Dieses Tools & Apps empfehlen Experten für Zeitmanagement & Abschlussarbeiten im Fernstudium!
In dieser Episode von Fernstudi.fm dreht sich alles um Apps & Tools, die das Lernen, die Selbstorganisation und Schreibarbeiten im Studium erleichtern. Denn: Fernstudierende stehen oft vor der Herausforderung, ihre Zeit effizient zu nutzen und den Überblick über Lerninhalte zu behalten.
Christian hat viel mit Experten, Expertinnen und Studierenden darüber gesprochen, welche digitalen Hilfsmittel wirklich unterstützen – von bewährten Literaturverwaltungsprogrammen über Organisationstools bis hin zu innovativen KI-Anwendungen und speziellen Suchmaschinen. Erläutert wurde, wie diese Tools den Studienalltag erleichtern, Lernstoff strukturieren und Zeit sparen können.
Für alle, die ihr Fernstudium besser organisieren und produktiver gestalten wollen, bietet diese Folge wertvolle Impulse und konkrete Empfehlungen.
Inhalt:
00:00 Vorschau
04:14 Manuela Gnann: Forest, Notion & ChatGPT
09:47 Nadine Syring: Zotero, Citavi & Mendeley
13:05 Sven und Robin: Mimir Mentor, Consensus & DeepL
21:47 Patricia Findel: Perplexity, Albus, Mapify & MAXQDA
37:13 Tamara Bronsema: Fernuni Planer
41:17 Katja: ChatGPT, Elicit & MAXQDA
Die Podcasts mit unseren Gästen:
▶️ Über den optimalen Einstieg ins Fernstudium mit Manuela: podcast/29
▶️ Über Literatur in Abschlussarbeiten mit Nadine: podcast/36
▶️ Über KI & wissenschaftliches Schreiben mit Sven und Robin: podcast/31
▶️ Über KI-Nutzung fürs Studium mit Patricia: podcast/48
▶️ Über Zeitmanagement im Fernstudium mit Tamara: podcast/3
▶️ Über Doppelstudium mit Job und ohne Abi mit Katja: podcast/45
➡️ Alle Podcasts in unserer Youtube-Playlist: https://www.youtube.com/playlist
Im Podcast erwähnt:
👉 Unser Fokus-Sessions Tool: https://www.fernstudi.net/pomodoro
👉 Unser Study Tracker: https://www.fernstudi.net/studytracker
👉 Forest Fokus-App: https://www.forestapp.cc/
👉 Notion Workspace: https://www.notion.com/
👉 Notion Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=PGu0QWjhlhw
👉 ChatGPT: https://chatgpt.com/
👉 Literaturverwaltung Zotero: https://www.zotero.org/
👉 Literaturverwaltung Citavi: https://lumivero.com/products/citavi/
👉 Citavi Schnellkurs: https://www.youtube.com/watch?v=jnwpwIt83CY
👉 Literaturverwaltung Mendeley: https://www.mendeley.com/
👉 KI für wissenschaftliches Schreiben Mimir Mentor: https://mimir-mentor.com/
👉 KI-Suchmaschine für Publikationen Consensus: https://consensus.app/
👉 DeepL Übersetzer: https://www.deepl.com/
👉 KI-Suchmaschine Perplexity: https://www.perplexity.ai/
👉 Albus AI: https://albus.org
👉 KI-Mindmapping-Tool Mapify: https://mapify.so
👉 Daten- & Textanalyse MAXQDA: https://www.maxqda.com/de/software-inhaltsanalyse
👉 Claude AI: https://claude.ai/
👉 Fernuni Planer: https://www.fernuniplaner.de/
👉 Syntea im ersten Test: https://www.youtube.com/watch?v=_mbpJT4xleg
👉 Literaturrecherche Elicit: https://elicit.com/
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#podcast #studium #zeitmanagement
Christian stellt diese Kompilationsfolge vor: Es geht um Tools und Apps, die beim Fernstudium helfen -- zusammengeschnitten aus verschiedenen Interviews mit Experten und Studierenden. Als Gäste sind dabei: Patrizia, Nadin, Manuela (Study Coach), Sven und Robin (MiM Mentor), Tamara (Ferniplaner) sowie Katja.
Vorab stellt Christian zwei eigene Tools der Plattform fernstudi.net vor: den Study Tracker, mit dem man Module hinterlegen und den Studienfortschritt tracken kann, sowie die Focus Sessions -- einen Pomodoro-Timer, der in der App und auf der Website verfuegbar ist. Man sieht dort auch, wie viel man insgesamt gelernt hat und ob andere gerade aktiv sind.
Fokus-Tools und Selbstorganisation
Patrizia empfiehlt die Forest App als Gamification-Ansatz fuers konzentrierte Lernen: Da wächst dann so ein kleiner Wald und man hat so eine kleine Erfolgskontrolle. Daneben ist sie ein grosser Fan von Notion, das sie zum Organisieren nutzt. Man könne dort prozentual angeben, wie viel man von einem Studienbrief bearbeitet hat.
Christian schliesst sich der Notion-Empfehlung an und verweist auf ein Video auf dem YouTube-Kanal, in dem die Möglichkeiten fuer Studierende vorgestellt werden. Man könne sich beispielsweise ein Board mit Modulen als Kaertchen bauen und Notizen speichern.
KI-Tools im Studium: ChatGPT
Christian empfiehlt ChatGPT als zeitsparendes Tool fuer Studierende -- nicht zum Schreiben von Hausarbeiten, sondern als Lernhilfe. Er nutzt es selbst, um Studienskripte hochzuladen und sich Kapitel stichpunktartig zusammenfassen oder Fragen formulieren zu lassen, aus denen sich Lernkarten erstellen lassen.
Patrizia stimmt zu und empfiehlt ChatGPT ebenfalls in ihren Coachings. Ein wichtiger Tipp: Dass man einfach auch mal sagt, ich bin Studentin im ersten Semester Betriebswirtschaftslehre an einer Fernhochschule. So passe das Tool das Niveau der Antworten an. Ausserdem nutzt sie es, um sich schwierige Studienmaterialien einfacher erklären zu lassen: Erklär es mir, als wäre ich 12.
Christian berichtet, wie er ChatGPT fuer seine Yoga-Weiterbildung nutzte, um sich eine Tabelle mit Asanas samt Sanskritnamen, deutschen Bezeichnungen und Gegenindikationen erstellen zu lassen -- Arbeit, die sonst Stunden gedauert hätte.
Literaturverwaltung: Zotero und Citavi
Nadin erklärt, warum eine Excel-Tabelle zur Literaturverwaltung nicht mehr zeitgemäss ist: Am Ende müsse man das gesamte Literaturverzeichnis manuell erstellen und alphabetisch ordnen. Sie erinnert sich, wie sie fuer ihre eigene Masterarbeit 2014 stundenlang damit zugebracht hat. Moderne Literaturverwaltungsprogramme erledigen das mit einem Klick -- vorausgesetzt, man pflegt die Literatur von Anfang an ein.
Als die zwei grossen Programme nennt sie Zotero und Citavi (daneben noch Mendeley). Sie empfiehlt persoenlich Zotero, weil es Open Source ist, weil es auf allen Betriebssystemen läuft und auch sehr simpel aufgebaut ist. Citavi erfordere eine Lizenz, die viele Hochschulen frueher bereitstellten, aber zunehmend nicht mehr verlängern.
Nadin räumt ein, dass die Programme beim ersten Öffnen einschuechternd wirken könnten, betont aber: Es lohnt sich wirklich, sich da mal eine halbe Stunde einzuarbeiten. Der Vorteil: Während des Schreibens werde die Zitation sofort im richtigen Stil eingefuegt, ohne dass man sich um Formatierung kuemmern müsse.
Katja nutzt sowohl Citavi als auch Zotero im Wechsel und arbeitet zusätzlich mit MAXQDA, das sie nicht nur fuer qualitative Forschung, sondern auch als Gliederungsvorlage fuer Haus- und Seminararbeiten einsetzt. Seitdem ist das fuer mich das Tool der Wahl, um innerhalb von drei bis vier Tagen eine Hausarbeit auf die Beine zu stellen.
KI-Suchmaschinen und Recherche-Tools
Christian stellt Consensus vor, eine KI-basierte Suchmaschine fuer Forschungsliteratur. Man könne dort in natürlicher Sprache Fragen stellen und bekomme Studien vorgeschlagen, die auch gleich bewertet werden. Er nutze es als Custom GPT innerhalb von ChatGPT.
Sven (oder Robin) von MiM Mentor bestätigt, dass Consensus eine interessante Suchmaschine sei, die Daten schoen aufbereite -- besonders fuer Medizinstudierende. Allerdings sehen sie die Integration mit ChatGPT kritisch, da es in Richtung Ghostwriting gehen könne: Wo fuer uns halt dann die Überlegung ist, ist das eine Grenze, die überschritten wird oder nicht?
Robin (oder Sven) empfiehlt Perplexity als KI-Suchmaschine, insbesondere die Deep-Research-Funktion: Mein persoenlicher Wissensanspruch: Ich möchte gerne tiefer und ich möchte vernuenftige Quellen haben, und die kriege ich bei ChatGPT häufig nicht. Bei Perplexity bekomme man automatisch alle Quellen mit Links übersichtlich dazu.
Korrektur- und Übersetzungstools
Die MiM-Mentor-Gruender sprechen über Korrektur-Tools: LanguageTool sei regelbasiert und könne deutsche Texte korrigieren, Grammarly arbeite KI-basiert, funktioniere aber nur fuer englische Texte. DeepL wird als starker Übersetzer empfohlen -- eine deutsche Firma, die man unterstützen sollte. DeepL formuliere allerdings stark um, was beim Korrigieren problematisch sein könne, da man korrigieren und nicht neu schreiben wolle.
KI fuer Zusammenfassungen und Mindmaps
Christian nutzt ChatGPT Plus häufig, um sich Dokumente zusammenfassen zu lassen. Fuer Abschlussarbeiten empfiehlt er aber spezialisierte Tools. Er stellt den Video Summarizer vor, ein Custom GPT, das YouTube-URLs entgegennimmt und Videos zusammenfasst -- nuetzlich, um Material schnell zu sichten.
Robin (oder Sven) geht einen Schritt weiter und empfiehlt Albus (wie Albus Dumbledore), ein Tool, bei dem man nicht nur eine Zusammenfassung erhalte, sondern interaktiv weiterarbeiten könne -- an einem Board ähnlich wie Miro, mit vorgeschlagenen Fragen zum tieferen Eintauchen.
Ausserdem empfiehlt er Mapify, ein Tool zum Erstellen von KI-generierten Mindmaps mit Bildern: Du hast unglaublich viele Möglichkeiten, den Lerninhalt an deine Beduerfnisse und an dem, wie du es gerne hast, zu adaptieren. Man könne sich heute Inhalte vorlesen lassen, als Tabelle aufbereiten, als Mindmap darstellen oder im Gespräch vertiefen.
Christian ergaenzt, dass KI-Tools auch beim Fehlerbeheben Zeit sparen: Häufig reicht einfach ein Screenshot. Du laedst den Screenshot hoch und sagst, hier, das funktioniert gerade nicht. Man kriegt häufig wirklich gute Lösungen, ohne stundenlang nach irgendeiner Lösung zu googeln.
Tool-Überflutung und Fokus
Robin (oder Sven) warnt davor, staendig nach dem besten Tool zu suchen: Man muss sich irgendwo entscheiden und sagen, okay, was ist mein Ziel dessen, was ich wirklich tun will. Er empfiehlt, sich alle zwei bis drei Monate ein kurzes Update-Video anzuschauen, statt permanent auf der Suche zu sein. Beide sind sich einig: ChatGPT und Perplexity bilden fuer die meisten Anwendungsfälle eine solide Grundlage.
Christian berichtet von einer kuriosen ChatGPT-Entwicklung: Das Tool sei zunehmend lässig geworden, mit Emojis und umgangssprachlicher Antwortweise, sodass er eine generelle Anweisung fuer professionellen Ton geben musste. Robin/Sven ergaenzt, dass ChatGPT offenbar Informationen über Chat-Grenzen hinweg speichere -- ein Verhalten, das frueher nicht so kommuniziert wurde.
Notion KI
Christian und sein Gesprächspartner diskutieren Notion AI. Beide nutzen Notion intensiv als Wissensdatenbank, die KI-Funktion allerdings kaum. Der Nachteil von ChatGPT gegenüber Notion sei, dass man sich selbst einen Workflow erarbeiten müsse, um Ergebnisse geordnet zurück in Notion zu übertragen. ChatGPT biete mittlerweile Ordner an, in denen man Dokumente hinterlegen könne -- ähnlich wie die Räume bei Perplexity.
Der Ferniplaner: Ein Offline-Tool
Tamara (Ferniplaner) erzählt die Entstehungsgeschichte ihres physischen Studienplaners. Die Idee kam kurz nach der Geburt ihrer Tochter, als sie jede freie Minute effektiv nutzen musste: Ich sass am Schreibtisch und wusste, wo fange ich jetzt an? Und dann war schon eine Viertelstunde weg. Bestehende Semesterplaner und Kalender passten nicht fuers Fernstudium. Sie skizzierte auf Blockzetteln, was sie brauchte, und lernte InDesign, um daraus einen richtigen Planer zu gestalten.
Das Ergebnis: Ich mache den Planer auf, ich sehe, wo ich bin, was ich machen muss, und von der Stunde habe ich effektiv auch wirklich fast diese Stunde Zeit. Nach positivem Feedback von Testpersonen aus der Instagram-Fernstudium-Community eröffnete sie einen Etsy-Shop, der schnell anlief.
KI an der Hochschule: Syntea (IU)
Katja berichtet, dass sie den KI-Assistenten Syntea der IU Internationalen Hochschule persoenlich nicht nutze und lieber auf andere KI-Tools zurückgreife. Christian merkt an, dass die IU Syntea weiterentwickelt habe zu einem Assistenten, der eigenstaendig Benachrichtigungen schicken könne.
Katja betont, dass an der Apollon Hochschule klare Regelungen fuer KI-Nutzung bestehen: Man müsse den Einsatz belegen und nachweisen, was aber kein Drama sei. Wichtig sei, KI als Werkzeug zu betrachten und nach wissenschaftlichen Standards zu arbeiten. Sie empfiehlt ausserdem Elicit (im Gespräch als "Lisse" verstanden) als KI-gestuetzte Recherchedatenbank.
Katja nutzt ChatGPT auch fuer den sokratischen Dialog: Wenn man bestimmte Themen erstmal fuer sich selber begründen möchte und dann mit denen in Diskurs geht.
Zusammenfassung der empfohlenen Tools:
- Organisation und Fokus: Notion, Forest App, Study Tracker und Focus Sessions (fernstudi.net), Ferniplaner (physischer Planer)
- KI-Assistenten: ChatGPT (Zusammenfassungen, Lernkarten, Erklärungen, sokratischer Dialog), Notion AI
- Literaturverwaltung: Zotero (Open Source, plattformübergreifend), Citavi (Hochschullizenzen), MAXQDA (qualitative Forschung und Gliederung)
- Recherche und Suchmaschinen: Consensus (Forschungsliteratur), Perplexity (Deep Research mit Quellenangaben), Elicit
- Zusammenfassung und Visualisierung: Video Summarizer (YouTube), Albus (interaktive Vertiefung), Mapify (KI-Mindmaps)
- Korrektur und Übersetzung: LanguageTool, Grammarly (nur Englisch), DeepL
- Hochschul-KI: Syntea (IU)

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