Private Hochschule Göttingen: Bachelor, Master & MBA im Fernstudium

private Fachhochschule mit Sitz in Göttingen (Niedersachsen)

👉 Die PFH Private Hochschule Göttingen ist die älteste private, staatlich anerkannte Hochschule Niedersachsens. Mit 55 praxisorientierten Studiengängen, internationaler Ausrichtung und ihrem D3-Konzept (Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demographische Entwicklung) bereitet sie rund 4.800 Studierende optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Als Teil der Galileo Global Education Group bietet sie innovative und global ausgerichtete Bildungsprogramme.

Private Hochschule Göttingen auf einen Blick

Private Hochschule Göttingen auf einen Blick
📅 Gründungsdatum 1995
📚 Fachrichtungen Management, Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, MBA, Wirtschaftspsychologie, Psychologie, Rechtswissenschaften, Personalmanagement, Projektmanagement, Wirtschaftsingenieur, Tourismus & Hospitality, Design & Gestaltung, Pädagogik
📜 Abschlüsse Master of Arts, Bachelor of Arts, Master of Business Administration, Bachelor of Science, Master of Science, Master of Laws, Hochschulzertifikate, Bachelor of Engineering
👨‍🎓 Teilnehmer 4500 (WS 2025/2026)

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  • Eva B
  • Natalie Ley-Fachini
  • Sarah-Melissa Max
  • Vincent Tyree Bernd
  • Marius Benkert
  • Lea Schäfer
  • Ines Naskrent
📍 Standorte Berlin, Dortmund, Dresden, Göttingen, Hannover, Heidelberg, Ludwigshafen, Monheim, München, Ratingen, Regensburg, Stade, Wien
🔗 Kontakt
Gesellschaft für praxisbezogene Forschung und wissenschaftliche Lehre GmbH
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen
Deutschland
https://www.pfh.de

Kurzüberblick

Das Fernstudium an der PFH Private Hochschule Göttingen verbindet selbstständiges Lernen mit digitalen Lehrveranstaltungen, Aufzeichnungen und persönlicher Studienbegleitung. Viele Klausuren können online oder an einem Fernstudienzentrum abgelegt werden. Vollständig frei ist der Ablauf dennoch nicht: Module, Abgaben und Prüfungen folgen einem Studienplan.

  • Studienstart: regulär am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober
  • Zeitmodelle: Bachelor häufig in 6, 8 oder 10 Semestern; Master je nach Studiengang meist in 3 bis 6 Semestern
  • Lernen: digitale und teilweise gedruckte Fernlehrbriefe, Videos, Online-Veranstaltungen, Einsendeaufgaben und Repetitorien
  • Prüfungen: viele Klausuren wahlweise online oder an einem Fernstudienzentrum
  • Betreuung: Study Coaches, Lehrende, Studienberatung und Prüfungsamt
  • Testzugang: vier Wochen kostenfreier und unverbindlicher Zugriff auf Inhalte des ersten Semesters
  • Fachbereiche: Wirtschaft, Management, Recht, Psychologie, Pädagogik, Soziales, Technik und Design

Für wen passt die PFH?

Die PFH richtet sich vor allem an Berufstätige und Personen mit familiären oder anderen regelmäßigen Verpflichtungen. Das Studium lässt sich zeitlich flexibler organisieren als ein Campusstudium, bietet aber mehr feste Strukturen als ein vollständig selbstgesteuertes On-Demand-Studium.

Gut geeignet ist die Hochschule, wenn du …

  • dein Studium mit Beruf oder Familie verbinden möchtest,
  • zwischen unterschiedlichen Studienlaufzeiten wählen willst,
  • gern mit strukturierten Fernlehrbriefen arbeitest,
  • ergänzende Online-Veranstaltungen und Aufzeichnungen nutzen möchtest,
  • Klausuren möglichst online ablegen willst,
  • persönliche Ansprechpersonen für Studienplanung und Organisation wichtig findest,
  • Vorleistungen aus Studium, Ausbildung oder Fortbildung anrechnen lassen möchtest.

Weniger geeignet ist die Hochschule, wenn du …

  • Module und Prüfungen vollständig unabhängig von einem Studienplan bearbeiten möchtest,
  • hauptsächlich über kurze Videos und interaktive Lernlektionen lernen willst,
  • einen täglichen Campusalltag mit persönlichem Austausch vor Ort suchst,
  • keine festen Abgabe- oder Prüfungstermine einplanen kannst,
  • mit dem Psychologie-Studium die psychotherapeutische Approbation anstrebst.

Wie flexibel dein Studium tatsächlich ist, hängt auch vom Studiengang ab. In wirtschaftlichen und psychologischen Programmen lassen sich viele Leistungen digital erbringen. Studiengänge aus Sozialwesen, Pädagogik oder Technik können dagegen Praxisphasen, Projekte oder weitere anwendungsbezogene Bestandteile enthalten.

So läuft das Fernstudium an der PFH ab

Das Studienmodell kombiniert Fernlehrbriefe mit digitalen Lehrformaten. Du bearbeitest einen großen Teil der Inhalte selbstständig. Ergänzend kannst du an Online-Veranstaltungen, Repetitorien und weiteren fachlichen Formaten teilnehmen.

Fernlehrbriefe und digitale Materialien

Zu Beginn eines Semesters stellt die PFH die vorgesehenen Fernlehrbriefe über den Online-Campus myPFH bereit. Je nach Studiengang und gewählter Variante können die Unterlagen zusätzlich in gedruckter Form angeboten werden.

Die Fernlehrbriefe führen schrittweise durch den Stoff eines Moduls. Typische Bestandteile sind:

  • fachliche Grundlagen und Definitionen,
  • Praxisbeispiele und Fallstudien,
  • Übungs- und Reflexionsfragen,
  • Einsendeaufgaben zur Lernkontrolle,
  • Hinweise auf weiterführende Literatur,
  • ergänzende Videos und Audiodateien.

Einsendeaufgaben können freiwillige Übungen oder benotete Prüfungsleistungen sein. Welche Aufgaben verpflichtend sind, ergibt sich aus dem Modul- und Prüfungsplan.

Online-Veranstaltungen und Aufzeichnungen

In den Online-Veranstaltungen vertiefen Lehrende zentrale Inhalte und besprechen Übungen oder Anwendungsfälle. Die Termine liegen häufig werktags am Abend oder tagsüber am Wochenende und sind damit auf ein berufsbegleitendes Studium ausgerichtet.

Viele Veranstaltungen werden aufgezeichnet. Dadurch kannst du Inhalte zeitversetzt wiederholen oder nacharbeiten. Eine Garantie, dass jede einzelne Veranstaltung als Aufzeichnung verfügbar ist, besteht jedoch nicht.

Vor Klausuren bietet die PFH außerdem Repetitorien an. Dort kannst du offene Fragen klären und zentrale Themen wiederholen. Die Teilnahme an regulären Online-Veranstaltungen und Repetitorien ist meist freiwillig. Für praktische Module oder einzelne Prüfungsleistungen können andere Vorgaben gelten.

myPFH und digitale Organisation

myPFH ist die zentrale Plattform für Studium und Verwaltung. Dort findest du unter anderem:

  • Fernlehrbriefe, Videos und weitere Lernmaterialien,
  • einen persönlichen Kalender mit Prüfungen und Abgabeterminen,
  • Anmeldungen zu Veranstaltungen und Prüfungen,
  • Prüfungsergebnisse und Bescheinigungen,
  • Mitteilungen der Hochschule,
  • Kontaktmöglichkeiten zu Mitstudierenden und Lehrenden.

Für digitale Lehrveranstaltungen und den Austausch nutzt die Hochschule ergänzend Systeme wie Blackboard und Microsoft Teams. Technische Unterstützung steht über einen eigenen IT-Support zur Verfügung.

Betreuung im Fernstudium

Study Coaches unterstützen bei Studienstart, Semesterplanung und organisatorischen Fragen. Fachliche Fragen richtest du an die jeweiligen Lehrenden. Für Prüfungsanmeldungen, Anerkennungen und prüfungsrechtliche Anliegen ist das Prüfungsamt zuständig.

Die Betreuung nimmt dir die Studienorganisation nicht vollständig ab. Du musst Prüfungen selbst anmelden, Abgabefristen kontrollieren und deinen Lernfortschritt planen. Der persönliche Kalender in myPFH hilft dabei, die Termine im Blick zu behalten.

Wie funktionieren die Prüfungen?

Die Prüfungsform hängt vom jeweiligen Modul ab. Neben klassischen Klausuren nutzt die PFH mehrere schriftliche, mündliche und projektbezogene Formate.

PrüfungsformTypischer Ablauf
Klausur Bearbeitung unter Zeitvorgabe, häufig als Online-Klausur oder an einem Fernstudienzentrum
Einsendeaufgabe Schriftliche Bearbeitung fachlicher oder anwendungsbezogener Fragestellungen
Haus- oder Seminararbeit Wissenschaftliche Ausarbeitung innerhalb eines vorgegebenen Bearbeitungszeitraums
Projektarbeit Anwendung der Studieninhalte auf ein konkretes Problem oder Fallbeispiel
Präsentation oder mündliche Prüfung Vorstellung und Diskussion eines Themas, teilweise digital möglich
Abschlussarbeit Eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung einer Fragestellung am Ende des Studiums

Online- oder Präsenzklausur

Viele Klausuren kannst du wahlweise online oder an einem Fernstudienzentrum ablegen. Für eine Online-Klausur benötigst du einen geeigneten Arbeitsplatz, eine stabile Internetverbindung und die vorgeschriebene technische Ausstattung.

Präsenzklausuren werden an den jeweils verfügbaren Fernstudienzentren angeboten. Welcher Standort für eine konkrete Prüfung buchbar ist, erfährst du bei der Prüfungsanmeldung über myPFH.

Prüfungstermine werden mehrmals im Jahr angeboten. Trotzdem kannst du eine Klausur nicht grundsätzlich an jedem beliebigen Tag starten. Du meldest dich innerhalb der vorgesehenen Fristen für einen verfügbaren Termin an.

Praxisphasen und besondere Anforderungen

Einige Studiengänge enthalten verpflichtende praktische Bestandteile. Im Fernstudium Soziale Arbeit ist beispielsweise eine Praxisphase für die staatliche Anerkennung relevant. Bei technischen und gestalterischen Programmen können Projekte, praktische Aufgaben oder bestimmte Softwarekenntnisse verlangt werden.

Prüfe deshalb vor der Anmeldung nicht nur, ob Online-Klausuren angeboten werden. Entscheidend ist der gesamte Studienverlaufsplan mit Praktika, Projekten, möglichen Präsenzanteilen und Abschlussvoraussetzungen.

Studienstart, Zeitmodelle und Verlängerung

Die meisten Fernstudiengänge starten viermal jährlich: am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Die Bewerbung sollte rechtzeitig vor dem gewünschten Termin abgeschlossen sein, damit Zulassung und mögliche Anerkennungen geprüft werden können.

Für viele Bachelor-Studiengänge kannst du zwischen drei Zeitmodellen wählen:

ZeitmodellReguläre DauerEinordnung
Intensiv 6 Semester beziehungsweise 36 Monate Höchste monatliche Lernbelastung und meist höchste Monatsrate
Standard 8 Semester beziehungsweise 48 Monate Mittlere Lernbelastung für ein berufsbegleitendes Studium
Gestreckt 10 Semester beziehungsweise 60 Monate Niedrigere monatliche Belastung, aber häufig höhere Gesamtkosten

Die Bezeichnungen und Laufzeiten können je nach Studiengang abweichen. Master-Studiengänge werden beispielsweise mit 18, 24 oder 36 Monaten angeboten.

Ein Wechsel des Zeitmodells kann nach Abstimmung mit der Hochschule möglich sein. Bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder anderen besonderen Belastungen kommen außerdem eine Vertragsruhe oder individuelle Lösungen infrage.

Kosten des PFH-Fernstudiums

Die Gebühren hängen von Studiengang und Zeitmodell ab. Bei vielen Bachelor-Programmen mit 180 ECTS liegen die regulären Monatsraten bei 260 Euro für 60 Monate, 310 Euro für 48 Monate oder 390 Euro für 36 Monate.

Beispielhaftes Bachelor-ModellMonatsrateZahlungsdauerRechnerische Studiengebühren
10 Semester 260 Euro 60 Monate 15.600 Euro
8 Semester 310 Euro 48 Monate 14.880 Euro
6 Semester 390 Euro 36 Monate 14.040 Euro

Hinzu kommt bei vielen Studiengängen eine einmalige Prüfungsgebühr von 650 Euro, die bei der Anmeldung zur Abschlussarbeit fällig wird. Einzelne Programme haben abweichende Monatsraten, Laufzeiten oder Prüfungsgebühren.

Die Tabelle zeigt außerdem: Eine niedrigere Monatsrate bedeutet nicht automatisch geringere Gesamtkosten. Durch den längeren Zahlungszeitraum kann das gestreckte Modell insgesamt teurer sein.

Master-Studiengänge

Die Gebühren der Master-Programme unterscheiden sich stärker nach Umfang und Laufzeit. Ein 90-ECTS-Master mit 18 Monaten kann beispielsweise eine höhere Monatsrate haben als ein auf 36 Monate verteilter 120-ECTS-Studiengang.

Typische reguläre Monatsraten liegen – abhängig vom Programm – zwischen etwa 390 und 575 Euro. Hinzu kann ebenfalls eine einmalige Prüfungsgebühr kommen. Verbindlich ist immer die Gebührenübersicht des konkreten Studiengangs.

Was ist in den Gebühren enthalten?

Zu den regulären Leistungen gehören je nach Studiengang insbesondere:

  • Zugang zu myPFH und den digitalen Lernmaterialien,
  • Online-Veranstaltungen und Repetitorien,
  • Aufzeichnungen und ergänzende Medien, soweit verfügbar,
  • fachliche und organisatorische Betreuung,
  • Nutzung von Microsoft Office 365 während des Studiums,
  • Teilnahme an den regulären Prüfungen.

Mögliche Zusatzkosten

  • einmalige Prüfungsgebühr bei der Abschlussarbeit,
  • zusätzliche Fachliteratur und Arbeitsmaterialien,
  • Fahrten und Übernachtungen bei Präsenzprüfungen oder Veranstaltungen,
  • technische Ausstattung und Internetzugang,
  • Software oder praktische Materialien in technischen und gestalterischen Studiengängen,
  • Verdienstausfall während verpflichtender Praxisphasen.

Als Finanzierungsmöglichkeiten kommen unter anderem BAföG in förderfähigen Vollzeitmodellen, Arbeitgeberzuschüsse, Stipendien, Studienkredite und die steuerliche Berücksichtigung von Studienkosten infrage.

Vier Wochen kostenlos testen

Vor der Anmeldung kannst du den E-Campus vier Wochen kostenlos und unverbindlich testen. Der Testzugang umfasst typischerweise digitale Materialien des ersten Semesters, Veranstaltungen und studienorganisatorische Informationen.

Der Zugang läuft automatisch ab und muss nicht gekündigt werden. Das Probestudium ist daher vor allem geeignet, um zu prüfen:

  • ob dir Aufbau und Sprache der Fernlehrbriefe liegen,
  • wie übersichtlich du myPFH findest,
  • ob die Online-Veranstaltungen zu deinem Alltag passen,
  • wie gut du mit dem vorgesehenen Lernumfang zurechtkommst.

Der Testzugang ersetzt keine verbindliche Anerkennungs- oder Finanzierungsberatung. Fragen zu Zulassung, Gebühren und Vorleistungen solltest du separat klären.

Welche Studiengänge bietet die PFH?

Das Fernstudienangebot deckt mehrere Fachbereiche ab. Neben etablierten wirtschaftlichen und psychologischen Programmen gehören inzwischen auch soziale, pädagogische, rechtliche, technische und gestalterische Studiengänge zum Portfolio.

FachbereichBeispieleWorauf du achten solltest
Wirtschaft und Management Betriebswirtschaftslehre, Management, Advanced Management, MBA Studienumfang und Zulassung unterscheiden sich deutlich zwischen konsekutiven Mastern und MBA-Programmen.
Psychologie Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Human Resource Psychologie, Vertriebspsychologie Die Programme führen nicht über den reformierten Studienweg zur psychotherapeutischen Approbation.
Soziales und Pädagogik Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Kindheitspädagogik, Heilpädagogik Praxisphasen und staatliche Anerkennungen können für das spätere Berufsfeld entscheidend sein.
Recht Unternehmensrecht, Arbeitsrecht und Personalmanagement, Wirtschaftsrecht Master-Programme setzen je nach Studiengang bestimmte juristische ECTS oder Berufserfahrung voraus.
Technik und IT Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Digital Business Vorpraktika, mathematische Grundlagen oder technische Projekte können erforderlich sein.
Design und UX User Experience Management & Design Einzelne Programme werden auf Englisch angeboten und können besondere fachliche Zugangsvoraussetzungen haben.

Psychologie und psychotherapeutische Approbation

Der Bachelor Psychologie vermittelt psychologische Grundlagen und ermöglicht je nach Studienverlauf den Zugang zu weiterführenden Psychologie-Mastern. Er bildet jedoch nicht den gesetzlich geregelten Studienweg zur psychotherapeutischen Approbation ab.

Wenn du Psychotherapeutin oder Psychotherapeut werden möchtest, benötigst du einen approbationskonformen polyvalenten Bachelor und den anschließenden Master Psychotherapie. Prüfe dieses Ziel vor der Einschreibung besonders sorgfältig.

Soziale Arbeit und staatliche Anerkennung

Im Fernstudium Soziale Arbeit bietet die PFH unterschiedliche Modelle für die Praxisphase an. Im einphasigen Modell wird sie in das Studium integriert. Im zweiphasigen Modell kann die berufspraktische Phase nach dem akademischen Abschluss folgen.

Für die staatliche Anerkennung reicht der Bachelorabschluss allein nicht aus. Entscheidend sind auch die vorgeschriebene Praxisphase und die weiteren berufsanerkennungsrechtlichen Leistungen.

Zulassung und Studium ohne Abitur

Für ein Bachelor-Studium kannst du dich mit Abitur, fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochschulreife bewerben. Ein Numerus clausus besteht bei vielen Fernstudiengängen nicht.

Nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz ist auch ein Studium ohne Abitur möglich. Als Zugangswege kommen je nach Studiengang beispielsweise infrage:

  • eine Meisterprüfung oder vergleichbare Aufstiegsfortbildung,
  • eine fachlich passende mindestens dreijährige Berufsausbildung,
  • eine Berufsausbildung in Verbindung mit mehrjähriger Berufserfahrung,
  • eine Hochschulzugangsprüfung, sofern sie für den jeweiligen Zugangsweg erforderlich ist.

Master-Studiengänge setzen grundsätzlich einen ersten Hochschulabschluss voraus. Je nach Programm sind außerdem eine bestimmte Zahl an ECTS, fachlich einschlägige Module oder Berufserfahrung notwendig. Fehlende ECTS können teilweise über Brückenkurse oder anrechenbare Berufspraxis ausgeglichen werden.

Anrechnung von Vorleistungen

Vorleistungen aus einem früheren Studium, einer Berufsausbildung, einer Aufstiegsfortbildung oder einschlägiger Berufspraxis können anerkannt werden. Inhalt, Niveau und Umfang müssen zu den Modulen des gewählten Studiengangs passen.

Eine Anerkennung kann:

  • den Einstieg in ein höheres Semester ermöglichen,
  • die Zahl der zu absolvierenden Module reduzieren,
  • die Studiendauer verkürzen,
  • die Studiengebühren senken.

Für die Prüfung benötigt die Hochschule beispielsweise Zeugnisse, Modulbeschreibungen, Rahmenlehrpläne und Tätigkeitsnachweise. Lass dir Umfang, neue Studiendauer und Gebühren möglichst vor Abschluss des Studienvertrags schriftlich bestätigen.

Häufige Fragen zur PFH

Die meisten Fernstudiengänge starten am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Einzelne Programme können abweichende Termine haben.

Viele Lehrveranstaltungen und Klausuren lassen sich online absolvieren. Je nach Studiengang können jedoch Praxisphasen, Projekte oder einzelne Präsenzbestandteile erforderlich sein.

Die regulären Online-Veranstaltungen und Repetitorien sind meist freiwillig. Für einzelne praktische Module oder Prüfungsleistungen können abweichende Teilnahmevorgaben gelten.

Für zahlreiche Veranstaltungen stehen Aufzeichnungen zur Verfügung. Nicht jede Veranstaltung muss jedoch dauerhaft oder vollständig als Video abrufbar sein.

Viele Klausuren können online abgelegt werden. Alternativ kannst du einen verfügbaren Termin an einem Fernstudienzentrum wählen. Die konkreten Optionen werden bei der Prüfungsanmeldung angezeigt.

Ein Wechsel kann nach Abstimmung mit der Hochschule möglich sein. Auswirkungen auf Gebühren, Zahlungsdauer und Studienplanung solltest du dir vor dem Wechsel bestätigen lassen.

Bei vielen Bachelor-Programmen liegen die regulären Monatsraten je nach Zeitmodell bei 260, 310 oder 390 Euro. Hinzu kommt häufig eine einmalige Prüfungsgebühr von 650 Euro. Einzelne Studiengänge weichen davon ab.

Ja. Die PFH bietet einen vierwöchigen, unverbindlichen Testzugang zu myPFH und den Inhalten des ersten Semesters. Der Zugang läuft automatisch aus.

Ja. Je nach Vorbildung ist eine Zulassung beispielsweise über eine Meisterprüfung, eine Aufstiegsfortbildung oder eine fachlich passende Berufsausbildung mit Berufserfahrung möglich.

Berufliche und akademische Vorleistungen können anerkannt werden, wenn sie den Modulen des Studiengangs entsprechen. Eine Anerkennung kann Studienzeit und Gebühren reduzieren.

Nein. Der Studiengang bildet nicht den reformierten gesetzlichen Studienweg zur Approbation als Psychotherapeutin oder Psychotherapeut ab.

Neben dem Bachelorabschluss ist eine vorgeschriebene Praxisphase erforderlich. Je nach Studienmodell wird sie während des Studiums absolviert oder nach dem akademischen Abschluss angeschlossen.

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