Fotografieren lernen, Bilder professionell bearbeiten oder ein Fotodesign-Zertifikat erwerben – per Fernkurs geht das schon ab 42 €/Monat. Sieben Fernschulen bieten Kurse von 3 bis 18 Monaten an, vom kompakten Photoshop-Kurs bis zum umfassenden Fotodesigner-Lehrgang. Hier findest du alle Kurse mit Kosten, Inhalten und Anbietern im Vergleich.
- Alle Fernkurse in Fotografie auf einen Blick
- Was kostet ein Fernkurs in Fotografie?
- Fotografie, Fotodesign oder Bildbearbeitung – was ist der Unterschied?
- Welcher Fotografie-Fernkurs passt zu dir?
- Kann man Fotografieren per Fernkurs lernen?
- Wie läuft ein Fernkurs in Fotografie ab?
- Wofür qualifiziert ein Fernkurs in Fotografie?
- Häufige Fragen zu Fotografie-Fernkursen
Alle Fernkurse in Fotografie auf einen Blick
Wir verzeichnen insgesamt 12 Kurse im Fachbereich Fotografie.
Digitale Fotografie und Bildbearbeitung
- Institut für Lernsysteme
- 12 Monate
- ab 172 € monatlich
Gepr. Foto-Designer
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 18 Monate
- ab 210 € monatlich
Professionelles Fotografieren leicht gemacht
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 14 Monate
- ab 188 € monatlich
Fotografie - professionell gemacht
- Institut für Lernsysteme
- 14 Monate
- ab 145 € monatlich
Digitale Fotografie und Bildbearbeitung
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 12 Monate
- ab 165 € monatlich
Fotografie - professionell gemacht
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 14 Monate
- ab 145 € monatlich
Gepr. Fotodesigner
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 18 Monate
- ab 152 € monatlich
Online-Kurs für Digitale Fotografie
- Online Education Europe GmbH
- 6 Monate
- ab 167 € monatlich
Digitale Fotografie
- Laudius Akademie für Fernstudien
- 15 Monate
- ab 42 € monatlich
Was kostet ein Fernkurs in Fotografie?
Fernkurse in Fotografie kosten zwischen 42 und 210 € pro Monat. Die Gesamtkosten liegen je nach Kursdauer und Anbieter zwischen 398 und 3.780 €. Die Preisspanne ist groß, weil die Kurse sehr unterschiedlich sind: Ein 3-monatiger Photoshop-Kurs kostet deutlich weniger als ein 18-monatiger Fotodesigner-Lehrgang mit Zertifizierung.
Günstige Einstiege: Laudius und kürzere Kurse
Der günstigste Einstieg ist der Kurs „Digitale Fotografie“ bei der Laudius Akademie für 42 €/Monat (630 € gesamt, 15 Monate). Er vermittelt Grundlagen der digitalen Fotografie und eignet sich für den Einstieg ohne Vorkenntnisse. Ebenfalls kompakt: der Photoshop-Kurs bei Lernen im Internet (398 € als Einmalzahlung, 3 Monate) – rein auf Bildbearbeitung fokussiert, kein Fotografieren.
Klett-Fernschulen: ILS, SGD und FEB im Preisvergleich
Das ILS, die SGD und die FEB gehören zur Stuttgarter Klett Gruppe. Ihre Kursangebote überschneiden sich weitgehend – „Fotografie – professionell gemacht“ und „Gepr. Fotodesigner“ gibt es sowohl beim ILS als auch bei der FEB mit nahezu identischen Inhalten. Die SGD bietet dieselben Kurse unter leicht anderen Namen an, meist zu höheren Monatsraten. Bei identischem Inhalt lohnt sich der Preisvergleich: ILS und FEB sind bei den Fotodesigner-Kursen mit 152 €/Monat deutlich günstiger als die SGD mit 210 €/Monat.
Spezialisierte Anbieter: OfG und Online Education Europe
Die Online-Schule für Gestaltung (OfG) bietet mit „Fotografie Pro“ einen 6-monatigen Kurs für 149 €/Monat an. Der Kurs richtet sich an Fortgeschrittene und setzt einen gestalterischen Schwerpunkt. Die Online Education Europe GmbH bietet über ihre Marke „Das Fotografieinstitut“ einen 6-monatigen Online-Kurs für 167 €/Monat an – ein reiner Online-Kurs mit Video-Lektionen.
Fotografie, Fotodesign oder Bildbearbeitung – was ist der Unterschied?
Die Fernkurse in dieser Kategorie lassen sich in drei Kurstypen einteilen, die sich in Schwerpunkt und Zielsetzung deutlich unterscheiden. Wer den falschen Kurs bucht, lernt möglicherweise nicht das, was er eigentlich wollte – deshalb lohnt sich ein genauer Blick.
| Kurstyp | Schwerpunkt | Passende Kurse |
|---|---|---|
| Digitale Fotografie | Kameratechnik, Bildgestaltung, Belichtung, Motivarten (Porträt, Landschaft, Architektur) | Digitale Fotografie (Laudius), Fotografie – professionell gemacht (ILS, FEB, SGD), Fotografie Pro (OfG), Online-Kurs Digitale Fotografie (Online Education Europe) |
| Fotodesign | Fotografie + umfassende Bildbearbeitung (Photoshop), Typografie, Präsentation, Berufsbild Fotograf | Gepr. Fotodesigner/Foto-Designer (ILS, FEB, SGD) |
| Bildbearbeitung | Retusche, Farbkorrektur, Composing, rein softwarebasiert (kein Fotografieren) | Digitale Fotografie und Bildbearbeitung (ILS, FEB), Photoshop (Lernen im Internet) |
Kurz gesagt: Wenn du vor allem besser fotografieren willst, nimm einen Kurs in digitaler Fotografie. Wenn du Fotografie und professionelle Bildbearbeitung kombinieren möchtest und ein anerkanntes Zertifikat anstrebst, ist der Fotodesigner-Lehrgang die richtige Wahl. Wenn du bereits fotografierst und deine Bilder nur am Rechner optimieren willst, reicht ein reiner Bildbearbeitungskurs.
Welcher Fotografie-Fernkurs passt zu dir?
Die Wahl des richtigen Kurses hängt davon ab, was du lernen möchtest und wie viel Zeit und Budget du mitbringst. Die folgende Übersicht zeigt für typische Ziele den passenden Kurs.
| Dein Ziel | Empfohlener Kurs | Anbieter | Dauer | Kosten/Mon. |
|---|---|---|---|---|
| Hobby-Einstieg – Grundlagen der Digitalfotografie, wenig Budget | Digitale Fotografie | Laudius | 15 Mon. | 42 € |
| Fotografieren vertiefen – Bildgestaltung, Licht, Motivarten, Aufnahmetechnik | Fotografie – professionell gemacht | ILS, FEB | 14 Mon. | 145 € |
| Fotografieren intensiv – gestalterischer Fokus, für Fortgeschrittene | Fotografie Pro | OfG | 6 Mon. | 149 € |
| Fotodesign-Zertifikat – Fotografie + Photoshop + Präsentation + Berufsbild | Gepr. Fotodesigner | ILS, FEB | 18 Mon. | 152 € |
| Nur Bildbearbeitung – Photoshop/Retusche, kein Fotografieren | Photoshop | Lernen im Internet | 3 Mon. | 398 € gesamt |
| Fotografie + Bildbearbeitung kombiniert – beides in einem Kurs | Digitale Fotografie und Bildbearbeitung | ILS, FEB | 12 Mon. | 165–172 € |
Gut zu wissen: Alle Fotografie-Kurse setzen eine digitale Kamera voraus – in der Regel eine Spiegelreflex- oder Systemkamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten. Smartphone-Fotografie ist kein Bestandteil dieser Fernlehrgänge. Für die Fotodesign- und Bildbearbeitungskurse brauchst du zusätzlich einen Computer mit Bildbearbeitungssoftware (meist Adobe Photoshop Elements, bei den Fotodesigner-Kursen Photoshop).
Kann man Fotografieren per Fernkurs lernen?
Ja – mit einem klaren Vorteil gegenüber Präsenzkursen: Du fotografierst in deiner eigenen Umgebung, mit deiner eigenen Ausrüstung und zu deiner eigenen Zeit. Das ist näher an der Realität als ein Seminarraum, denn Fotografieren lernt man am besten durch regelmäßiges Üben mit der eigenen Kamera.
Konkret funktioniert es so: Die Studienhefte vermitteln Theorie – Belichtung, Bildaufbau, Lichtführung, Motivwahl. Dann setzt du das Gelernte in Fotoaufgaben um, reichst deine Bilder als Einsendeaufgaben ein und bekommst individuelles Feedback von Fachlehrenden. Bei den Fotodesign-Kursen kommt Bildbearbeitung am Rechner dazu.
Was ein Fernkurs nicht bietet: Live-Anleitung vor Ort, gemeinsame Foto-Exkursionen und direktes Arbeiten mit Studio-Equipment. Wer ein Fotostudio kennenlernen oder unter Anleitung auf Motivjagd gehen möchte, ist mit einem Workshop oder VHS-Kurs besser bedient. Für alle, die flexibel neben dem Beruf lernen wollen und bereits eine eigene Kamera besitzen, ist ein Fernkurs die pragmatischere Wahl.
Wie läuft ein Fernkurs in Fotografie ab?
Ein Fernkurs in Fotografie kombiniert Theorie und Praxis in einem festen Lehrplan. Du erhältst monatlich Studienhefte, die jeweils ein Thema behandeln – etwa Porträtfotografie, Landschaftsaufnahmen oder Bildbearbeitung. Pro Heft rechnest du mit 8–10 Stunden Bearbeitungszeit.
Lernmaterialien und technische Voraussetzungen
Die Studienhefte bilden das Rückgrat jedes Kurses. Ergänzend bieten die meisten Fernschulen einen Online-Campus mit Lernvideos, Foren und digitalen Übungen. Für die Fotodesign-Kurse ist Adobe Photoshop Elements oder Photoshop erforderlich – die Software ist bei einigen Anbietern im Kurspreis enthalten, bei anderen musst du sie selbst beschaffen.
Als Kamera-Ausstattung empfehlen die Fernschulen eine digitale Spiegelreflex- oder Systemkamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten (Blende, Verschlusszeit, ISO). Eine Kompaktkamera oder ein Smartphone reicht für die meisten Kurse nicht aus, weil du manuelle Belichtungssteuerung üben musst.
Betreuung und Abschluss
Einsendeaufgaben bestehen bei Fotografie-Kursen aus eigenen Fotos, die du nach bestimmten Vorgaben aufnimmst – etwa ein Porträt mit natürlichem Licht oder eine Architekturaufnahme mit Fluchtpunktperspektive. Fachlehrende beurteilen Technik, Bildaufbau und Gestaltung individuell. Bei den Fotodesign-Kursen kommen Bildbearbeitungsaufgaben hinzu.
Nach Abschluss aller Einsendeaufgaben erhältst du ein Zertifikat der jeweiligen Fernschule. Die Fotodesigner-Lehrgänge schließen mit der Bezeichnung „Gepr. Fotodesigner/Foto-Designer“ ab – ein von der ZFU (Zentralstelle für Fernunterricht) zugelassener Lehrgang. Bei allen Anbietern kannst du den Kurs 4 Wochen kostenlos testen.
Wofür qualifiziert ein Fernkurs in Fotografie?
Ein Fernkurs in Fotografie ist in erster Linie eine Weiterbildung für das eigene Hobby oder einen kreativen Nebenerwerb. Er vermittelt solide Grundlagen in Kameratechnik, Bildgestaltung und – je nach Kurs – professioneller Bildbearbeitung.
Realistische Möglichkeiten nach einem Fernkurs:
- Bessere Fotos für den Alltag: Reise, Familie, Natur – mit fundiertem Wissen statt Automatik-Modus
- Nebenerwerb: Event- und Hochzeitsfotografie, Porträts, Produktfotos für Onlineshops, Stockfotografie
- Fotodesign/Bildbearbeitung: Mit dem Fotodesigner-Zertifikat Retusche und Bildbearbeitung für Agenturen, Redaktionen oder Marketing-Abteilungen anbieten
- Content Creation: Professionelle Fotos für Social Media, Blog oder eigene Website
Für eine Festanstellung als Studiofotografin oder -fotograf reicht ein Fernkurs allein in der Regel nicht aus – dafür ist die 3-jährige duale Ausbildung zur Fotografin/zum Fotografen oder ein Studium der übliche Weg. Ein Fernkurs kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein, etwa um Bildbearbeitung nachzuholen oder sich auf ein Genre zu spezialisieren.
Wer nach dem Fotografie-Fernkurs weiter in Richtung Kreativbranche gehen möchte, findet verwandte Weiterbildungen in Grafikdesign, Videoproduktion oder Malerei und Zeichnen.
Häufige Fragen zu Fotografie-Fernkursen
Ja. Die meisten Kurse setzen eine digitale Spiegelreflex- oder Systemkamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten voraus. Eine Kompaktkamera oder ein Smartphone reicht in der Regel nicht aus, weil du Blende, Verschlusszeit und ISO manuell steuern musst. Für reine Bildbearbeitungskurse (Photoshop) brauchst du keine Kamera, sondern nur einen Computer.
Alle drei Fernschulen gehören zur Klett Gruppe. Die Kursinhalte sind bei identischen Kursbezeichnungen nahezu gleich. Der Unterschied liegt im Preis: Die SGD ist bei den Fotodesigner-Kursen mit 210 €/Monat deutlich teurer als ILS und FEB mit jeweils 152 €/Monat – bei identischem Abschluss.
Ja. Alle Anbieter bieten eine Testphase an – bei ILS, SGD, FEB und Laudius sind es 4 Wochen, bei anderen Anbietern variiert die Frist. Innerhalb der Testphase kannst du ohne Kosten kündigen.
Bedingt. Die Fotodesign-Kurse konzentrieren sich auf klassische Fotografie und Photoshop-Bildbearbeitung – das Wissen über Bildgestaltung, Lichtführung und Retusche lässt sich gut auf Social-Media-Content übertragen. Spezifische Themen wie Reels, Stories oder plattformgerechte Formate sind aber nicht enthalten.
Nein. Alle hier gelisteten Fernkurse setzen auf klassische Digitalfotografie mit Spiegelreflex- oder Systemkamera. Smartphone-Fotografie und mobile Bildbearbeitung sind nicht Bestandteil dieser Lehrgänge.
Für eine nebenberufliche Tätigkeit – etwa Eventfotografie, Porträts oder Stockfotografie – kann ein Fernkurs ausreichend Grundlagen vermitteln. Für eine Festanstellung in einem Fotostudio oder einer Agentur ist in der Regel die 3-jährige duale Ausbildung oder ein Studium der übliche Weg. Der Fotodesigner-Lehrgang kann eine sinnvolle Ergänzung sein, ersetzt aber keine formale Berufsausbildung.



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