Weiterbildung Verpflegungsbetriebswirt (Zertifikat) – DHA

👉 In der Weiterbildung lernst du u. a. Personalmanagement, Controlling und Qualitätsmanagement sowie rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen der Gemeinschaftsverpflegung. Das berufsbegleitende Blended-Learning-Studium ist regulär auf 16 Monate angelegt, das wöchentliche Pensum liegt bei rund 8–10 Stunden und viele Seminare sind digital verfügbar. Der Lehrgang ist staatlich zugelassener Fernunterricht, bietet digitale Prüfungsoptionen und inkludiert eine einjährige VKD-Mitgliedschaft.

Verpflegungsbetriebswirt (Zertifikat) auf einen Blick

Verpflegungsbetriebswirt (Zertifikat) auf einen Blick
📜 Abschluss Zertifikat
⏳ Dauer 16 Monate, Lernaufwand 8 Stunden wöchentlich
💶 Kosten
ab 169 € monatlich
ab 2854 € insgesamt
🏫 Anbieter Deutsche Hotelakademie, Fernschule mit Sitz in Köln
Die Deutsche Hotelakademie (DHA) ist eine Fernschule aus Köln für Fach- und Führungskräfte aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Rund 25 staatlich zugelassene Lehrgänge bereiten berufsbegleitend auf IHK-Prüfungen wie Fachwirt im Gastgewerbe oder Küchenmeister vor oder führen zu hauseigenen DHA-Abschlüssen wie dem Hotelbetriebswirt. Gelernt wird mit Studienbriefen, Webinaren, Web-Based-Trainings und Seminaren, betreut von Studientutorinnen und Studientutoren mit Branchenerfahrung.
📋 Studienmodell Weiterbildung
🎓 Fachrichtung Wirtschaft & BerufHotellerie & Gastronomie
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Der Markt Gemeinschaftsverpflegung – ein Überblick, Allgemeine BWL & rechtliche Grundlagen, Personalmanagement in der GV, Die Sparten der GV, strategisches Management, betriebwirtschaftliches Handeln, branchenspezifisches Recht, Organisation in der GV, Qualität als Managementstrategie, Kommunikation
👥 Präsenzphasen Die Weiterbildung kombiniert 19 Studienbriefe, 4 Seminare (insgesamt 6 Tage) und 9 Webinare; Seminare finden regelmäßig von 9:00–17:00 Uhr im Seminarzentrum in Köln oder als digitale Variante statt.
📍 Studienort Köln, München, Berlin
✅ ZFU-Zulassung Die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) hat den Kurs Verpflegungsbetriebswirt unter der Nummer 7233211 zugelassen.
📅 Kursstart jederzeit
🎟️ AZAV Dieser Kurs ist nach AZAV zertifiziert und kann mit Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. nach Qualifizierungschancengesetz zu 100 % gefördert werden.
🔗 Mehr Infos Anbieterprofil anzeigen

Für wen ist die Weiterbildung „Verpflegungsbetriebswirt/in (DHA)“ sinnvoll?

Geeignet ist der Lehrgang für Fach- und Führungskräfte der Gemeinschaftsverpflegung, die neben dem Job strukturiert aufsteigen wollen. Typische Profile:

  • Köchin oder Koch in Klinik, Senioreneinrichtung oder Betriebsrestaurant, die/der mehr Verantwortung in Organisation und Kostensteuerung übernehmen will.
  • Diätassistentin oder Hauswirtschafterin in der Care- oder Schulverpflegung, die Prozesse professionalisieren und ein Team führen möchte – mit Blick auf Objekt- oder Bereichsleitung.
  • Quereinsteiger aus der GV mit kaufmännischer Praxis (z. B. Objektleitung, Disposition, Catering), die ihre Managementkompetenz systematisch vertiefen und sich für Küchendirektion oder Betriebsleitung qualifizieren wollen.

Das Format passt, wenn du berufsbegleitend lernen, klare betriebswirtschaftliche Werkzeuge einsetzen und dich gezielt auf Führungsaufgaben in Care-, Betriebs-, Verkehrs- oder Schulverpflegung vorbereiten willst.

Zulassungsvoraussetzungen

Du kannst zugelassen werden über eine fachliche Ausbildung oder als berufserfahrener Quereinsteiger. Wichtig ist, dass dein Profil zur Gemeinschaftsverpflegung (GV) passt.

  • Abgeschlossene Berufsausbildung als Koch/Köchin, Diätassistent/in oder Hauswirtschafter/in und mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in der GV.
  • Oder: Quereinstieg mit nachgewiesener, langjähriger kaufmännisch ausgerichteter Tätigkeit in der GV und entsprechenden Grundkenntnissen.
  • Kein Abitur erforderlich; es handelt sich um eine staatlich zugelassene berufliche Weiterbildung.
  • Unterrichtssprache: Deutsch.

Anrechnungen im Sinn eines verkürzten Lehrgangs sind nicht vorgesehen; deine einschlägige Ausbildung bzw. Berufspraxis wird bereits über die Zugangswege berücksichtigt.

Persönliche Voraussetzungen

Was im Alltag zählt, ist weniger Vorwissen als konsequente Selbstorganisation. Rechne realistisch mit 8–10 Stunden pro Woche für Studienbriefe, Übungen und Prüfungsvorbereitung. Zusätzlich kommen 4 Seminare (insgesamt 6 Tage) sowie mehrere 60–90-minütige Webinare hinzu – teils abends, teils werktags. Plane diese Fixpunkte frühzeitig in Abstimmung mit deinem Dienstplan ein.

  • Motivation für Führungsaufgaben: Mitarbeiterführung, Dienstplanung, Kommunikation auf Augenhöhe.
  • Zahlenverständnis und Pragmatismus für Kalkulation, Budget und Controlling.
  • Durchhaltevermögen und Routine: lieber regelmäßig kleinere Lerneinheiten statt „Last-Minute“ vor Terminen.
  • Praxis-Transfer: Bereitschaft, Gelerntes direkt in deiner Küche bzw. deinem Objekt zu erproben und Feedback einzuholen.

Wenn du deinen Lernrhythmus konsequent hältst, Termine früh blockst und Puffer für Prüfungsphasen vorsiehst, ist die Weiterbildung in 16 Monaten berufsbegleitend gut zu bewältigen – auch im Schichtdienst.

Was lernst du in der Weiterbildung Verpflegungsbetriebswirt an der Deutschen Hotelakademie?

Du baust betriebswirtschaftliches, rechtliches und organisationsbezogenes Know-how speziell für die Gemeinschaftsverpflegung auf. Schwerpunkte sind Markt- und Spartenkunde, Führung und Qualität sowie das konkrete betriebswirtschaftliche Handeln – mit Fokus auf Küchen, Caterer und Verpflegungseinrichtungen.

Betriebswirtschaft & Recht in der GV: Allgemeine BWL, Controlling und unternehmerisches Entscheiden werden auf Küchen- und Verpflegungsbetriebe übertragen. Ergänzend lernst du branchenspezifische rechtliche Grundlagen, vom Vertrags- bis zum Lebensmittelrecht.

Organisation & Management: Strategisches Management, Aufbau- und Ablauforganisation in der GV sowie Logistik- und Prozessgestaltung. Du planst Ressourcen, optimierst Produktions- und Ausgabestrecken und bewertest Outsourcing, Zentralisierung und Zusatzgeschäfte.

Führung & Kommunikation: Personalmanagement in der Gemeinschaftsverpflegung, Mitarbeitereinsatzplanung, Teamführung und Kommunikation. Ziel ist, Führungssituationen souverän zu meistern – von Schichtplanung bis Change-Projekten.

Markt & Qualität: Überblick über Care-, Betriebs-, Verkehrs- und Schulverpflegung sowie Qualität als Managementstrategie – inklusive Kennzahlensystemen, Audits und Krisenmanagement in Küchenbetrieben.

Die Weiterbildung schließt mit einer Prüfung zum Abschluss „Verpflegungsbetriebswirt/in (DHA)“. Der Abschluss ist im Fernstudien-DQR-Register auf Niveau 6 eingeordnet. Zusätzliche Mehrwerte: ein Jahr VKD-Mitgliedschaft (auf Wunsch) und ein Digital-Jahresabo der gvpraxis.

Wie läuft das Fernstudium in der Weiterbildung Verpflegungsbetriebswirt ab?

Du lernst im Blended-Learning-Format mit Studienbriefen, Seminaren und Webinaren – 100 % digital möglich. Start ist mehrmals im Jahr, die Regelstudienzeit beträgt 16 Monate plus 12 Monate kostenfreie Betreuungsverlängerung. ZFU-zugelassener Fernunterricht, ZFU-Nr. 7233211.

Format und Lernmaterialien

Die Basis bilden 19 Studienbriefe in der digitalen Lernwelt (auf Wunsch gedruckt). Ergänzend nimmst du an 4 Seminaren (insgesamt 6 Tage) und 9 Webinaren teil. Webinare dauern in der Regel 60–90 Minuten und werden mehrmals jährlich angeboten – tagsüber und abends. In Seminaren vertiefst du Inhalte an konkreten Praxisfällen und arbeitest in Gruppen.

Prüfungen und Prüfungsorte

Die Abschlussprüfung kannst du digital oder in Präsenz ablegen. Für Präsenzprüfungen stehen Köln, München und Berlin zur Verfügung. Damit lässt sich der Abschluss auch vollständig online realisieren – inklusive flexibler Terminwahl.

Präsenztermine – wie verpflichtend sind sie?

Seminare bietet die Akademie überwiegend digital an; einzelne Formate können in Präsenz stattfinden, wenn es didaktisch sinnvoll ist. Für nahezu alle Termine gibt es digitale Alternativen. Eine starre Präsenzpflicht an einem festen Standort besteht nicht.

Zeitaufwand, Starttermine und Verlängerung

Rechne mit 8–10 Stunden pro Woche. Start ist typischerweise im Februar, Juni und Oktober. Nach 16 Monaten bleibt der Zugriff auf Materialien und persönliche Betreuung weitere 12 Monate kostenfrei – gut, wenn Beruf oder Familie vorgehen müssen.

Was kostet der Verpflegungsbetriebswirt an der Deutschen Hotelakademie?

Du zahlst 169 € monatlich über 16 Monate (2.704 €) plus einmalig 150 € Prüfungsgebühr. Der reguläre Gesamtpreis liegt damit bei 2.854 € und umfasst Studienbriefe, digitale Lernmedien, Webinare, Seminare sowie die Betreuung durch deinen Studientutor.

Die monatliche Belastung ist für eine berufsbegleitende Aufstiegsweiterbildung im Gastro-/GV-Bereich moderat. Wichtig zur Planung: Die 12-monatige Betreuungsverlängerung ist kostenfrei, zusätzliche Verlängerungsgebühren fallen in diesem Rahmen nicht an. Für Anfahrt und ggf. Präsenztermine können Reise- oder Übernachtungskosten entstehen, wenn du Präsenz wählst. Weiterbildungskosten sind in der Regel steuerlich absetzbar (Werbungskosten). Arbeitgeberbeteiligungen sind in der Branche verbreitet – vom Zuschuss bis zur vollständigen Kostenübernahme gegen Bindungsvereinbarung. Der Lehrgang ist AZAV-zugelassen; eine Förderung per Bildungsgutschein ist damit grundsätzlich möglich.

Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Verpflegungsbetriebswirt möglich?

Typische Ziele sind Leitungs- und Managementfunktionen in der Gemeinschaftsverpflegung – von Küchenleitung bis Betriebssteuerung. Je nach Unternehmensgröße und Verantwortung bewegen sich Jahresgehälter in der Regel zwischen 40.000 und 75.000 €.

  • Küchenleiterin oder Küchenleiter Gemeinschaftsverpflegung (Care, Betrieb, Schule): ca. 42.000–58.000 € brutto/Jahr
  • Betriebsleiterin oder Betriebsleiter Catering/Verpflegung: ca. 48.000–65.000 € brutto/Jahr
  • Verpflegungsmanagerin oder -manager im Krankenhaus/Pflege: ca. 50.000–70.000 € brutto/Jahr
  • Leiterin oder Leiter Schulverpflegung/Produktionsküche: ca. 40.000–55.000 € brutto/Jahr
  • Regionalleiterin oder -leiter Food Services: ca. 55.000–80.000 € brutto/Jahr

Die Weiterbildung stärkt deine Chancen auf Team-, Küchen- oder Betriebsleitung und verbessert die Argumentationsbasis in Gehaltsgesprächen. Für den nächsten Karriereschritt kommen je nach Profil aufbauende Abschlüsse wie Küchenmeister (IHK) oder Fachwirt im Gastgewerbe (IHK) in Frage. Der DHA-Abschluss ist nicht akademisch, durch die DQR-Einordnung auf Stufe 6 aber in seiner Niveaustufe vergleichbar.

Für wen lohnt sich die Weiterbildung Verpflegungsbetriebswirt – und für wen nicht?

Lohnt sich, wenn du Verantwortung in der Gemeinschaftsverpflegung übernehmen willst – fachlich wie betriebswirtschaftlich. Die Inhalte sind konsequent auf GV-Praxis, Führung und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet und lassen sich neben dem Job umsetzen.

  • Du arbeitest in Care-, Betriebs-, Verkehrs- oder Schulverpflegung und willst in Küchen- oder Betriebsleitung aufsteigen.
  • Du suchst einen praxisnahen Abschluss mit klarem GV-Fokus, inklusive Führung, Organisation und Qualität.
  • Du brauchst Flexibilität: 100 % digital möglich, Prüfung online oder an Standorten.
  • Du planst realistisch mit 8–10 Stunden pro Woche und möchtest eine kostenfreie Verlängerung als Sicherheitsnetz.
  • Du willst dein Netzwerk erweitern (z. B. durch VKD-Mitgliedschaft) und am Puls der Branche bleiben (gvpraxis-Abo).

Nicht ideal, wenn du einen akademischen Grad oder eine rein kulinarische Spezialisierung anstrebst. Auch wer keinerlei Führungsverantwortung möchte oder keine Zeit für Seminartage einplanen kann, wird mit dem Format schwer warm.

  • Du benötigst zwingend einen akademischen Abschluss (Bachelor/Master) oder Zugang zu reglementierten Berufen – das bietet dieser Zertifikatslehrgang nicht.
  • Du willst dich ausschließlich fachpraktisch am Herd weiterbilden – der Schwerpunkt liegt auf BWL, Recht, Organisation und Führung.
  • Du kannst keine 8–10 Wochenstunden neben Beruf und Familie aufbringen oder magst keine strukturierten Selbstlernphasen.
  • Du suchst die allergünstigste Lösung – private Weiterbildungen kosten mehr als einzelne Kurse an staatlichen Einrichtungen.
  • Du kannst keine Seminartage einplanen – es gibt zwar digitale Alternativen, dennoch erfordern Seminare blockweise Verfügbarkeit.

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