Weiterbildung Pflanzenkunde in der Ernährung (Zertifikat) – BUA

👉 In der Weiterbildung lernst du Botanik, Inhaltsstoffe von Kultur- und Wildpflanzen, Sammel- und Verarbeitungsmethoden sowie pflanzenbasierte Ernährungskonzepte und Hausapotheken. Das berufsbegleitende Fernstudium läuft regulär acht Monate bei flexiblen Startzeiten und etwa sechs Stunden Wochenaufwand. Staatlich zugelassen und mit schriftlicher Abschlussprüfung plus BUA-Zertifikat.

Pflanzenkunde in der Ernährung (Zertifikat) auf einen Blick

Pflanzenkunde in der Ernährung (Zertifikat) auf einen Blick
📜 Abschluss Zertifikat
⏳ Dauer 8 Monate, Lernaufwand 6 Stunden wöchentlich
💶 Kosten
ab 165 € monatlich
ab 1320 € insgesamt
🏫 Anbieter Bergische Umweltakademie, Fernschule mit Sitz in Remscheid
Die Bergische Umweltakademie ist ein Fachinstitut der BA Bergischen Akademie für Erwachsenenbildung GmbH in Remscheid, das seit 2025 staatlich zertifizierte Fernlehrgänge in den Bereichen Natur, Ökologie und Umweltberatung anbietet. Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Erwachsenenbildung vermittelt die Akademie praxisnahes Fachwissen in zukunftsrelevanten Themenfeldern: von Permakultur, Naturgartenbau und Obstgehölzpflege über nachhaltige Ernährung bis zur Umweltpädagogik. Die Lehrgänge sind auf die berufliche Qualifizierung ausgerichtet und schließen mit einem Zertifikat ab. Interessierte können die Kurse kostenlos und unverbindlich auf der Kursplattform testen, bevor sie sich für die vollständige Teilnahme entscheiden.
📋 Studienmodell Weiterbildung
🎓 Fachrichtung Gesundheit & SozialesErnährung
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Pflanzliche Ernährung: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Botanik und Systematik der Pflanzen, Gemüse, Obst und Küchenkräuter in der Ernährung, Wildkräuter in der Ernährung, Speise-, Heil- und Vitalpilze, Nutzung von Pflanzen für die natürliche Hausapotheke, Pflanzliche Kost in der praktischen Umsetzung
✅ ZFU-Zulassung Die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) hat den Kurs Pflanzenkunde in der Ernährung unter der Nummer 7542525 zugelassen.
📅 Kursstart jederzeit
🔗 Mehr Infos Anbieterprofil anzeigen

Für wen passt „Pflanzenkunde in der Ernährung“ – und welche Voraussetzungen gelten?

Du passt in diesen Lehrgang, wenn du pflanzenbasierte Ernährung fachkundig anwenden oder beraten möchtest und berufsbegleitend lernen willst. Typische Profile: Du arbeitest in der Ernährungsberatung oder im Gesundheitswesen und willst Kultur- und Wildpflanzen sicher bestimmen, kulinarisch einsetzen und gesundheitlich einordnen. Oder du kommst aus Gastronomie/Küche und möchtest saisonale, regionale Pflanzenkunde in Menüplanung und Workshops integrieren. Ebenso geeignet bist du, wenn du in Permakultur, ökologischem Gartenbau oder Natur-/Umweltpädagogik tätig bist und dein Repertoire um essbare Wildpflanzen, Heil- und Vitalpilze erweitern willst. Auch ambitionierte Privatpersonen, die ihre Ernährung fundiert pflanzenbasiert gestalten möchten, finden hier einen strukturierten, praxistauglichen Einstieg – ohne Biologiestudium, aber mit klaren Sicherheitsstandards zur Bestimmung und Anwendung.

Zulassungsvoraussetzungen

Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten – ideal für Berufstätige neben dem Job. Es gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Keine formalen Zugangsvoraussetzungen; Vorkenntnisse in Ernährung, Gartenbau oder Pädagogik sind hilfreich, aber nicht zwingend.
  • Start jederzeit, die Weiterbildung ist berufsbegleitend angelegt.
  • Regeldauer 8 Monate mit 7 Studienbriefen und Zwischentests zur Lernkontrolle.
  • Abschluss über eine schriftliche Abschlussprüfung; du erhältst eine Studienbescheinigung der Inhalte sowie das BUA-Zertifikat „Pflanzenkunde in der Ernährung“.
  • Staatlich zugelassen (ZFU-Zulassungsnummer 7542525).

Anrechnung externer Vorleistungen oder spezielle Sprachnachweise sind nicht vorgesehen. Du lernst mit digitalem Lernmaterial (Print auf Anfrage) und hast fachliche Betreuung durch die Studienleitung.

Persönliche Voraussetzungen

Worauf es im Studienalltag ankommt: Du brauchst Selbstorganisation, die Bereitschaft zur regelmäßigen Wiederholung und Freude an praxisnahem Lernen. Plane realistisch etwa 6 Stunden pro Woche für das Bearbeiten der Studienbriefe ein – plus etwas Puffer vor der Abschlussprüfung. Setze dir fixe Lernfenster, arbeite die Zwischentests konsequent durch und dokumentiere eigene Beobachtungen (z. B. Sammelkalender, Rezeptideen, Pflanzenporträts). Hilfreich sind Neugier auf Botanik und Lebensmittellehre, sauberes Arbeiten bei Bestimmung und Verarbeitung sowie die Fähigkeit, Erkenntnisse verständlich an Klientinnen und Klienten oder Teilnehmende in Workshops zu vermitteln. Wenn du Familie, Schichtdienst oder Projektspitzen unter einen Hut bringen musst, nutze die flexible Lehrgangsstruktur: Lerne in kleineren Einheiten, halte deinen Lernstand fest und verlängere die Bearbeitungszeit bei Bedarf – so bleibt die Belastung planbar und du kommst verlässlich zum Zertifikat.

Was lernst du im Lehrgang „Pflanzenkunde in der Ernährung“ an der Bergischen Umweltakademie?

Du verbindest botanisches Grundwissen mit praktischer Ernährungskunde: von der sicheren Bestimmung und Nutzung von Kultur- und Wildpflanzen bis zur gezielten Anwendung ihrer Inhaltsstoffe in Küche, Prävention und Beratung. Am Ende legst du eine schriftliche Abschlussprüfung ab und erhältst das BUA-Zertifikat „Pflanzenkunde in der Ernährung“.

Botanik, Systematik und Inhaltsstoffe – du baust ein solides Fundament auf: Pflanzenaufbau und -metamorphosen, Systematik und Terminologie, Biotope und Vegetationstypen. Du lernst, wie Pflanzen sich verbreiten und welche Wirkstoffe (z. B. Bitterstoffe, ätherische Öle, Polyphenole) ihre gesundheitliche Bedeutung prägen.

Kulturpflanzen in der Ernährung – Gemüse, Obst und Küchenkräuter werden hinsichtlich Zubereitung, Haltbarkeit und kulinarischer Nutzung systematisch erschlossen. Du arbeitest mit Porträts wichtiger Arten, inklusive geeigneter Kochtechniken und saisonaler Planung für den Alltag und für Beratungssettings.

Wildkräuter und essbare Wildpflanzen – du bewertest das Potenzial von Wildpflanzen als Lebensmittel, trainierst sichere Bestimmung und Sammelpraxis (Sammelzeiten, Standorte, Rechtliches) und nutzt Kalenderübersichten zur Planung. Ziel ist eine fachkundige, sichere Einbindung in Ernährungskonzepte.

Pilzkunde für die Küche und Prävention – Systematik von Speise-, Heil- und Vitalpilzen; dazu typische Vertreter in der Praxis. Du lernst, Pilze sicher zu bestimmen, zu sammeln und hinsichtlich kulinarischer sowie präventiver Nutzung einzuordnen.

Hausapotheke und praktische Umstellung – du setzt Wirkmechanismen von Heilpflanzen in einfache Rezepturen um (Bezug, Aufbereitung, Anwendung) und planst eine kleine, saisonale Hausapotheke für häufige Beschwerden. Zudem entwickelst du alltagstaugliche Konzepte für die Umstellung auf pflanzliche Kost – inkl. Meal Prep, „konzeptionelles Kochen“ und kulinarischem Jahreskalender.

Vertiefungen und Praxisbezug: Anschauliche Pflanzenporträts, Sammelmethoden und saisonale Planungswerkzeuge ziehen sich durch den Lehrgang. Ein Praxisleitfaden unterstützt Gründungsabsichten – etwa für Workshops, Kurse oder Beratungsangebote. Die Prüfung schließt den Kurs ab; eine Studienbescheinigung dokumentiert Inhalte und Umfang.

Wie läuft der Fernlehrgang „Pflanzenkunde in der Ernährung“ ab?

Der Lehrgang ist auf etwa 8 Monate ausgelegt und berufsbegleitend planbar. Du lernst mit 7 Studienbriefen (digital, auf Wunsch als Print), bearbeitest Zwischentests zur Selbstkontrolle und schließt mit einer schriftlichen Abschlussprüfung ab.

Lernen mit Studienbriefen – digital und auf Wunsch als Print

Du arbeitest überwiegend mit digitalen Studienbriefen, ergänzt um Aufgaben und Übungen. Auf Anfrage sind Printunterlagen möglich. Ein Fachtutor begleitet fachlich, das Studiensekretariat unterstützt organisatorisch. Zwischentests nach jedem Studienbrief helfen dir, deinen Lernfortschritt realistisch einzuschätzen und Lücken gezielt zu schließen.

Prüfungen: Zwischentests zur Kontrolle, Abschluss schriftlich

Nach jedem Studienbrief absolvierst du einen Zwischentest zur Lernstandskontrolle. Am Ende steht eine schriftliche Abschlussprüfung als Leistungsnachweis für das Zertifikat. Der Ablauf ist auf Selbststudium und planbare Prüfungsschritte ausgerichtet – ohne komplexe Prüfungslogistik.

Keine verpflichtenden Präsenztage im Ablauf

Der Lehrgang ist als berufsbegleitender Fernlehrgang konzipiert. Es sind keine regelmäßigen Präsenzveranstaltungen vorgesehen. Das reduziert Reisezeiten und macht die Planung neben Job, Familie oder Projekten verlässlich.

Zeiteinsatz, Start und Flexibilität

Rechne mit rund 6 Stunden pro Woche für die Bearbeitung der Unterlagen. Der Start ist jederzeit möglich. Die Regelstudienzeit beträgt 8 Monate – mit Option zu Verkürzung oder Verlängerung, je nach persönlicher Situation. Nach Kursende steht dir eine kostenlose Nachbetreuung bis zu 2 Jahre zur Verfügung, um Inhalte zu festigen oder bei der Umsetzung Rückfragen zu klären.

Was kostet der Lehrgang „Pflanzenkunde in der Ernährung“ an der Bergischen Umweltakademie?

Die Gebühren betragen 8 Raten à 165 €, insgesamt 1.320 € (umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21 UStG). Damit bewegst du dich im üblichen Rahmen zertifizierter Fernlehrgänge mit persönlicher Betreuung und Abschlussprüfung. Der Kurs ist staatlich zugelassen (ZFU-Zulassungsnummer 7542525).

Die Belastung liegt bei 165 € monatlich über acht Monate. Durch den klaren Zeitrahmen bleibt die Gesamtsumme gut planbar. Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit ist möglich; zusätzlich profitierst du von einer kostenlosen Nachbetreuung bis zu 2 Jahre nach Abschluss. Mögliche Zusatzkosten wie optionale Printunterlagen hängen von deiner Wahl ab; die Regelleistung umfasst digitale Materialien.

Für Berufstätige sind die Kosten in der Regel als Werbungskosten bzw. Fortbildungskosten steuerlich absetzbar. Arbeitgeber können sich beteiligen – etwa über Weiterbildungsbudgets oder Bildungszeit. 

Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Lehrgang „Pflanzenkunde in der Ernährung“ möglich?

Der Abschluss ist eine Zusatzqualifikation, die bestehende Profile in Beratung, Gesundheit, Umweltbildung oder Gastronomie erweitert. Typische Einsatzfelder liegen in Kursen, Workshops, Ernährungs- und Permakulturberatung, sowie in natur- und gesundheitsbezogener Bildungsarbeit.

  • Ernährungsberaterin bzw. Ernährungsberater (pflanzenbasiert, präventiv): Angestellt meist 2.600–3.500 € brutto/Monat; freiberuflich häufig 50–90 € pro Stunde bzw. 300–600 € pro Tag – abhängig von Setting, Region und Angebotstiefe.
  • Permakulturberatung mit Ernährungsschwerpunkt: Projekt- und Honorararbeit typischerweise 40–80 € pro Stunde; Workshops und Tagesseminare 350–900 € pro Tag, je nach Teilnehmerzahl und Träger.
  • Natur- und Umweltpädagogik, Kurs- und Workshop-Leitung: Honorare in der Erwachsenenbildung oft 25–60 € pro Unterrichtsstunde; bei eigener Programmgestaltung sind höhere Tagessätze möglich.
  • Apotheken-, Reformhaus- oder Bioladen-Fachberatung: Angestellt je nach Aufgabenprofil ca. 2.400–3.400 € brutto/Monat – die Zusatzqualifikation stärkt Produktberatung und Kundenbindung.
  • Gastronomie/Community-Küche mit Pflanzenfokus: Zusatzkompetenz für Menüplanung, Saison- und Wildkräuterintegration; Gehälter stark positionsabhängig, oft 2.300–3.200 € brutto/Monat im Angestelltenverhältnis.

Wichtig: Der Lehrgang qualifiziert für präventive Ernährungsbildung, Beratung und Kursarbeit. Er ersetzt keine staatlich geregelten Heilberufe und ist kein Hochschulabschluss. In Kombination mit größeren Beratungsqualifikationen – etwa einer umfassenden Ernährungsberater-Ausbildung – lässt sich das Profil sinnvoll schärfen und vermarkten.

Für wen lohnt sich der Lehrgang „Pflanzenkunde in der Ernährung“ – und für wen nicht?

Der Lehrgang zahlt sich aus, wenn du pflanzenbezogenes Fachwissen mit klarer Alltags- und Beratungspraxis verbinden willst – vom Garten über die Küche bis zur Prävention. Er eignet sich besonders als Zusatzqualifikation für Beratung, Umweltbildung, Permakultur und gesundheitsnahe Berufe.

  • Wenn du bereits in Ernährungsberatung, Gesundheitsförderung, Umweltpädagogik, Ökogartenbau oder Permakultur arbeitest und deine Expertise um Pflanzen-, Wildkräuter- und Pilzkunde vertiefen willst.
  • Wenn du Kurse, Workshops oder Bildungsangebote entwickelst und fundierte Pflanzenporträts, Sammelkalender und Praxisrezepte als Content-Basis brauchst.
  • Wenn du Beratung präventiv und genussorientiert ausrichten möchtest – inkl. Meal Prep, saisonaler Küchenplanung und einfacher Hausapotheke.
  • Wenn du berufsbegleitend lernen willst: 6 Stunden pro Woche, flexible Zeiteinteilung, Start jederzeit, ohne verpflichtende Präsenztage.

Nicht in jeder Situation passt der Lehrgang. Die folgenden Punkte helfen dir, Fehleinschätzungen zu vermeiden und spätere Enttäuschungen zu verhindern.

  • Wenn du einen akademischen Abschluss oder eine staatlich geregelte Berufszulassung (z. B. für klinische Ernährungstherapie) anstrebst – dieser Lehrgang ist ein zertifizierter Fernlehrgang, aber kein Hochschulstudium.
  • Wenn du verpflichtende Präsenzpraxis mit Exkursionen erwartest: Der Kurs ist auf Selbststudium mit Studienbriefen und schriftlicher Prüfung ausgelegt.
  • Wenn du neben einer vollen Arbeits- und Familienbelastung keine 6 Stunden pro Woche realistisch freimachen kannst – der Stoff baut aufeinander auf und erfordert kontinuierliche Arbeit.
  • Wenn du ausschließlich auf klinisch-medizinische Ernährungstherapie zielen willst: Der Schwerpunkt liegt auf präventiver, pflanzenbasierter Ernährung und Bildung, nicht auf Heilkunde.

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