- Fachwissen und Beratungspraxis: Der Lehrgang verbindet ernährungswissenschaftliche Grundlagen mit Gesprächsführung, Verhaltensänderung und der Planung individueller Beratungsangebote.
- Verpflichtendes Online-Praxisseminar: In Erst- und Folgeberatungen, Rollenspielen und realen Fallbeispielen trainierst du die praktische Anwendung des Gelernten.
- Staatlich zugelassener Fernlehrgang: Der Kurs ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht unter der Nummer 7106002 geprüft und zugelassen.
- Flexibel und berufsbegleitend: Du kannst jederzeit beginnen, deine Lernzeiten weitgehend selbst einteilen und die Betreuung der BUA noch bis zu zwei Jahre nach dem Ausbildungsende nutzen.
Zulassungsvoraussetzungen
Für den Fernlehrgang „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“ benötigst du keinen bestimmten Schulabschluss und keine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheits- oder Ernährungsbereich. Du solltest aber bereit sein, dich intensiv mit ernährungswissenschaftlichen, medizinisch-anatomischen und physiologischen Grundlagen auseinanderzusetzen.
Der Kurs richtet sich unter anderem an Beschäftigte aus Gesundheit, Pflege, Therapie, Pädagogik, Fitness, Naturkosthandel sowie ökologischem Gartenbau und Landwirtschaft. Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können teilnehmen, wenn sie Ernährungswissen beruflich einsetzen oder eine selbstständige Beratungstätigkeit vorbereiten möchten.
Formale und technische Voraussetzungen
Die BUA macht den Zugang nicht von einer bestimmten Vorqualifikation abhängig. Für das vollständige Zertifikat genügt es jedoch nicht, ausschließlich die Studienbriefe und die schriftliche Abschlussprüfung zu absolvieren: Zusätzlich ist die Teilnahme am zweitägigen Online-Praxisseminar vorgeschrieben.
- Ein bestimmter Schul- oder Berufsabschluss ist nicht vorgeschrieben.
- Ernährungswissenschaftliche oder medizinische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Teilnahmevoraussetzung.
- Für Studienmaterialien, Lernplattform und Online-Seminar benötigst du ein internetfähiges Endgerät sowie eine stabile Internetverbindung.
- Für die praktischen Seminarübungen solltest du Kamera und Mikrofon nutzen können.
- Am Seminarwochenende musst du am Samstag von 09:30 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 09:30 bis 15:30 Uhr verfügbar sein.
Persönliche und fachliche Voraussetzungen
Der Lehrgang umfasst 25 Studienbriefe und behandelt neben Lebensmitteln und Nährstoffen auch Anatomie, Verdauung, Stoffwechsel, Prävention und Diätetik. Du solltest deshalb nicht nur an gesunder Ernährung interessiert sein, sondern bereit sein, wissenschaftliche Zusammenhänge sorgfältig zu bearbeiten und Empfehlungen fachlich zu begründen.
- du interessierst dich für Ernährung, Gesundheit, Prävention und menschliches Essverhalten,
- du möchtest Beratungsgespräche strukturiert, empathisch und zielorientiert führen,
- du arbeitest gerne selbstständig mit überwiegend textbasierten Studienbriefen,
- du bist offen für Rollenspiele, kollegiales Feedback und die Besprechung konkreter Beratungsfälle,
- du kannst über 14 Monate ungefähr fünf bis sechs Stunden pro Woche einplanen.
Für die spätere Beratung sind Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine klare professionelle Abgrenzung wichtig. Das gilt besonders bei Erkrankungen, Essstörungen oder anderen Situationen, in denen eine allgemeine Ernährungsberatung nicht ausreicht und medizinische beziehungsweise therapeutische Fachkräfte einbezogen werden müssen.
Was lernst du im Fernlehrgang „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“?
Der Fernlehrgang vermittelt dir ernährungswissenschaftliche Grundlagen und praktische Beratungskompetenz.

Du beschäftigst dich mit Nährstoffen, Verdauung, Stoffwechsel, Prävention und Diätetik und lernst, Ernährungsgewohnheiten zu analysieren, Beratungspläne zu entwickeln und Klientinnen und Klienten bei gesundheitsfördernden Veränderungen zu begleiten.
Der Kurs geht damit über eine Weiterbildung zur persönlichen Ernährungsoptimierung hinaus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie du fachlich begründete Empfehlungen verständlich vermittelst, Veränderungsprozesse unterstützt und Beratungen für unterschiedliche Lebensphasen und Zielgruppen strukturierst.
Die wichtigsten Lernbereiche
- Ernährungswissenschaftliche Grundlagen: Du beschäftigst dich mit Makro- und Mikronährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Wasserhaushalt, Vollwerternährung sowie Ernährung in unterschiedlichen Lebensphasen.
- Anatomie, Verdauung und Stoffwechsel: Du lernst den Aufbau und die Funktion des Verdauungstrakts kennen und setzt dich mit den physiologischen Grundlagen der Nährstoffaufnahme und Energieverwertung auseinander.
- Prävention und Diätetik: Behandelt werden unter anderem Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Fastenmethoden und besondere Ernährungsformen.
- Gesprächsführung und Beratung: Du lernst, Erst- und Folgeberatungen vorzubereiten, Ernährungsanamnesen zu strukturieren, Veränderungsprozesse zu begleiten und Einzel- oder Gruppengespräche professionell zu führen.
- Berufskunde und Selbstständigkeit: Der Lehrgang behandelt Praxisgründung, rechtliche Rahmenbedingungen, Abrechnung, Werbung sowie die Planung von Vorträgen, Kursen und Gruppenangeboten.
Die Inhalte berücksichtigen verschiedene Zielgruppen, beispielsweise Kinder, ältere Menschen und Sporttreibende. Dabei geht es nicht darum, starre Ernährungspläne zu verteilen. Du sollst lernen, Ausgangssituation, Bedürfnisse und Veränderungsbereitschaft der beratenen Person in deine Empfehlungen einzubeziehen.
Bei Erkrankungen vermittelt der Kurs Grundlagenwissen zur ernährungsbezogenen Prävention und Diätetik. Das Zertifikat ersetzt jedoch keine medizinische oder therapeutische Qualifikation. Diagnosen, Heilbehandlungen und Ernährungstherapie bei komplexen Krankheitsbildern gehören nicht automatisch zum Tätigkeitsumfang einer nicht akademisch qualifizierten Ernährungsberaterin beziehungsweise eines Ernährungsberaters.
Wie läuft der Fernlehrgang „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“ ab?
Die Weiterbildung dauert regulär 14 Monate bei etwa fünf bis sechs Stunden Lernaufwand pro Woche. Du bearbeitest 25 Studienbriefe, kontrollierst deinen Lernstand mit freiwilligen Zwischentests und legst eine schriftliche Abschlussprüfung ab. Für das vollständige Zertifikat nimmst du zusätzlich an einem zweitägigen Online-Praxisseminar teil.
Lernformat und Studienmaterial
Die Studienbriefe stehen dir digital zur Verfügung. Gedruckte Fassungen können nach Angaben der BUA auf Anfrage bezogen werden. Die Materialien vermitteln zunächst die fachlichen Grundlagen und führen anschließend in deren praktische Anwendung in Beratungssituationen ein. Aufgaben und Übungen helfen dir dabei, das Wissen schrittweise zu festigen.
Nach jedem Studienbrief kannst du deinen Lernstand mit einem Zwischentest überprüfen. Diese Tests dienen der Selbstkontrolle und bereiten dich auf die schriftliche Abschlussprüfung vor. Fachlich begleitet wird der Lehrgang von Dr. Judith Bühlmeier; bei Fragen zu Organisation, Seminar und Zahlungsplanung unterstützt dich das BUA-Studiensekretariat.
Online-Seminar mit Beratungsgesprächen und Fallarbeit
Das lehrgangsbegleitende Praxisseminar findet vollständig online statt. Es umfasst den Samstag von 09:30 bis 18:00 Uhr und den Sonntag von 09:30 bis 15:30 Uhr. Den jeweils nächsten Termin gibt das Studiensekretariat bekannt.
Im Seminar trainierst du Klientengespräche, Erst- und Folgeberatungen sowie den Umgang mit realen Fallbeispielen. Rollenspiele und kollegiales Feedback geben dir die Möglichkeit, dein Gesprächsverhalten zu reflektieren und die theoretischen Beratungsmethoden in einem geschützten Rahmen auszuprobieren.
Prüfung und Abschluss
Nach Bearbeitung aller Studienbriefe legst du eine schriftliche Abschlussprüfung ab. Hast du die Prüfung bestanden und am Online-Praxisseminar teilgenommen, erhältst du eine Studienbescheinigung mit den Ausbildungsinhalten und das BUA-Abschlusszertifikat „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“.
Ohne Teilnahme am Seminar erhältst du nach bestandener Prüfung nicht dieses Zertifikat, sondern lediglich das Abschlusszeugnis „Ernährungsberatung“. Wenn dir die genaue Abschlussbezeichnung für Bewerbungen, eine selbstständige Tätigkeit oder eine spätere Zusatzqualifikation wichtig ist, solltest du den Seminartermin frühzeitig einplanen.
Zeitaufwand und Flexibilität
Du kannst jederzeit beginnen und die Studienbriefe weitgehend in deinem eigenen Rhythmus bearbeiten. Bei einer Regeldauer von 14 Monaten solltest du fünf bis sechs Stunden pro Woche einplanen. Zusätzliche Zeit benötigst du für die Prüfungsvorbereitung und das fest terminierte Seminarwochenende.
Nach Angaben der BUA kann die Studiendauer verkürzt oder verlängert werden. Zusätzlich steht dir eine kostenlose Nachbetreuung von bis zu zwei Jahren nach dem Ausbildungsende zur Verfügung. Die laufende Bearbeitung ist flexibel; für das Online-Seminar musst du dich allerdings nach den angebotenen Terminen richten.
Was kostet der Fernlehrgang „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“?
Die reguläre Lehrgangsgebühr beträgt insgesamt 2.128 € und wird in 14 monatlichen Raten zu jeweils 152 € gezahlt. Für das verpflichtende Online-Praxisseminar kommen 159 € hinzu. Für den vollständigen Zertifikatsabschluss solltest du deshalb mit Gesamtkosten von 2.287 € rechnen.
Die Lehrgangsgebühr ist gemäß § 4 Nr. 21 UStG umsatzsteuerfrei. Im Preis enthalten sind die digitalen Studienmaterialien, Zwischentests, die schriftliche Abschlussprüfung und die fachliche sowie organisatorische Betreuung. Das Seminar wird separat berechnet.
Da das Praxisseminar online stattfindet, fallen keine verpflichtenden Reise- oder Übernachtungskosten an. Gedruckte Studienbriefe sind auf Anfrage erhältlich. Ob dafür zusätzliche Kosten entstehen, solltest du vor der Buchung bei der BUA erfragen. Weitere freiwillige Ausgaben können für Fachliteratur oder technische Ausstattung entstehen.
Der Kurs lässt sich mit der BUA-Fachrichtung „Pflanzenkunde in der Ernährung“ kombinieren. Weitere Zusammenstellungen sind nach Rücksprache mit dem Studiensekretariat möglich. Die vorbereiteten Kombinationskurse sind nach Angaben der BUA günstiger als die getrennte Buchung der jeweiligen Einzelprogramme; Dauer und Gesamtpreis richten sich nach der gewählten Verbindung.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“?
Abhängig von Beruf, Wohnort und persönlicher Situation können Arbeitgeberzuschüsse, regionale Weiterbildungsprogramme, steuerliche Entlastungen oder der BUA-Bonus infrage kommen. Eine Förderung ist nicht automatisch mit der ZFU-Zulassung verbunden. Verbindlich entscheidet immer die zuständige Förderstelle anhand der individuellen Voraussetzungen.
- BUA-Bonus: Bestimmte Personengruppen können bei entsprechendem Nachweis einen Nachlass von 10 % erhalten. Dazu gehören beispielsweise Arbeitslose, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung, Personen in Elternzeit und ehemalige BUA- oder BTB-Teilnehmende.
- Unterstützung durch den Arbeitgeber: Eine Kostenbeteiligung ist besonders denkbar, wenn du die Ernährungsberatung in einer Praxis, Pflegeeinrichtung, Apotheke, Bildungseinrichtung, einem Fitnessstudio oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement einsetzen kannst.
- Weiterbildungsstipendium und regionale Zuschüsse: Abhängig von Ausbildung, Alter, Beschäftigung, Einkommen und Bundesland können unterschiedliche Förderprogramme infrage kommen. Die Bedingungen müssen jeweils vor der Anmeldung geprüft werden.
- Steuerliche Berücksichtigung: Bei einem beruflichen Zusammenhang können Lehrgangs-, Prüfungs- und Seminarkosten unter individuellen Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Verbindliche Auskünfte geben das Finanzamt oder eine steuerberatende Person.
Welche Tätigkeiten und Verdienstmöglichkeiten eröffnet die Weiterbildung?
Nach dem Lehrgang kannst du allgemeine Ernährungsberatungen, Vorträge, Workshops und gesundheitsfördernde Bildungsangebote entwickeln. Besonders sinnvoll ist das Zertifikat als Zusatzqualifikation für bereits bestehende Tätigkeiten. Es eröffnet aber keinen automatischen Zugang zu Ernährungstherapie, Krankenkassenabrechnung oder einem staatlich geregelten Gesundheitsberuf.
Mögliche Einsatzfelder sind:
- selbst finanzierte Einzel- und Gruppenberatungen zu Ernährung und gesundheitsförderndem Lebensstil,
- Vorträge, Workshops und Ernährungskurse für Unternehmen oder Bildungseinrichtungen,
- ergänzende Beratung in Fitnessstudios, Apotheken, Bioläden oder Reformhäusern,
- Ernährungsbildung in Kitas, Schulen, Volkshochschulen oder sozialen Einrichtungen,
- zusätzliche Beratungsangebote in Pflege-, Therapie- oder anderen Gesundheitsberufen,
- eine freiberufliche oder nebenberufliche Ernährungsberatung für Selbstzahlerinnen und Selbstzahler.
Für bereits Beschäftigte kann die Weiterbildung das vorhandene Aufgabenfeld um Ernährungsgespräche, Gruppenangebote oder gesundheitsbezogene Bildungsarbeit erweitern. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können ein eigenes Angebot entwickeln, sollten aber genau festlegen, welche Zielgruppen und Beratungsthemen sie mit ihrer Qualifikation verantwortungsvoll abdecken können.
Ein einheitliches Gehalt lässt sich für diesen Abschluss nicht angeben. Im Angestelltenverhältnis richtet sich die Vergütung überwiegend nach Grundberuf, Arbeitgeber, Aufgabenbereich, Berufserfahrung und möglicher Tarifbindung. Bei selbstständiger Tätigkeit hängen Honorar und Einkommen von Zielgruppe, Angebotsformat, regionaler Nachfrage, Auslastung und den betrieblichen Kosten ab.
Für wen lohnt sich die Weiterbildung – und für wen nicht?
Der Fernlehrgang eignet sich besonders für Menschen, die fundiertes Ernährungswissen mit praktischer Gesprächsführung verbinden und allgemeine Beratungs- oder Bildungsangebote entwickeln möchten. Weniger passend ist er, wenn du eine akademische ernährungswissenschaftliche Qualifikation, einen staatlich geregelten Gesundheitsberuf oder eine garantierte Anerkennung durch Krankenkassen benötigst.
Der Fernlehrgang passt zu dir, wenn du …
- dein vorhandenes Tätigkeitsfeld um fundierte Ernährungsberatung ergänzen möchtest,
- Einzelgespräche, Gruppenkurse, Vorträge oder Workshops entwickeln willst,
- bereit bist, dich mit Anatomie, Physiologie, Stoffwechsel und Diätetik auseinanderzusetzen,
- flexibel lernen, aber Beratungssituationen zusätzlich in einem Online-Seminar trainieren möchtest,
- eine selbst finanzierte nebenberufliche oder freiberufliche Beratungstätigkeit vorbereiten willst.
Du solltest genauer vergleichen, wenn du …
- einen Hochschulabschluss in Ernährungswissenschaft oder Oecotrophologie benötigst,
- den staatlich geregelten Beruf der Diätassistentin beziehungsweise des Diätassistenten anstrebst,
- Ernährungstherapie bei Erkrankungen ohne weitere medizinische oder therapeutische Qualifikation anbieten möchtest,
- eine garantierte Anerkennung für Krankenkassenzuschüsse oder Präventionskurse nach § 20 SGB V erwartest,
- nicht am fest terminierten Online-Wochenendseminar teilnehmen kannst, aber das vollständige BUA-Zertifikat benötigst,
- überwiegend Live-Unterricht oder multimediale Lernformate statt textbasierter Studienbriefe bevorzugst.
Unsere Einordnung: Der Kurs ist vor allem als Zusatzqualifikation oder als Grundlage für ein klar abgegrenztes Selbstzahlerangebot plausibel. Der kostenlose Testzugang hilft dir, das fachliche Niveau der Studienbriefe einzuschätzen. Vor einer geplanten Selbstständigkeit solltest du zusätzlich klären, welche Tätigkeiten deine Grundqualifikation abdeckt und welche Anforderungen mögliche Kooperationspartner oder Kostenträger stellen.
Häufige Fragen zum Fernlehrgang „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“
Nein. Für die Teilnahme schreibt die BUA keinen bestimmten Schul- oder Berufsabschluss vor. Du solltest aber bereit sein, medizinisch-anatomische und physiologische Grundlagen zu Verdauung und Stoffwechsel sorgfältig zu erarbeiten.
Für das vollständige Zertifikat „Zertifizierte/r Ernährungsberater/in“ ist die Teilnahme verpflichtend. Das Seminar findet an einem Samstag und Sonntag statt und umfasst Erst- und Folgeberatungen, Rollenspiele und Fallbesprechungen.
Wenn du die schriftliche Abschlussprüfung bestehst, aber nicht am Online-Praxisseminar teilnimmst, erhältst du lediglich das Abschlusszeugnis „Ernährungsberatung“. Das vollständige BUA-Zertifikat wird nur zusammen mit der Seminarteilnahme vergeben.
Das BUA-Zertifikat allein garantiert keine Anerkennung durch Krankenkassen oder die Zentrale Prüfstelle Prävention. Bei der Prüfung werden unter anderem deine berufliche beziehungsweise akademische Grundqualifikation, weitere Qualifikationen und das konkrete Präventionsangebot berücksichtigt.
Der Lehrgang qualifiziert für allgemeine Ernährungsberatung und gesundheitsfördernde Bildungsangebote. Er ersetzt keine medizinische oder therapeutische Ausbildung. Bei Erkrankungen und komplexen Beschwerdebildern müssen die Grenzen der eigenen Qualifikation beachtet und gegebenenfalls entsprechend qualifizierte Fachkräfte einbezogen werden.
Ja. Die BUA bietet eine vorbereitete Fachrichtungskombination mit „Pflanzenkunde in der Ernährung“ an. Nach Rücksprache mit dem Studiensekretariat sind auch andere oder weiterführende Kombinationen möglich. Dadurch verändern sich Dauer, Kosten und Umfang der Weiterbildung.
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