Wer profitiert vom MBA Sustainability Management im Fernstudium?
Das Studium richtet sich an Berufstätige, die Nachhaltigkeit strategisch verankern wollen. Du passt gut, wenn du in der Unternehmenspraxis Verantwortung trägst – z. B. als Projektmanagerin oder Projektmanager, CSR-/ESG-Verantwortliche oder in Stabsstellen von Mittelstand und Konzernen – und künftig Nachhaltigkeitsziele mit Business-Kennzahlen verbinden willst. Geeignet bist du auch mit Hintergrund in Verwaltung, Verbänden oder NGOs, wenn du Regulierung, Berichtspflichten und Transformation in Organisationen steuern möchtest. Ebenso angesprochen sind Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus Technik, Umwelt- oder Sozialberufen, die ihr Profil um Management- und Reportingkompetenzen erweitern möchten – berufsbegleitend und ohne Präsenzpflicht.
Zulassungsvoraussetzungen
Vorausgesetzt wird ein erstes Hochschulstudium (Bachelor oder äquivalent). Der Einstieg erfolgt je nach Vorstudium in die 120-, 90- oder 60-ECTS-Variante. Studienstart ist monatlich, die Studiensprache ist deutsch.
- 120 ECTS (4 Semester): Erststudium mit 180/210/240 ECTS plus mind. 1 Jahr Berufserfahrung.
- 90 ECTS (3 Semester):
- Erststudium mit 180 ECTS: mind. 1 Jahr Berufserfahrung, wirtschaftswissenschaftliches Grundverständnis, Motivationsgespräch mit der Studiengangsleitung.
- Erststudium mit 210 oder 240 ECTS: mind. 1 Jahr Berufserfahrung, wirtschaftswissenschaftliches Grundverständnis.
- 60 ECTS (2 Semester):
- Erststudium mit 180 ECTS: mind. 2 Jahre Berufserfahrung, Grundverständnis für den Zielstudiengang, Eignungsprüfung.
- Erststudium mit 210 ECTS: mind. 2 Jahre Berufserfahrung, Grundverständnis, Motivationsgespräch.
- Erststudium mit 240 ECTS: mind. 2 Jahre Berufserfahrung, Grundverständnis.
Anrechnungslogik: Der Umfang deines Erststudiums (180/210/240 ECTS) bestimmt die passende Mastervariante (60/90/120 ECTS) und damit die Regelstudienzeit. Der Studiengang ist nach FernUSG durch die ZFU zugelassen (Nr. 1126121c).
Persönliche Voraussetzungen
Worauf es im Alltag ankommt: Du brauchst Selbstorganisation, klare Prioritäten und die Bereitschaft, konsequent dranzubleiben. Plane realistisch feste Lernfenster pro Woche ein – inklusive Puffer für arbeitsintensive Phasen wie Projekt- oder Change-Module und die Masterarbeit. Hilfreich sind Freude an Daten und Kommunikation, da du Nachhaltigkeitskennzahlen bewertest und Ergebnisse adressatengerecht vermittelst. Teamfähigkeit beschleunigt den Transfer in den Job, insbesondere wenn du Stakeholder koordinierst und Führung über Wirkung statt Hierarchie denkst.
So gelingt die Vereinbarkeit mit Beruf und Familie: Starte mit einem Stundenplan für 2–3 Lerneinheiten pro Woche, blocke Prüfungsvorbereitung rechtzeitig und nutze kurze, regelmäßige Lernsprints. Setze auf kleine Etappenziele und reflektiere deinen Fortschritt monatlich – das stärkt dein Durchhaltevermögen. Mit dieser Haltung nutzt du die Flexibilität des Fernstudiums und bleibst auch in anspruchsvollen Projektphasen handlungsfähig.
Was lernst du im Sustainability Management (MBA) an der SRH Fernhochschule – The Mobile University?
Du kombinierst betriebswirtschaftliches Management mit Nachhaltigkeit: von Strategie und Governance über ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen bis zur Berichterstattung. Zusätzlich trainierst du Leadership, Projekt- und Change-Management. Ein Praxisprojekt und die Master-Thesis sichern den Transfer in deinen Berufsalltag.
Nachhaltigkeitsstrategie & Governance: Du erarbeitest Grundlagen und Standards des Sustainability Managements, entwickelst Ziele entlang der 17 SDGs, setzt Prioritäten und planst Maßnahmen. Dabei berücksichtigst du Erwartungen von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren.
Drei Nachhaltigkeitsdimensionen vernetzt denken: Ecological, Social und Economic Sustainability bilden das inhaltliche Kerntrio – von Klimaschutz und Ressourcenmanagement über Arbeits- und Menschenrechte bis hin zu Wertschöpfung, Risiko- und Chancenbewertung.
Daten, Reporting & Kommunikation: Du analysierst Daten (Empirie und Datenanalyse), bewertest Wirkungen und erstellst interne wie externe Nachhaltigkeitsberichte. Professionelle Nachhaltigkeitskommunikation hilft dir, Leistungen transparent und adressatengerecht zu vermitteln.
Führung & Veränderung: Leadership, Werte und Konflikt sowie Projekt- und Change-Management bereiten dich darauf vor, Transformation in Organisationen zu initiieren und zu steuern – fachlich fundiert und menschlich wirksam.
Vertiefungen über Wahlmodule: Je nach ECTS-Variante wählst du mehrere Module und setzt Schwerpunkte im Management oder in spezifischen Nachhaltigkeitsthemen. So passt du dein Profil an Branche, Position und Karriereziele an.
Praxisbezug und Abschluss: Ein Praxisprojekt verbindet Theorie und Anwendung in deinem Jobumfeld. Den Studienabschluss bildet die Master-Thesis mit 18–30 ECTS (je nach Variante). Der Studiengang ist staatlich zugelassen (ZFU 1126121c) und akkreditiert.
Wie läuft das Fernstudium im Sustainability Management (MBA) ab?
Du startest monatlich, studierst flexibel im reinen Fernstudium und wählst 60, 90 oder 120 ECTS (Regelstudienzeit 2/3/4 Semester). Verlängerungen sind kostenfrei innerhalb der jeweiligen Modelle möglich.
Lernen mit E-Campus, Skripten und praxisnahen Aufgaben
Du nutzt digitale Studienmaterialien, Online-Veranstaltungen und den E-Campus. Module kombinieren theoretische Einheiten mit Praxisaufgaben, Fallstudien und dem integrierten Praxisprojekt. Lernpfade sind klar strukturiert – so kannst du Inhalte auch im Schicht- oder Projektbetrieb gut takten.
Prüfungen: von Klausur bis Projektarbeit
Die Prüfungsformen variieren je Modul: schriftliche Klausuren, Haus- und Seminararbeiten, Präsentationen, Projektberichte und die Master-Thesis. So weist du Wissen, Anwendung und Kommunikation nach – passend zum Management-Alltag in Transformationsprojekten.
Präsenzpflichten: vollständig online studierbar
Es gibt keine verpflichtenden Präsenzphasen. Austausch mit Lehrenden und Mitstudierenden findet online statt. Das erleichtert die Vereinbarkeit mit Beruf, Familie und Reisen – ohne fixe Präsenztage an einem Standort.
Zeitaufwand und Flexibilität im Alltag
Die Varianten (60/90/120 ECTS) erlauben dir, Tempo und Tiefe zu steuern. Als Orientierung: Für ein berufsbegleitendes MBA-Fernstudium solltest du mit rund 10–20 Stunden pro Woche rechnen – je nach Vorwissen, Modulphase und Prüfungsdichte. Kostenfreie Verlängerungen puffern Spitzenzeiten im Job.
Was kostet der Sustainability Management (MBA) an der SRH Fernhochschule – The Mobile University?
Regulär zahlst du je nach ECTS-Variante und Zahlungsmodell pro Monat: 60 ECTS 679–829 €, 90 ECTS 579–729 €, 120 ECTS 449–629 €. Das günstigste Monatsmodell ist Flex 2 (längere Zahldauer), Flex 1 reduziert die Zahldauer bei höherer Rate. Die Regelstudienzeit beträgt 2/3/4 Semester; Verlängerungen sind kostenfrei im Rahmen der jeweiligen Modelle.
Zusatzkosten bleiben überschaubar: Fachliteratur oder optionale Tools können anfallen; Reise- und Übernachtungskosten entstehen nicht, da keine Präsenzpflicht vorgesehen ist. Abschlussarbeiten verursachen typischerweise höchstens Druck-/Bindekosten, falls du das wünschst.
Steuerlich lassen sich Studiengebühren in der Regel als Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend machen. Arbeitgeberbeteiligungen sind üblich – etwa über Weiterbildungsbudgets oder das job-&-study-Programm.
Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Sustainability Management (MBA) möglich?
Typische Rollen reichen von Nachhaltigkeitsmanagerin oder ESG-Manager bis zu CSR-Lead, Klimaschutzmanagerin oder Sustainability Consultant. In größeren Organisationen sind auch Leitungsfunktionen in Reporting, Strategy oder Transformation realistisch – je nach Vorbildung und Branche.
- Nachhaltigkeitsmanagerin/Nachhaltigkeitsmanager (Unternehmen/Öffentliche Hand): Strategie, Ziele, Maßnahmenplanung, KPI-Steuerung und Reporting. Gehalt: ca. 55.000–85.000 €.
- ESG-Managerin/ESG-Manager (Finance/Real Estate/Industrie): Regulatorik (z. B. CSRD), Ratings, Wesentlichkeitsanalysen, Lieferketten. Gehalt: ca. 60.000–95.000 €.
- CSR-Managerin/CSR-Manager: soziale Verantwortung, Engagement-Programme, Stakeholder-Dialog, Kommunikation. Gehalt: ca. 50.000–80.000 €.
- Klimaschutzmanagerin/Klimaschutzmanager: Dekarbonisierungsroadmaps, Scope-Emissionen, Energie- und Mobilitätskonzepte. Gehalt: ca. 50.000–85.000 €.
- Sustainability Consultant (Beratung/Agentur): Strategie- und Reportingprojekte, Audits, Transformation bei Kundinnen und Kunden. Gehalt: ca. 55.000–100.000 €.
In Leitungsfunktionen (z. B. Head of Sustainability, ESG Lead) sind 80.000–120.000 € erreichbar, teils darüber in Konzernen oder regulierten Branchen. Der MBA qualifiziert zudem für weiterführende Aufgaben in Unternehmensentwicklung, Compliance/ESG und Transformation. Ein weiterer Master ist nicht erforderlich; punktuelle Zertifikate (z. B. Reporting-Standards) können sinnvoll ergänzen.
Für wen lohnt sich der Sustainability Management (MBA) – und für wen nicht?
Der MBA lohnt sich, wenn du Nachhaltigkeit mit Managementkompetenz verbinden und Veränderung in Organisationen vorantreiben willst. Er passt besonders, wenn du bereits Berufserfahrung mitbringst und künftig fachlich wie führungsseitig mehr Verantwortung übernehmen möchtest.
- Du arbeitest im Unternehmen, in der Verwaltung oder NGO und willst Nachhaltigkeitsstrategie, Reporting und Transformation professionell aufbauen.
- Du suchst einen voll online studierbaren, akkreditierten MBA mit Wahlmodulen, um dich passgenau zu spezialisieren.
- Du möchtest berufsbegleitend studieren und brauchst klare Struktur + flexible Prüfungsformen ohne Präsenzpflicht.
- Du planst den Wechsel in ESG-/Sustainability-Rollen oder den nächsten Karriereschritt (Team-/Bereichsverantwortung).
- Dein Arbeitgeber unterstützt das Thema – z. B. über Weiterbildung oder job-&-study – und du willst Lerninhalte direkt im Job einsetzen.
Nicht ideal ist das Programm, wenn du eine sehr günstige Lösung wie an staatlichen Hochschulen suchst oder wenn dein Alltag aktuell keinen realistischen Lernkorridor zulässt. Auch für hochspezialisierte technische Umweltberufe ist ein fachlicher M.Sc. oft passender.
- Du suchst die niedrigstmöglichen Studienkosten – private MBA-Gebühren liegen über denen staatlicher Hochschulen.
- Du kannst keine 10–15 Stunden pro Woche über längere Zeiträume freimachen – selbst mit Verlängerung ist Kontinuität nötig.
- Du willst ein stark technik- oder naturwissenschaftlich fokussiertes Umweltstudium (z. B. Verfahrenstechnik, Umweltmesstechnik) – hier ist ein spezialisierter M.Sc. geeigneter.
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