Aufbau einer Bachelorarbeit

Lesen Sie in diesem Beitrag Tipps zum Aufbau einer Bachelorarbeit.

Struktur einer Bachelorarbeit

Der Aufbau Ihrer Bachelorarbeit folgt meist den Vorgaben Ihrer Hochschule, Ihres Instituts oder Ihrer Fakultät; gewöhnlich wird dabei folgender Aufbau verwendet:

  • Deckblatt
  • ggf. Vorwort: ein Vorwort wird meist für sehr umfangreiche Arbeiten geschrieben, etwa Dissertationen
  • ggf. Abstract
  • Inhaltsverzeichnis
  • ggf. Abkürzungsverzeichnis: ein Abkürzungsverzeichnis lohnt sich nur, wenn Sie sehr viele fachspezifische Abkürzungen verwenden
  • ggf. Abbildungsverzeichnis: ein Abbildungsverzeichnis fügen Sie ein, wenn Sie mehr als ca. 5 Abbildungen im Text haben
  • ggf. Tabellenverzeichnis: ein Tabellenverzeichnis fügen Sie ein, wenn Sie mehr als ca. 5 Abbildungen im Text haben
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis
  • ggf. Anhang: im Anhang können Auswertungen, Interviews und andere Quellen etc. stehen
  • ggf. Lebenslauf
  • Eidesstattliche Erklärung

Hin und wieder stehen Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis auch am Ende der Arbeit, oder die Abbildungen und Tabellen stehen im Anhang. Ab und an wird auch ein tabellarischer Lebenslauf gefordert, der meist am Schluss der Arbeit steht.

Titelblatt einer Bachelorarbeit

Wie das Titelblatt auszusehen hat, entscheidet meist Ihre Fakultät. Die Abbildung zeigt einen üblichen Aufbau eines Titelblatts.

Enthalten sein sollten dabei natürlich der Titel der Arbeit, Angaben zur Hochschule, zum Betreuer und zum Autor. Die Dokumentvorlage, die Sie hier herunterladen können, bietet Ihnen ein Titelblatt der hier abgebildeten Form, in das Sie Ihre Angaben einfügen können.

Das Titelblatt sollte sorgfältig gestaltet sein, denn es wird der erste Eindruck sein, den Ihre Arbeit auf den Leser macht. Legen Sie Wert auf einen Titel, der Interesse weckt. Arbeiten Sie daher gegebenenfalls mit einem Untertitel, um Näheres zum Thema anzudeuten, die Richtung, in die sich Ihre Arbeit bewegen wird.

Verzeichnisse

Das Inhaltsverzeichnis bildet die Gliederung Ihrer Diplomarbeit ab und sollte nach Möglichkeit nicht mehr als drei Ebenen darstellen. Denken Sie daran, dass das Inhaltsverzeichnis dem Leser eine Hilfe bei der Orientierung sein soll. Laden Sie es nicht zu voll mit Informationen, gestalten Sie es augenfreundlich. (Mehr dazu hier: Wie erstelle ich in Word ein Inhaltsverzeichnis?)

Sollen Sie viele Abbildungen und/oder Tabellen im Text haben, empfiehlt es sich sehr, entsprechende Verzeichnisse zu erstellen, durch die der Leser Ihrer Abschlussarbeit sich sofort einen Überblick verschaffen kann. Auch für das spätere Nachschlagen ist es oft hilfreich, in einem Tabellenverzeichnis oder Abbildungsverzeichnis nachzuschauen.

Eigentlicher Text

Der eigentliche Text sollte im üblichen Dreischritt Einleitung – Hauptteil – Schluss/Zusammenfassung aufgebaut sein. Gestalten Sie Ihren Text gut lesbar. Jeder Absatz sollte einem Gedankengang gehören, alle Absätze möglichst logisch aufeinander aufbauen.

Verwenden Sie möglichst Einzüge in den ersten Zeilen, um den Beginn eines neuen Absatzes zu verdeutlichen. Sollte Ihnen das nicht gefallen, können Sie auch mit halben Leerzeilen nach jedem Absatz arbeiten. Dann sollten Ihre Absätze aber auch nicht zu kurz sein, da der Text sonst zu luftig wirkt und schnell den Eindruck erweckt, so wollten nur Seiten schinden.

Anhang einer Abschlussarbeit

Der Anhang Ihrer Bachelorarbeit oder Diplomarbeit enthält weitere Abbildungen, Tabellen oder sonstige Auswertungen. Wenn er sehr umfangreich ist, sollten Sie ihn noch einmal untergliedern.

Eidesstattliche Erklärung

Die Eidesstattliche Erklärung kann in etwas den folgenden Text enthalten:

Ich erkläre hiermit, dass ich diese Diplomarbeit/Dissertation selbstständig ohne Hilfe Dritter und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst habe. Alle den benutzten Quellen wörtlich oder sinngemäß entnommenen Stellen sind als solche einzeln kenntlich gemacht.
Diese Arbeit ist bislang keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt worden und auch nicht veröffentlicht worden.
Ich bin mir bewusst, dass eine falsche Erklärung rechtliche Folgen haben wird.

Der genaue Wortlaut kann dabei auch von den Vorgaben Ihrer Hochschule abhängen.

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