Sichere Kenntnisse in Microsoft Office – Word, Excel, PowerPoint, Outlook – gehören in den meisten Berufen zum Standard. Fernkurse bei SGD, ILS und Fernakademie vermitteln diese Kenntnisse berufsbegleitend – ab 149 € pro Monat, mit einer Dauer von 6 bis 12 Monaten.
Alle Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 6 Kurse im Fachbereich Office, Excel, Word.
Microsoft Office
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 6 Monate
- ab 172 € monatlich
Fit am PC mit Windows 11 und Office 2019/365
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 9 Monate
- ab 149 € monatlich
Microsoft Office im Beruf
- Institut für Lernsysteme
- 12 Monate
- ab 165 € monatlich
Microsoft Office im Beruf
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 12 Monate
- ab 165 € monatlich
Was kostet ein Office-Fernkurs?
Die Kosten für einen Office-Fernkurs liegen zwischen 972 € und 1.980 € gesamt. Die monatliche Belastung bewegt sich zwischen 149 und 199 €. Kompaktkurse mit 6 Monaten Laufzeit sind günstiger, die umfangreicheren Kurse „Microsoft Office im Beruf" laufen über 12 Monate und decken die Programme vertieft ab.
| Kurs | Anbieter | Studiendauer | Kosten | |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office, Zertifikat | Institut für Lernsysteme | 6 Monate | ab 972 € insgesamt ab 162 € monatlich | |
| Microsoft Office, Zertifikat | Fernakademie für Erwachsenenbildung | 6 Monate | ab 1032 € insgesamt ab 172 € monatlich | |
| Office Kompakt, Zertifikat | Studiengemeinschaft Darmstadt | 6 Monate | ab 1194 € insgesamt ab 199 € monatlich | |
| Fit am PC mit Windows 11 und Office 2019/365, Zertifikat | Studiengemeinschaft Darmstadt | 9 Monate | ab 1341 € insgesamt ab 149 € monatlich | |
| Microsoft Office im Beruf, Zertifikat | Institut für Lernsysteme | 12 Monate | ab 1980 € insgesamt ab 165 € monatlich | |
| Microsoft Office im Beruf, Zertifikat | Fernakademie für Erwachsenenbildung | 12 Monate | ab 1980 € insgesamt ab 165 € monatlich |
Alle Anbieter gehören zur Klett Gruppe und bieten vergleichbare Kursstrukturen. Die Unterschiede liegen vor allem in der Kursdauer und im Umfang: Die 6-monatigen Kurse vermitteln Grundlagen in Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Die 12-monatigen Varianten vertiefen die Programme und behandeln zusätzlich Themen wie Pivot-Tabellen in Excel, Serienbrief-Funktionen in Word und fortgeschrittene Präsentationstechniken.
Die Kurskosten lassen sich in der Steuererklärung als Werbungskosten absetzen. Wer arbeitssuchend ist, kann bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein beantragen – damit werden die Kosten bis zu 100 % übernommen.
Welche Office-Programme lernst du im Fernkurs?
Die Fernkurse decken die vier zentralen Programme der Microsoft-365-Suite ab:
- Word: Textformatierung, Formatvorlagen, Seitenlayout, Serienbriefe, Tabellen und Grafiken. Für Berichte, Briefe und längere Dokumente unverzichtbar.
- Excel: Formeln und Funktionen, Diagramme, Pivot-Tabellen, Datenanalyse. Excel-Kenntnisse sind in Buchhaltung, Controlling, Marketing und Projektmanagement besonders gefragt.
- PowerPoint: Präsentationen erstellen, Diagramme und Grafiken einbinden, Animationen und Übergänge. Standard in Meetings, Schulungen und Konferenzen.
- Outlook: E-Mail-Verwaltung, Kalender, Aufgabenplanung, Kontakte. Das Rückgrat der beruflichen Kommunikation in den meisten Unternehmen.
Die 12-monatigen Kurse behandeln darüber hinaus häufig Microsoft Access (Datenbankverwaltung) und vertiefen den Umgang mit Microsoft Teams für die digitale Zusammenarbeit.
Wie verändert KI die Arbeit mit Office?
Microsoft hat mit Copilot einen KI-Assistenten direkt in die Office-Programme integriert. In Word fasst Copilot Texte zusammen, formuliert Entwürfe und überarbeitet Passagen. In Excel analysiert er Daten, erstellt Pivot-Tabellen und schreibt Formeln auf Basis natürlichsprachlicher Anweisungen. In PowerPoint generiert er Präsentationsentwürfe aus Stichpunkten.
Das macht Office-Kenntnisse nicht überflüssig – im Gegenteil. Wer die Programme versteht, kann KI-Ergebnisse einordnen, korrigieren und gezielt steuern. Ein Copilot-generiertes Excel-Diagramm nützt wenig, wenn du nicht weißt, ob die zugrunde liegende Formel stimmt. Solides Office-Know-how ist die Grundlage, um KI-Tools produktiv einzusetzen – nicht das, was sie ersetzen.
Gibt es Alternativen zu Microsoft Office?
Microsoft Office ist der Branchenstandard, aber nicht die einzige Option. Je nach Arbeitsumgebung begegnest du auch diesen Alternativen:
- Google Workspace (Docs, Sheets, Slides): Cloudbasiert, kostenlos nutzbar, stark bei Echtzeit-Zusammenarbeit. Verbreitet in Startups, kleineren Unternehmen und im Bildungsbereich.
- LibreOffice: Kostenlose Open-Source-Suite mit Writer, Calc und Impress. Funktional vergleichbar mit Office, aber weniger verbreitet in Unternehmen.
- Apple iWork (Pages, Numbers, Keynote): Standard auf Apple-Geräten. Relevant vor allem in Kreativbranchen und im Bildungsbereich.
Die gute Nachricht: Wer Microsoft Office beherrscht, findet sich in Google Workspace oder LibreOffice schnell zurecht – die Grundlogik von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware ist überall ähnlich. Die Fernkurse hier konzentrieren sich auf Microsoft Office, weil es mit einem Marktanteil von über 80 % im Unternehmensumfeld der relevanteste Skill für den Arbeitsmarkt ist.
Welche Alternativen gibt es zum Fernkurs?
Ein strukturierter Fernlehrgang mit persönlicher Betreuung und Zertifikat ist nicht der einzige Weg, Office zu lernen. Je nach Lerntyp und Ziel können auch diese Optionen sinnvoll sein:
- Online-Kursplattformen (Udemy, LinkedIn Learning, Coursera): Einzelne Office-Programme gezielt lernen, oft für 10–50 € pro Kurs. Kein begleitetes Lernen, kein Zertifikat mit Anbieter-Siegel – dafür flexibel und günstig.
- Microsoft Learn: Kostenlose Lernpfade direkt von Microsoft, inklusive Vorbereitung auf die offizielle Microsoft Office Specialist-Zertifizierung (MOS). Gut für Selbstlerner mit Disziplin.
- VHS-Kurse: Präsenzkurse an Volkshochschulen, oft gefördert oder sehr günstig. Ideal, wenn du den persönlichen Kontakt zu einer Lehrkraft bevorzugst.
- YouTube-Tutorials: Kostenlos, sofort verfügbar, für einzelne Fragen oder Funktionen gut geeignet. Kein systematischer Aufbau und kein Nachweis.
Der Vorteil der hier gelisteten Fernkurse gegenüber diesen Alternativen: ein durchdachter Lehrplan, persönliche Betreuung durch Fachdozentinnen und -dozenten, ein anerkanntes Abschlusszertifikat – und die Möglichkeit, die Kosten per Bildungsgutschein fördern zu lassen.
Für wen lohnt sich ein Office-Fernkurs?
Office-Fernkurse richten sich an Berufstätige und Arbeitssuchende, die ihre Kenntnisse systematisch aufbauen oder auffrischen wollen. Typische Zielgruppen:
- Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die in einen Büro- oder Verwaltungsberuf wechseln und Office-Kenntnisse nachweisen müssen
- Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger nach längerer Berufspause, die sich mit aktuellen Office-Versionen vertraut machen wollen
- Berufstätige, die bisher nur einzelne Programme oberflächlich nutzen und ihre Effizienz steigern wollen – etwa in Excel oder PowerPoint
Wer darüber hinaus eine breitere IT-Weiterbildung anstrebt, findet in den Kategorien Fachinformatiker und Software-Entwicklung Kurse mit stärkerem Technik-Fokus. Für Interessierte an Datenanalyse über Excel hinaus lohnt sich ein Blick auf Datenbankentwicklung.
Häufige Fragen zu Office-Fernkursen
Nein. Die Grundlagenkurse setzen lediglich allgemeine PC-Kenntnisse und einen sicheren Umgang mit Windows voraus. Die Programme werden von Grund auf erklärt.
Die aktuellen Kurse arbeiten mit Microsoft Office 2019 bzw. Microsoft 365. Beide Versionen sind funktional nahezu identisch. Du benötigst für die Teilnahme entweder eine eigene Office-Lizenz oder nutzt die in den Kursen enthaltenen Simulationen.
Die Kompaktkurse dauern 6 Monate bei etwa 8–10 Stunden Lernaufwand pro Woche. Die umfangreicheren Kurse „Microsoft Office im Beruf" laufen 12 Monate. Bei allen Anbietern lässt sich die Betreuungszeit kostenlos verlängern.
Ja. Alle Fernkurse schließen mit einem Zertifikat des jeweiligen Anbieters ab. Dieses Zertifikat ist bei Arbeitgebern als Nachweis für Office-Kenntnisse anerkannt. Eine offizielle Microsoft-Zertifizierung (MOS) ist in den Kursen nicht enthalten, kann aber separat abgelegt werden.
Ja. KI-Assistenten wie Microsoft Copilot beschleunigen die Arbeit mit Office, ersetzen aber nicht das Verständnis der Programme. Wer nicht weiß, was eine Pivot-Tabelle ist, kann ein KI-generiertes Ergebnis nicht prüfen. Solide Office-Kenntnisse sind die Voraussetzung dafür, KI-Tools sinnvoll einzusetzen.
Für einzelne Funktionen (etwa eine bestimmte Excel-Formel) reichen YouTube-Tutorials oder Microsoft Learn völlig aus. Ein Fernlehrgang lohnt sich, wenn du Office systematisch von Grund auf lernen willst, persönliche Betreuung schätzt und ein anerkanntes Zertifikat brauchst – etwa für eine Bewerbung oder weil die Kosten per Bildungsgutschein übernommen werden.



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