15.09.2026

HFH startet 2027 erneut mit Bachelor Wirtschaftsrecht im Fernstudium

Die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) nimmt ab dem 1. Januar 2027 wieder den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsrecht (LL.B.) in ihr Programm auf. Das Angebot richtet sich an Berufstätige, die juristische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen für Aufgaben an der Schnittstelle von Wirtschaft und Recht verbinden möchten. Der Studiengang umfasst sieben Semester und 180 ECTS-Punkte.

Das Studienmodell setzt auf digitale Studienbriefe, ergänzt durch optionale Lehrveranstaltungen über die Online-Plattform Moodle und Präsenzangebote in regionalen Studienzentren. Der Studiengang bietet vier wählbare Schwerpunkte: Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht, Legal Tech & Digitale Transformation, Marketing sowie Personalmanagement. Damit lässt sich das Studium gezielt auf individuelle Berufsfelder ausrichten – etwa für HR-Aufgaben, Compliance, Digitalisierung in Rechtsabteilungen oder vertragsintensive Tätigkeiten im Marketing.

Zu den juristischen Inhalten gehören Wirtschaftsprivatrecht, Arbeitsrecht, Unternehmensrecht, Steuerrecht, Insolvenzrecht und Vertragsgestaltung. Auf der betriebswirtschaftlichen Seite stehen Module wie Buchführung, Jahresabschluss, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Management und Organisationsdesign. Aktuelle Entwicklungen greift das Curriculum mit Inhalten zu Künstlicher Intelligenz im Recht und unternehmensethischen Fragestellungen auf.

Der Studiengang Wirtschaftsrecht (LL.B.) an der HFH ist auf die Anforderungen von Unternehmen und Organisationen zugeschnitten. Die Zielgruppen reichen von Personal- und Rechtsabteilungen über Steuer- und Wirtschaftsprüfung bis hin zu Banken, Versicherungen und Insolvenzverwaltung. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen ist überwiegend freiwillig, prüfungsrelevante Formate erfordern jedoch Präsenz oder Online-Anwesenheit. Prüfungen können online oder an einem der Studienzentren abgelegt werden.

Die Studiengebühren starten bei 260 € monatlich, insgesamt ab 12.600 €. Für die Zulassung gelten verschiedene Wege: Neben der (Fach-)Hochschulreife sind auch berufliche Qualifikationen mit entsprechender Berufserfahrung und Eingangsprüfung möglich. Die HFH prüft zudem individuell, ob einschlägige Vorleistungen aus Ausbildung oder Studium angerechnet werden können.

Im Vergleich zu anderen Anbietern im Fernstudienbereich positioniert sich die HFH mit ihrem Blended-Learning-Konzept und einer Kombination aus digitalen Lernmaterialien und regionalen Studienzentren. Mit über 14.000 Studierenden zählt sie zu den etablierten privaten Fernhochschulen in Deutschland und bietet ein breites Portfolio an berufsbegleitenden Studiengängen in Wirtschaft, Technik und Gesundheit.

Die Nachfrage nach Wirtschaftsjuristinnen und Wirtschaftsjuristen steigt laut Branchenanalysen weiter an, insbesondere in den Bereichen Compliance, Datenschutz und digitale Transformation. Der LL.B. Wirtschaftsrecht eröffnet nach dem Abschluss Einstiegsgehälter zwischen 42.000 und 55.000 € brutto jährlich; mit Berufserfahrung sind auch höhere Gehälter möglich. Wer sich für eine weiterführende Spezialisierung interessiert, kann mit dem Bachelorabschluss in Masterprogramme wie Wirtschaftsrecht (LL.M.) oder Management einsteigen.

Weitere Hintergründe und einen direkten Vergleich mit anderen LL.B.-Fernstudiengängen bietet der Artikel Bachelor of Laws im Fernstudium: Studiengänge, Kosten und Karrierechancen. Wer sich für die Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern interessiert, findet im Video-Vergleich HFH vs. SRH weitere Einblicke.

Quelle: Pressemitteilung vom 15.09.2026
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