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Mein Fernstudium an der FernUni Hagen: Erfahrungen – und warum ich abgebrochen habe

  • Ich habe mehrere Semester Kulturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der FernUni Hagen studiert.
  • Ich fand das Fernstudium so schwer, dass ich schließlich abgebrochen habe – aber nicht wegen des Stoffs, sondern wegen der Isolation und fehlender Zeit.
  • Die Studienunterlagen sind inhaltlich auf hohem Niveau, aber schlicht gestaltet und fast rein textbasiert. Seit 2026 werden sie ausschließlich digital bereitgestellt.
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist exzellent – aber wer digitale Lernmedien will, muss an eine private Fernhochschule.
  • Seit meinem Studium hat sich einiges verändert – eine Einordnung findest du am Ende des Artikels.

Warum die FernUni Hagen?

Für die FernUni Hagen hatte ich mich entschieden, weil zum einen eine Freundin dort bereits Kulturwissenschaften studierte. Zum anderen weil es die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland ist. An keiner anderen deutschen Fernhochschule ist es außerdem möglich, Geisteswissenschaften zu studieren.

Als ich das Studium begann, war ich noch nicht so gut informiert über die deutsche Hochschullandschaft wie heute und habe mich auch nicht großartig weitergehend informiert, ich wusste nur, dass ich mein Wunschfach Geschichte eben nur an der FernUni (zum Teil) studieren kann.

Für meine Ansprüche war die FernUni also eigentlich perfekt. Für andere Fernstudienanfänger gibt es sicher bessere Möglichkeiten, auf die ich im Fazit näher eingehe.

Qualität der Studienmaterialien

Die meisten von euch interessieren sich wahrscheinlich, mit was für Unterlagen man an der FernUni lernt. Immerhin sind die Studienunterlagen der Dreh- und Angelpunkt für so ein Fernstudium. So sehen die Unterlagen beispielsweise im Studiengang Wirtschaftswissenschaft aus:

Unterlagen aus dem Bachelor-Studium Wirtschaftswissenschaften, nebst zusätzlich gekaufter Literatur zur Klausurvorbereitung

Semester für Semester bekommt man einen dicken, fetten Stapel an solchen Studienheften, die man durchackern muss. Was mir aufgefallen ist an den Materialien:

  • Die Qualität der Hefte an sich ist okay. Sie kommen gelocht daher, damit man sie abheften kann. Was man auch tun sollte, sonst fallen sie relativ leicht auseinander.
  • Die Schrift ist i.d.R. groß, sodass man die Inhalte gut lesen kann und gut mit den Heften arbeiten kann.
  • Die Gestaltung ist meist sehr schlicht, der Satz i.d.R. mit Word zurechtformatiert. Teilweise gibt es Satzfehler, über die man aber hinwegsehen kann.
  • Inhaltlich sind die Unterlagen natürlich auf hohem akademischen Niveau.
  • Digital gibt es die Hefte als PDF. Ich selbst kann mit PDFs überhaupt nicht arbeiten, weil man die Schriftgröße nicht anpassen kann und kaum markieren kann.
  • Zusatzmaterialien wie Onlinevorlesungen oder Podcasts usw. sind rar. Man lernt fast ausschließlich mit den Heften und Zusatzliteratur.

Ergänzt werden die Unterlagen durch die virtuelle Lernumgebung Moodle, über die man auch Kontakt zu Lehrkräften und Tutoren sowie Kommilitonen hat. Außerdem kommt man vor allem in lernintensiven Fächern nicht drum rum, sich gelegentlich Zusatzliteratur zu kaufen, aber das ist an allen anderen Hochschulen auch so.

Zum Vergleich: Studienhefte der Hochschule Macromedia und der Hochschule Fresenius, die teilweise aufwändig wie Zeitschriften gestaltet sind. Dafür zahlt man an diesen Hochschulen aber auch das Fünffache fürs Fernstudium.

Fazit: Für den geringen Preis bekommt man sehr viel Inhalt. Es lässt sich gut damit lernen. Wer digital mit Onlinevorlesungen, Podcasts, interaktiven Medien usw. lernen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen und an einer der vielen privaten Fernhochschulen studieren. Für mich persönlich reichen die Studienunterlagen allein nicht aus, um fit in einem Fach zu werden, ich brauche Vorlesungen, Seminare und ständigen Kontakt zu Kommilitonen und Lehrkräften – deswegen studiere ich mittlerweile auch im Präsenzstudium. Mehr dazu in diesem Beitrag: Fernstudium vs. Präsenzstudium: Aus diesen 4 Gründen habe ich mich fürs Präsenzstudium entschieden.

E-Learning und Social Media

Aus meiner Sicht einer der großen Mängel der FernUni, im Bereich E-Learning gibt es kaum ein Angebot, zumindest zu meiner Studienzeit im Fachbereich Kulturwissenschaften. Das ist beispielsweise die IU als private Hochschule der FernUni Lichtjahre voraus.

Ich hätte mir z.B. Online-Vorlesungen gewünscht, einfach als Videostream abrufbar, und sogar dafür mehr Studiengebühren gezahlt. Auf YouTube ist die FernUni auch nicht sonderlich aktiv, obwohl das doch eine tolle Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit wäre. Hier kann die FernUni sich sehr viel von der Open University abgucken, wie ich finde.

Moodle, das als Lernplattform genutzt wird, fand ich immer etwas anstrengend, was die Usability angeht, ich habe es fast nie genutzt, zumal die Seite zu Beginn des Studiums kaum erreichbar und nutzbar war, weil die Server häufig überlastet waren.

Ein offizielles Forum für Fernstudierende gibt es auch nicht, von den Kursforen in Moodle abgesehen. Es gibt aber privat organisierte Foren, den Studienservice. Austausch mit Dozenten findet dort meines Wissens nicht statt. Dafür gibt es mittlerweile jede Menge WhatsApp-Gruppen und Discord-Server, die rege genutzt werden!

Was Social Media angeht, ist die FernUni selbst ziemlich aktiv, sowohl auf X als auch auf Instagram und anderen Plattformen. Gefällt mir gut!

Onlineklausuren sind leider immer noch nicht Standard, werden aber mehr und mehr eingesetzt.

Präsenzveranstaltungen

Je nach Studiengang sind mal mehr, mal weniger Präsenzveranstaltungen vorgesehen. Die Veranstaltungen sind eine super Möglichkeit, um Kommilitonen kennenzulernen und sich fachlich auszutauschen. Letzteres finde ich besonders wichtig, um durch das Studium durchzukommen; ich habe während meiner Zeit den Fehler gemacht, die vielen Veranstaltungs-Angebote der FernUni nicht wahrzunehmen, und mich überhaupt nicht vernetzt. Wenn man das konsequent von Anfang an macht, kommt man leichter durchs Fernstudium.

Details zu den Veranstaltungen:

  • Die Präsenzphasen finden in einem der vielen Campusstandorte der FernUni statt. Entsprechend entstehen hier ggf. Kosten für Anreise und Unterkunft. Berufstätige können für Präsenzen evtl. Bildungsurlaub in Anspruch nehmen.
  • Die wenigen Seminare werden üblicherweise in Form von sog. Blockseminaren abgehalten, der Unterricht findet dann ganztägig über 1–2 Tage statt.
  • Wenige Veranstaltungen sind verpflichtend, darüber hinaus gibt es ein größeres Angebot an fakultativen Veranstaltungen. Diese können teils auch in Form von Online-Seminaren absolviert werden.

Hier die Pflicht-Veranstaltungen der Bachelor-Studiengänge im Überblick:

StudiengangPräsenzphasen
Kulturwissenschaften (B.A.) In den Fachschwerpunkten Geschichte und Literaturwissenschaft muss ein 4-wöchiges Praktikum absolviert werden; zusätzlich müssen mindestens 3 Präsenzseminare besucht werden (Online-Seminare sind möglich)
Informatik (B.Sc.) Diverse Programmierpraktika sind verpflichtend und gehen teils mit mehrtägigen Präsenzphasen einher
Bildungswissenschaft (B.A.) Im Laufe des Studiums muss 1 Seminar besucht werden
Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie (B.A.) 2 Präsenz- oder Online-Seminare sind verpflichtend
Psychologie (B.Sc.) Mindestens 2 Präsenzveranstaltungen sind Pflicht; hinzu kommt ein Pflichtpraktikum mit 210 Arbeitsstunden
Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) 1 verpflichtendes Seminar
Mathematik (B.Sc.) 1 Proseminar, 1 Bachelorseminar sowie 1 Mathematisches Praktikum sind Pflicht
Rechtswissenschaft (LL.B.) Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften im Studienzentrum im Umfang von 12 Stunden ist verpflichtend; Teilnahme an Workshop in Hagen ist Pflicht
Wirtschaftswissenschaft (B.Sc.) 1 verpflichtendes Seminar

Was die Betreuung angeht, darf man sich von der FernUni nicht allzu viel erwarten. Immerhin ist die FernUni mit über 70.000 Studierenden auf ca. 90 Profs und knapp 500 wissenschaftliche Mitarbeiter die größte Universität Deutschlands.

In meinem Präsenzstudium ist es beispielsweise so, dass ich Belegungen zu Semesterbeginn immer mit einer persönlichen Mentorin besprechen muss; an die Mentorin kann ich mich auch mit allen möglichen Fragen wenden – an der FernUni gibt es das nicht. Wobei man natürlich trotzdem auch mal eine E-Mail mit einem Prof schreibt oder ein Telefonat führt. Wer persönlicher betreut werden will, muss tiefer in die Tasche greifen. An der IU Internationalen Hochschule beispielsweise gibt es ein Coaching-System, über das man sich jederzeit von einem sog. Study Coach beraten lassen kann.

Klausuren werden übrigens vor Ort in einem der Studienzentren geschrieben. Onlineklausuren wie bei AKAD oder an der IU gibt es regulär nicht.

Kosten und Studiengebühren

Die geringen Kosten sind für viele ausschlaggebend für die FernUni. Studiengebühren im eigentlichen Sinne gibt es nicht – du zahlst eine Grundgebühr, Beleggebühren und einen Sozialbeitrag.

Aktuelle Gebühren (Stand 2026):

PostenKosten
Grundgebühr 60 € pro Semester
Beleggebühr 11 € pro ECTS-Punkt
Sozialbeitrag Studierendenwerk 16 € pro Semester

Bei einer typischen Semesterbelegung von 20 ECTS zahlst du also rund 296 € pro Semester. Zum Vergleich: An privaten Fernhochschulen wie der IU zahlst du ab 209 € pro Monat. Seit 2026 werden alle Studienunterlagen ausschließlich digital bereitgestellt – die alten Materialbezugsgebühren und der Versand gedruckter Studienbriefe sind Geschichte.

Hier die Gesamtkosten für die einzelnen Bachelor-Studiengänge im Überblick:

Kosten im Bachelorstudium an der FernUni Hagen.
StudiengangKosten

Fernstudium
ab 2229 € insgesamt
ab 220 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2000 € insgesamt
ab 197 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2229 € insgesamt
ab 234 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2009 € insgesamt
ab 202 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 1954 € insgesamt
ab 197 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2229 € insgesamt
ab 220 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2174 € insgesamt
ab 215 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2229 € insgesamt
ab 270 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2229 € insgesamt
ab 270 € Semesterbeitrag

Fernstudium
ab 2200 € insgesamt
ab 264 € Semesterbeitrag

Aber Achtung! Tatsächlich wird das Studium insgesamt teurer, weil zusätzlich Kosten anfallen für:

  • Präsenzveranstaltungen und Klausurreisen – je nach Entfernung zum nächsten Studienzentrum schnell im 4-stelligen Bereich übers gesamte Studium.
  • Zusatzliteratur – Übungsbücher, Lehrbücher, je nach Studiengang 300–500 €.
  • Verwaltungsgebühren – z.B. bei verspäteter Rückmeldung.

Die Kosten lassen sich in der Regel steuerlich als Werbungskosten geltend machen – nicht nur die Beleggebühren, sondern auch Arbeitsmittel, Bücher und Fahrtkosten. Alle Details: FernUni Hagen: So hoch sind die Kosten.

Ist das Fernstudium an der FernUni Hagen schwer?

Wenn man im Fernstudium studiert, lernt man die meiste Zeit für sich alleine am Schreibtisch. Das macht ein Fernstudium schwerer als ein vergleichbares Präsenzstudium.

Ob das Fernstudium schwer ist, lässt sich pauschal nicht so einfach beantworten. Für den einen wird es schwerer sein, für den anderen weniger.

Grundsätzlich sind die Fernstudiengänge meiner Meinung nach inhaltlich nicht schwerer als in vergleichbaren Präsenzstudiengängen. Andererseits beschäftigt man sich teilweise einfach weniger intensiv mit Themen, weil man fast immer nur mit Skripten lernt, statt über Vorlesungen, Seminare und Real-Life-Austausch mit Kommilitonen. In dieser Hinsicht machen es einem die privaten Fernhochschulen einfacher, weil man da mehr Lernmedien zur Verfügung gestellt bekommt.

Was das Fernstudium an der FernUni für mich so schwer gemacht hat, dass ich letztendlich abgebrochen habe und nun an einer Präsenzhochschule studiere:

  • Ich habe zur Zeit meiner Immatrikulation an der FernUni beruflich im Homeoffice gearbeitet. Nach Feierabend dann weiter am Schreibtisch sitzen zu bleiben, um zu lernen, habe ich damals nicht hinbekommen.
  • Durch den mangelnden Kontakt mit Kommilitonen war das ganze Studium für mich total entfremdet und ein reines Papierstudium. Ich habe den Fehler gemacht, keinen Offline-Kontakt zu anderen FernUni-Studis zu suchen.
  • Ich hatte schlicht und ergreifend keine Zeit für das Fernstudium. Jetzt studiere ich auch berufsbegleitend und in Teilzeit und weiß, wie wahnsinnig lernintensiv so ein Bachelor-Studium ist. 2 Tage die Woche sollten Minimum für ein berufsbegleitendes Studium reserviert sein. Damals habe ich mir das nicht einrichten können.

Virtuellen Kontakt zu anderen Fernstudis zu halten, ist heute übrigens einfacher als noch vor 10 Jahren. Typischerweise organisieren FernUni-Studierende sich heute über WhatsApp-Gruppen, über Communities wie fernstudi.net, über Discord-Server sowie Foren wie fernstudium-infos.de, fernuni-hilfe.de und studienservice.de.

Fazit: Ja, so ein Fernstudium ist verdammt schwer. Und auch etwas schwerer als ein Präsenzstudium. Aber es ist zu schaffen, was zahlreiche FernUni-Absolventen Jahr für Jahr unter Beweis stellen. Einfacher wird es, wenn man sich von Anfang an konsequent mit seinen Kommilitonen vernetzt.

Was sich seit meinem Studium verändert hat

Mein Erfahrungsbericht stammt aus meiner Studienzeit vor einigen Jahren. Seitdem hat sich an der FernUni einiges getan – hier eine Einordnung, damit du weißt, was heute noch gilt und was nicht:

Was sich verbessert hat:

  • Komplett digitale Studienunterlagen: Seit 2026 stellt die FernUni schrittweise auf rein digitale Materialien um – gedruckte Studienbriefe werden nicht mehr verschickt. Alle Inhalte sind über Moodle als PDF verfügbar. Mehr dazu: FernUni Hagen startet Umstellung auf digitale Lehrmaterialien.
  • Mehr digitale Angebote: Die FernUni hat nachgerüstet – mehr Videovorlesungen, verbesserte Moodle-Oberfläche, digitale Kolloquien. Das Angebot ist immer noch schlichter als an privaten Fernhochschulen, aber deutlich besser als zu meiner Zeit.
  • Onlineklausuren: In einigen Modulen gibt es mittlerweile Onlineklausuren – zu meiner Zeit war das undenkbar. Nicht flächendeckend, aber ein Fortschritt.
  • Bessere Vernetzung: WhatsApp-Gruppen, Discord-Server und Social-Media-Communities haben die Isolation, die ich erlebt habe, deutlich reduziert. Die FernUni selbst ist auf Instagram und anderen Plattformen aktiver geworden.
  • KI-Tools: ChatGPT, Claude und Co. können heute als Lernbegleiter dienen – Konzepte erklären, Übungsaufgaben generieren, Texte prüfen. Das hätte mir damals enorm geholfen. Die FernUni baut außerdem ein KI-Ökosystem für verantwortungsvolle digitale Lehre auf.

Was gleich geblieben ist:

  • Studienhefte als Kern-Lernmedium: Auch wenn sie jetzt nur noch digital kommen – die PDF-Studienhefte sind weiterhin der Dreh- und Angelpunkt. Wer interaktive Lernmedien, Apps und Video-Tutorials erwartet, wird enttäuscht.
  • Hoher Eigenanteil: Die FernUni ist eine Massenuni mit über 70.000 Studierenden auf relativ wenige Professuren. Persönliche Betreuung bleibt begrenzt.
  • Schwierigkeit: Das Studium ist inhaltlich auf Uni-Niveau – und das Fernformat macht es eher schwerer als leichter. Die Motivationsprobleme, die ich erlebt habe, sind nach wie vor der Hauptgrund für Abbrüche.

Fazit: Pro und Contra FernUni Hagen

Würde ich noch einmal an der FernUni studieren? Ja. Aber wahrscheinlich nur im Akademiestudium. Das Akademiestudium ist eine Art Gaststudium, über das man einzelne Module absolvieren kann – was man übrigens auch prima nutzen kann, um ins Fernstudium an der FernUni hineinzuschnuppern.

Pro FernUni:

  • Gute Möglichkeit, um sich berufsbegleitend weiterzubilden, wenn man keine Zeit für ein Präsenzstudium hat
  • Günstig im Vergleich zu privaten Hochschulen
  • Vollwertiger Universitätsabschluss mit Promotionsmöglichkeit

Contra FernUni:

  • Studienmaterialien werden den vielen digitalen Möglichkeiten nicht wirklich gerecht; kaum Onlinevorlesungen und Podcasts, wenig Webinare, Studienhefte nur als PDF (statt auch als ePub)
  • Wenig Kontakt zu Kommilitonen; virtueller Austausch beschränkt sich überwiegend auf organisatorische Fragen – im Präsenzstudium tauscht man sich mit Kommilitonen viel intensiver auch inhaltlich aus

Weiterführend

Häufige Fragen zum Fernstudium an der FernUni Hagen

Inhaltlich ist es auf Universitätsniveau – nicht schwerer als ein vergleichbares Präsenzstudium. Was es schwer macht, ist das Format: Du lernst überwiegend allein, mit Studienheften, ohne täglichen Kontakt zu Kommilitonen. Die größte Herausforderung ist nicht der Stoff, sondern die Selbstorganisation und Motivation. Wer sich von Anfang an vernetzt und feste Lernzeiten einrichtet, hat deutlich bessere Chancen.

Deutlich weniger als an privaten Fernhochschulen. Du zahlst 60 € Grundgebühr + 11 € pro belegtem ECTS-Punkt + 16 € Sozialbeitrag pro Semester. Bei typischer Belegung (20 ECTS) sind das rund 296 € pro Semester. Die Gesamtkosten für ein Bachelorstudium liegen bei etwa 2.000–2.700 €. Alle Details: FernUni Hagen Kosten.

In einigen Modulen ja – aber nicht flächendeckend. Viele Klausuren werden weiterhin in Präsenz an einem der Studienzentren geschrieben. Die FernUni baut das Online-Angebot schrittweise aus, ist aber noch weit entfernt von Anbietern wie der IU, wo fast alles online geprüft wird.

Kommt auf deine Prioritäten an. Die FernUni ist extrem günstig und bietet ein Studium auf Universitätsniveau – ideal für Selbstlerner mit Disziplin. Private Fernhochschulen wie die IU sind teurer, bieten dafür aber bessere digitale Lernmedien, Onlineklausuren und persönlichere Betreuung. Wer mit Studienheften gut lernen kann und Geld sparen will → FernUni. Wer interaktive Medien und Flexibilität bei Prüfungen braucht → private FH.

Ja – die FernUni bietet an allen 5 Fakultäten die Möglichkeit zur Promotion, auch nebenberuflich. Alles dazu: Nebenberuflich promovieren an der FernUni Hagen.

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