Macht das Internet vergesslich?

Christian Wolf

Fernschüler/-in
IST-Studieninstitut
Stress- und Mentalcoach
936 Beiträge
51 Danke

 •  (aktualisiert am 17.07.2011 von Wolf) #1

Auf Spon wurde gerade ein Artikel veröffentlicht mit dem Titel Internet macht vergesslich. Dort geht es um eine aktuelle Studie, die nachweisen möchte, dass durch die Nachschlagemöglichkeiten des Internets unser Gedächtnis beeinträchtigt wird.

Ein weiteres Experiment zielte darauf, ob der Zugang zum Computer Einfluss darauf hat, was sich Menschen merken. Hier hätten die Probanden dazu geneigt, schreiben die Wissenschaftler, sich eher zu merken, wo die Information aufzufinden sei. An den Inhalt der Information selbst hätten sich die Testpersonen viel weniger erinnert. Verzeichniswissen nennen die Experten diese Art von Gedächtnis.

Das Thema wird auch auf Karrierebibel.de aufgegriffen: Google-Effekt – Das Internet macht vergesslich, dort werden gleich 10 Gedächtnistipps gegeben.

Die Auswertung zur Studie findet sich übrigens hier: Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips

Und natürlich gibt es noch ein Video zum Thema:


Was denkt ihr? Machen Google, Wikipedia & Co.? vergesslich?

Mir fällt dazu spontan Platon/Sokrates ein, der das Gleiche schon vor über 2000 Jahren von Schrift & Büchern befürchtete ... Kennt jemand die betreffende Anekdote bei Platon/Sokrates?

Hilft dir mein Beitrag weiter? Dann klicke auf „Bedanken“.
Mein Blog. Fernstudi.net gibt es auch auf Facebook und Twitter.

Jana P.

2 Beiträge
2 Danke

 •  (aktualisiert am 17.07.2011 von Jana P.) #2

Es is Sonntach und ich hab ja sonst nix zu tun... nee, das musste man nur mal kurz googeln www.nexttext.de/soemz03/platon.html

Ehrlich: ich finde auch, dass das Internet nicht dazu beiträgt, dass man sich relevante Inhalte gut merken kann. Gerade weil alles jederzeit wieder abrufbar is, schaltet das Gedächntis eher auf Durchzug. Hinzu kommt die Informationsmasse, man muss dauernd entscheiden zwischen, was man lesen sollte, könnte oder will. Wenn man sich also nich dauernd verzetteln will, muss man schon sehr organisiert vorgehen und wissenswerte Inhalte sortieren.

P.S: der Link mit google-effekt funzt nich
Christian Wolf hat sich bedankt.

Rico Werner

2 Beiträge
1 Danke

 •  #3

Ich war immer schon dafür, dass man weiß, wo was steht. Ob nun füher im Buch oder heute im Netz. Man kann (will) sich ja nicht alles merken ...:lol:

Bastian

19 Beiträge

 •  #4

Nicht vergesslich, aber bequem ... So bequem, dass man denkt, sich selbst nichts mehr merken zu müssen. Und das behindert dann natürlich eine volle Leistungsfähigkeit.

Selbstreflektiertes Handeln ist da wichtig und dass man auch selbst noch viel liest.

Bastian

19 Beiträge

 •  #5

... und nicht immer googelt, sondern versucht sich Wissen selbst anzueignen ;)

Marcel Heberl

Fernstudent/-in
17 Beiträge

 •  #6

Ich finde schon, dass es vergesslich macht - man neigt einfach dazu sich Dinge nicht mehr zu merken, weil man sie mit dem Smartphone sowieso innerhalb von Sekunden nachschauen kann...

Annika

4 Beiträge

 •  #7

Also ich merke selbst wie oft ich Sachen mehrmals google. Jeden Tag aufs neue. Besonders schlimm ist es bei Sachen die die Rechtschreibung angehen. Ich bin auch zu faul mir Passwörter zu merken, also werden sie entweder eingespeichert oder ich fordere nahezu jedes mal ein neues per Email an :D

Sandra

Fernstudent/-in
8 Beiträge

 •  #8

Vergesslich nicht unbedingt. Ich finde, es macht Inhalte öfter sichtbarer, so dass man eigentlich nicht mehr vergessen kann

silvester

8 Beiträge

 •  #9

Internet macht nicht vergesslich. Es ist die Technologie. Ich erinnere mich noch an meine erste Telefonummer vor 22 jahren, kann mich aber kaum an der Handy nummer meiner Frau erinnern, brauch ich auch gar nicht, ich habe es auf meinem Handy gespeichert...und gerade dass ist der Fehler, sich nicht die mühe zu machen etwas zu memorieren.

Bitte weiterlesen