Euro-FH Kosten, Finanzierung und Förderung

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 23.04.2017 von Christian Wolf) #1

Alle Studiengebühren im Überblick: Da die Euro-FH eine private Hochschule ist, sind die Studiengebühren etwas höher als an den meisten staatlichen Hochschulen. Das Fernstudium Betriebswirtschaftslehre etwa kostet insgesamt ca. 12500 Euro, bei einem Vollzeitstudium zahlbar in 36 monatlichen Raten zu je 349 EUR.

Hier die Kosten der Studiengänge im Überblick. Alle Angaben ohne Gewähr, die genauen Zahlen können der Website der Euro-FH entnommen werden. Die Studiengebühren sind von der MwSt. befreit und steuerlich absetzbar.


Bachelor-Studiengänge
FernstudiumGesamtkosten (Vollzeit/Teilzeit)Monatlich VollzeitMonatlich Teilzeit
Betriebswirtschaftslehre12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
International Business Administration12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
Psychologie12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
Finance und Management12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
Sales und Management13.464 EUR/14.352 EUR36 x 374 EUR48 x 299 EUR
IT-Management12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
Logistikmanagement12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR
Wirtschaftsrecht12.564 EUR/13.392 EUR36 x 349 EUR48 x 279 EUR

Master-Fernstudiengänge
FernstudiumGesamtkosten (Vollzeit/Teilzeit)Monatlich VollzeitMonatlich Teilzeit
General Management MBA13.896 EUR/14.656 EUR18 x 579 EUR24 x 458 EUR
Marketing MBA13.896 EUR/14.656 EUR18 x 579 EUR24 x 458 EUR
Business Coaching und Change Management11.976 EUR/12.704 EUR18 x 397 EUR24 x 299 EUR
Wirtschaftspsychologie10.998 EUR/11.880 EUR18 x 611 EUR24 x 495 EUR
Taxation, Accounting, Finance18.960 EUR/19.520 EUR18 x 790 EUR24 x 610 EUR

Die Studienzeiten können in allen Studiengängen ohne zusätzliche Kosten um eine bestimmte Zeit überschritten werden-

Die Kosten für die Euro-FH sehen auf den ersten Blick hoch aus, sollten aber auch als eine Investition in die Zukunft betrachtet werden, die sich durch bessere Karrierechancen wieder einspielen lassen.

Fördermöglichkeiten der Euro-FH
Die Europäische Fernhochschule Hamburg bietet zudem verschiedene Möglichkeiten der Studienförderung. Die Förderungen können nicht miteinander kombiniert werden:
  • Erfolgsprämie: Erstattung der letzten Monatsrate für alle, die das Studium innerhalb der Regelstudienzeit abschließen.
  • Partnerrabatt: Preisnachlass für Partner mit derselben Meldeanschrift, die gemeinsam eingeschrieben sind; 35 EUR (Vollzeit) bzw. 25 EUR (Teilzeit) Rabatt werden monatlich gewährt
  • Studierende in Elternzeit: Reduzierung der monatlichen Raten für die Dauer der Elternzeit während des Studiums um 50 EUR
  • Generationen-Studium: Preisnachlass für (Groß-)Elternteil, das sich gemeinsam mit Tochter/Sohn/Enkel anmeldet; 35 EUR (Vollzeit) bzw. 25 EUR (Teilzeit) Rabatt werden monatlich gewährt
  • Förderung für Azubis, Studenten anderer Hochschulen, Rentner, Arbeitslose und Schwerbehinderte: 35 EUR (Vollzeit) bzw. 25 EUR (Teilzeit) Rabatt werden monatlich gewährt
Weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung
Neben den Fördermöglichkeiten der Euro-FH, um die Kosten für das Fernstudium zu senken, gibt es weitere Möglichkeiten der Studienförderung durch Bund und Länder:
  • BAföG
  • Meister-BAföG
  • Studienkredite
  • Steuerersparnisse
  • Stipendium
  • Aufstiegsstipendium
  • Bildungsprämie
  • Bildungsgutschein
  • Weiterbildungstipendium
  • Förderung für Soldaten und Zivis
  • Bildungsschecks
  • Bildungsurlaub
Eine detaillierte Übersicht über diese Möglichkeiten finden Sie hier: Was kostet ein Fernstudium und was fördert der Staat?

Förderung durch den Arbeitgeber
Nicht zuletzt können Sie versuchen, das Fernstudium und die Kosten der Euro-FH durch Ihren Arbeitgeber unterstützen zu lassen. Fragen Sie einfach nach, Sie haben nichts zu verlieren und Ihr Arbeitgeber wird mit Ihnen wertvolles Know-how gewinnen!

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Stephanie hat sich bedankt.

Heiko J.

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 •  #2

Hallo Christian,
ich bin Heiko und überlege überhaupt erst, ein Studium bei der Euro FH zu beginnen. Ich bin Polizeibeamter im gehobenen Dienst und bin mir nicht sicher, ob und was ich Studieren darf. Das zweite Problem ist die Finanzierung. Sicher könnte ich mal eben schnell nach Afghanistan um Geld fürs Studium zu verdienen, aber momentan haben meine Frau und meine vier Kids noch ein wenig was dagegen. Grundsätzlich wäre ja auch im Ausland ein Studium möglich. Daher macht es das für mich ja interessant. Weiterhin sollte das Studium mich ja Beruflich ein wenig vorwärts bringen. Vor vielen Monden hatte ich mich mal fürs Fach-Abi Recht und Verwaltung angemeldet. Inzwischen dürfte es das gar nicht mehr geben. Von daher erwarte ich von Dir die ein oder andere Entscheidungshilfe. Welches Studium kommt für mich in Frage? Wie könnte ich es Vorfinanzieren?
Heiko

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 23.04.2017 von Christian Wolf) #3

Hallo Heiko,

willkommen auf fernstudi.net! Zu deinen Fragen:

Ich bin Polizeibeamter im gehobenen Dienst und bin mir nicht sicher, ob und was ich Studieren darf.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass du kein Abitur hast? Dann kannst du u.U. auch ohne Abitur studieren. Als Voraussetzung könnt dabei z.B. auf dich eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung zutreffen. Nähere Infos bieten dir die Websites der Hochschulen/Fernhochschulen.

Das zweite Problem ist die Finanzierung.

Das Studium an der Euro-FH ist sicher auf den ersten Blick recht teuer. Hinzu kommen Nebenkosten, die du auch beachten solltest, z.B. Reise- und Übernachtungskosten für Präsenzveranstaltungen.

a) Oben sind Förderungsmöglichkeiten aufgezählt; du solltest prüfen, welche du in Anspruch nehmen kannst.

b) Neben der Euro-FH gibt es andere Möglichkeiten fernzustudieren. Deutlich günstiger (und staatlich) ist z.B. die FernUni Hagen. Dort gibt es kein reines BWL-Studium, sondern das Fernstudium Wirtschaftswissenschaft.
Eine Übersicht über Studiengänge im Bereich Wirtschaft findest du hier: https://www.fernstudi.net/fernstudium/wirtschaft

Am besten du legst dir eine Liste an, die sämtliche Möglichkeiten listet inkl. Kosten, Studieninhalten usw. Das wird dir persönlich als Entscheidungshilfe sicher weiterhelfen.

Weiterhin sollte das Studium mich ja Beruflich ein wenig vorwärts bringen.

Ja, das ist die Frage: Was möchtest du mit dem Studium konkret erreichen? Welches Studium eignet sich dafür? Du willst ja offensichtlich in den Bereich BWL gehen. Gibt es Beispiele von Kollegen, die ein solches Studium beruflich vorangebracht hat?

Und, was auch sehr wichtig ist: Ist die Form des Fernstudium überhaupt geeignet für dich? Denn Familie (du sagst, du hast 4 Kids), Arbeit und das Studium unter einen Hut zu bringen, das wird nicht einfach werden.

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Heiko J.

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 •  #4

Hey Christian,

ich bin einer der typischen Fälle von "hab später gemerkt, das Bildung wichtig ist". Ich hab Realschulabschluss, und bin in meiner Organisation schon seit 23 Jahren. Vor fast drei Jahren hab ich mich für erneute für Schule entschlossen. Allerdings innerhalb unserer Organisation. Ich absolvierte 2 Jahre die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (FH Bund, www.fhbund.de/DE/00__Home/homepage__node.html?__nnn=true), Fachbereich Bundespolizei. Die meisten Lesungen finden in Lübeck statt, unterbrochen von Praktikas in den verschiedenen Dienststellen. Da ich nur eine Hausarbeit und keine Diplomarbeit geschrieben habe, gehe ich davon aus, dass mir die zwei Jahre in anderen Bildungsbereichen nicht anerkannt werden. Also hab ich wohl doch nur den Realschulabschluss mit ordentlich Berufserfahrung.

Nach Deinem Tipp:kiss: hab ich mich ein wenig informiert und bei den Preisen sind ja doch erhebliche Unterschiede. Bis zu 10.000 Eur unterschied! Aber die Frage die sich mir da stellt ist die Frage der Anerkennung. Welches Studium wird im allgemeinen am besten anerkannt?:blush: Mal abgesehen von den Studien, die im Ausland duchgeführt wurden. Gerade auch mein Big Boss, der Innenminister, sollte ja mein Studium anerkennen.
Das Geld für das Studium hätte ich dann ja auch auf Tasche. Da war sie dann, die Sache mit der Qual der Wahl! :S

Ob es Kollegen bei uns schon weitergebracht hat, kann ich nicht genau sagen. Wir sind immerhin 40000 Teileinheiten (Kolleginnen und Kollegen). Letztendlich mach ich es ja für mich allein. Wenn danach noch ne Mark oder ein guter Posten bei rumkommt ist das auch schön. Eigentlich möchte ich es ja für EUROPOL oder der EU allgemein machen. Da sind doch relativ lukrative Posten. Dann würden auch Frau und Kind z.B. mit nach Den Haag oder Brüssel gehen. Also wären die Bereiche Human Resources oder Administration interessant.

Du siehst, meine Motivation ist zwar da, aber so ganz genau weiß ich immer noch nicht wohin die Reise gehen soll oder kann. :unsure:
Heiko

Christian Wolf

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 •  #5

Hi Heiko,

also an der FH Bund hast du keinen reglulären Abschluss gemacht, bzw. falls ja, was denn genau für einen Abschluss?

Denn für die Studiengänge dort musst du ja eigentlich auch eine allgemeine Hochschulreife nachweisen/nachgewiesen haben.

Und hast du eine abgeschlossene Berufsausbildung?

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Heiko J.

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 •  (aktualisiert am 23.04.2017 von Christian Wolf) #6

Eigentlich ist das für mich ein Lehrgang gewesen, der zwei Jahre gedauert hat (Vgl. §29Abs.1 Nr.1 BPolLV). Siehe dazu www.buzer.de/gesetz/2688/a38610.htm

Das war ja schon immer das Problem bei uns. Wir qualifizieren uns zwar aber anerkannt ist das nur innerhalb der Organisation. Kein Fach-Abi, kein Bachelor, kein nix. Die jüngeren Kollegen schließen als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) / Diplom-Verwaltungswirt (FH) Fachrichtung Bundespolizei ab. Ich denke nicht, dass ich einen ähnlich anerkannten Abschluss habe. Zur Sicherheit hab ich an meine Akademie eine mail gesendet. Mal sehen was da kommt.
Eine Lehre habe ich auch nicht. Bin gleich von der Schule zum damaligen Bundesgrenzschutz gegangen.
Ich denke, es bleibt bei der Realschule.....:(

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 23.04.2017 von Christian Wolf) #7

Zur Sicherheit hab ich an meine Akademie eine mail gesendet. Mal sehen was da kommt.

Ja, eine gute Idee.

Ich weiß hier leider auch nicht weiter, inwieweit dir das als abgeschlossene Ausbildung anerkannt wird. Ich denke, dass dir hier auch die Hochschulen, z.B. die Euro-FH oder die FernUni, verlässliche Infos geben können, ob es möglich ist, auch ohne Abi zu studieren.

Neben einen Studium zum Bachelor gibt es auch Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im Bereich Wirtschaft, z.B. die Ausbildungen zum Staatlich geprüften Betriebswirt. Hier dürften die Voraussetzungen leichter zu überwinden sein, z.B. beim Staatlich geprüften Betriebswirt über das ILS: Realschulabschluss oder gleichwertiger Schulabschluss, abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung und mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit, einschlägiger Berufsschulabschluss.

Im Prinzip bereiten die Fernschulen hierbei auf die staatlichen Prüfungen zum Staatlich geprüften Betriebswirt vor, ein Kurs dauert in der Regel etwa 3 Jahre, der Abschluss wird nicht von den Fernschulen verliehen, sondern staatlicherseits. Ein solcher Abschluss kann auch den Zugang zu einem Studium ermöglichen, wenn man kein Abitur hat.

Ähnlich sieht es mit dem IHK-Betriebswirt aus. Eine Übersicht über solche Kurse findest du hier: https://www.fernstudi.net/weiterbildung/wirtschaft/betriebswirt

Nachtrag: Mario, der hier auch angemeldet ist, ist übrigens in einer ähnlichen Situation wie du, auch Polizeibeamter. Vielleicht schreibst du ihn mal an, möglicherweise hat er auch ein paar Tipps für dich.

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Heiko J.

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 •  #8

Hallo Christian,
die Antwort meiner Akademie lautet wie folgt:

"Bezug nehmend auf Ihre Frage hinsichtlich der Wertigkeit Ihres Abschlusses muss ich Ihnen leider mitteilen, dass hiermit keinerlei hochschulverwertbare Ergebnisse verbunden sind. Die Aufstiegsausbildung gem. § 29 Abs 1 und hier müssen wir sehr fein differenzieren i.V.m. Abs 2. Satz 4 vermittelt in einem 2-jährigem Aufstiegslehrgang zwar die laufbahnrelevanten Teile des Aufstiegs, aber gerade wegen der "nur" 2-jährigen Ausbildung ist er als Studiengang nicht anerkannt. Somit ist er auch nicht als Voraussetzung für ein akademisches Studium geeignet.
Ich bedaure, Ihne keine andere Auskunft geben zu können."
Da haben wir nun die Bestätigung. Wie stehen nun die Chancen auf den Bachelor? Ich möchte ja nicht unnötig Umwege gehen. Danke für den Tip mit Mario, ich werde mich mit ihm in Verbindung setzen.

Christian Wolf

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 •  #9

Ja, schade. Dann kann ich dir nur raten, direkt bei einer Hochschule, z.B. der Euro-FH oder der FernUni Hagen, anzufragen, inwieweit du die Voraussetzungen erfüllst. Bei Mario weiß ich z.B., dass er auch kein Abi hat und dennoch demnächst ein Studium beginnt. Keine Ahnung, ob er eine abgeschlossene Ausbildung hat.

Ansonsten, falls es keinen Weg zu einem Studium ohne Abitur gibt, heißt das für dich: Entweder Abi nachholen oder eine vergleichbare Ausbildung machen, z.B. zum Staatlich geprüften Betriebswirt. Damit kannst du dann studieren, unter Umständen sogar gleich einen Master.

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Heiko J.

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 •  #10

Is ja kein Thema, denn so schnell gebe ich ja nicht auf. Ich werde mal bei den Fern-Unis nachfragen. Du hast mir auf jeden Fall schon mal geholfen. Ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

Heiko

Christian Wolf

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 •  #11

Super, ich bin gespannt :)

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Heiko J.

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 •  #12

Hallo, hier mein Fortschrittsbericht in Sachen Finanzierung:

Wie in meinem Profil zu ersehen ist, habe ich bereits das 42. Lebensjahr begonnen. Und das ist eigentlich schon der Haken an der gesamten Finanzierung, wenn diese gefördert werden soll. Förderungen werden grundsätzlich nur an Personen vergeben, die das 36. Lebensjahr nicht überschritten haben. Ist das nicht der Hammer? Für jeden und alles werden Förderungen rausgegeben, aber wenn ich einfach nur einen Förderkredit haben möchte, bekomme ich diesen nicht, weil ich zu alt bin.
Nun gut, Aufregen bringt mir ja auch nichts. Ich habe bei den einschlägigen Banken, die mit der Vergabe von Bildungskrediten u.ä. arbeiten Info eingeholt und alle Arbeiten nach den gesetzlichen Vorgaben, die das o.g. Ergebnis hervorbringen. Blieben mir dann ja nur noch meine Hausbank oder ein Kredit-Hai. Letzteres habe ich schnell verworfen, da ich keine Weiterbildung um jeden Preis möchte. Also mit der Hausbank gesprochen. Ich bin bei der ING-DiBa, wie jeder weiß, eine Direktbank. Also keine Schalter oder pers. Ansprechpartner, nur telefonische Beratung.
Und ich würde die Finanzierung bekommen! Die freundliche Dame hat sich Zeit genommen und wir sind verschiedene Möglichkeiten durchgegangen. Letztendlich habe ich mich für einen Rahmenkredit entschieden. Zinsatz 6,79 eff. bei variabler Auszahlung. Heißt, ich kann die mon. Studiengebühren von einem bereitgestellten Kreditrahmen abbuchen und zahle auch nur für das beanspruchte Geld die Zinsen. Die Bereitstellung kostet mich nix. Rückzahlung erfolgt nach eigenem Ermessen.
Ok, meine Frau und ich sind ja beide Beamte auf Lebenszeit und verdienen eigentlich recht gut. Von daher kann ich mir Vorstellen, dass wir gerngesehene Kunden sind. Dennoch würde ich es jedem, der in der ähnlichen Lage ist wie ich, empfehlen, mal mit der ING-DiBa zu sprechen. Für weitere Information stehe ich gern zur Verfügung. Im Anschluß packe ich mal das Schreiben des Bundesverwaltungsamtes im Bezug auf den Bildungskredit rein.

Dateianhang:

Dateiname: Bildungskr...1-05.doc
Dateigröße:277 KB

Christian Wolf

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 •  #13

Hallo Heiko,

und hast du dich schon für eine Hochschule entschieden? Soll es doch die Euro-FH sein? Entsprechend hast du ja sicher eine Möglichkeit gefunden, den Voraussetzungen für ein Bachelor-Studium zu entsprechen?

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Heiko J.

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 •  #14

Tach Christian,

nö, Entschieden hab ich mich noch nicht wirklich. Ich bin zur Zeit beim Vergleich mit anderen Fernunis. Allerdings bin ich gerade bei der Fernuni Hagen gelandet, die unter anderem ja auch die Partneruni Leipzig aufweisen kann, was bei mir quasi vor der Haustür liegt.
Zeitgleich hab ich mich im eigenen Kollegenkreis informiert und stellte fest, das eine Kollegin im Bereich Psychologie tätig ist, eine andere Kollegin Bachelor of Laws zumindest anstudiert hat. Und genau mit dieser Kollegin muss ich mal in Kontakt treten, denn offensichtlich war dieser Kollegin der Zeitrahmen zu eng gesteckt. Was immer das auch heißen mag.
Die EuroFH ist eine Option, die Uni Hagen schlägt natürlich im Preis. So wie ich das gelesen habe, kann ich allerdings nur zu den Semestern beginnen, also nicht jederzeit. Und Englisch scheint auch nicht zertifiziert zu werden. Aber damit könnte ich leben.
Vielleicht kannst Du mir ja in ganz kurzen Sätzen die wesentlichsten Unterschiede der beiden Unis darstellen? Vielleicht hast Du ja auch schon einen link, in dem bereits alles erklärt ist? :)

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 23.04.2017 von Christian Wolf) #15

Hallo Heiko,

sorry, hat ein bisschen gedauert.

Erst einmal zu den Unterschieden.

Die FernUni Hagen ist eine (staatliche) Universität, als solche hat sie z.B. das Promotionsrecht, darf also auch Doktorgrade vergeben. Der Schwerpunkt der Studiengänge liegt im wissenschaftlichen Bereich, die Studenten sollen also an sich zu Wissenschaftlern ausgebildet werden. Mehr Infos zur FernUni hier: https://www.fernstudi.net/fernhochschulen/fernuni-hagen

Die Euro-FH ist eine (private) Fachhochschule (FH), und hat kein Promotionsrecht (aber das ist für dich eh nicht relevant). Die Studiengänge an Fachhochschulen sind meist mehr praxisbezogen, ausgebildet werden sollen eher nach wissenschaftlichen Prinzipien handelnde Absolventen. Hier mehr Infos zur Euro-FH: https://www.fernstudi.net/fernhochschulen/europaeische-fernhochschule-hamburg

Soviel zur sehr groben Charakterisierung. Weitere Infos zu beiden Hochschulen natürlich auf deren Websites. Mach dir einfach mal noch den Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule ein bissel klarer.

Relevant für dich sind aber eher die Studiengänge.

An der FernUni kannst du Wirtschaftswissenschaft studieren. Wirtschaftswissenschaft umfasst die gesamte Palette wirtschaftlicher Fächer: VWL, BWL usw. Der Anspruch ist ziemlich hoch, das Studium ist nicht einfach. Infos auch in dieser Broschüre hier: www.fernuni-hagen.de/FBWIWI/studium/stud...lor_wiwi/heft3.shtml

An der Euro-FH studierst du u.a. (Europäische) BWL, also einen Teilbereich der Wirtschaftswissenschaft. Du sollst hier nicht zum Wirtschaftswissenschaftler ausgebildet werden, sondern zum (akademischen) Betriebswirt. Der Anspruch ist natürlich auch hoch, das Studium ist m.E. einfach praxisbezogener.

So wie ich das gelesen habe, kann ich allerdings nur zu den Semestern beginnen, also nicht jederzeit.

An der FernUni startest du zum Winter- oder Sommersemester, ein Einstieg im Semester ist aber mittlerweile u.U. auch möglich. An der Euro-FH kannst du jederzeit einsteigen.

Und Englisch scheint auch nicht zertifiziert zu werden. Aber damit könnte ich leben.

An der FernUni nicht. Bei der Euro-FH ist im BWL-Studiengang ein Modul "English for Business" enthalten, soweit ich weiß, aber da gibt es glaube ich kein extra Zertifikat.


Aber du solltest lieber erst einmal die Frage klären, ob für einen solchen Studiengang die Voraussetzungen erfüllst, denn das war doch bisher immer noch nicht so richtig klar?

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