Fernabitur bei der SGD: Katjas Weg mit 46 – was funktioniert und was nicht
Katja Elias ist 46, seit zwölf Jahren selbstständig und holt seit Mitte Juni 2026 ihr Abitur an der Studiengemeinschaft Darmstadt nach. Ihr Ziel ist ein Psychologiestudium an der FernUniversität in Hagen. In Folge 75 unseres Podcasts hat sie mir erzählt, wie der Lehrgang aufgebaut ist, wie sie neben ihrem Nagelstudio lernt und was sie unterschätzt hat.
- Der Aufbaulehrgang der SGD dauert regulär 32 Monate und kostet 210 Euro im Monat, zusammen 6.720 Euro. Die staatliche Prüfungsgebühr von 325 Euro kommt obendrauf.
- Geprüft wird als Nichtschülerprüfung nach hessischem Recht: vier schriftliche und vier mündliche Fächer, die schriftlichen Aufgaben sind dieselben wie im hessischen Landesabitur.
- Gelernt wird mit Studienheften und Einsendeaufgaben, dazu kommen kostenlose Zoom-Seminare. In den ersten drei Monaten hatte Katja allein in Spanisch sechs Einsendeaufgaben, in Deutsch und Englisch je eine.
- Das Abendgymnasium hat sie verworfen, weil Unterricht von 17 bis 21 Uhr neben Selbstständigkeit und Haushalt nicht funktioniert hätte.
- Mathe startet erst im zweiten Lernabschnitt – und war Katjas größte Überraschung: Das Fach, in dem sie sich schlecht glaubte, macht ihr heute Spaß.
Das ganze Gespräch gibt es hier zum Anhören:
- Warum holt jemand mit 46 noch das Abitur nach?
- Fernabitur oder Abendgymnasium: Warum Katja die Fernschule gewählt hat
- Studienhefte, Einsendeaufgaben, Zoom-Seminare: So ist der Lehrgang aufgebaut
- Wie Katja neben der Selbstständigkeit lernt
- Mathe, Spanisch, Deutsch: Was die ersten Einsendeaufgaben zeigen
- Was am Ende zählt: die Nichtschülerprüfung in Hessen
- Was funktioniert – und was Katja noch bevorsteht
- Häufige Fragen zum Fernabitur an der SGD
- Kommentare
Warum holt jemand mit 46 noch das Abitur nach?
Bei Katja war der Auslöser ihre Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ein Jahr Vorbereitung, dann die Prüfung beim Gesundheitsamt Wiesbaden – schriftlich und mündlich, die mündliche Prüfung vor der Amtsärztin. Während dieser Ausbildung entstand der Wunsch, Psychologie zu studieren. Und dafür fehlte ihr die Hochschulzugangsberechtigung: Katja hat die Realschule abgeschlossen und danach eine Musical-Ausbildung gemacht, kein Abitur.
Interessant ist, wie lange das Thema schon mitläuft. Schon als Teenagerin hatte sie an Psychologie gedacht, sich das aber nicht zugetraut. Über zwölf Jahre Selbstständigkeit mit einem Nagelstudio kam es zurück, weil sie dort täglich Gespräche führt: „Das haben meine Kundinnen mir auch immer wieder bestätigt.“ Heute macht sie neben dem Abitur noch die Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie, die Gesprächstherapie nach Carl Rogers hat sie schon abgeschlossen.
Ihr Studienziel ist bewusst gewählt: der Psychologie-Bachelor an der FernUniversität in Hagen, weil dort kein Numerus clausus greift. An Präsenzuniversitäten liegt der NC für Psychologie regelmäßig im Einser-Bereich – für jemanden, der mit Mitte 40 ins Abitur geht, wäre das zusätzlicher Druck auf jede einzelne Note. Welche Hochschulen Psychologie im Fernstudium anbieten und wie sie sich bei Zulassung und Kosten unterscheiden, zeigt unser Vergleich der Psychologie-Fernstudiengänge.
Fernabitur oder Abendgymnasium: Warum Katja die Fernschule gewählt hat
Katja hat beide Wege geprüft. Das Abendgymnasium fiel durch, sobald sie sich die Unterrichtszeiten angesehen hat: fast täglich Schule, meist von 17 bis 21 Uhr. „Neben dem Beruf, dem Haushalt, Partner und so weiter wäre das gar nicht gegangen.“ Den Vorteil sieht sie trotzdem: feste Klasse, Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte, die man direkt fragen kann.
Mir ging es seinerzeit anders. Ich habe mein Abitur um 2002 in Thüringen extern nachgeholt, ganz ohne Schule und ohne Lehrgang. Ein Abendgymnasium hatte ich davor zwei Monate lang versucht – nicht die Zeit war mein Problem, sondern das Tempo. Ich hatte schon ein Jahr gymnasiale Oberstufe hinter mir, und die Gruppe war so gemischt, dass mir der Unterricht zu langsam war. Am Ende bin ich mit 3,6 durchs Abitur gekommen, also fast durchgefallen. Genau deshalb finde ich Katjas Entscheidung für den betreuten Weg vernünftiger als meine damalige.
Für die SGD hat am Ende auch die Nähe gesprochen: Katja lebt in Hessen, die Schule sitzt in Darmstadt, geprüft wird nach hessischer Ordnung. Sechs Anbieter bereiten in Deutschland aufs Fernabitur vor – die Preisspanne ist erheblich:
| Kurs | Anbieter | Studiendauer | Kosten | |
|---|---|---|---|---|
| Online-Abend-Abitur, Abitur | Institut für Lernsysteme | 30 Monate | ab 4770 € insgesamt ab 159 € monatlich | |
| Abitur, Abitur | Lernzentrum am Killesberg | 36 Monate | ab 5400 € insgesamt ab 150 € monatlich | |
| Abitur, Einstieg mit Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss, Abitur | Institut für Lernsysteme | 30 Monate | ab 5670 € insgesamt ab 189 € monatlich | |
| Abitur, Einstieg mit Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss, Abitur | Fernakademie für Erwachsenenbildung | 30 Monate | ab 5670 € insgesamt ab 189 € monatlich | |
| Abitur, Aufbaulehrgang oder Gesamtlehrgang, Abitur | Studiengemeinschaft Darmstadt | 32 Monate | ab 6720 € insgesamt ab 210 € monatlich | |
| Abitur online, Abitur | Privatakademie - Institut Dr. Rampitsch | 24 Monate | ab 7128 € insgesamt ab 297 € monatlich | |
| Abitur online, Abitur | CK-Fernakademie | 24 Monate | ab 7176 € insgesamt ab 299 € monatlich |
Wie sich die Anbieter im Detail unterscheiden, steht im Vergleich Fernabitur-Anbieter: Welche Fernschule passt zu dir?. Wer zwischen Fernschule und Abendschule schwankt, findet die Gegenüberstellung unter Fernabitur vs. Abendgymnasium.
Studienhefte, Einsendeaufgaben, Zoom-Seminare: So ist der Lehrgang aufgebaut
Der Lehrgang der Studiengemeinschaft Darmstadt läuft als Selbststudium mit gedruckten und digitalen Studienheften. Am Ende jeder Einheit stehen Übungs- und Wiederholungsaufgaben, dazu kommen Einsendeaufgaben, die Fernlehrerinnen und Fernlehrer korrigieren und benoten. Eingereicht wird über den Onlinecampus, bei Katja meist als Word-Dokument. In den Sprachfächern gehören mündliche Aufgaben dazu, die als MP3 aufgenommen und hochgeladen werden.
Die Rückmeldung kommt schneller, als man erwartet. In Deutsch hatte Katja ihre Note noch am selben Tag. Seminare laufen über Zoom, sind in der Gebühr enthalten und freiwillig – eines zur Textanalyse in Deutsch hat sie mitgenommen, um den Aufbau kennenzulernen. Verpflichtend ist dagegen das Prüfungsvorbereitungsseminar in Darmstadt, bei dem unter echten Bedingungen geprüft wird. Erst danach gibt es das SGD-Abschlusszeugnis, und das braucht man, um sich überhaupt zur staatlichen Prüfung anmelden zu können.
Die Fächerwahl trifft man am Anfang. Die SGD bietet vorgefertigte Blöcke an, etwa Englisch plus Französisch oder Englisch plus Spanisch, innerhalb des Rahmens lässt sich tauschen: Katja hat Geschichte abgewählt. Die Entscheidung Grundkurs oder Leistungskurs fällt dagegen erst kurz vor den Prüfungen – bis dahin wird in allen Fächern auf gleichem Niveau gelernt. Welche Kombination zu welchem Lerntyp passt, haben wir in Fächerwahl im Fernabitur durchgerechnet.
| Eckdaten | Aufbaulehrgang SGD |
|---|---|
| Regeldauer | 32 Monate (Gesamtlehrgang: 42 Monate) |
| Betreuungsdauer ohne Aufpreis | 50 Monate |
| Kursgebühr | 210 Euro pro Monat, insgesamt 6.720 Euro |
| Staatliche Prüfungsgebühr | 325 Euro, direkt ans Schulamt |
| Lernaufwand laut Anbieter | 12 bis 16 Stunden pro Woche |
| Testphase | 4 Wochen kostenfrei |
| ZFU-Zulassung | 1178225 (Aufbau), 1178025 (Gesamt) |
Alle Details zum Lehrgang stehen im Kursprofil Fernabitur der SGD. Wie der Onlinecampus von innen aussieht, zeige ich im Video SGD-Onlinecampus im Einblick.
Wie Katja neben der Selbstständigkeit lernt

Einen festen Lernplan nach Uhrzeit gibt es bei Katja nicht. Als Selbstständige hat sie mal vormittags eine Lücke, mal abends. Was sie stattdessen hat, ist eine Reihenfolge: Sie hat sich von KILEA, dem KI-Assistenten der SGD, einen Stundenplan erstellen lassen, in dem Spanisch mehr Gewicht bekommt als die übrigen Fächer. „Sonst sagt man eventuell: Ach nein, darauf habe ich heute keine Lust“ – der Plan sorgt dafür, dass nichts liegen bleibt.
Bemerkenswert ist ihre Begründung für den Aufbau. Sie hat recherchiert, ob man besser eine Woche lang ein Thema durcharbeitet oder täglich wechselt, und sich für den täglichen Wechsel entschieden. Das deckt sich mit dem, was die Lernpsychologie zum verschachtelten Üben sagt. Dazu kommen Techniken, die ich im Podcast schon mehrfach von Lerncoaches gehört habe: Katja merkt sich Inhalte über Räume, geht in Gedanken die Zimmer ihrer Wohnung ab und legt dort Wissen ab. Für die Symptome einer Manie hat sie sich per KI ein Bild erstellen lassen, das sie seither abrufen kann. Gelernt wird auch beim Gassigehen, über Podcasts.
Was mir an ihrem Ansatz gefällt, ist der Umgang mit Pausen. „Es kann aber auch vorkommen, dass ich vielleicht ein paar Tage nichts lerne, da bin ich ehrlich.“ Sie hält das für notwendig, nicht für ein Versäumnis – Schülerinnen und Schüler hätten schließlich auch sechs Wochen Sommerferien. Wer sich täglich ein Stundensoll setzt, überfordert sich und verliert den Spaß. Genau an dieser Stelle brechen viele ab, und zwar nicht an der Prüfung: Die Durchfallquote im Fernabitur liegt bei rund 10 Prozent, die Abbruchquote darüber.
KILEA nutzt sie auch inhaltlich, und zwar aus einem Grund, der für KI-Tools im Studium zentral ist: Die Studienhefte sind dort eingespeist. Fragt sie nach einer Zusammenfassung, bekommt sie den Stoff aus den eigenen Unterlagen und nicht eine allgemeine Antwort, die vom Prüfungsstoff abweichen kann. Wie gut das inzwischen funktioniert, habe ich im Video KILEA im Praxistest geprüft.
Mathe, Spanisch, Deutsch: Was die ersten Einsendeaufgaben zeigen

In den ersten drei Monaten verteilt sich der Stoff ungleich. Spanisch hatte sechs Einsendeaufgaben, Deutsch und Englisch je eine, Politik und Wirtschaft steht als Onlinetest noch aus. Mathe taucht im ersten Abschnitt nur als Wiederholung auf, ohne Einsendeaufgabe. Biologie, Katjas gesetzter Leistungskurs, kommt später. Dass nicht alles gleichzeitig startet, hält sie für richtig: „Sonst wäre man, glaube ich, direkt überfordert.“
Die interessanteste Erfahrung betrifft Mathe. Katja galt in der Schule als Niete im Fach und hat das geglaubt: „Man hat mir immer eingeredet: In Mathe bist du schlecht.“ Bei der Vorbereitung stellte sie fest, dass das nicht stimmt. Einige Aufgaben waren so einfach, dass sie an der Aufgabenstellung zweifelte. Ihr Fazit ist eine der brauchbarsten Botschaften aus dem ganzen Gespräch: Alte Glaubenssätze aus der Schulzeit gehören vor dem Start abgelegt, weil Mathematik Regeln folgt, die man lernen kann. Mir ging es ähnlich – ich bin mit einer Fünf vom Gymnasium gegangen und im Abitur mit einer Drei durch Mathe gekommen, nachdem ich mir fehlendes Wissen Schritt für Schritt selbst erarbeitet hatte.
Bei den Sprachen arbeitet Katja mit Material, das nicht im Lehrgang steckt. Für Spanisch nutzt sie eine Sprachlern-App, in der Muttersprachler Gesprochenes bewerten, dazu Grammatik und Verbtabellen von PONS und spanische Serien im Original mit Untertiteln. Latein hat sie bewusst abgewählt, obwohl viele im Fernabitur genau dort landen, weil man die Sprache nicht sprechen muss: „Wenn ich schon eine Sprache lerne, dann möchte ich sie auch anwenden können.“ Welche zweite Fremdsprache sich wann lohnt, haben wir in Welche zweite Fremdsprache soll ich wählen? aufgeschlüsselt.
Ein Detail, das den Unterschied zum Selbstlernen zeigt: Ihre Spanisch-Einsendeaufgaben bewertet eine Muttersprachlerin. Für die mündliche Aufgabe gab es eine Eins. Dieses Feedback von außen ist das, was mir damals im Alleingang komplett gefehlt hat.
Was am Ende zählt: die Nichtschülerprüfung in Hessen

Die Fernschule stellt kein Abitur aus. Geprüft wird als Nichtschülerabiturprüfung, in Katjas Fall organisiert vom Staatlichen Schulamt Gießen und abgenommen an einer zugewiesenen staatlichen Prüfungsschule. Die schriftlichen Prüfungen laufen zeit- und inhaltsgleich mit dem hessischen Landesabitur: dieselben zentralen Aufgaben wie in der gymnasialen Oberstufe. Das Zeugnis ist entsprechend gleichwertig.
Der Ablauf ist zweistufig. Teil eins umfasst vier schriftliche Fächer, zwei davon auf Leistungskursniveau, und ist mit mindestens 220 Punkten bestanden. Teil zwei umfasst vier mündliche Fächer, die nicht schriftlich geprüft wurden, und verlangt mindestens 80 Punkte. Wer Teil eins nicht besteht, wird zu Teil zwei nicht zugelassen. Ich selbst konnte die acht Prüfungen damals in Thüringen auf zwei Jahre verteilen – ein Sonderweg, den es dort nach meinem Kenntnisstand nur noch bis Anfang der 2030er-Jahre gibt.
Daraus folgt auch, warum die Fächerwahl am Anfang so schwer wiegt: Nach der Meldung zur Prüfung ist ein Wechsel nicht mehr zulässig. Wer im dritten Jahr merkt, dass eine Naturwissenschaft nicht funktioniert, kann nicht mehr tauschen. Wie die Anmeldung über das Schulamt formal abläuft und welche Nachweise verlangt werden, steht in Externenprüfung: So holst du Abitur, Mittlere Reife oder Hauptschulabschluss nach.
Was funktioniert – und was Katja noch bevorsteht
Nach knapp vier Monaten lässt sich eine Zwischenbilanz ziehen, keine Gesamtbewertung. Was trägt: die freie Zeiteinteilung, die für eine Selbstständige der entscheidende Punkt war. Das schnelle Feedback auf Einsendeaufgaben. Der Zugriff auf einen KI-Assistenten, der mit den eigenen Unterlagen arbeitet. Und der gestaffelte Einstieg, bei dem nicht alle acht Fächer gleichzeitig anlaufen.
Was offen ist: Katja hat noch keine Prüfungserfahrung im Lehrgang. Mathe, Biologie und die Textanalyse in Deutsch kommen erst. Kontakt zu Mitlernenden im Onlinecampus hat sie bisher nicht gesucht, und genau dieser Austausch ist erfahrungsgemäß das, was über lange Strecken trägt. Außerdem rechnet sie selbst damit, dass Spanisch als neue Sprache nicht allein über Lehrgangsmaterial funktioniert – ein Volkshochschulkurs steht als Option im Raum.
Ihre Strategie gegen Motivationstiefs klingt unspektakulär und ist wahrscheinlich deshalb belastbar: die Phase akzeptieren, eine kurze Auszeit nehmen, das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Der Instagram-Account war von Anfang an als Selbstverpflichtung gedacht, nicht als Reichweitenprojekt: Wer öffentlich erzählt, was er vorhat, hört nicht so leicht auf.
Mein eigener Weg war der ungesicherte. Er hat funktioniert, aber knapp, und ich würde ihn heute niemandem mehr empfehlen, der Alternativen hat. Wenn zwischen Realschulabschluss und Prüfung zwei bis drei Jahre liegen, entscheidet nicht die Intelligenz über das Ergebnis, sondern die Struktur. Genau die kauft man bei einer Fernschule mit.
Häufige Fragen zum Fernabitur an der SGD
Ja. Die Fernschule bereitet nur vor, die Prüfung selbst ist eine staatliche Nichtschülerprüfung an einer zugewiesenen Prüfungsschule. In Hessen werden dabei dieselben zentralen Aufgaben geschrieben wie im Landesabitur. Das Zeugnis unterscheidet sich nicht von dem einer gymnasialen Oberstufe.
Die Betreuungsdauer im Aufbaulehrgang beträgt 50 Monate, also rund anderthalb Jahre über die Regeldauer hinaus, ohne Aufpreis. Das ist der praktische Vorteil des Selbstlernmodells gegenüber Lehrgängen mit festem Stundenplan.
Für den Aufbaulehrgang ja. Wer nur einen Hauptschulabschluss hat, startet im Gesamtlehrgang, der die Mittlere Reife als Zwischenschritt enthält und 42 Monate Regeldauer hat.
Schüler-BAföG ist der wichtigste Hebel: Fernunterricht ist nach § 3 BAföG förderfähig, wenn der Lehrgang zugelassen ist und mit vollem Einsatz betrieben wird; gefördert wird in der Regel die Phase der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung. Das Geld ist ein Vollzuschuss. Bis zum 25. Lebensjahr besteht außerdem Anspruch auf Kindergeld, weil das Fernabitur als Berufsausbildung gilt.

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