Elektriker und Elektrotechniker gehören zu den gefragtesten Fachkräften in Deutschland – über 8.500 offene Stellen allein für staatlich geprüfte Techniker zeigen, wie groß der Bedarf ist.
Wer sich berufsbegleitend qualifizieren will, hat drei klar unterschiedliche Wege: der IHK-Nachweis als Elektrofachkraft für betriebliche Sicherheitsaufgaben, der staatlich geprüfte Techniker für Planungs- und Führungsrollen und der Industriemeister für Selbstständigkeit und Ausbildungsrecht – alle drei per Fernkurs ab 88 €/Monat möglich.
- Alle Kurse im Überblick
- Was kostet eine berufsbegleitende Elektrotechnik-Weiterbildung?
- IHK, Techniker oder Meister – was passt zu dir?
- Welche Inhalte decken Elektrotechnik-Weiterbildungen ab?
- Was verdiene ich nach der Weiterbildung?
- Wie lässt sich eine Elektrotechnik-Weiterbildung finanzieren?
- Häufige Fragen zur Elektrotechnik-Weiterbildung
Alle Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 16 Kurse im Fachbereich Elektrotechnik.
Elektrofachkraft IHK
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 9 Monate
- Heppenheim, Erbach
- inkl. Praxisseminar in den Laborräumen der IHK
- ab 232 € monatlich
- 37 Kommentare & Fragen
Computertechnik - Service und Reparatur
- Fernschule Weber
- 18 Monate
- Fernstudium
- ab 96 € monatlich
- 3 Kommentare & Fragen
Elektronik-Grundkurs
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 18 Monate
- ab 199 € monatlich
- 4 Kommentare & Fragen
Staatl. gepr. Techniker, Elektrotechnik
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 42 Monate
- Hannover
- ab 176 € monatlich
Meister im Elektrotechnikerhandwerk - Schwerpunkt: Energie- und Gebäudetechnik
- Institut für Lernsysteme
- 27 Monate
- ab 229 € monatlich
Staatl. gepr. Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik
- Institut für Lernsysteme
- 42 Monate
- Hannover
- ab 186 € monatlich
Elektrotechnik für Ingenieursberufe und technische Fachkräfte
- Institut für Lernsysteme
- 8 Monate
- ab 155 € monatlich
Speicherprogrammierbare Steuerung
- Institut für Lernsysteme
- 6 Monate
- ab 162 € monatlich
Elektronik für technische Berufe
- Institut für Lernsysteme
- 6 Monate
- ab 155 € monatlich
Elektronik Praxis – Grundlagen der Elektronik
- Fernschule Weber
- 12 Monate
- ab 88 € monatlich
Techniker Elektrotechnik
- AKAD University
- 18 Monate
- 60 ECTS
- ab 159 € monatlich
Staatl. gepr. Techniker Elektrotechnik
- DAA-Technikum
- 42 Monate
- ab 148 € monatlich
Staatl. gepr. Techniker Elektrotechnik
- Eckert Schulen
- 36 Monate
- ab 179 € monatlich
Anwendungstechniker/-in (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien
- Hochschule Schmalkalden
- 12 Monate
- ab 650 € monatlich
Regelungstechnik
- AKAD University
- 4 Monate
- 5 ECTS
- ab 199 € monatlich
Kraftfahrzeugtechnik
- Institut für Lernsysteme
- 12 Monate
- ab 172 € monatlich
Was kostet eine berufsbegleitende Elektrotechnik-Weiterbildung?
Die Preisspanne ist groß: Kompakte Spezialkurse in Elektronik oder SPS-Programmierung beginnen bei 930 €, ein IHK-Lehrgang zur Elektrofachkraft kostet rund 2.000–3.600 €, und Aufstiegsfortbildungen zum staatlich geprüften Techniker oder Industriemeister liegen zwischen 4.800 und 7.900 €. Entscheidend ist die monatliche Belastung: Viele Fernlehrgänge sind auf 12–42 Monate gestreckt – der günstigste Monatspreis liegt bei 88 €.
Kurskosten im Überblick
Aufstiegsfortbildungen zum Techniker und Meister sind über das Aufstiegs-BAföG erheblich förderbar – bis zu 75 % der Kurskosten können als Zuschuss oder zinsloses Darlehen übernommen werden.
IHK, Techniker oder Meister – was passt zu dir?
Die Wahl hängt von deiner aktuellen Ausgangssituation und deinem Karriereziel ab. Drei Ausgangspunkte sind besonders häufig:
Du brauchst einen betrieblichen Sicherheitsnachweis
Wer in Industrie, Gebäudetechnik oder Veranstaltungstechnik tätig ist und bestimmte elektrische Arbeiten rechtssicher ausführen muss, braucht eine anerkannte Qualifikation nach DGUV Vorschrift 3. Die Elektrofachkraft IHK (sgd, 9 Monate, ca. 2.088 €) ist der gängige Weg: Du lernst die elektrotechnischen Grundlagen, Schutzmaßnahmen nach DIN VDE 0100 und die Prüfung elektrischer Betriebsmittel – und legst am Ende eine IHK-Prüfung ab. Die Vertiefung „Montage, Wartung und Instandsetzung" richtet sich an Industriebetriebe, „Gebäudetechnik und Veranstaltungstechnik" an Facility- und Eventbereiche. Wer ein Spezialgebiet gezielt ausbauen will – etwa SPS-Programmierung, Regelungstechnik oder allgemeine Elektronik-Grundlagen – findet bei ILS, AKAD und Fernschule Weber Fernkurse ab 930 €, die flexibel und ohne IHK-Prüfung abschließen.
Du willst in technische Planung und Führung aufsteigen
Für Elektriker und Elektrotechniker, die Planungs- und Leitungsaufgaben übernehmen wollen, ist der staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik der etablierte Aufstiegsweg. Seit 2020 trägt der Abschluss offiziell den Zusatz „Bachelor Professional in Technik" (DQR-Niveau 6) – er ist damit formal gleichwertig mit einem Hochschul-Bachelor. In der Metall- und Elektroindustrie ist die tarifliche Eingruppierung des Technikers (EG 8) sogar eine Stufe höher als die des Industriemeisters (EG 7). Die Fortbildung dauert per Fernlehrgang 36–42 Monate bei monatlichen Raten ab 148 €; die Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im elektrotechnischen Bereich plus ein Jahr Berufserfahrung – die Erfahrungszeit kann auch während der Fortbildung erworben werden. Anbieter für den staatlich geprüften Techniker sind Eckert Schulen, DAA-Technikum, ILS und Fernakademie. AKAD University bietet alternativ ein Hochschulzertifikat Techniker Elektrotechnik an – kürzere Laufzeit (18 Monate), günstiger (ab 159 €/Monat), aber kein staatlich anerkannter Abschluss; dafür anrechenbar auf ein späteres Hochschulstudium. Die Spezialisierungen des staatlich geprüften Technikers liegen je nach Anbieter in den Bereichen Energietechnik, Automatisierungstechnik und Informations- und Kommunikationstechnik. Mehr zu allen Techniker-Fernlehrgängen: Staatlich geprüfter Techniker per Fernstudium.
Du willst selbstständig arbeiten oder Auszubildende führen
Der Industriemeister Elektrotechnik IHK ist der richtige Abschluss für Fachkräfte, die ein eigenes Unternehmen gründen, den Meisterbetrieb übernehmen oder Auszubildende führen wollen. Der Meisterbrief berechtigt zur Ausübung des Handwerks als Betriebsinhaber (Meisterpflicht im Elektrohandwerk) und zur Ausbildung von Lehrlingen. Die Fortbildung umfasst drei Prüfungsbereiche: Basisqualifikation (betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen), handlungsspezifische Qualifikation (fachliche Vertiefung) und AEVO (Ausbildereignungsprüfung – damit ist die Zusatzqualifikation zum Ausbilder bereits enthalten). Per Fernlehrgang dauert die Fortbildung rund 27 Monate bei ca. 229 €/Monat. Auch dieser Abschluss gilt seit 2020 als „Bachelor Professional" auf DQR-Niveau 6. In dieser Kategorie ist ein Meister-Fernlehrgang für Elektrotechnik gelistet – für weitere Anbieter und Fachrichtungen gibt es die Übersicht: Meister-Fortbildungen per Fernstudium.
Welche Inhalte decken Elektrotechnik-Weiterbildungen ab?
Die Kurstiefe variiert stark je nach Abschluss – ein Grundlagenseminar für Elektronik bleibt auf Einstiegsniveau, während eine Techniker-Fortbildung über 36 Monate ein vollständiges ingenieurwissenschaftliches Fundament aufbaut. Die wichtigsten Themenbereiche im Überblick:
- Elektrotechnische Grundlagen: Spannung, Strom, Widerstand, Kirchhoffsche Gesetze, elektrische Leistung und Arbeit, Halbleitertechnologie und Werkstoffe
- Netzwerke und Schaltungen: Gleich- und Wechselstromtechnik, Drehstrom, Transformatoren, Motorsteuerungen, Schützschaltungen
- SPS und Automatisierungstechnik: Speicherprogrammierbare Steuerungen (IEC 61131), Regelungstechnik, Prozessautomatisierung – besonders relevant für Industriebeschäftigte
- Arbeitssicherheit und Normen: DGUV Vorschrift 3, DIN VDE 0100 / 0105 / 0701 / 0702, Erdungssysteme, Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme, Erste Hilfe bei Stromunfällen
- Messtechnik und Prüfverfahren: Multimeter, Isolationswiderstandsmessung, Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Betriebsmittel nach DGUV
- Projektplanung und technisches Zeichnen: Schaltpläne nach DIN EN 60617, CAD-Grundlagen, Auslegung von Leitungen und Schutzeinrichtungen
- Betriebsorganisation (Techniker/Meister): Kalkulation, Personalführung, Qualitätsmanagement, rechtliche Grundlagen des Betriebs
IHK-Lehrgänge orientieren sich direkt an den Prüfungsinhalten der zuständigen IHK-Stelle und sind stärker auf Normenkonformität ausgerichtet. Techniker-Fortbildungen gehen darüber hinaus und vermitteln ingenieurwissenschaftliches Verständnis für Planung, Berechnung und Optimierung elektrischer Anlagen.
Was verdiene ich nach der Weiterbildung?
Elektrotechnik gehört zu den besser bezahlten technischen Berufsfeldern. Der Abschlusstyp hat dabei erheblichen Einfluss auf die Eingruppierung – besonders in der Metall- und Elektroindustrie, wo Tarifverträge (ERA) die Entgeltgruppe direkt an die Qualifikationsstufe koppeln. Die folgende Übersicht zeigt typische Gehaltsbänder laut Stepstone und Gehalt.de (Brutto/Jahr, Deutschland, Stand 2026):
| Berufsbezeichnung | Einstieg | Mit Erfahrung | Qualifikation |
|---|---|---|---|
| Elektriker / Elektroniker (Facharbeiter) | 33.000 – 40.000 € | 40.000 – 48.000 € | Berufsausbildung |
| Elektrotechniker mit IHK-Nachweis | 36.000 – 45.000 € | 45.000 – 56.000 € | IHK-Elektrofachkraft |
| Industriemeister Elektrotechnik | 43.000 – 52.000 € | 52.000 – 65.000 € | Bachelor Professional (DQR 6) |
| Staatl. gepr. Techniker Elektrotechnik | 45.000 – 55.000 € | 52.000 – 62.000 € | Bachelor Professional (DQR 6) |
In der Metall- und Elektroindustrie ist der staatlich geprüfte Techniker laut Entgeltrahmentarifvertrag (ERA) eine Entgeltgruppe höher eingestuft als der Industriemeister – beide Abschlüsse tragen seit 2020 offiziell den Titel „Bachelor Professional in Technik" auf DQR-Niveau 6, gleichwertig mit einem Hochschul-Bachelor. Selbstständige Meister können je nach Auftragslage und Region deutlich höhere Stundensätze erzielen.
Wie lässt sich eine Elektrotechnik-Weiterbildung finanzieren?
Aufstiegsfortbildungen zum Techniker und Meister gehören zu den am besten geförderten Weiterbildungsformaten in Deutschland. Die Kombination der richtigen Instrumente kann die Eigenkosten auf unter 25 % drücken.
Aufstiegs-BAföG
Das wichtigste Förderinstrument für Techniker- und Meisterfortbildungen ist das Aufstiegs-BAföG (früher: Meister-BAföG). Es gilt für alle anerkannten Aufstiegsfortbildungen – also auch für den staatlich geprüften Techniker. Die Mechanik: Die Kosten werden in einen Zuschuss- und einen Darlehensanteil aufgeteilt. Der Zuschussanteil (50 %) muss nicht zurückgezahlt werden. Der Darlehensanteil ist zinsfrei und wird erst ab einem monatlichen Nettoeinkommen von über 1.600 € fällig. Nach bestandener Prüfung werden weitere 50 % des verbleibenden Darlehens erlassen. Ein Rechenbeispiel: Bei einem Lehrgang mit 7.800 € Kosten übernimmt das Aufstiegs-BAföG bis zu 15.000 € – der Kurs wäre vollständig abgedeckt. Davon gelten 50 % als Zuschuss (nicht rückzahlbar), der Rest als Darlehen, von dem nach der Prüfung die Hälfte erlassen wird. Effektiv verbleiben dann rund 25 % des Kurspreises als tatsächliche Eigenkosten. Mehr dazu: Alles zum Aufstiegs-BAföG im Fernstudium.
Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit
Wer arbeitslos ist oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann über die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter einen Bildungsgutschein beantragen. Dieser übernimmt die Kurskosten vollständig, sofern der Lehrgang AZAV-zertifiziert ist. Viele Elektrotechnik-Lehrgänge – besonders IHK-Abschlüsse und Techniker-Fortbildungen – erfüllen diese Voraussetzung.
Qualifizierungschancengesetz
Auch Beschäftigte können gefördert werden: Das Qualifizierungschancengesetz ermöglicht Arbeitgebern, Weiterbildungen ihrer Mitarbeitenden über die Bundesagentur für Arbeit ko-finanzieren zu lassen. Der Zuschuss beträgt je nach Betriebsgröße zwischen 15 und 100 % der Lehrgangskosten. Für Unternehmen, die qualifizierte Elektrotechniker oder Techniker brauchen, ist das Argument gegenüber dem Arbeitgeber direkt: Die Fortbildungskosten können zu einem erheblichen Teil getragen werden.
Steuerliche Absetzbarkeit
Weiterbildungskosten lassen sich als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Bis zum Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ist das automatisch einkalkuliert; darüber hinaus ist die Geltendmachung der tatsächlichen Kosten mit Belegen möglich. Bei einem Grenzsteuersatz von 35 % reduziert das die effektiven Kurskosten messbar.
Häufige Fragen zur Elektrotechnik-Weiterbildung
Die Elektrofachkraft IHK qualifiziert für definierte elektrische Tätigkeiten im Betrieb – etwa Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen nach DGUV Vorschrift 3. Der staatlich geprüfte Techniker geht weit darüber hinaus: Er berechtigt zur Planung, Berechnung und Führung technischer Projekte und ist formal als Bachelor Professional auf DQR-Niveau 6 anerkannt. Die Elektrofachkraft ist der kürzere, günstigere Nachweis für betriebliche Sicherheitsaufgaben; der Techniker ist die Aufstiegsqualifikation für eine Führungslaufbahn.
Die Regelvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im elektrotechnischen Bereich plus ein Jahr einschlägige Berufserfahrung. Wer eine andere technische Ausbildung hat, benötigt in der Regel fünf Jahre Berufserfahrung in der Elektrotechnik. Die Berufserfahrung kann auch während der Fortbildung erworben werden – ein Einstieg direkt nach der Ausbildung ist also möglich, sofern die Berufserfahrung parallel während des Lehrgangs gesammelt wird. Die genauen Anforderungen variieren je nach Bundesland.
Beide Abschlüsse sind auf DQR-Niveau 6 – formal gleichwertig mit einem Hochschul-Bachelor. Der Techniker hat einen stärker ingenieurwissenschaftlichen Fokus (Planung, Berechnung, Projektleitung) und ist in der Metall- und Elektroindustrie tariflich eine Stufe höher eingruppiert als der Meister. Der Industriemeister ist dagegen stärker auf Betriebsführung und Personalverantwortung ausgerichtet und beinhaltet die AEVO (Ausbildereignungsprüfung). Nur der Meisterbrief berechtigt zur selbstständigen Ausübung des Handwerks und zur Führung eines Lehrbetriebs. Wer in angestellter Führungsposition in der Industrie aufsteigen will, ist mit dem Techniker oft besser positioniert; wer einen eigenen Betrieb anstrebt, braucht den Meister.
Formal ja: Seit 2020 trägt der Abschluss offiziell den Zusatz „Bachelor Professional in Technik" und ist im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Niveau 6 eingestuft – genauso wie ein Hochschul-Bachelor. Das bedeutet: gleiche Qualifikationsstufe, gleiche Mobilitätsmöglichkeiten in der EU. Einige Hochschulen erkennen den Techniker-Abschluss für die Zulassung zu Masterstudiengängen an. Inhaltlich unterscheiden sich die Abschlüsse allerdings: Der Techniker ist praxisorientierter und auf eine bestimmte Fachrichtung ausgerichtet, der Hochschul-Bachelor hat einen breiteren akademischen Ansatz.
Das hängt vom Abschluss ab. Kompakte Spezialkurse (Elektronik-Grundlagen, SPS-Programmierung) dauern 4–12 Monate. Ein IHK-Lehrgang zur Elektrofachkraft ist auf 9–18 Monate ausgelegt. Die Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Techniker dauert berufsbegleitend per Fernlehrgang 36–42 Monate, der Industriemeister rund 27 Monate. Bei 8–12 Lernstunden pro Woche lässt sich der Zeitaufwand gut mit einer Vollzeittätigkeit vereinbaren – besonders Fernlehrgänge bieten hier maximale Flexibilität.
Das Aufstiegs-BAföG gilt für alle anerkannten Aufstiegsfortbildungen – das sind der staatlich geprüfte Techniker und der Industriemeister. Kompakte Zertifikatskurse und IHK-Lehrgänge zur Elektrofachkraft fallen in der Regel nicht darunter, können aber über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit (bei drohender Arbeitslosigkeit) oder das Qualifizierungschancengesetz (für Beschäftigte über den Arbeitgeber) gefördert werden. Die maximale Förderung über das Aufstiegs-BAföG liegt bei 15.000 € – effektiv verbleiben nach Zuschuss und Darlehenserlass rund 25 % als tatsächliche Eigenkosten.



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