Fernstudium Medieninformatik: Bachelor und Master im Vergleich

UX Design, Game Development und Web-Medieninformatik – ab 299 €/Semester bei staatlichen und privaten Hochschulen
 · Letzte Aktualisierung 27.04.2026

Medieninformatik verbindet Informatik mit Gestaltung, UX Design und Medienpsychologie – und ist damit das Studium für alle, die nicht nur programmieren, sondern digitale Produkte auch konzipieren und gestalten wollen. Bachelor- und Masterstudiengänge gibt es an staatlichen Hochschulen ab 299 € pro Semester und an privaten Fernhochschulen ab 237 € pro Monat. Die Bandbreite reicht von klassischer Medieninformatik über Game Development bis UX Design.

Alle Kurse im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 12 Kurse im Fachbereich Medieninformatik.

Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  Wilhelm Büchner Hochschule
  •  6 Semester
  • ab 237 € monatlich
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  Wilhelm Büchner Hochschule
  •  7 Semester
  • ab 237 € monatlich
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  Wilhelm Büchner Hochschule
  •  6 Semester
  • ab 237 € monatlich
  •  2 Kommentare & Fragen
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  oncampus GmbH
  •  6 Semester
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  Berliner Hochschule für Technik
  •  6 Semester
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  IU Internationale Hochschule
  •  6 Semester
  •  Vertiefung beispielsweise in Web Development oder in Mobile Software Engineering
  • ab 259 € monatlich
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  IU Internationale Hochschule
  •  6 Semester
  •  flexibles Onlinestudium ohne Anwesenheitspflicht
  • ab 259 € monatlich
Fernstudium, Master of Science (M.Sc.)
  •  Berliner Hochschule für Technik
  •  4 Semester
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  SRH Fernhochschule - The Mobile University
  •  6 Semester
  • ab 13968 € monatlich
Fernstudium, Bachelor of Science (B.Sc.)
  •  Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  •  6 Semester
Fernstudium, Master of Science (M.Sc.)
  •  Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  •  4 Semester
  •  Wolfenbüttel
Fernstudium, Master of Science (M.Sc.)
  •  Wilhelm Büchner Hochschule
  •  3 Semester
  • ab 351 € monatlich

Was unterscheidet Medieninformatik von Informatik und Wirtschaftsinformatik?

Die drei Studiengänge teilen eine Informatik-Basis, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die Wahl hängt davon ab, wo du später arbeiten willst:

MedieninformatikInformatikWirtschaftsinformatik
Schwerpunkt Frontend, UX/UI, Medienpsychologie, digitale Medienproduktion Algorithmen, Systemarchitektur, Software Engineering, Theorie IT + BWL, ERP-Systeme, Geschäftsprozesse, Datenanalyse
Typische Berufe UX Designer, Frontend-Entwickler, Game Developer, Mediengestalter digital Software-Entwickler, Backend-Entwickler, DevOps, Data Engineer IT-Berater, Projektmanager, Business Analyst, ERP-Consultant
Passt, wenn … … du Technik und Gestaltung verbinden willst … du tief in Technik und Theorie eintauchen willst … du an der Schnittstelle IT/Business arbeiten willst
Hier vergleichen Diese Seite Informatik Wirtschaftsinformatik

Kurz gesagt: Medieninformatik ist das richtige Studium, wenn du digitale Produkte nicht nur bauen, sondern auch gestalten und aus Nutzersicht denken willst. Wer sich ausschließlich für Backend-Entwicklung, Algorithmen oder Systemarchitektur interessiert, ist mit einem reinen Informatik-Studium besser beraten.

Finde in 2 Schritten den passenden Studiengang

1 2

Welchen Abschluss strebst du an?

Wie wichtig sind dir die Kosten?

Was kostet ein Fernstudium Medieninformatik?

Die Kosten unterscheiden sich drastisch zwischen staatlichen und privaten Hochschulen. An staatlichen Hochschulen zahlst du nur Semesterbeiträge (299–870 € pro Semester), an privaten Fernhochschulen monatliche Studiengebühren (237–259 €/Monat, 10.000–15.000 € gesamt).

Bachelor: Kosten im Vergleich

StudiengangHochschuleStudiendauerKosten

Fernstudium
6 Semesterab 299 € insgesamt
ab 13968 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 3288 € insgesamt

Fernstudium
6 Semesterab 3288 € insgesamt

Fernstudium
6 Semesterab 5220 € insgesamt

Fernstudium
6 Semesterab 12201 € insgesamt
ab 237 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 12201 € insgesamt
ab 237 € monatlich

Fernstudium
7 Semesterab 14193 € insgesamt
ab 237 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 15063 € insgesamt
ab 259 € monatlich

Fernstudium
6 Semesterab 15063 € insgesamt
ab 259 € monatlich

Master: Kosten im Vergleich

StudiengangHochschuleStudiendauerKosten

Fernstudium
4 Semesterab 1334 € insgesamt

Fernstudium
4 Semesterab 2280 € insgesamt

Fernstudium
3 Semesterab 10015 € insgesamt
ab 351 € monatlich

Staatlich vs. privat – was ist der Unterschied?

Günstigere Hochschulen (staatlich + SRH)Premium-Fernhochschulen (privat)
Kosten 299–870 €/Semester (Semesterbeiträge) 237–259 €/Monat (10.000–15.000 € gesamt)
Flexibilität Semesterstruktur, teils feste Prüfungstermine Studienstart jederzeit, flexible Prüfungen, verlängerbar
Betreuung Größere Gruppen, weniger individuelle Betreuung Kleinere Gruppen, persönliche Studienberatung, schnelle Rückmeldungen
Akkreditierung Staatlich akkreditiert Staatlich akkreditiert (identischer Abschlusswert)
Anbieter hier Ostfalia, BHT Berlin, oncampus/FH Lübeck (staatlich), SRH (private Stiftungshochschule, aber günstig) IU, Wilhelm Büchner Hochschule

Finanzierung: Für das Fernstudium an staatlichen und privaten Hochschulen gibt es BAföG (einkommensabhängig), KfW-Studienkredite und Stipendien (z. B. Deutschlandstipendium). Die Studiengebühren lassen sich als Werbungskosten oder Sonderausgaben steuerlich absetzen – bei privaten Hochschulen summiert sich das auf mehrere tausend Euro Steuerersparnis über die Studiendauer.

Medieninformatik eröffnet Karrierewege in UX Design, Game Development und digitaler Medienproduktion – Felder, in denen Kreativität schwerer automatisierbar ist als reine Programmierung.

Wie verändert KI die Medieninformatik?

KI trifft Medieninformatik an mehreren Stellen – und verändert die Rolle von Medieninformatikerinnen und -informatikern grundlegend:

  • UX/UI-Design: KI-Tools wie Figma AI, Galileo AI und Uizard generieren Wireframes und UI-Entwürfe aus Textbeschreibungen. Das beschleunigt Prototyping, macht aber User Research, Usability-Testing und strategisches Design umso wertvoller – weil KI Nutzerbedürfnisse nicht versteht.
  • Frontend-Entwicklung: GitHub Copilot und Cursor schreiben HTML/CSS/JavaScript. Aber Barrierefreiheit, Performance-Optimierung und die Integration in komplexe Design-Systeme bleiben menschliche Aufgaben.
  • Game Development: KI generiert Texturen, NPC-Verhalten und prozedurales Level-Design. Game Designer, die Spielmechaniken konzipieren und Spielerlebnisse gestalten, bleiben gefragt.
  • Medienpsychologie: KI kann A/B-Tests auswerten und Nutzerverhalten analysieren. Die Interpretation – warum Nutzer sich so verhalten und was das für das Produktdesign bedeutet – braucht menschliche Urteilskraft.

Die Kernaussage: Medieninformatik ist weniger von KI-Automatisierung bedroht als reine Programmierung, weil der gestalterische und psychologische Anteil schwerer automatisierbar ist. Wer KI-Tools produktiv einsetzen und gleichzeitig Nutzerbedürfnisse verstehen kann, hat die besten Karrierechancen.

Welche Berufe stehen dir nach dem Studium offen?

Medieninformatik qualifiziert für eine breite Palette an Berufen an der Schnittstelle von Technik und Gestaltung:

  • UX/UI-Designerin oder -Designer: Nutzererlebnisse konzipieren, Prototypen erstellen, Usability-Tests durchführen
  • Frontend-Entwicklerin oder -Entwickler: Webanwendungen und Apps umsetzen – HTML, CSS, JavaScript, React, Vue.js
  • Game Developerin oder Developer: Spiele konzipieren und programmieren – Unity (C#), Unreal Engine (C++)
  • Mediengestalter/in Digital: Digitale Medienproduktion, Webdesign, Motion Graphics
  • Projektmanagerin oder -manager digitale Medien: IT-Projekte mit Design-Schwerpunkt leiten

Beim Gehalt liegen Medieninformatikerinnen und -informatiker laut gehalt.de und StepStone beim Einstieg bei 39.600–44.900 € brutto. Mit Erfahrung sind 48.000–54.000 € realistisch. In der Internet- und Medienbranche liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 51.500 €. Laut mystipendium.de finden 100 % aller Absolventinnen und Absolventen innerhalb von 10 Jahren nach dem Abschluss einen Job – die Beschäftigungsquote ist maximal.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es?

Die Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich nach Hochschule und Abschluss:

  • Bachelor: Allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife. An den meisten Fernhochschulen gibt es keinen NC.
  • Ohne Abitur: An IU, WBH und SRH kannst du mit abgeschlossener Berufsausbildung + Berufserfahrung oder mit Meister-/Technikerabschluss studieren. Die genauen Regelungen variieren nach Bundesland und Hochschule.
  • Master: Abgeschlossener Bachelor in Informatik, Medieninformatik oder einem verwandten Fach. Teils zusätzlich Berufserfahrung erforderlich (z. B. bei der WBH).

Verwandte Studiengänge: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science & AI, Design & Gestaltung.

Häufige Fragen zum Fernstudium Medieninformatik

Ja – an den meisten privaten Fernhochschulen (IU, WBH, SRH). Du brauchst in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung plus Berufserfahrung oder einen Meister-/Technikerabschluss. An den staatlichen Hochschulen (Ostfalia, BHT Berlin) sind die Regelungen restriktiver – hier ist meist mindestens die Fachhochschulreife erforderlich.

Der Bachelor dauert in der Regel 6 Semester (3 Jahre), an der WBH im Studiengang Angewandte Informatik 7 Semester. Der Master dauert 3–4 Semester. An privaten Hochschulen lässt sich die Studienzeit in der Regel kostenlos verlängern. Viele Studierende im Fernstudium brauchen berufsbegleitend 1–2 Semester länger als die Regelstudienzeit.

Medieninformatik lohnt sich, wenn du an der Schnittstelle von Technik und Gestaltung arbeiten willst – UX Design, Frontend, Game Development, digitale Medienproduktion. Ein reines Informatik-Studium ist die bessere Wahl, wenn du dich auf Backend-Entwicklung, Systemarchitektur, KI oder Embedded Systems spezialisieren willst. Auf dem Arbeitsmarkt werden beide Abschlüsse gleich anerkannt – der Unterschied liegt in der Spezialisierung, nicht im Ansehen.

Die meisten Studiengänge enthalten Praxisprojekte und Portfolioarbeiten – z. B. ein eigenes UX-Design-Projekt, eine Webapplikation oder ein Spielprototyp. An der IU gibt es ein dediziertes Praxissemester. An der WBH sind Laborpraktika in die Module integriert. Wer berufsbegleitend studiert, kann Berufserfahrung häufig als Praxisanteil anrechnen lassen.

Ja. Alle hier gelisteten Studiengänge sind staatlich akkreditiert – der Bachelor oder Master einer privaten Fernhochschule hat rechtlich denselben Wert wie der einer staatlichen Präsenzhochschule. Arbeitgeber unterscheiden in der Praxis nicht zwischen Fern- und Präsenzstudium. Entscheidend sind der Abschluss, das Portfolio und die Praxiserfahrung.

Anzeige

Studienberatung

Fragen zum Thema? Nutze unsere Studienberatung. So funktionert es: 1) Stelle eine Frage. 2) Unsere Experten und Expertinnen antworten dir in kürzester Zeit persönlich.