Fernstudium & Fernuni

Informatik an der FernUni Hagen: Bachelor & Master ab rund 2.000 €

Ein Bachelor in Informatik für rund 2.000 € – das gibt es in Deutschland nur an einem einzigen Ort: an der FernUni Hagen. Die FernUniversität ist die einzige staatliche Hochschule, die ein vollständiges Fernstudium in Informatik und Wirtschaftsinformatik anbietet – vom Bachelor bis zum Master. Was du dafür bekommst, was du mitbringst – und warum viele auf dem Weg zum Abschluss aussteigen.

  • Günstigster Weg zur Informatik in Deutschland – der Bachelor kostet insgesamt rund 2.000 €. An privaten Fernhochschulen werden für denselben Abschluss 12.000 bis 15.000 € fällig.
  • Einzige staatliche Uni mit vollständigem Fernstudien-Angebot in Informatik, Wirtschaftsinformatik und Data Science – Bachelor und Master aus einer Hand.
  • Alle Master-Abschlüsse sind promotionsberechtigt, weil die FernUni Hagen eine Universität ist. An privaten Fernhochschulen ist das die Ausnahme.
  • Sehr hoher Workload: Die Abbrecherquote wird seit Jahren auf rund 70 % geschätzt. Wer durchhält, verlässt die FernUni mit einem Abschluss von hoher Reputation.
  • Neu seit dem Wintersemester 2025/26: ein zusätzlicher Sozialbeitrag von 16 € pro Semester.

Studienangebot im Überblick

Das Informatik-Fernstudium an der FernUni Hagen wird über die Fakultät für Mathematik und Informatik angeboten. Der Bachelor und der Master in Wirtschaftsinformatik sind gemeinsame Studiengänge mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Neben den klassischen Informatik-Abschlüssen gibt es einen interdisziplinären Bachelor in Mathematisch-technischer Softwareentwicklung und – seit 2021 – einen Master in Data Science.

Diese Übersicht zeigt die Informatik-Studiengänge an der FernUni Hagen mit ihren aktuellen Rahmendaten:

StudiengangStudiendauerStudieninhalteKosten

Fernstudium
4 Semesterdatenaufbereitung, datenanalyse, datenvisualisierung, informationsgenerierung, informatik, statistik, mathematik, künstliche intelligenz, machine lear…ab 1000 € insgesamt
ab 165 € Semesterbeitrag

Fernstudium
6 SemesterProgrammierung, Software Engineering, Sicherheit im Internetab 2000 € insgesamt
ab 197 € Semesterbeitrag

Fernstudium
4 Semesterab 1200 € insgesamt
ab 185 € Semesterbeitrag

Fernstudium
6 Semesterab 1954 € insgesamt
ab 197 € Semesterbeitrag

Fernstudium
3 SemesterTheoretische Informatik, Technische Informatik, Praktische Informatikab 800 € insgesamt
ab 151 € Semesterbeitrag

Fernstudium
6 SemesterEinführung in die Wirtschaftswissenschaft, Einführung in die Wirtschaftsinformatik, Grundlagen der Wirtschaftsmathematik und Statistik, Externes Rechn…ab 2229 € insgesamt
ab 270 € Semesterbeitrag

Fernstudium
4 SemesterKreative Softwarelösungen, IT-Service-Management, Business-Intelligence, Mobile-Software-Engineering, Gestaltung und Entwicklung von Informationssyste…ab 1200 € insgesamt
ab 215 € Semesterbeitrag

Was das Informatik-Fernstudium an der FernUni kostet

Die Kosten setzen sich aus drei Bausteinen zusammen: der Grundgebühr, der Beleggebühr pro ECTS-Punkt und – neu seit dem Wintersemester 2025/26 – einem Sozialbeitrag.

  • Grundgebühr: 60 € pro Semester, unabhängig davon, wie viele Module du belegst.
  • Beleggebühr: 11 € pro ECTS-Punkt. Ein typisches 10-ECTS-Modul kostet also 110 €.
  • Sozialbeitrag: 16 € pro Semester – erstmals fällig ab dem Wintersemester 2025/26.

Für ein Vollzeit-Semester mit 30 ECTS-Punkten zahlst du also 60 € Grundgebühr + 330 € Beleggebühr + 16 € Sozialbeitrag = 406 € pro Semester. Hochgerechnet auf einen Bachelor mit 180 ECTS-Punkten kommst du auf rund 2.000 € Gesamtkosten – inklusive aller Semestergebühren.

Im Teilzeitstudium verteilt sich die Grundgebühr auf mehr Semester, die Gesamtkosten steigen dadurch nur minimal. Die FernUni unterscheidet hier nicht künstlich zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudierenden – ein wichtiger Unterschied zu privaten Fernhochschulen, bei denen die Studiendauer direkt an die Monatsraten gekoppelt ist.

Im Vergleich: An privaten Fernhochschulen wie der Wilhelm Büchner Hochschule, der AKAD University oder der IU Internationalen Hochschule kostet ein Bachelor in Informatik zwischen 12.000 und 15.000 €. Das ist das Fünf- bis Achtfache der FernUni-Kosten.

Voraussetzungen für Bachelor und Master

Zugang zum Bachelor

Für die Einschreibung in einen Bachelor-Studiengang an der FernUni brauchst du grundsätzlich die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife. Weil die FernUni Hagen eine Universität ist, reicht die Fachhochschulreife allein nicht aus – ein zentraler Unterschied zu privaten Fernhochschulen.

Der Zugang ohne Abitur ist möglich, wenn du eine Berufsausbildung abgeschlossen und anschließend mindestens drei Jahre berufliche Erfahrung gesammelt hast. Ausbildung und Berufspraxis sollten thematisch zum Informatik-Studium passen – sonst musst du eine Zugangsprüfung oder ein Probestudium absolvieren. Alternativ öffnet auch eine erfolgreich absolvierte Aufstiegsfortbildung (zum Beispiel zum Staatlich geprüften Techniker) den Zugang.

Zugang zu den Master-Studiengängen

Für die Informatik-Master gelten jeweils eigene fachliche Voraussetzungen. Wichtig: Ein klassischer Informatik-Bachelor öffnet nicht automatisch jeden Master.

  • M.Sc. Informatik: Bachelor in Informatik oder Computer Science. „Bindestrich-Studiengänge“ wie Bioinformatik, Geoinformatik oder Wirtschaftsinformatik erfüllen die Zugangsvoraussetzung nicht.
  • M.Sc. Praktische Informatik: Informatik-Bachelor oder ein Abschluss in Mathematik, Natur- oder Ingenieurwissenschaft mit mindestens 10 ECTS Mathematik und mindestens 20 ECTS Informatik. Regelstudienzeit: mindestens sieben Semester – fehlende Module können nachbelegt werden.
  • M.Sc. Wirtschaftsinformatik: Hochschulabschluss in Wirtschaftsinformatik oder Informatik. Zugelassen ist auch ein BWL-, VWL- oder Ökonomie-Abschluss, wenn mindestens 30 ECTS in Wirtschaftsinformatik/Informatik und 10 ECTS in Mathematik enthalten sind.
  • M.Sc. Data Science: Bachelor in Data Science, Wirtschaftsinformatik, Mathematisch-technischer Softwareentwicklung, Informatik, Statistik oder Mathematik mit Nebenfach Informatik. Fachfremde können den Zugang über das Zertifikat Mathematische und informatische Grundlagen der FernUni nachholen – ein fairer Weg für Quereinsteigende.

Die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen übernimmt das Studierendensekretariat im Rahmen der Einschreibefristen (1. Juni bis 31. Juli für das Wintersemester, 1. Dezember bis 31. Januar für das Sommersemester). Wer unsicher ist, bekommt vom Sekretariat mitgeteilt, welche Module gegebenenfalls nachzuholen sind.

Studieninhalte und Schwerpunkte

Anders als an Fachhochschulen sind die Module an der FernUni oft groß geschnitten: 10 ECTS pro Modul sind die Regel, einzelne Module bestehen aus mehreren Kurseinheiten.

Die Module an der FernUni sind im Vergleich zu Fachhochschulen wie der IU oder der Wilhelm Büchner Hochschule ungewöhnlich groß geschnitten: Zehn ECTS-Punkte pro Modul sind die Regel, einzelne Module bestehen aus mehreren Kurseinheiten und Studienbriefen. Wer drei Module pro Semester belegt, hat bereits Vollzeit-Workload.

Informatik, B.Sc.

Der klassische Informatik-Bachelor setzt sich aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen zusammen. Im Vollzeitstudium absolvieren Studierende drei bis vier Module pro Semester. Ein typischer Studienverlauf sieht so aus:

  • 1.–2. Semester: Mathematische Grundlagen, Einführung in die imperative und objektorientierte Programmierung, Computersysteme, Datenstrukturen und Algorithmen, wissenschaftliche Methodik der Informatik.
  • 3.–4. Semester: Softwaresysteme, Grundpraktikum Programmierung, Theoretische Informatik, Software Engineering, Sicherheit im Internet, erste Wahlpflichtmodule.
  • 5.–6. Semester: Weitere Wahlpflichtmodule, Bachelorseminar, Fachpraktikum, Abschlussmodul.

Der Wahlpflichtbereich deckt ein breites Spektrum ab: Datenbanken, Verteilte Systeme, Mensch-Computer-Interaktion, IT-Sicherheit, Mobile Security, Parallel Programming, Data Mining, Wissensbasierte Systeme sowie wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Grundlagen. Das Fachpraktikum im letzten Semester findet im Rahmen von Präsenzphasen in Hagen statt – etwa zu Themen wie CSCW, IT-Sicherheit, Eingebettete Systeme oder Scientific Programming in Python.

Mathematisch-technische Softwareentwicklung, B.Sc.

Dieser interdisziplinäre Studiengang richtet sich an alle, die sowohl Mathematik als auch Informatik wissenschaftlich vertiefen wollen. Das Besondere: Über die Wahlpflichtmodule lässt sich der Studiengang gezielt in Richtung Mathematik oder Informatik schärfen. Das Curriculum umfasst neben Analysis, Linearer Algebra und Numerischer Mathematik auch Datenstrukturen, Programmierung, Software Engineering und ein mathematisches Praktikum zur Algebra, Statistik oder Numerik.

Wirtschaftsinformatik, B.Sc.

Den Bachelor Wirtschaftsinformatik bietet die Fakultät für Mathematik und Informatik gemeinsam mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft an. Im Pflichtbereich werden BWL-Grundlagen (Rechnungswesen, Investition, Mikro- und Makroökonomie), Wirtschaftsinformatik (Modellierung, Informationsmanagement, betriebliche Informationssysteme), Mathematik und Grundlagen der Informatik abgedeckt. Im Wahlpflichtbereich können Studierende zwischen Themen wie Controlling, Marketing, Steuerlehre, Unternehmensgründung, Digitale Transformation, IT-Governance und Knowledge Management wählen – eine sehr breite Aufstellung, die den Studiengang für BWLerinnen und BWLer mit IT-Interesse attraktiv macht.

Informatik, M.Sc.

Der Informatik-Master besteht fast ausschließlich aus Wahlmodulen – Studierende stellen sich ihr Curriculum weitgehend selbst zusammen. Pro Semester werden zwei bis drei Wahlmodule belegt, dazu Masterseminar, wissenschaftliches Arbeiten und Abschlussmodul. Zur Auswahl stehen Schwerpunkte in formalen Methoden und Algorithmik, Computersystemen, Informationssystemen, Softwaretechnik und Programmierung.

Praktische Informatik, M.Sc.

Der M.Sc. Praktische Informatik deckt dasselbe Modulangebot ab wie der M.Sc. Informatik, ist aber offener für Quereinsteigende aus Mathematik, Natur- oder Ingenieurwissenschaft. Insgesamt belegen Studierende vier Wahlpflichtmodule und absolvieren ein Fachpraktikum in Hagen – etwa zu IT-Sicherheit, Mensch-Computer-Interaktion, Eingebettete Systeme oder Theoretische Informatik.

Wirtschaftsinformatik, M.Sc.

Im Wirtschaftsinformatik-Master wählen Studierende aus vier Bereichen: betriebswirtschaftliche Module (Investitionstheorie, Konzerncontrolling, internationales Marketing, Risikomanagement), volkswirtschaftliche und quantitative Module (Operations Research, Zeitreihenanalyse, Ökonometrie), Wirtschaftsinformatik-Kernthemen (E-Business, Business Intelligence, IT-Alignment) und Informatik-Vertiefungen (Betriebssysteme, Rechnernetze, IT-Security, Wissensrepräsentation). Ein sehr anspruchsvolles Programm, das gezielt auf IT-Führungspositionen und Beratungsrollen vorbereitet.

Data Science, M.Sc.

Der 2021 gestartete Master in Data Science gliedert sich in drei Phasen: Pflichtphase (Einführung in Data Science, Data Engineering, Mathematische Grundlagen, Maschinelles Lernen), Wahlpflichtphase (drei Module plus Projektpraktikum) und Abschlussphase mit Masterseminar und Abschlussmodul. Wählbar sind Themen wie Algorithmische Geometrie, Kryptografie, Stochastische Prozesse, Effiziente Graphenalgorithmen, Information Retrieval, Objektorientierte Programmierung oder Advanced Parallel Computing. Das Projektpraktikum bietet drei Varianten: Web Science, Sprachtechnologie oder Data Science.

Klausurformat und Workload: Warum die FernUni als härtestes Fernstudium gilt

Die Abbrecherquote an der FernUni Hagen wird seit Jahren auf rund 70 % geschätzt. Hauptgrund: die Doppelbelastung aus Studium und Beruf bei gleichzeitig wenig tutorieller Betreuung.

Prüfungen werden an der FernUni entweder als Online-Klausur unter Live-Aufsicht (Moodle-basiert, vom eigenen Rechner aus) oder als Präsenzklausur an einem der Campus-Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Ungarn geschrieben. Welches Format zum Einsatz kommt, entscheidet die Prüferin oder der Prüfer – Studierende haben hier keine Wahl. Das Thema sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen, ein Student klagte sogar gegen die Universität wegen der Datenschutz-Anforderungen der Online-Klausuren.

Was den Workload angeht, ist die FernUni berüchtigt: Die Abbrecherquote wird seit Jahren auf rund 70 % geschätzt. Gründe dafür gibt es mehrere:

  • Wenig tutorielle Betreuung: Anders als an Präsenz-Unis oder vielen privaten Fernhochschulen gibt es kaum regelmäßige Übungen oder betreute Lerngruppen.
  • Hohe Modulgrößen: Zehn ECTS pro Modul bedeuten rund 300 Arbeitsstunden – ein einzelnes Modul kann mehrere Studienbriefe umfassen.
  • Doppelbelastung: Die meisten Studierenden arbeiten parallel Vollzeit. Zwei bis drei Module nebenberuflich durchzuziehen ist anspruchsvoll – aber realistisch.
  • Viel Eigendisziplin nötig: Das Modell funktioniert für Selbstlernerinnen und Selbstlerner hervorragend. Für alle anderen wird es zur Zerreißprobe.

Die Kehrseite: Wer durchhält, hat einen Abschluss von einer staatlichen Universität in der Hand – mit derselben formalen Wertigkeit wie ein Präsenz-Abschluss. Arbeitgeber in der IT-Branche unterscheiden nicht zwischen Präsenz- und Fernstudium der FernUni.

Arbeitsmarkt und Gehalt für Informatikerinnen und Informatiker

Der deutsche IT-Arbeitsmarkt bleibt auch 2026 von einem deutlichen Fachkräftemangel geprägt. Laut Bitkom waren zuletzt rund 109.000 IT-Stellen in Deutschland unbesetzt. 85 % der Unternehmen melden einen Mangel an qualifizierten Fachkräften – im Durchschnitt dauert es 7,7 Monate, um eine offene IT-Stelle zu besetzen. Besonders gefragt sind Software-Entwicklerinnen, Cloud-Architekten und IT-Security-Spezialisten.

Auch bei den Gehältern zahlt sich ein Informatik-Abschluss aus. Laut StepStone Gehaltsreport 2026 liegt das Einstiegsgehalt für Informatikerinnen und Informatiker bei rund 43.700 € brutto jährlich, mit einem Master bei rund 51.500 €. Das Durchschnittsgehalt aller Berufserfahrungsstufen liegt bei etwa 51.800 € – mit einer Spanne von 44.200 bis 62.100 €, abhängig von Branche, Region und Unternehmensgröße.

Für Studierende der FernUni Hagen bedeutet das: Die Investition in Studiengebühren (rund 2.000 € für den Bachelor) amortisiert sich bereits im ersten Berufsmonat nach dem Abschluss – ein Rechenbeispiel, das in keinem anderen Fachbereich so eindeutig ausfällt.

Alternativen an privaten Fernhochschulen

So günstig die FernUni Hagen auch ist: Sie passt nicht zu jedem. Wer auf mehr tutorielle Betreuung, strukturierte Online-Vorlesungen, kürzere Module und flexible Teilzeit-Optionen setzt, ist an einer privaten Fernhochschule oft besser aufgehoben – trotz der höheren Kosten.

Die wichtigsten privaten Alternativen zum Informatik-Fernstudium der FernUni:

StudiengangHochschuleStudiendauerKosten

Fernstudium
6 Semesterab 12201 € insgesamt
ab 237 € monatlich

Berufsbegleitendes Fernstudium
5 Semesterab 12300 € insgesamt

Fernstudium
4 Semesterab 13975 € insgesamt
ab 329 € monatlich

Fernstudium
7 Semesterab 14193 € insgesamt
ab 237 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 15063 € insgesamt
ab 259 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 15063 € insgesamt
ab 259 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 15336 € insgesamt
ab 203 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 15376 € insgesamt
ab 219 € monatlich

Die wichtigsten Unterschiede zwischen FernUni und privaten Fernhochschulen in der Informatik:

  • FernUni Hagen: Günstigster Preis, promotionsberechtigter Uni-Abschluss, aber wenig Betreuung und sehr anspruchsvoller Workload.
  • Wilhelm Büchner Hochschule: Ingenieurwissenschaftliche DNA, sehr strukturierte Module, breites Informatik-Angebot von Technischer Informatik bis Data Science.
  • IU Internationale Hochschule: Monatliche Einschreibungen, voll digitales Campus-Konzept, Spezialisierungen in KI, Software Engineering oder IT-Sicherheit.
  • AKAD University: Flexible Teilzeitmodelle, starke Prüfungsflexibilität, klassischer Informatik-Bachelor mit klarer Struktur.

Wer sich einen vollständigen Überblick über alle Informatik-Fernstudiengänge in Deutschland verschaffen will, findet in unseren Vergleichsseiten die wichtigsten Optionen im Detail:

Häufige Fragen zum Informatik-Fernstudium an der FernUni Hagen

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester im Bachelor und vier Semester im Master – das entspricht einem Vollzeitstudium mit drei bis vier Modulen pro Semester. Die meisten FernUni-Studierenden studieren allerdings berufsbegleitend in Teilzeit. In der Praxis sind acht bis zwölf Semester für den Bachelor realistisch. Die FernUni koppelt die Kosten nicht an die Studiendauer, du kannst also ohne Aufpreis langsamer studieren.

Ja. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung plus mindestens drei Jahren Berufspraxis im relevanten Bereich bekommst du direkten Zugang. Wenn Ausbildung und Berufserfahrung fachfremd sind, ist eine Zugangsprüfung oder ein Probestudium erforderlich. Auch Aufstiegsfortbildungen wie der Staatlich geprüfte Techniker öffnen den Weg. Details findest du in unserem Ratgeber Fernstudium ohne Abitur.

Nein – offiziell werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Die Grundlagen der Programmierung werden im ersten Semester vermittelt. Allerdings ist der Einstieg spürbar leichter, wenn du schon eine Programmiersprache wie Python oder Java kennst. Mathematische Grundkenntnisse werden zwar ebenfalls im Studium aufgearbeitet, sind aber in der Praxis Pflicht – die FernUni bietet dafür einen kostenlosen Brückenkurs Mathematik vor Studienbeginn an.

Ein 10-ECTS-Modul entspricht nach der ECTS-Formel rund 300 Arbeitsstunden. Wer zwei Module pro Semester belegt (also Teilzeit), sollte mit etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche rechnen – neben dem Beruf. Das Vollzeitstudium mit drei bis vier Modulen ist faktisch nicht berufsbegleitend machbar. Die Abbrecherquote von rund 70 % hat ihren Hauptgrund genau hier: Viele unterschätzen den Zeitaufwand.

Ja. Weil die FernUni Hagen eine Universität ist, sind alle Master-Abschlüsse automatisch promotionsberechtigt. Die Fakultät für Mathematik und Informatik bietet selbst ein strukturiertes Promotionsprogramm an – es ist eine der wenigen Möglichkeiten, nebenberuflich in Informatik zu promovieren. An privaten Fernhochschulen ist die Promotionsberechtigung die Ausnahme und meist an zusätzliche Hürden gekoppelt.

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie du lernst. Die FernUni Hagen ist konkurrenzlos günstig und liefert einen universitären Abschluss mit hoher Reputation – wenn du dich selbst organisieren kannst und bereit bist, mit Studienbriefen zu arbeiten. Wer viel Struktur, Live-Vorlesungen, Übungsgruppen und direkten Draht zu Dozierenden braucht, fährt mit privaten Fernhochschulen wie der Wilhelm Büchner Hochschule oder der IU Internationalen Hochschule trotz der höheren Kosten besser.

 

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