Ausbildung Heilpraktiker (Heilpraktiker (HeilprG)) – BTB

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👉 Der Fernlehrgang bereitet dich auf die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung vor: Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Diagnostik, Infektionslehre, Naturheilverfahren und Gesetzeskunde. 35 Studienbriefe, 24 Monate Regelstudienzeit, rund 8 Stunden pro Woche, Einstieg jederzeit. Verpflichtend sind drei Webinare und ein zweitägiges Praxisseminar, wahlweise online oder vor Ort. Der Lehrgang ist ZFU-zugelassen und AZAV-zertifiziert.

Heilpraktiker (Heilpraktiker (HeilprG)) auf einen Blick

Heilpraktiker (Heilpraktiker (HeilprG)) auf einen Blick
📜 Abschluss Heilpraktiker (HeilprG)
⏳ Dauer 24 Monate, Lernaufwand 8 Stunden wöchentlich
💶 Kosten
ab 144 € monatlich
ab 3456 € insgesamt
🏫 Anbieter Bildungswerk für therapeutische Berufe, Fernschule mit Sitz in Remscheid
Das Bildungswerk für therapeutische Berufe ist bereits seit 1985 ein fester Bestandteil in der gesundheitlichen Erwachsenenbildung und schafft Perspektive! Das Angebot aus Fernlehrgängen der Fachbereiche Prävention + Gesundheit, Pädagogik, Psychologie, Humanmedizin, Veterinärmedizin, Betreuung + Pflege und Fitness + Sport bietet umfangreiche Chancen und Möglichkeiten zur Weiterbildung oder auch zur Neuorientierung.
📋 Studienmodell Ausbildung
🎓 Fachrichtung Gesundheit & SozialesHeilpraktiker
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Anatomie und Physiologie (Zytologie, Histologie, Bewegungsapparat, Atmungssystem, Herz-Kreislauf-System, Blut und Lymphsystem, Verdauungstrakt, Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase, Urogenitalsystem, Hormonsystem, Nervensystem, Sinnesorgane), Grundlagen der Naturheilverfahren (Phytotherapie, Biochemie, Bachblütentherapie, Enzymtherapie, Akupunktur, Neuraltherapie, Physikalische Therapie, Ernährungsmedizin, klassische Homöopathie), Diagnostik und Pathologie (Humanpathologie, Anamnese und Untersuchungsmethoden, Laborkunde für Therapeuten, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Atmungssystem, Herz-Kreislaufsystem, Verdauungssystem, Urogenitalsystem, Hormonsystem, Nervensystem, Sinnesorgane, Psychiatrische Diagnostik), Infektionslehre (Hygiene, Allgemeine und spezielle Infektionslehre), Gesetzeskunde (Heilpraktikergesetz, Berufsausübung, Selbstständigkeit)
📚 Vertiefungen Biochemie nach Dr. Schüßler / Schüßler-Salze, Sportmedizin, Psychotherapie, Klassische Homöopathie, Ernährungsberatung und Lebensmittelunverträglichkeiten, Heilpflanzenkunde, Ernährungsberatung, Akupunktur
👥 Präsenzphasen 2 Tage Präsenzunterricht (21 UStd.) online oder vor Ort
✅ ZFU-Zulassung Die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) hat den Kurs Heilpraktiker unter der Nummer 5114718c zugelassen.
👨‍🎓 Teilnehmer
📅 Kursstart jederzeit
🎟️ AZAV Dieser Kurs ist nach AZAV zertifiziert und kann mit Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. nach Qualifizierungschancengesetz zu 100 % gefördert werden.
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mit Code FERNSTUDI5
🔗 Mehr Infos https://www.btb.info

Zulassungsvoraussetzungen

Der Lehrgang selbst hat kaum Zugangshürden. Die harten Voraussetzungen gelten nicht für den Kursstart, sondern für die amtsärztliche Überprüfung beim Gesundheitsamt – und die nimmt nicht das BTB ab. Diese Trennung solltest du von Anfang an im Kopf haben, weil sie deinen Zeitplan bestimmt.

Was du für den Lehrgang selbst brauchst

  • Keine medizinischen Vorkenntnisse. Der Kurs beginnt bei der Zellbiologie und baut das Wissen von Grund auf.
  • Kein Mindestalter für den Start. Du kannst deutlich vor deinem 25. Geburtstag anfangen – die Altersgrenze betrifft nur die Prüfung.
  • Erste-Hilfe-Nachweis (nicht älter als zwei Jahre), spätestens bis zur Abschlussprüfung. Den Kurs kannst du während der Lehrgangszeit nachholen.
  • Teilnahme am Praxisseminar. Ohne sie bekommst du nur ein Zeugnis über Grundlagen der Humanmedizin, nicht das Heilpraktiker-Zertifikat.

Was das Gesundheitsamt verlangt

  • Mindestalter 25 Jahre zum Zeitpunkt der Überprüfung
  • mindestens ein Hauptschulabschluss
  • ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis
  • ein ärztliches Zeugnis über ausreichende körperliche und geistige Gesundheit
  • in der Regel Haupt- oder Erstwohnsitz in Deutschland; bei ausländischer Staatsangehörigkeit eine Aufenthaltserlaubnis

Was du persönlich mitbringen solltest

  • Durchhaltevermögen über 24 Monate. Rund acht Stunden pro Woche klingen machbar, sind aber neben Vollzeitjob und Familie eine echte Größe. Wer sich mehrfach halbjährige Pausen erlaubt, verliert den Anschluss an den Stoff.
  • Bereitschaft, Fachsprache zu lernen. Lateinische Bezeichnungen für Muskeln, Knochen und Krankheitsbilder gehören dazu – am Anfang wirkt das wie Vokabellernen, wird mit jeder Wiederholung leichter.
  • Selbstorganisation. Es gibt keine festen Semestertermine, die dich takten. Deinen Lernplan baust du selbst.
  • Verantwortungsbewusstsein. Die Überprüfung ist eine Gefahrenabwehrprüfung: Es geht darum, Krankheiten zu erkennen, Risiken einzuschätzen und rechtliche Grenzen zu kennen – nicht darum, möglichst viel behandeln zu dürfen.

Für wen der Lehrgang typischerweise gedacht ist

  • Fachkräfte aus Gesundheitsberufen – Pflege, Physio- und Ergotherapie, Massage –, die eigenständig diagnostizieren und freier arbeiten wollen. Rund ein Drittel der Teilnehmenden bringt eine medizinische Vorbildung mit.
  • Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die eine eigene Praxis aufbauen und sich beruflich neu aufstellen wollen.
  • Therapeutisch Tätige ohne Heilerlaubnis, die ihre bestehende Arbeit rechtlich absichern und erweitern möchten.

Was lernst du im Heilpraktiker-Fernlehrgang am BTB?

Der Lehrgang vermittelt in 35 Studienbriefen das medizinische Grundlagenwissen, das die amtsärztliche Überprüfung verlangt: Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers, allgemeine und spezielle Krankheitslehre, Diagnostik und Laborkunde, Infektionslehre samt Meldepflichten sowie Gesetzes- und Berufskunde. Naturheilverfahren kommen im Überblick dazu.

Die Briefe bauen aufeinander auf: Du startest bei der Zelle und arbeitest dich über die Organsysteme in die Krankheitslehre vor. Erst wenn der gesunde Körper sitzt, kommt der kranke dazu. Vier Blöcke lassen sich unterscheiden:

  • Den Körper verstehen: Anatomie und Physiologie aller Organsysteme.
  • Krankheiten erkennen: Pathologie, Anamnese, Untersuchungsmethoden, Laborkunde, Differenzialdiagnostik.
  • Grenzen kennen: Hygiene, Infektionslehre, Heilpraktikergesetz – was du nicht behandeln darfst und was du melden musst.
  • Naturheilkunde im Überblick: Phytotherapie, Homöopathie, Akupunktur, Neuraltherapie, Ernährungsmedizin.
Naturheilverfahren lernst du im Grundlehrgang im Überblick kennen – die therapeutische Tiefe kommt erst mit einer Fachrichtung.

Ein Punkt wird oft missverstanden: Der Lehrgang bildet dich in schulmedizinischer Diagnostik aus, nicht in einem Therapieverfahren. Mit der Erlaubnis darfst du diagnostizieren – womit du behandelst, ist Sache einer zusätzlichen Ausbildung. Seit 2018 fragen die Gesundheitsämter im mündlichen Teil zusätzlich ab, ob du ein Verfahren auch anwenden kannst.

Dafür lässt sich der Lehrgang mit bis zu zwei von acht Fachrichtungen kombinieren, darunter Akupunktur, Klassische Homöopathie, Heilpflanzenkunde und Sportmedizin. Das verlängert die Regelstudienzeit meist auf 30 Monate, ist aber günstiger als beide Lehrgänge nacheinander.

Wie läuft der Heilpraktiker-Fernlehrgang am BTB ab?

Du arbeitest die Studienbriefe im eigenen Tempo durch, prüfst deinen Stand über freiwillige Online-Tests, nimmst an drei Pflicht-Webinaren und einem zweitägigen Praxisseminar teil und schließt mit einer internen Online-Prüfung ab. Die Regelstudienzeit beträgt 24 Monate bei rund acht Stunden pro Woche. Der Lehrgang ist unter der Zulassungsnummer 5114718c staatlich geprüft.

Lernformat und Studienmaterial

Die Studienbriefe kommen gedruckt ins Haus und liegen zusätzlich als PDF und Audiobook im Webcampus, ergänzt um Videos zu prüfungsrelevanten Themen wie Anamnese und Injektionstechniken sowie Podcast-Episoden zu meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Nach jedem Brief kannst du einen Online-Test machen, beliebig oft und ohne Bewertung. Der KI-Lernpartner StudyBuddy ergänzt Abfragen und Lernpläne. Ein Anatomieatlas wird empfohlen und ist nicht enthalten.

Prüfungen: interner Abschluss und amtsärztliche Überprüfung

Das sind zwei getrennte Dinge. Am Ende des Lehrgangs legst du eine schriftliche Abschlussprüfung online ab und erhältst das BTB-Zertifikat plus eine Studienbescheinigung zur Vorlage beim Gesundheitsamt. Die eigentliche Hürde kommt danach: Die amtsärztliche Überprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung vor einem Amtsarzt mit heilpraktischen Beisitzern. Wer den schriftlichen Teil nicht besteht, wird zum mündlichen gar nicht zugelassen. Erst diese Prüfung führt zur Erlaubnis.

Im mündlichen Teil bekommst du Fallbeispiele, sollst Differenzialdiagnosen aufzählen, Gesetzeskenntnisse zeigen und Handgriffe vorführen – etwa eine Venenpunktion am Modell. Dabei zählt nicht nur, dass du es kannst, sondern dass du jeden Schritt erklärst.

Welche Präsenztermine verpflichtend sind

Verbindlich sind zwei Tage Praxisseminar mit 21 Unterrichtsstunden und drei Live-Webinare zu Gesetzeskunde, Infektionslehre und Differenzialdiagnostik. Das Seminar findet in der Regel am Wochenende statt, wahlweise in Leichlingen, in München oder online. Geübt wird dort genau das, was in der Überprüfung praktisch abgefragt werden kann.

Zeitaufwand, Verlängerung und Testphase

Acht Stunden pro Woche über zwei Jahre bedeuten realistisch einen Abend plus einen halben Wochenendtag. Neben einem Vollzeitjob machbar, aber ohne lange Pausen: Wer den Stoff ein halbes Jahr liegen lässt, fängt bei der Krankheitslehre praktisch von vorn an. Wird es eng, lässt sich die Kursdauer individuell verlängern; nach dem Kursende betreut dich das BTB bis zu 24 Monate kostenfrei weiter. Die ersten 14 Tage kannst du kostenfrei testen.

Was kostet der Heilpraktiker-Fernlehrgang am BTB?

Die Lehrgangsgebühr beträgt 3.456 Euro, zahlbar in 24 Monatsraten zu 144 Euro. Dazu kommt das verpflichtende Praxisseminar mit derzeit 159 Euro. Wer das Heilpraktiker-Zertifikat anstrebt, rechnet also mit rund 3.615 Euro. Das BTB veröffentlicht seine Preise nicht auf der Lehrgangsseite – sie stehen im kostenlosen Studienprogramm.

Damit liegt der Kurs im oberen Mittelfeld der Heilpraktiker-Fernlehrgänge; die Unterschiede siehst du in unserer Übersicht der Heilpraktiker-Fernkurse. Zusätzlich einplanen solltest du die Prüfungsgebühr des Gesundheitsamts (je nach Bundesland unterschiedlich, bei einem zweiten Anlauf erneut fällig), Fachliteratur, bei Präsenzteilnahme die Anreise sowie eine Fachrichtung, falls du therapeutisch arbeiten willst.

Welche Förderungen infrage kommen

Der Lehrgang ist AZAV-zertifiziert und damit über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit förderfähig. Eine vollständige Übernahme kommt im Regelfall nur bei Arbeitslosigkeit infrage, für Beschäftigte richtet sich die Quote nach der Betriebsgröße. Der Antrag gehört vor den Lehrgangsstart – nachträglich funktioniert es nicht. Daneben gibt es einen Nachlass für bestimmte Personengruppen.

Als berufsbegleitender Fernlehrgang ist der Kurs nicht BAföG-fähig. Nutzt du die Weiterbildung beruflich, lassen sich die Kosten in der Regel steuerlich geltend machen. Und falls du eine Fachrichtung ohnehin einplanst: Zum günstigeren Kombipreis nachbuchen geht nur in den ersten drei Monaten.

Welche Berufe und Verdienstmöglichkeiten sind nach der Erlaubnis möglich?

Mit der Heilpraktikererlaubnis darfst du eigenständig diagnostizieren und behandeln – in eigener Praxis, in einer Gemeinschaftspraxis oder ergänzend zu einem bestehenden Gesundheitsberuf. Abgerechnet wird privat: Gesetzliche Kassen übernehmen Heilpraktikerleistungen nur über Zusatzversicherungen oder einzelne Satzungsleistungen.

  • Eigene Praxis: Anmeldung über das Gesundheitsamt, invasive Verfahren zusätzlich anzeigen. Die Investitionskosten sind vergleichsweise niedrig.
  • Erweiterung eines Gesundheitsberufs: Physio- und Ergotherapeutinnen, Pflegekräfte oder Masseure arbeiten dann ohne ärztliche Verordnung.
  • Schwerpunktpraxis: Schmerztherapie, Stoffwechsel, Frauengesundheit oder Sportmedizin – die Spezialisierung entscheidet meist stärker über die Auslastung als der Standort.
  • Lehre und Beratung: Dozentur in der Erwachsenenbildung, Gesundheitsberatung.

Zum Verdienst kursieren viele Zahlen, belastbar ist wenig davon: Es gibt keine amtliche Verdienststatistik, und ein großer Teil der Praxen läuft im Nebenerwerb. Dein Einkommen hängt an Stundensatz, Auslastung, Spezialisierung und Region – nicht am Abschluss. Realistisch ist eine Aufbauphase von zwei bis drei Jahren; wer das Risiko klein halten will, startet nebenberuflich.

Für wen lohnt sich der Lehrgang – und für wen nicht?

Der Lehrgang passt, wenn du dir zwei Jahre strukturierte Vorbereitung auf eine schwere Behördenprüfung kaufen willst – und akzeptierst, dass er dir Diagnostik beibringt, kein Therapieverfahren. Er passt nicht, wenn du auf einen schnellen Berufszugang hoffst oder eine akademische Ausbildung suchst.

Der Lehrgang lohnt sich, wenn du …

  • in einem Gesundheitsberuf arbeitest und ohne ärztliche Verordnung behandeln möchtest
  • eine eigene Praxis planst und einen verlässlichen Lernpfad statt autodidaktischer Zettelwirtschaft brauchst
  • berufsbegleitend lernst und feste Unterrichtszeiten an einem Präsenzort nicht in deinen Alltag passen
  • dir früh eine therapeutische Richtung aufbaust und die Kombination mit einer Fachrichtung nutzt
  • über einen Bildungsgutschein gefördert wirst

Der Lehrgang passt nicht, wenn du …

  • sofort therapeutisch arbeiten willst. Nach der Erlaubnis kannst du diagnostizieren, aber noch kein Verfahren anwenden. Eine Fachrichtung kommt dazu – zeitlich und finanziell.
  • keine acht Stunden pro Woche über zwei Jahre frei hast. Der Stoffumfang liegt in der Nähe eines medizinischen Grundstudiums. Wer das unterschätzt, bricht ab oder fällt durch.
  • einen akademischen Abschluss anstrebst. Der Lehrgang endet mit einem Anbieterzertifikat, nicht mit ECTS-Punkten – für Physiotherapie, Pflege oder Medizin weder Ersatz noch Vorstufe.
  • auf Kassenabrechnung angewiesen bist. Heilpraktikerleistungen sind Privatleistungen.
  • unter 25 bist und schnell starten willst. Beginnen kannst du jederzeit, zur Überprüfung wirst du erst mit 25 zugelassen – danach kommt je nach Gesundheitsamt die Wartezeit auf einen Termin.

Zum Anbietervergleich: Heilpraktiker-Fernstudium: SGD vs. BTB. Zur Behördenprüfung: Ablauf, Voraussetzungen und Vorbereitung. Mehr zum Anbieter im Profil des Bildungswerks für therapeutische Berufe.

Häufige Fragen zum Heilpraktiker-Fernlehrgang am BTB

Nein. Das Zertifikat bescheinigt, dass du den Lehrgang abgeschlossen hast. Die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde erteilt ausschließlich das Gesundheitsamt nach bestandener amtsärztlicher Überprüfung. Die Studienbescheinigung des BTB legst du dort mit deinen übrigen Unterlagen vor – sie ersetzt die Prüfung nicht und garantiert keine Zulassung zu einem bestimmten Termin.

Das unterscheidet sich stark. Die Überprüfungen finden üblicherweise im Frühjahr und im Herbst statt, die Vorlaufzeiten reichen je nach Kreis oder Stadt von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Erkundige dich deshalb nicht erst nach dem Kursabschluss, sondern schon zu Lehrgangsbeginn beim zuständigen Gesundheitsamt, wie lang der Vorlauf bei dir ist.

Nein, du kannst das zweitägige Praxisseminar auch online absolvieren – die Präsenzvariante findet in Leichlingen oder München statt. Verzichten kannst du darauf allerdings nicht: Ohne Teilnahme gibt es laut Anbieter nur ein Zeugnis über Grundlagen der Humanmedizin. Die Seminargebühr von derzeit 159 Euro fällt in beiden Varianten an, die Online-Teilnahme spart lediglich Reise- und Übernachtungskosten.

Für die Erlaubnis nicht, für die Praxis meistens schon. Der Grundlehrgang bildet in schulmedizinischer Diagnostik aus. Seit der Änderung der Leitlinien im Jahr 2018 fragen die Gesundheitsämter im mündlichen Teil zusätzlich ab, ob du ein therapeutisches Verfahren anwenden kannst. Das BTB bietet dafür acht kombinierbare Fachrichtungen an und weist selbst darauf hin, dass die Fachrichtung Psychotherapie dafür erfahrungsgemäß nicht ausreicht.

Dann verlängerst du. Die Regelstudienzeit ist ein Richtwert, keine Frist: Individuelle Absprachen sind möglich, und nach dem regulären Kursende betreut dich das BTB bis zu 24 Monate kostenfrei weiter. Zusätzliche Gebühren fallen dafür nicht an. Wer die ersten Wochen nutzt, um ein realistisches Wochenpensum zu finden, braucht die Verlängerung seltener.

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