IT-Security-Weiterbildung: Kurse ab 132 €/Monat

IHK-Lehrgänge, Hochschulzertifikate und CISSP-Vorbereitung – berufsbegleitend für IT-Fachkräfte und Quereinsteiger verglichen
 · Letzte Aktualisierung 03.03.2026

IT-Sicherheitsfachkräfte sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt knapp – und die Nachfrage steigt: Die EU-Richtlinie NIS2 – in Deutschland seit Dezember 2025 in nationales Recht umgesetzt – verpflichtet über 30.000 Unternehmen zu konkreten Sicherheitsmaßnahmen und qualifizierten Fachkräften.

Wer sich berufsbegleitend qualifizieren will, hat mehr Optionen als oft angenommen: kompakte Seminare der FernUniversität Hagen ab 175 €, IHK-Lehrgänge für Informationssicherheitsbeauftragte, CISSP-Prüfungsvorbereitungen ab 132 €/Monat und umfassende Hochschulzertifikate.

Alle Kurse im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 17 Kurse im Fachbereich IT-Security.

Weiterbildung · Zertifikat

Förderbar!

Institut für Lernsysteme · Zertifikat · 27 Monate

Institut für Lernsysteme
27 Monate
ab 172 € monatlich 4.644 € insgesamt
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Weiterbildung · Hochschulzertifikat

FernUniversität Hagen · Hochschulzertifikat · 1 Semester

FernUniversität Hagen
1 Semester 4 ECTS Budapest, Wien, Linz, Villach, Saalfelden, München, Nürnberg, Leipzig, Berlin, Bregenz, Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt am Main, Bonn, Neuss, Hamburg, Hannover, Coesfeld, Hagen, Schweiz
ab 175 € insgesamt
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Weiterbildung · Zertifikat

Fernakademie für Erwachsenenbildung · Zertifikat · 30 Monate

Fernakademie für Erwachsenenbildung
30 Monate
ab 162 € monatlich 4.860 € insgesamt
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Weiterbildung · Hochschulzertifikat

FernUniversität Hagen · Hochschulzertifikat · 2 Semester

FernUniversität Hagen
2 Semester 10 ECTS Budapest, Wien, Linz, Villach, Saalfelden, München, Nürnberg, Leipzig, Berlin, Bregenz, Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt/Main, Bonn, Neuss, Hamburg, Hannover, Coesfeld, Hagen
ab 50 € monatlich 700 € insgesamt
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Was kostet eine berufsbegleitende IT-Security-Weiterbildung?

Die Preisspanne ist groß: Ein kompaktes Einstiegsseminar der FernUniversität Hagen kostet 175 €, ein IHK-Lehrgang zum Informationssicherheitsbeauftragten kommt auf 2.300 bis 3.000 €, und geprüfte Fernlehrgänge mit mehrjähriger Laufzeit liegen bei über 4.500 €. Entscheidend ist dabei nicht nur der Gesamtpreis, sondern die monatliche Rate: Ein IHK-Lehrgang mit 249 €/Monat über 12 Monate ist für Berufstätige oft leichter zu stemmen als ein einmaliger Gesamtbetrag.

Kurskosten im Überblick

KursAnbieterStudiendauerKosten
1 Semesterab 175 € insgesamt
6 Monateab 549 € insgesamt
2 Semesterab 700 € insgesamt
ab 50 € monatlich
6 Monateab 990 € insgesamt
ab 215 € monatlich
12 Monateab 1584 € insgesamt
ab 132 € monatlich
6 Monateab 2305 € insgesamt
ab 420 € monatlich
12 Monateab 2495 € insgesamt
12 Monateab 2495 € insgesamt
12 Monateab 2988 € insgesamt
ab 249 € monatlich
9 Monateab 3240 € insgesamt
ab 609 € monatlich
27 Monateab 4644 € insgesamt
ab 172 € monatlich

Viele Arbeitgeber übernehmen die Kurskosten ganz oder teilweise – besonders dann, wenn das Unternehmen unter die NIS2-Richtlinie fällt und IT-Sicherheitsqualifikationen direkt gebraucht werden. Ein konkretes Angebot mit Kursbeschreibung und Lernzielen erhöht die Chancen auf Kostenübernahme erheblich.

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IHK, Hochschulzertifikat oder CISSP – was passt zu dir?

Die Wahl hängt stark von deiner aktuellen Situation und deinem Karriereziel ab. Drei Ausgangspunkte kommen besonders häufig vor:

Du arbeitest in der IT und willst dich auf Security spezialisieren

Für IT-Fachkräfte, die bereits als Systemadministratorin, Netzwerkingenieur oder Softwareentwicklerin tätig sind, bieten sich zwei Hauptwege an: Ein IHK-Lehrgang zum Informationssicherheitsbeauftragten (6–12 Monate, ca. 2.300–3.000 €) oder eine CISSP-Prüfungsvorbereitung (12 Monate, ab 132 €/Monat). Der IHK-Abschluss ist im deutschen Arbeitsmarkt gut verankert und für alle geeignet, die Sicherheitsaufgaben in ihrem Unternehmen übernehmen wollen. Die CISSP-Zertifizierung ist international anerkannt, setzt aber mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in mindestens zwei der acht CISSP-Domänen voraus – sie lohnt sich vor allem für erfahrene Fachkräfte mit internationalem Karriereziel. Wer die Prüfung ablegt, aber noch nicht über die nötige Berufserfahrung verfügt, erhält zunächst den Titel „Associate of (ISC)²" und kann ihn nach Erfüllung der Erfahrungsvoraussetzungen in ein vollständiges CISSP-Zertifikat umwandeln.

Du willst als Quereinsteiger in die IT-Security wechseln

Wer aus einem anderen IT-Bereich kommt – etwa IT-Support, Webentwicklung oder Netzwerkadministration – ist mit einem kompakten Grundlagenseminar am besten bedient. Die FernUniversität Hagen bietet das Modul „IT-Sicherheit – Konzepte, Standards, Verfahren und Anwendungen" für 175 € an, ein einstiegsfreundlicher Weg ohne große Vorabinvestition. Für einen strukturierteren Einstieg eignet sich das Hochschulzertifikat der WBH, das in 6–9 Monaten Netzwerksicherheit, Kryptografie und IT-Compliance abdeckt. Ein bewährter Lernpfad für den Quereinstieg: Grundlagenseminar → CompTIA Security+ → CEH – mit wachsender Berufserfahrung in Security-Domänen ist schließlich auch die CISSP-Vorbereitung ein realistisches Ziel. Wer noch keinen IT-Hintergrund hat, findet auf der Übersichtsseite zu Weiterbildungen zum Fachinformatiker den passenden Einstieg ins Berufsfeld.

Du trägst Verantwortung für IT-Sicherheit im Unternehmen

IT-Manager und Führungskräfte, die keine rein technische Spezialisierung anstreben, sondern Sicherheitsstrategien entwickeln und Compliance-Anforderungen managen müssen, sind mit einem Hochschulzertifikat mit Managementfokus oder einem geprüften Fernlehrgang gut aufgestellt. Die WBH bietet hier das Programm „IT-Sicherheit" (9 Monate, 399 €/Monat) an, das technische und organisatorische Aspekte kombiniert. Wer langfristig in Führungsrichtung denkt, kann ein vollständiges Fernstudium in IT-Security in Betracht ziehen: Fernstudium IT-Security: Bachelor und Master im Vergleich.

Welche Inhalte sollte die Weiterbildung abdecken?

Ein guter IT-Security-Kurs deckt nicht nur technische Werkzeuge ab, sondern auch rechtliche und organisatorische Grundlagen – weil im Berufsalltag beides zusammenkommt. Die wichtigsten Themenbereiche:

  • Grundlagen der IT-Sicherheit: Bedrohungslandschaft (Malware, Phishing, Ransomware, Social Engineering), Risikoanalyse, grundlegende Sicherheitsarchitekturen
  • Netzwerksicherheit: Firewalls, Intrusion Detection und Prevention, VPN, Cloud-Absicherung, Schutz von Unternehmensinfrastrukturen
  • Kryptografie und Datenschutz: Verschlüsselungsverfahren, digitale Signaturen, SSL/TLS-Protokolle, DSGVO-konforme Datenverarbeitung
  • Penetration Testing und Ethical Hacking: Systematische Schwachstellenanalyse, gängige Testing-Tools, Abwehrstrategien auf Basis von Angriffswissen
  • IT-Compliance und Normen: ISO 27001, BSI IT-Grundschutz, NIS2-Anforderungen, ISMS-Implementierung
  • Incident Response und IT-Forensik: Erkennung und Analyse von Sicherheitsvorfällen, digitale Spurensicherung, Notfallplanung und Recovery

Die NIS2-Richtlinie verändert den Weiterbildungsmarkt gerade spürbar: Seit Dezember 2025 gilt das deutsche Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) für über 30.000 Unternehmen – deutlich mehr als unter der alten NIS-Richtlinie. Betroffen sind Unternehmen aus Energie, Transport, Gesundheit, Finanzwesen und digitaler Infrastruktur. Sie sind verpflichtet, angemessene Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und ihre Mitarbeitenden entsprechend zu schulen. Das macht eine IT-Security-Weiterbildung gegenüber dem Arbeitgeber besonders gut begründbar – wer in einem betroffenen Sektor arbeitet, kann NIS2 als konkretes Argument für Kostenübernahme nutzen.

Was verdiene ich nach der IT-Security-Weiterbildung?

IT-Sicherheit gehört zu den besser bezahlten IT-Spezialisierungen. Entscheidend ist dabei weniger der Kursabschluss allein als die Kombination aus Berufserfahrung, konkreter Zertifizierung und Arbeitgeber. Die folgende Übersicht zeigt typische Gehaltsbänder laut Stepstone und Gehalt.de (Brutto/Jahr, Deutschland, Stand 2025):

BerufsbezeichnungEinstiegMit ErfahrungRelevante Zertifizierung
IT-Sicherheitsbeauftragter 45.000 – 55.000 € 60.000 – 75.000 € IHK, ISO 27001 Lead Auditor
Security Analyst 45.000 – 60.000 € 65.000 – 80.000 € CompTIA Security+, SSCP
Penetration Tester 50.000 – 65.000 € 70.000 – 90.000 € CEH, OSCP
Security Engineer 55.000 – 70.000 € 75.000 – 95.000 € CISSP, CISM
CISO 80.000 – 100.000 € 100.000 – 130.000 € CISSP, CISM

Der Sprung von einer technischen Rolle (Security Analyst, Penetration Tester) in eine leitende Position (CISO) verdoppelt das Gehalt häufig – setzt aber neben der Fachkompetenz auch Führungserfahrung voraus. Eine Kombination aus IT-Security-Zertifizierung und einem berufsbegleitenden Studium in IT-Management kann diesen Weg strategisch vorbereiten.

IT-Security-Experten werden branchenübergreifend gesucht – besonders in Rechenzentren, kritischer Infrastruktur und Finanzdienstleistungen.

Wie lässt sich eine IT-Security-Weiterbildung fördern?

Die Kurskosten lassen sich in vielen Fällen deutlich reduzieren – wenn die richtigen Förderinstrumente bekannt sind.

Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit

Wer arbeitslos ist oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann über die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter einen Bildungsgutschein beantragen. Dieser übernimmt die Kurskosten vollständig, sofern der Lehrgang als förderungswürdig anerkannt ist. Viele IT-Security-Lehrgänge – insbesondere IHK-Abschlüsse – erfüllen diese Voraussetzung.

Qualifizierungschancengesetz

Auch Beschäftigte können gefördert werden: Das Qualifizierungschancengesetz ermöglicht es Arbeitgebern, Weiterbildungen ihrer Mitarbeitenden über die Bundesagentur für Arbeit ko-finanzieren zu lassen. Der Zuschuss beträgt je nach Betriebsgröße zwischen 15 und 100 % der Lehrgangskosten – besonders interessant für Unternehmen, die ihre Belegschaft im Kontext von NIS2-Anforderungen qualifizieren wollen. Mehr dazu: Förderung nach dem Qualifizierungschancengesetz.

Steuerliche Absetzbarkeit

Weiterbildungskosten können als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Bis zum Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ist das automatisch einkalkuliert; darüber hinaus ist die Geltendmachung der tatsächlichen Kosten mit Belegen möglich. Bei einem Grenzsteuersatz von 35 % reduziert das die effektiven Kurskosten messbar.

Arbeitgeberbudget

Viele Unternehmen verfügen über ein jährliches Weiterbildungsbudget, das oft nicht vollständig ausgeschöpft wird. Bei Arbeitgebern, die unter NIS2 fallen, ist eine IT-Security-Weiterbildung besonders gut argumentierbar – die Richtlinie verlangt explizit, dass Unternehmen ihre Mitarbeitenden schulen. Ein konkretes Angebot mit Kursbeschreibung, Lernzielen und Kostenaufstellung erhöht die Chancen auf Kostenübernahme erheblich.

Häufige Fragen zur IT-Security-Weiterbildung

Ein IHK-Abschluss (z. B. Informationssicherheitsbeauftragter) ist eine national anerkannte, praxisorientierte Qualifikation für Berufstätige, die Sicherheitsaufgaben im Unternehmen übernehmen wollen. Die CISSP-Zertifizierung ist international anerkannt, setzt aber mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in mindestens zwei Security-Domänen voraus. Sie ist anspruchsvoller zu erwerben, wird aber in international tätigen Unternehmen und im englischsprachigen Raum deutlich stärker bewertet als ein IHK-Abschluss.

Das hängt vom Kursformat ab. Kompakte Einstiegsseminare (z. B. FernUniversität Hagen, Hochschule Fresenius) setzen keine vertieften Vorkenntnisse voraus – Grundkenntnisse in Netzwerken und Betriebssystemen sind hilfreich, aber keine formale Pflicht. IHK-Lehrgänge und CISSP-Vorbereitungskurse setzen in der Regel aktive IT-Berufstätigkeit voraus. Das Hochschulzertifikat der WBH empfiehlt IT-Erfahrung, schreibt sie aber nicht zwingend vor.

Kompakte Seminare (1–2 Monate) erfordern meist 5–8 Stunden pro Woche. IHK-Lehrgänge über 12 Monate sind auf 8–10 Stunden pro Woche ausgelegt. Umfassende Hochschulzertifikate (9–12 Monate) können 10–15 Stunden beanspruchen. Eine realistische Einschätzung des eigenen Zeitbudgets vor der Anmeldung ist wichtig – besonders wenn Vollzeitjob, Familie und Studium gleichzeitig zu managen sind.

Ja. Wer aus einem anderen IT-Bereich kommt – etwa Softwareentwicklung, IT-Support oder Netzwerkadministration – bringt in der Regel ausreichend technisches Grundwissen mit. Ein direkter Einstieg in CISSP-Vorbereitungskurse oder umfangreiche IHK-Lehrgänge ist ohne Vorwissen nicht empfehlenswert. Der sinnvollste Startpunkt für Quereinsteiger ist ein kompaktes Grundlagenseminar, das Netzwerksicherheit, Bedrohungsszenarien und Schutzmaßnahmen abdeckt.

Die NIS2-Richtlinie verlangt keine spezifische Zertifizierung – sie schreibt vor, dass Unternehmen geeignete Sicherheitsmaßnahmen umsetzen und Mitarbeitende schulen. Für Unternehmen in betroffenen Sektoren (Energie, Transport, Gesundheit, Finanz) sind ISO-27001-orientierte Kurse und IHK-Lehrgänge für Informationssicherheitsbeauftragte besonders relevant, da sie direkt auf die Anforderungen eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) vorbereiten.

Hochschulzertifikate – etwa von der WBH oder der Hochschule Fresenius – sind häufig auf Anrechenbarkeit bei weiterführenden Studiengängen ausgelegt. Wer langfristig einen Master anstrebt, sollte bei der Kurswahl prüfen, ob ECTS-Punkte vergeben werden, die später auf ein Studium angerechnet werden können. Mehr zu Masterstudiengängen in IT-Security: Fernstudium IT-Security: Bachelor und Master im Vergleich.

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