- Eigenes Permakultur-Projekt: Du entwickelst ein vollständiges Projekt nach vorgegebenen Kriterien und weist damit deine Planungs- und Beratungskompetenz praktisch nach.
- Ganzheitlicher Ansatz: Der Lehrgang verbindet Boden, Ökosysteme, Gemüsebau, Infrastruktur, Tierintegration und Ernährung zu einem systemischen Gestaltungskonzept.
- Staatlich zugelassener Fernlehrgang: Der Kurs ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht unter der Nummer 7473524c geprüft und zugelassen.
- Flexibel und berufsbegleitend: Du kannst jederzeit beginnen, dein Lerntempo anpassen und die Betreuung der BUA noch bis zu zwei Jahre nach dem Ausbildungsende nutzen.
Zulassungsvoraussetzungen
Für den Fernlehrgang „Zertifizierte/r Permakultur-Berater/in“ benötigst du keinen bestimmten Schulabschluss und keine abgeschlossene Ausbildung in Gartenbau oder Landwirtschaft. Entscheidend sind dein Interesse an ökologischen Zusammenhängen und deine Bereitschaft, ein eigenes Permakultur-Projekt systematisch zu planen und auszuarbeiten.
Der Kurs richtet sich insbesondere an Gärtnerinnen und Gärtner, Gartenplanerinnen und Gartenplaner, Beschäftigte aus Landwirtschaft und Umweltbildung sowie Menschen, die Selbstversorgergärten, Schulgärten oder gemeinschaftliche Anbauprojekte entwickeln möchten. Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können teilnehmen.
Formale und technische Voraussetzungen
Die BUA macht den Zugang nicht von einer bestimmten beruflichen oder akademischen Vorqualifikation abhängig. Berufserfahrung in Gartenbau, Landwirtschaft, Pädagogik oder Projektarbeit erleichtert den Transfer, ist aber keine Voraussetzung. Auch eine eigene landwirtschaftliche Fläche oder ein eigener Garten wird nicht ausdrücklich als Zugangsbedingung genannt.
- Ein bestimmter Schul- oder Berufsabschluss ist nicht vorgeschrieben.
- Gärtnerische oder landwirtschaftliche Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
- Für die digitalen Studienunterlagen und den Onlinebereich benötigst du ein internetfähiges Endgerät.
- Für dein Abschlussprojekt brauchst du ein geeignetes Planungsbeispiel und ausreichend Informationen über Fläche, Standort, Nutzung und Zielsetzung.
- Du musst bereit sein, dein Permakultur-Projekt nachvollziehbar zu dokumentieren und vorzustellen.
Persönliche und fachliche Voraussetzungen
Permakultur betrachtet ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge als verbundenes System. Du solltest deshalb bereit sein, vernetzt zu denken, verschiedene Interessen abzuwägen und langfristige Entwicklungen in deine Planung einzubeziehen. Rein gärtnerisches Interesse reicht für den Beratungsanspruch des Kurses allein nicht aus.
- du interessierst dich für Bodenfruchtbarkeit, Ökosysteme, regenerative Landwirtschaft und nachhaltige Lebensweisen,
- du möchtest Flächen analysieren und daraus schlüssige Gestaltungskonzepte entwickeln,
- du arbeitest gerne selbstständig mit überwiegend textbasierten Studienbriefen,
- du kannst Entscheidungen schriftlich, zeichnerisch oder anhand geeigneter Planungsunterlagen dokumentieren,
- du bist bereit, ungefähr neun Stunden pro Woche für den Lehrgang einzuplanen.
Für eine spätere Beratungstätigkeit helfen dir außerdem Kommunikationsfähigkeit, Projektorganisation und ein realistischer Umgang mit Zielkonflikten. Kundinnen und Kunden, landwirtschaftliche Betriebe oder Gemeinschaftsprojekte bringen unterschiedliche Wünsche, Budgets, Flächenbedingungen und rechtliche Rahmenbedingungen mit.
Der reguläre Lernaufwand ist mit etwa neun Stunden pro Woche höher als bei mehreren anderen BUA-Basiskursen. Für die Ausarbeitung des Abschlussprojekts solltest du zusätzliche Zeitreserven einplanen, insbesondere für Standortanalyse, Entwurf, Begründung und Dokumentation.
Was lernst du im Fernlehrgang „Zertifizierte/r Permakultur-Berater/in“?
Der Fernlehrgang vermittelt dir, wie du Permakultur-Systeme analysierst, planst und beratend begleitest.

Du beschäftigst dich mit Gestaltungsprinzipien, Boden, Ökosystemen, regenerativem Gemüsebau und nachhaltiger Infrastruktur und führst diese Bereiche in einem eigenen Permakultur-Projekt zu einem nachvollziehbaren Gesamtkonzept zusammen.
Permakultur wird im Kurs nicht auf einzelne Anbautechniken reduziert. Im Mittelpunkt steht ein systemischer Gestaltungsansatz, der ökologische Kreisläufe, menschliche Bedürfnisse, vorhandene Ressourcen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen miteinander verbindet. Dadurch reicht das Themenspektrum vom privaten Nutzgarten bis zu landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Projekten.
Die wichtigsten Lernbereiche
- Ethik und Gestaltungsprinzipien: Du lernst die Geschichte und Grundideen der Permakultur sowie Prinzipien wie Fürsorge für Erde und Menschen, gerechtes Teilen und ressourcenschonende Gestaltung kennen.
- Projektplanung und Designmethoden: Du analysierst Standorte, formulierst Projektziele, strukturierst Planungsprozesse und entwickelst schlüssige Konzepte für unterschiedliche Flächen und Nutzungssituationen.
- Boden, Ökosysteme und Kreisläufe: Behandelt werden Boden als Lebensraum, biotische und abiotische Faktoren, Stoffkreisläufe, Kompostierung, Düngung und der Aufbau langfristig fruchtbarer Systeme.
- Regenerativer Anbau: Du beschäftigst dich mit Standortwahl, Bewässerung, Mulchwirtschaft, Mischkulturen, Winteranbau, mehrjährigen Kulturen, Sortenvielfalt und geeigneten Saatgutquellen.
- Infrastruktur und Tierintegration: Der Kurs thematisiert ökologische Materialien, nachhaltiges Bauen, Teiche, Komposttoiletten und andere Projekte sowie die Einbindung von Nutz- und Wildtieren.
- Ernährung und praktische Anwendung: Ergänzend geht es um Wildpflanzenküche, Konservierung, Slow Food, Resteverwertung und Fallbeispiele aus Landwirtschaft, Urban Gardening und Ökodörfern.
Die Studieninhalte helfen dir, einzelne Maßnahmen nicht isoliert zu betrachten. Eine Bewässerungslösung wird beispielsweise mit Bodenbeschaffenheit, Pflanzenwahl, Mikroklima, Arbeitsaufwand und verfügbaren Ressourcen in Beziehung gesetzt. Diese vernetzte Planung ist das zentrale Merkmal der Permakultur-Beratung.
Im Abschlussprojekt überträgst du die Methoden auf eine konkrete Planungsaufgabe. Dabei entwickelst du ein Konzept nach den Vorgaben der BUA und begründest deine Entscheidungen. Das Projekt macht sichtbar, ob du Standort, Nutzungsziele und ökologische Zusammenhänge zu einem tragfähigen Entwurf verbinden kannst.
Wie läuft der Fernlehrgang „Zertifizierte/r Permakultur-Berater/in“ ab?
Die Weiterbildung dauert regulär 13 Monate bei ungefähr neun Stunden Lernaufwand pro Woche. Du bearbeitest 13 Studienbriefe, kontrollierst deinen Lernstand nach jedem Lernabschnitt mit einem Zwischentest und legst eine schriftliche Abschlussprüfung ab. Für das vollständige Zertifikat entwickelst und präsentierst du zusätzlich ein eigenes Permakultur-Projekt.
Lernformat und Studienmaterial
Die Studienbriefe werden digital bereitgestellt und enthalten Aufgaben, Übungen, Planungsgrundlagen und Anwendungsbeispiele. Gedruckte Fassungen sind nach Angaben der BUA auf Anfrage erhältlich. Das Material führt von den ethischen und ökologischen Grundlagen bis zur praktischen Planung komplexerer Permakultur-Systeme.
Nach jedem Studienbrief kannst du deinen Lernstand mit einem Zwischentest überprüfen. Fachlich begleitet wird der Lehrgang von Lukas Worth; für organisatorische Fragen steht das BUA-Studiensekretariat zur Verfügung. Da keine regelmäßigen Liveveranstaltungen vorgesehen sind, bleibt die eigene Lernorganisation besonders wichtig.
Eigenes Permakultur-Projekt statt Pflichtseminar
Der Lehrgang enthält keine verpflichtenden Präsenzseminare. Der praktische Leistungsnachweis besteht stattdessen aus einem eigenständig entwickelten Permakultur-Projekt. Dafür analysierst du eine Ausgangssituation, formulierst Ziele und entwickelst auf Grundlage der erlernten Gestaltungsprinzipien ein begründetes Konzept.
Die BUA verlangt, dass das Projekt nach vorgegebenen Kriterien erstellt und vorgestellt wird. Wie umfangreich die erforderlichen Pläne, Zeichnungen und Dokumentationen ausfallen und welche Flächen sich als Planungsbeispiel eignen, solltest du anhand der aktuellen Projektvorgaben beziehungsweise mit dem Fachtutor klären.
Das Projekt ist praxisorientiert, ersetzt aber keine angeleitete handwerkliche Ausbildung. Ob und wie du die geplanten Maßnahmen tatsächlich umsetzt, hängt von deinem Projekt, deiner Fläche und deinem beruflichen oder privaten Umfeld ab.
Prüfung und Abschluss
Neben dem Projekt legst du eine schriftliche Abschlussprüfung ab. Nach erfolgreicher Prüfung und Vorstellung des Permakultur-Projekts erhältst du eine Studienbescheinigung mit den Ausbildungsinhalten und das BUA-Abschlusszertifikat „Ausbildung zum/r Permakultur-Berater/in“.
Wenn du die schriftliche Prüfung bestehst, aber kein eigenes Projekt vorstellst, erhältst du lediglich das Abschlusszeugnis „Permakultur“. Das Projekt ist damit nicht nur eine freiwillige Vertiefung, sondern ein entscheidender Bestandteil des angestrebten Beraterabschlusses.
Zeitaufwand und Flexibilität
Du kannst jederzeit beginnen und die 13 Studienbriefe weitgehend in deinem eigenen Rhythmus bearbeiten. Mit ungefähr neun Stunden pro Woche gehört der Kurs zu den zeitintensiveren BUA-Basiskursen. Zusätzlich solltest du ausreichend Zeit für Prüfungsvorbereitung und Abschlussprojekt reservieren.
Nach Angaben der BUA kann die Regeldauer von 13 Monaten verkürzt oder verlängert werden. Zudem steht eine kostenlose Nachbetreuung von bis zu zwei Jahren nach dem Ausbildungsende zur Verfügung. Da keine verpflichtenden Präsenztermine ausgewiesen sind, lässt sich der Kurs örtlich flexibel absolvieren.
Was kostet der Fernlehrgang „Zertifizierte/r Permakultur-Berater/in“?
Der Fernlehrgang kostet insgesamt 1.904 €. Die BUA verteilt den Betrag auf 14 monatliche Raten zu jeweils 136 €. Der Zahlungsplan umfasst damit eine Rate mehr als die reguläre Lehrgangsdauer von 13 Monaten. Die Lehrgangsgebühr ist gemäß § 4 Nr. 21 UStG umsatzsteuerfrei.
Im Preis enthalten sind die digitalen Studienbriefe, Zwischentests, die schriftliche Abschlussprüfung, die Betreuung und die Bewertung des Permakultur-Projekts. Separate Gebühren für verpflichtende Seminare oder Präsenzprüfungen weist die BUA für diesen Kurs nicht aus.
Gedruckte Studienbriefe sind auf Anfrage erhältlich. Ob dafür zusätzliche Kosten entstehen, solltest du vor der Buchung klären. Weitere Ausgaben können sich aus deinem Projekt ergeben, beispielsweise für Vermessung, Pläne, Materialien, Fahrtwege oder eine freiwillige praktische Umsetzung. Diese Kosten hängen von der gewählten Planungsaufgabe ab.
Der Kurs lässt sich unter anderem mit „Pflanzenkunde in der Ernährung“ kombinieren. Permakultur-Inhalte werden außerdem als ergänzende Fachrichtung bei Obstgehölzpflege und Naturgartenbau angeboten. Weitere Zusammenstellungen sind nach Rücksprache mit dem Studiensekretariat möglich. Dauer und Kosten richten sich nach der jeweiligen Kombination.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für „Zertifizierte/r Permakultur-Berater/in“?
Abhängig von beruflicher Situation, Wohnort und persönlichem Status können Arbeitgeberzuschüsse, regionale Weiterbildungsprogramme, steuerliche Entlastungen oder der BUA-Bonus infrage kommen. Die ZFU-Zulassung führt nicht automatisch zu einer Förderbewilligung. Verbindlich entscheidet immer die zuständige Förderstelle anhand des Einzelfalls.
- BUA-Bonus: Bestimmte Personengruppen können bei entsprechendem Nachweis einen Nachlass von 10 % erhalten. Dazu gehören beispielsweise Arbeitslose, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung, Personen in Elternzeit und ehemalige BUA- oder BTB-Teilnehmende.
- Unterstützung durch den Arbeitgeber: Eine Beteiligung ist besonders denkbar, wenn du die Permakultur-Weiterbildung in Gartenbau, Landwirtschaft, Umweltbildung oder einem nachhaltigen Entwicklungsprojekt einsetzen kannst.
- Weiterbildungsstipendium und regionale Zuschüsse: Abhängig von Ausbildung, Alter, Beschäftigung, Einkommen und Bundesland können unterschiedliche Programme infrage kommen. Die Bedingungen müssen jeweils vor der Anmeldung geprüft werden.
- Steuerliche Berücksichtigung: Bei einem beruflichen Zusammenhang können Lehrgangsgebühren und weitere Weiterbildungskosten unter individuellen Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Verbindliche Auskünfte geben das Finanzamt oder eine steuerberatende Person.
Welche Tätigkeiten und Verdienstmöglichkeiten eröffnet die Weiterbildung?
Der Lehrgang qualifiziert dich dazu, Permakultur-Konzepte zu entwickeln, zu erklären und planerisch zu begleiten. Besonders sinnvoll ist das Zertifikat als Ergänzung zu Gartenbau, Landwirtschaft, Umweltbildung oder Projektarbeit. Es ersetzt jedoch keine handwerkliche Berufsausbildung, kein Fachstudium und keine gesetzlich erforderlichen Planungs- oder Ausführungsberechtigungen.
Mögliche Einsatzfelder sind:
- Planung und Beratung für Selbstversorgergärten und private Nutzgärten,
- Konzeption von Schulgärten, Gemeinschaftsgärten und Urban-Gardening-Projekten,
- Mitwirkung in Umweltprojekten, Vereinen, Initiativen oder Nichtregierungsorganisationen,
- Workshops und Vorträge zu Boden, Mischkultur, Ressourcenkreisläufen und Selbstversorgung,
- ergänzende Beratung in Gartenbau, Landwirtschaft oder naturnaher Flächengestaltung,
- Begleitung von Betrieben und Projekten bei der Entwicklung regenerativer Anbausysteme.
Für bereits Beschäftigte kann die Weiterbildung das vorhandene Tätigkeitsfeld um systemische Planung und Beratung erweitern. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können eigene Angebote entwickeln, sollten aber praktische Erfahrung aufbauen und ihre Leistungen klar von Garten- und Landschaftsbau, landwirtschaftlicher Fachberatung oder genehmigungspflichtiger Planung abgrenzen.
Ein einheitliches Gehalt für Permakultur-Beraterinnen und Permakultur-Berater gibt es nicht. Im Angestelltenverhältnis richtet sich die Vergütung nach Grundberuf, Träger, Projektverantwortung, Berufserfahrung und möglicher Tarifbindung. Bei selbstständiger Tätigkeit hängen Honorare von Leistungsumfang, Projektgröße, Planungsaufwand, Region, Referenzen und Auftragslage ab.
Für wen lohnt sich die Weiterbildung – und für wen nicht?
Der Fernlehrgang passt besonders zu Menschen, die regenerative Gärten oder Anbausysteme systematisch planen und ihre Entscheidungen in einem eigenen Projekt begründen möchten. Weniger geeignet ist er, wenn du eine handwerklich angeleitete Praxisausbildung, regelmäßige Exkursionen oder einen staatlich geregelten Berufs- beziehungsweise Hochschulabschluss benötigst.
Der Fernlehrgang passt zu dir, wenn du …
- Gärten, Anbauflächen oder Gemeinschaftsprojekte nach Permakultur-Prinzipien gestalten möchtest,
- in Gartenbau, Landwirtschaft, Umweltbildung oder nachhaltiger Projektarbeit tätig bist,
- ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge gemeinsam betrachten willst,
- bereit bist, ein eigenes Permakultur-Projekt ausführlich zu planen und vorzustellen,
- ungefähr neun Stunden pro Woche für ein anspruchsvolles Selbststudium einplanen kannst,
- eine beratende oder nebenberufliche Tätigkeit im Bereich Permakultur vorbereiten möchtest.
Du solltest genauer vergleichen, wenn du …
- vor allem praktische Gartenarbeit unter unmittelbarer Anleitung erlernen möchtest,
- regelmäßige Präsenzworkshops, Exkursionen oder eine feste Lerngruppe erwartest,
- keine ausreichende Zeit für das umfangreiche Selbststudium und das Abschlussprojekt hast,
- einen staatlich geregelten Abschluss in Gartenbau, Landwirtschaft oder Landschaftsplanung benötigst,
- vom Zertifikat einen automatischen Berufszugang oder ein festes Einkommensniveau erwartest.
Unsere Einordnung: Der Kurs ist besonders interessant, wenn du Permakultur nicht nur privat anwenden, sondern Planungen nachvollziehbar entwickeln und anderen Menschen vermitteln möchtest. Der kostenlose Testzugang hilft dir, Anspruch und Lernform einzuschätzen. Zusätzlich solltest du frühzeitig überlegen, welche Fläche oder Aufgabenstellung du für dein Abschlussprojekt verwenden kannst.
Häufige Fragen zum Fernlehrgang „Zertifizierte/r Permakultur-Berater/in“
Nein. Die BUA schreibt keinen bestimmten Schul- oder Berufsabschluss vor. Gärtnerische, landwirtschaftliche oder ökologische Vorkenntnisse erleichtern den Einstieg, sind aber keine formale Teilnahmevoraussetzung.
Die BUA nennt den Besitz einer eigenen Fläche nicht als Zugangsvoraussetzung. Für das Abschlussprojekt brauchst du jedoch eine geeignete Planungsaufgabe und ausreichend Informationen über Standort, Nutzung und Ziele. Welche Beispiele akzeptiert werden, solltest du anhand der Projektvorgaben klären.
Für das vollständige BUA-Zertifikat ist das Projekt verpflichtend. Du musst ein eigenes Konzept nach vorgegebenen Kriterien entwickeln und vorstellen. Ohne diesen Leistungsnachweis erhältst du lediglich das Abschlusszeugnis „Permakultur“.
Für den Basiskurs weist die BUA keine verpflichtenden Präsenzseminare aus. Du arbeitest mit Studienbriefen, bearbeitest Zwischentests und entwickelst dein Abschlussprojekt im Fernunterricht. Den weiteren Leistungsnachweis bildet eine schriftliche Abschlussprüfung.
Nein. Der Fernlehrgang ist von der ZFU staatlich geprüft und zugelassen, das BUA-Zertifikat ist aber kein Hochschulabschluss und kein staatlich geregelter Berufsabschluss in Gartenbau, Landwirtschaft oder Landschaftsplanung.
Die BUA bietet unter anderem Kombinationen mit Pflanzenkunde in der Ernährung, Obstgehölzpflege und Naturgartenbau an. Nach Rücksprache mit dem Studiensekretariat sind auch andere oder weiterführende Zusammenstellungen möglich. Dauer, Kosten und Abschlüsse hängen von der gewählten Kombination ab.
Studienberatung
Fragen an die Studienberatung? Stell deine Frage hier, auch anonym. Ein Mitarbeiter der Einrichtung Weiterbildung oder die Redaktion wird dir antworten.