen – bis Ende 2024 waren es noch 50 Prozent
Rechenbeispiel für den Industriemeister Metall (ILS oder Fernakademie, 5.280 Euro):
- 50 % Zuschuss: 2.640 Euro – kein Cent zurückzahlen
- 50 % Darlehen: 2.640 Euro
- 60 % Darlehensserlass nach bestandener Prüfung: 1.584 Euro werden erlassen
- Verbleibende Rückzahlung: 1.056 Euro
- Deine Eigenkosten: rund 20 Prozent des Kurspreises
Wer nach dem Abschluss innerhalb von drei Jahren einen eigenen Betrieb gründet oder übernimmt, erhält zusätzlich einen vollständigen Erlass des verbleibenden Darlehensanteils – das gilt für IHK- und HWK-Abschlüsse gleichermaßen.
Was verdienst du nach dem Meister?
Der Gehaltssprung nach dem Meister gehört zu den stärksten im deutschen Berufsbildungssystem. Industriemeister Metall kommen laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Median auf rund 50.000 bis 55.000 Euro im Jahr. Gegenüber dem Facharbeitergehalt entspricht das häufig einem Plus von 500 bis 800 Euro pro Monat – oder rund 25 Prozent mehr Jahresgehalt.
| Position | Brutto/Jahr (Einstieg) | Brutto/Jahr (Median) |
|---|---|---|
| Facharbeiter/in Metall oder Elektro | 30.000 – 36.000 € | 36.000 – 42.000 € |
| Industriemeister/in Metall (IHK) | 43.000 – 49.000 € | 50.000 – 55.000 € |
| Industriemeister/in Elektrotechnik (IHK) | 44.000 – 51.000 € | 51.000 – 60.000 € |
| Industriemeister/in Logistik (IHK) | 42.000 – 48.000 € | 48.000 – 55.000 € |
| Küchenmeister/in (IHK) | 34.000 – 38.000 € | 38.000 – 46.000 € |
Quellen: Entgeltatlas Bundesagentur für Arbeit, StepStone Gehaltsreport 2025/2026. Regionale Unterschiede sind erheblich – Bayern und Baden-Württemberg liegen häufig 15 bis 20 Prozent über dem Bundesschnitt.
Langfristig öffnet der Meister Türen, die vorher verschlossen waren: Werkstatt- oder Abteilungsleitung, technische Projektverantwortung oder die eigene Betriebsgründung im zulassungspflichtigen Handwerk. Viele Industriemeister arbeiten sich in wenigen Jahren in Positionen vor, die deutlich über dem Median liegen.
Was musst du mitbringen?
IHK-Industriemeister: zwei Wege zur Zulassung
Für die IHK-Prüfung gibt es zwei anerkannte Wege:
- Standardweg: Abgeschlossene, einschlägige Berufsausbildung plus mindestens ein Jahr Berufspraxis in der Fachrichtung
- Ohne Ausbildung: Mindestens vier Jahre nachgewiesene Berufspraxis im relevanten Bereich – ein Gesellenbrief oder Ausbildungszeugnis ist nicht zwingend erforderlich
In beiden Fällen wird die berufs- und arbeitspädagogische Eignung (AEVO) gesondert nachgewiesen – entweder durch eine separat abgelegte Prüfung oder durch eine anerkannte Ausbildereignungsprüfung. Viele Fernkursanbieter bieten AEVO als integrierten Bestandteil an.
HWK-Handwerksmeister: Gesellenbrief als Regelvoraussetzung
Für den Meisterbrief der Handwerkskammer ist der Gesellenbrief in einem einschlägigen Handwerksberuf der Regelfall. Wer keinen hat, kann über die Externenprüfung einsteigen – das setzt mindestens das 1,5-fache der regulären Ausbildungszeit als nachgewiesene Berufspraxis voraus.
[image src="https://www.fernstudi.net/images/stockphotos/1024/factory-workers-checking-inventory-with-tablet-computer-industrial-warehouse-full-metal-parts_1024.jpg" alt="Industriemeister bei der Teamleitung im Fertigungsbetrieb" between="true"]Häufige Fragen zum Meister per Fernkurs
Ja – beim IHK-Industriemeister ist das möglich. Wer mindestens vier Jahre einschlägige Berufspraxis nachweisen kann, darf zur Prüfung zugelassen werden. Der klassische Weg über eine abgeschlossene Berufsausbildung plus ein Jahr Praxis ist häufiger, aber keine Pflicht. Für den HWK-Handwerksmeister ist der Gesellenbrief dagegen die Regelvoraussetzung; Ausnahmen erfordern deutlich mehr Berufserfahrung (mindestens das 1,5-fache der Ausbildungszeit).
Je nach Fachrichtung und Anbieter zwischen 20 und 36 Monaten. Kürzester Kurs: der Küchenmeister (IST) über 20 Monate. Industriemeister Metall oder Elektrotechnik (IHK) laufen typischerweise 24 bis 30 Monate. Den längsten Fernkurs bietet Provadis mit dem Industriemeister Pharmazie über 36 Monate. Alle Kurse sind berufsbegleitend angelegt – du arbeitest weiter und lernst nebenher.
Industriemeister Metall und Industriemeister Elektrotechnik decken die volumenstarken Nachfragebereiche ab – Automobilindustrie, Maschinenbau und Energiewirtschaft suchen qualifizierte Führungskräfte mit technischem Hintergrund. Industriemeister Elektrotechnik profitiert besonders von der Energiewende und dem Ausbau der E-Mobilität. Industriemeister Logistik ist gefragt in einer Branche mit wachsendem Fachkräftemangel. Der Küchenmeister eröffnet Führungspositionen in Großküchen, Catering und Systemgastronomie.
Ja. Als Bachelor Professional (DQR 6) hast du das Recht, an einer Fachhochschule zu studieren – ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Viele Hochschulen rechnen Inhalte des Industriemeisters auf ein Studium an; das ist eine Einzelfallentscheidung, aber zunehmend gängige Praxis. Einen direkten Masterzugang gibt es nicht automatisch – wer nach dem Meister in einen Master möchte, findet passende Angebote unter dem Begriff „Master for Professionals".
Bei einem Kurs für 5.280 Euro und vollständiger Nutzung des Aufstiegs-BAföG zahlst du netto rund 20 Prozent selbst – also gut 1.000 Euro. Das Aufstiegs-BAföG übernimmt 50 Prozent als nicht zurückzuzahlenden Zuschuss; weitere 60 Prozent des Darlehensanteils werden nach bestandener Prüfung erlassen (Regelung ab 2025). Wer nach dem Abschluss einen Betrieb gründet oder übernimmt, bekommt das verbleibende Darlehen vollständig erlassen.
Der IHK-Industriemeister ist ein Karriereabschluss für die Industrie – er öffnet die Tür zu Führungspositionen in Produktions- und Logistikbetrieben, berechtigt aber nicht zur Eröffnung eines meisterpflichtigen Handwerksbetriebs. Der HWK-Meisterbrief ist in 53 Handwerksberufen gesetzlich vorgeschrieben, wenn du dich selbstständig machen möchtest. Beide Abschlüsse liegen auf DQR-Niveau 6 – Bachelor-Niveau. Das Fernstudium ist beim IHK-Industriemeister vollständig möglich; beim HWK-Handwerksmeister sind Präsenzanteile für Fachpraxis und Meisterstück verpflichtend.
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