Die HFH · Hamburger Fern-Hochschule ist eine der größten privaten Fernhochschulen Deutschlands und bietet ein umfangreiches Angebot an berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Promotionsmöglichkeiten. Ergänzt wird das Studienangebot durch modulbasierte wissenschaftliche Weiterbildungen, die mit einem Hochschulzertifikat abgeschlossen werden können. Seit ihrer Gründung im Jahr 1997 verfolgt die gemeinnützige Hochschule das Ziel, die Bildungsdurchlässigkeit zu verbessern und akademische Bildung auch Berufstätigen, Auszubildenden und Personen mit familiären Verpflichtungen zugänglich zu machen.
Das Studienkonzept der HFH basiert auf einem Blended-Learning-Ansatz, der Selbststudium mit hochwertigen Studienmaterialien, optionalen Präsenzveranstaltungen und modernen E-Learning-Elementen kombiniert. Mit regionalen Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die Hochschule wohnortnahe Betreuung und ermöglicht es den Studierenden, Prüfungen und Seminare flexibel zu absolvieren. Dies gewährleistet maximale Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.
Die HFH gliedert sich in die Fachbereiche Gesundheit und Pflege, Technik sowie Wirtschaft und Recht. Diese Fachbereiche repräsentieren die Kernkompetenzen der Hochschule und orientieren sich an den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Das praxisorientierte Studienangebot vermittelt beruflich relevante Kompetenzen und bereitet die Studierenden gezielt auf Führungsaufgaben vor.
Als gemeinnützige Hochschule verfolgt die HFH einen umfassenden Bildungsauftrag. Sie ermöglicht Studienanfängern ohne Abitur, bei entsprechender Berufserfahrung, den Zugang zu akademischen Abschlüssen und fördert die Chancengleichheit durch flexible Studienformate und individuelle Betreuung. Die HFH trägt so zur sozialen und beruflichen Integration bei und leistet einen wichtigen Beitrag zur modernen Wissensgesellschaft.
Die HFH legt besonderen Wert auf die Qualität ihrer Studienangebote. Regelmäßige Evaluationen, eine enge Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis sowie der Austausch mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Forschung sichern die Aktualität und Praxisrelevanz der Studieninhalte. Zudem entwickelt die Hochschule kontinuierlich neue Studienmodelle, um den Anforderungen ihrer Studierenden und des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Als Teilnehmerin der Initiative "Weltoffene Hochschulen" setzt sich die HFH aktiv gegen Diskriminierung ein und fördert Chancengleichheit und Diversität. Darüber hinaus orientiert sie sich in ihrem Studien- und Forschungsbetrieb an nachhaltigen Grundsätzen und unterstützt ihre Studierenden dabei, zu verantwortungsvollen Akteuren in der Gesellschaft zu werden.
Erfahrungen & Bewertungen
Bewertungen, auf die man sich verlassen kann. Teile deine Erfahrungen im Fernstudium – ganz ohne Gegenleistung. Für mehr Transparenz und bessere Entscheidungen.
👉 Jetzt ehrlich bewertenDie Hamburger Fern-Hochschule (HFH) erzielt nach Meinung vieler Studierender eine hohe Zufriedenheit. Die meisten Studierenden würden ihr Fernstudium an der HFH weiterempfehlen.
Studierende heben besonders die hohe Flexibilität und Vereinbarkeit mit Beruf und Familie hervor. Viele berichten, dass sie ihr Studium problemlos neben einer Vollzeitstelle oder familiären Verpflichtungen organisieren können. Durch zahlreiche Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist eine wohnortnahe Betreuung und Durchführung von Prüfungen möglich. Die HFH bietet flexible Zeitmodelle, sodass man je nach Lebenssituation auch in verlängerten Studienvarianten studieren kann. Zulassungsbeschränkungen sind gering – auch ohne Abitur kann man an der HFH ein Studium aufnehmen, was die Hochschule für beruflich Qualifizierte attraktiv macht.
Auch inhaltlich und organisatorisch wird die HFH vielfach gelobt. Studieninhalte und -materialien gelten als umfangreich und praxisnah. Studierende erhalten gedruckte Studienbriefe sowie digitale Materialien, die gut aufbereitet sind. Präsenzvorlesungen können an verschiedenen Studienzentren besucht und als Aufzeichnungen online nachträglich abgerufen werden, was orts- und zeitunabhängiges Lernen ermöglicht. Diese Blended-Learning-Ansätze – eine Mischung aus Online-Studium und optionalen Präsenzseminaren – erlauben einerseits flexible Selbstlernphasen und bieten andererseits Gelegenheit zum direkten Austausch und vertiefenden Praxisbezug. Viele Studierende schätzen diese Balance.
Insgesamt wird das Fernstudium als gut organisiert und studierendenfreundlich beschrieben. Dozentinnen und Dozenten gelten als „sehr zuvorkommend und motiviert“ und werden für ihre gute Betreuung und schnelle Hilfestellung gelobt. Fragen werden in der Regel zügig beantwortet, sei es durch Professoren, Mentoren oder die Studienzentren vor Ort. Viele fühlen sich von Anfang an „gut aufgehoben“ und berichten, das Studium mache Spaß und vermittele Wissen auf interessante Weise. Zudem ermöglichen Regelungen wie die Anerkennung von Vorleistungen (z.B. Anrechnung bereits absolvierter Weiterbildungen) eine Verkürzung der Studiendauer und Reduzierung der Kosten. Positiv hervorgehoben wird auch, dass es keine Begrenzung der Prüfungsversuche gibt – Studierende können Klausuren bei Nichtbestehen beliebig oft wiederholen, was den Prüfungsdruck mindert.
Trotz der insgesamt positiven Resonanz werden auch kritische Punkte genannt. So ist das Studienangebot fachlich begrenzt – die HFH deckt im Wesentlichen drei Fachbereiche (Wirtschaft & Recht, Technik, Gesundheit & Pflege) ab. Wer einen Studiengang außerhalb dieser Bereiche sucht, hat an der HFH keine Auswahl. Hohe Studiengebühren werden ebenfalls als Nachteil angeführt: Mit monatlich rund 250–350 € (Bachelor) bzw. 300–470 € (Master) liegen die Kosten auf Privat-Hochschul-Niveau und stellen für einige eine finanzielle Belastung dar.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Präsenzveranstaltungen und Starttermine. Obwohl es sich um ein Fernstudium handelt, sind für bestimmte Module Präsenzseminare vor Ort verpflichtend vorgesehen. Einige Studierende waren überrascht, dass sie an einzelnen Wochenenden oder Abenden mehrere Stunden am Studienzentrum verbringen müssen, um prüfungsrelevante Inhalte zu absolvieren. Dies kann insbesondere für Berufstätige mit Familie organisatorisch anspruchsvoll sein, wenn z.B. Blockseminare am Samstag oder mehrstündige Veranstaltungen an Wochentagen stattfinden. Entsprechend relativiert sich für diese Personen der ursprünglich erhoffte flexible Zeitplan etwas. Zudem lässt die HFH Neueinschreibungen nur zu festen Terminen (typischerweise zum Semesterbeginn) zu. Anders als bei manch anderer Fernhochschule, die monatliche Starts ermöglicht, muss man sich hier also an bestimmte Einschreibefristen halten – was von einigen als unflexibel wahrgenommen wird.
In der alltäglichen Studienerfahrung werden ebenfalls Verbesserungspotenziale gesehen. So vermissen manche den direkten persönlichen Kontakt: Der Austausch mit Kommilitonen und Dozenten kommt durch das überwiegend virtuelle Studium teils zu kurz. Zwar gibt es Foren, Online-Gruppen und Präsenzphasen, dennoch bleibt das Networking im Vergleich zu einem Präsenzstudium eingeschränkt, was gerade extrovertierte Studierende bedauern.
Auch die Studienmaterialien stehen in der Kritik einzelner: Wenngleich die meisten mit den bereitgestellten Unterlagen zufrieden sind, wird vereinzelt angemerkt, dass manche Skripte inhaltlich veraltet seien und nicht immer durch Online-Materialien ergänzt werden. Insbesondere in methodischen Fächern wünschten sich einige eine aktuellere und umfangreichere Aufbereitung. Das digitale Lernangebot insgesamt beurteilten wenige als "ausbaufähig" – eine Studentin bemängelte etwa, dass der Webcampus nicht alle Funktionen bietet, die sie erwartet hatte.
Außerdem wird gelegentlich die Korrekturdauer von Prüfungen kritisiert: Mehrere Wochen Wartezeit auf Klausurnoten – insbesondere bei Abschlussarbeiten – seien keine Seltenheit und können für Unsicherheit sorgen. In einem Fall wurde berichtet, dass Studierende nach Abgabe einer Bachelorarbeit nur schwer einschätzen konnten, wann genau mit der Benotung zu rechnen ist.
Zusammenfassend zeichnen die Studierenden das Bild einer soliden Fernhochschule, die viel Flexibilität, guten Service und praxisnahe Inhalte bietet. Stärken wie die Vereinbarkeit von Studium und Beruf, die kompetente Betreuung sowie die vielseitigen Lernformate überwiegen deutlich. Schwächen zeigen sich vor allem in organisatorischen Rahmenbedingungen (Kosten, starre Termine, begrenzte Fächerwahl) und einigen Punkten der Umsetzung (vereinzelte Kritik an Materialqualität, digitaler Plattform und Wartezeiten). Die allermeisten Studierenden ziehen jedoch ein positives Fazit und würden sich erneut für die HFH entscheiden.
Englisch
Deutsch
Studienberatung
Fragen an den Anbieter Hamburger Fern-Hochschule? Stell deine Frage hier, auch anonym. Ein Mitarbeiter des Anbieters oder die Redaktion wird dir antworten.
or post as a guest
Über eine zeitnahe Beantwortung würde ich mich sehr freuen.
Mit lieben Grüßen aus Norderstedt
Bastian Piephoe