Bei der Möglichkeit eines Fernstudiums winken viele Menschen auch ab. „Nene, ich bin lieber Vollzeitstudent und mach mein Studium ganz ordentlich“ - das würde sagen viele auf die ein oder andere Weise! Fernstudium ist fast noch ein bisschen „Schmuddelkind“ im Bildungswesen, hat den Hauch eines nicht ordentlichen Studiums, eine Ersatzerscheinung.
Sag ja zum Fernstudium, aus Überzeugung! Diese Aussage unterschreiben wohl viele Fernstudenten, die die Vorteile dieser Art zu studieren kennen und lieben gelernt haben. Fernstudenten sind meist berufstätig und erfreuen sich der Flexibilität, seine Zeit frei einteilen zu können und dennoch den gleichen Abschluss zu erreichen.
Am Ende hat auch der Fernstudent all das Wissen und die Fähigkeiten eines Vollzeitstudenten und kann sich auf die gleichen Jobs bewerben. In der Arbeitgebergunst steigen die Fernstudenten gerade deshalb, weil sie sich ihr Studium selbst organisieren und frei wählen. Fernstudium scheint also für viele Menschen genau das richtige zu sein!
Eine weitere Vereinfachung des Leseprozesses finden wir in der Sinnaussage. Das bedeutet, dass wir letztlich gar nicht alles lesen müssen, was vor uns ist. Es reicht in einem Text aus, wenn wir den Sinn erkennen. Die Satzaussage oder das, was der Autor uns sagen möchte, ist die entscheidende Botschaft in einem Text. Vor 10 Jahren kam mir beim Lesen eines Buches der Gedanke, dass der Mensch, der die Schriften verfasst hat, eine ganz bestimmte Aussage, eine Idee oder Vorstellung, vermitteln möchte. Genau darum geht es nun auch beim nächsten Schritt, wenn wir unsere Lesefähigkeit ausbauen möchten.
Veröffentlicht von Marcus
am 4.08.2010 02:36
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Nachdem wir nun Sinngruppen erkennen, können wir uns mit dieser Fähigkeit auf den nächsten Schritt beim Speedreading einlassen. Viele lesen und springen dann zurück! Das kostet Zeit, Energie und irgendwann auch die Lust an einem Thema...! Daher bringt es viel, sich dieses Verhalten ganz schnell abzugewöhnen. Was wir mit den Sinngruppen angefangen haben, zieht sich in einer Linie fort. Zuerst erfassen wir eine Sinngruppe, dann die Nächste, dann die Nächste, dann die Nächste! Der Zusammenhang baut sich in unserem Kopf auf!
Veröffentlicht von Marcus
am 23.07.2010 08:38
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Wer nur neues Wissen und neue Erfahrungen aufnehmen möchte, wird genau dies nicht erreichen. So wichtig Informationsaufnahme sein mag, Erfolg wird sich dabei nur einstellen, wenn es auch Pausen dazwischen gibt. Pausen sind keine Zeiten, in denen überhaupt nix getan wird. Unser Körper, vor allem unser Gehirn, arbeitet weiter. Ähnlich dem Schlaf verarbeiten wir Informationen in diesen Pausen. Die besten Ideen haben wir, wenn wir gemütlich herumsitzen.
Der erste Schritt bei der Erweiterung der Lesefähigkeiten liegt in der Verbesserung von bisherigen Vorgehensweisen. Um konkret zu werden, beginnt dies bei Fixierungen und der Informationsaufnahme. Anfänger in der Grundschule lesen Buchstaben für Buchstaben, dann Wort für Wort und meist bleibt es dabei, weil es allgemein ausreicht. Nun kommt die Erweiterung, wir lesen Wortgruppen!
Veröffentlicht von Marcus
am 20.07.2010 00:42
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Fünf Prinzipien machen den Unterschied zwischen dem Anfänger im Lesen lernen und dem Lesen von Erwachsenen, wie es sein sollte. Da, wie in früheren Blogeinträgen zum Speedreading beschrieben, die meisten Leute noch wie Anfänger lesen, sollte nun die Arbeit anfangen.
Veröffentlicht von Marcus
am 18.07.2010 23:40
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Speedreading basiert auf der Tatsache, dass wir uns eine gewisse Lesegewohnheit angewöhnt haben, ohne dass wir diese weiter ausbauen. Gemeint ist damit, dass wir einmal lesen lernen, in der Grundschule oder Schule überhaupt. Diese feste Vorgehensweise will Speedreading aufweichen und erweitern.
Nachdem ich nun schon öfter mit „SpeedReading“ konfrontiert wurde, habe ich mal einen Einstieg in diese Thematik gewagt. Wie sah das aus? Erst natürlich nur davon gehört. Da muss ich sagen, dass mir bei Anglizismen kalt den Rücken runter läuft. Ja, ich studiere dennoch an einer englischen Uni, aber da bin ich für eine klare Trennung...!
Zu Ende des Kurses musste ich zum ersten Mal eine schriftliche Prüfung ablegen. Ganz ohne Material, so aus dem Kopf! Gut, ich war das ja noch aus meiner Schulzeit gewohnt, sollte an sich normal sein. Doch die Prüfungen an der OU sind ja alle auf Englisch und die bisherigen TMAs waren von zu Hause aus. Da habe ich Wörter nachgeschlagen, konnte in den Büchern nachsehen und hatte jedenfalls allerlei Möglichkeiten, also neben meinem internen Speicher auch noch jede Menge externer Daten zur Verfügung. Kann das gut gehen, das war die Frage!