Anwendungstechniker/-in (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien, Hochschulzertifikat

Weiterbildung @ Hochschule Schmalkalden 

👉 Das berufsbegleitende Fernstudium „Anwendungstechnikerin und Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien“ der Hochschule Schmalkalden richtet sich an technische Fach- und Führungskräfte, insbesondere aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ihre Expertise im Bereich 3D-Druck vertiefen möchten. In zwei Semestern werden fundierte Kenntnisse zu additiven Fertigungsverfahren, Werkstoffen, Konstruktionsprinzipien, Projekt- und Innovationsmanagement sowie Qualitätssicherung vermittelt. Das Studium findet im Blended-Learning-Format mit sieben Präsenzphasen in Schmalkalden, Aachen, Duisburg und Lüdenscheid statt. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Hochschulabschluss mit entsprechender Berufserfahrung. Abschließend erhalten Teilnehmende ein Hochschulzertifikat.

Auf einen Blick

🏫 Anbieter Hochschule Schmalkalden, Fachhochschule mit Sitz in Schmalkalden
Die Hochschule Schmalkalden ist eine staatliche Fachhochschule mit Sitz im grünen Herzen Deutschlands mitten in Thüringen. Neben 12 Bachelor- und Masterstudiengängen in den Fachbereichen Wirtschaft, Informatik und Technik bietet die Hochschule zahlreiche Zertifikatsprogramme. Das Fernstudium mit der Hochschule Schmalkalden ist ein besonders persönliches Fernstudium mit kleinen Lerngruppen, regelmäßigen Blockseminaren und persönlichem Austausch zwischen Lehrkräften und Studierenden.
🎓 Fachrichtung Technik & HandwerkElektrotechnik
📜 Abschluss Hochschulzertifikat
⏳ Dauer 12 Monate
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Grundlagen und Rahmenbedingungen Additiver Fertigung, 3D-Druck im nichtindustriellen Bereich, Werkstoffe und deren Qualifizierung für die Additive Fertigung, Kunststoff-basierte Additive Fertigungsprozesse, Metall-basierte Additive Fertigungsprozesse, Produktentwicklungsprozess/ Konstruktion, Projektmanagement, Innovationsmanagement, Additive Fertigungsprozesse für nichtmetallisch-anorganisch Werkstoffe, Qualitätssicherung und -kontrolle, Einführung Additiver Verfahren und Prozesse in die betriebliche Produktionsumgebung, Kommunikation und Präsentation technischer Projekte, Praxisanwendungen (Design, Modellbau, Automobilindustrie, Luftfahrt, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau, konturnahe Temperierung)
👥 Präsenzphasen 7 Präsenzphasen in 2 Semestern
📅 Kursstart zu bestimmten Terminen
💶 Kosten
ab 650 € monatlich
ab 7800 € insgesamt
🔗 Mehr Infos https://www.hsm-fernstudium.de

Welche Voraussetzungen gelten für das Fernstudium Anwendungstechnikerin und Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien?

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Anwendungstechniker beziehungsweise zur Anwendungstechnikerin (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien richtet sich insbesondere an technische Fachkräfte und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das Angebot ist besonders geeignet für Personen, die ihr Wissen im Bereich 3D-Druck und Rapid-Technologien ausbauen wollen, um additive Fertigungsverfahren gewinnbringend in betriebliche Abläufe zu implementieren. Die Weiterbildung befähigt dazu, Technologien im Unternehmen einzuführen, Projekte eigenständig zu managen und Chancen sowie Risiken systematisch zu analysieren.

Zulassungsvoraussetzungen im Überblick

Für die Aufnahme des Fernstudiums an der Hochschule Schmalkalden gelten folgende Zugangswege. Mindestens eine der nachstehenden Voraussetzungen muss erfüllt sein:

  • Abschluss eines Hochschulstudiums oder eines vergleichbaren Studiums an einer Berufsakademie (BA) und mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung oder
  • Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife oder ein vergleichbarer Abschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Beruf sowie mindestens zweijährige, für die Weiterbildung förderliche Berufspraxis oder
  • Realschulabschluss, abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen anerkannten Beruf sowie mindestens vierjährige, für die Weiterbildung förderliche Berufspraxis

Die förderliche Berufspraxis muss in einem Bereich liegen, der für das weiterbildende 3D-Druck-Studium und die angestrebte Qualifikation als Anwendungstechnikerin oder -techniker relevant ist.

Persönliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme:

  • Interesse an technischen Innovationen, insbesondere an additiven Fertigungsverfahren, Werkstoffen und digitaler Produktion
  • Bereitschaft zum eigenverantwortlichen Lernen und zur Teilnahme an Präsenzphasen neben der Berufstätigkeit (7 Präsenzphasen in 2 Semestern)
  • Grundlegende technikorientierte Vorkenntnisse – beispielsweise aus einer ingenieurwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen oder technisch-gewerblichen Ausbildung oder Tätigkeit
  • Zielorientierung für die Anwendung von 3D-Druck in betrieblichen Abläufen, auch im Hinblick auf Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und Projektmanagement

Für wen ist die Weiterbildung konzipiert?

Das Zertifikatsstudium richtet sich insbesondere an:

  • Technische Fachkräfte kleiner und mittelständischer Unternehmen, die additive Fertigungstechnologien aktiv in die Praxis umsetzen möchten
  • Technische Führungskräfte, die die Einführung und den Einsatz von 3D-Druck-Methoden in Produktionsprozessen verantworten

Das Programm bietet sich auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger an, die über die genannten Voraussetzungen verfügen und zukünftig in diesem Feld arbeiten oder sich spezialisieren möchten.

Wissen und Kompetenzen rund um Additive Verfahren und 3D-Druck

Das Zertifikatsstudium Anwendungstechnikerin und Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien der Hochschule Schmalkalden vermittelt praxisorientiertes Wissen zur additiven Fertigung und zum industriellen 3D-Druck. Die Weiterbildung richtet sich vor allem an technische Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, die additive Technologien in betriebliche Prozesse integrieren möchten.

Kernthemen der Weiterbildung sind:

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen der additiven Fertigung
  • Einsatzfelder: 3D-Druck im industriellen und nichtindustriellen Bereich
  • Werkstoffe und deren Qualifizierung für additive Fertigungsverfahren
  • Kunststoff-basierte und metall-basierte additive Prozesse
  • Fertigungsverfahren für nichtmetallisch-anorganische Stoffe
  • Prozess- und Produktentwicklung einschließlich Konstruktion
  • Projektmanagement und Innovationsmanagement im Bereich Rapid-Technologien
  • Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle
  • Einführung additiver Verfahren in die betriebliche Produktionsumgebung
  • Technische Kommunikation und Präsentation von Projekten
  • Anwendungsbeispiele aus Design, Modellbau, Automobil, Luftfahrt, Medizintechnik sowie Werkzeug- und Formenbau

Das Studienkonzept kombiniert aktuelle technologische und prozessuale Inhalte mit betriebswirtschaftlichen und praxisrelevanten Kompetenzfeldern.

Wie läuft das berufsbegleitende Fernstudium ab?

Das Fernstudium ist auf zwei Semester (ein Jahr) ausgelegt und schließt mit einem Hochschulzertifikat ab. Das Studium umfasst 26 ECTS-Punkte. Pro Semester wird eine Studiengebühr erhoben. Die Weiterbildung folgt dem Ansatz des Blended Learning, das heißt:

  • Umfangreiche Selbststudienphasen auf Basis von Lehrbriefen und digitalen Materialien
  • Sieben Präsenzphasen über beide Semester verteilt, die an zentralen Standorten in Schmalkalden, Aachen, Duisburg oder Lüdenscheid stattfinden
  • Online-Campus zur digitalen Vernetzung und Lernorganisation
  • Modulweise Prüfungen, zumeist während der Präsenzseminare, zur besseren Vereinbarkeit mit dem Beruf
  • Optional kann ein Urlaubssemester in Anspruch genommen werden
  • Betreuung durch eine feste Studienkoordinatorin während der gesamten Studienzeit

Das Programm ist spezialisiert auf den Wissenstransfer in die Praxis. Die Studieninhalte sind so gestaltet, dass eine direkte Anwendbarkeit im beruflichen Alltag gegeben ist. Die Kooperation mit Partner-Einrichtungen wie dem Institut für werkzeuglose Fertigung der FH Aachen, dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid oder dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer sichert einen engen Branchenbezug.

Welches berufliche Potenzial eröffnet das Zertifikat?

Mit dem Abschluss „Anwendungstechnikerin oder Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien“ qualifizieren sich die Absolventinnen und Absolventen für unterschiedliche technische und leitende Aufgaben, insbesondere im Bereich 3D-Druck und Rapid-Technologien.

  • Fachliche Expertinnen und Experten für additive Fertigung und 3D-Druck
  • Projektverantwortung bei der Integration additiver Technologien im Unternehmen
  • Aufgaben in Forschung, Entwicklung und Produktdesign mit Fokus auf 3D-Druck
  • Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung im Umfeld additiver Verfahren
  • Innovationsmanagement und Organisationsentwicklung im Fertigungsumfeld

Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis und den Ausbau des technischen und betriebswirtschaftlichen Know-hows entstehen vielseitige Möglichkeiten, die additive Fertigung in den Unternehmen methodisch und strategisch einzusetzen. Absolventinnen und Absolventen sind damit für die Anforderungen der Industrie 4.0 besonders qualifiziert.

Studiengebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

Die Studiengebühr beträgt 3.900 Euro pro Semester. Darin enthalten sind sämtliche Aufwendungen für Studienmaterialien und die Teilnahme an den Präsenzseminaren. Es fallen keine separaten Einschreibe- oder Prüfungsgebühren an. Zusätzlich sind der Semesterbeitrag sowie individuelle Reise- und Übernachtungskosten für die Präsenzphasen zu berücksichtigen.

  • Studiengebühr: 3.900 Euro pro Semester (Gesamtkosten: 7.800 Euro bei zwei Semestern)
  • Semesterbeitrag ist zusätzlich zu entrichten
  • Fördermöglichkeiten bestehen über diverse Programme für berufliche Weiterbildung
  • Die Studienausgaben können steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden

Die Zahlung der Gebühren erfolgt semesterweise jeweils zu Beginn des Semesters.

Studienberatung

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