Ist die Weiterbildung zum Informationssicherheitsbeauftragten (IHK) für dich geeignet?
Der Fernlehrgang richtet sich an Berufstätige, die in den Bereichen IT, Informationssicherheit oder angrenzenden Feldern Verantwortung übernehmen möchten. Besonders angesprochen sind Personen, die bereits Erfahrung in Unternehmen oder Organisationen gesammelt haben, wie IT-Fachkräfte, technische oder kaufmännische Angestellte, Betriebsräte sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Bezug zu informationstechnischen Abläufen. Auch für Mitarbeitende aus Verwaltung, Management, Datenschutz oder Revision ist der Kurs relevant, wenn sie Wissen zu IT-Sicherheit ausbauen und Informationssicherheitskonzepte mitgestalten wollen.
Welche Zulassungsvoraussetzungen musst du erfüllen?
Für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einschlägige Berufspraxis im IT- oder Unternehmensbereich erforderlich. Du kannst auch ohne formalen Abschluss zugelassen werden, wenn du relevante praktische Erfahrung in einer Organisation vorweisen kannst.
Zusätzlich solltest du folgende persönliche Voraussetzungen mitbringen:
- Fachliche und persönliche Eignung für Aufgaben im Bereich Informationssicherheit
- Verständnis für technische, organisatorische und wirtschaftliche Strukturen in Unternehmen
- Kenntnisse über Unternehmensprozesse
- Solide IT-Kenntnisse, insbesondere im Umgang mit Computer, Internet und gängigen IT-Systemen
- Selbstorganisationsfähigkeit und Bereitschaft zu regelmäßigem eigenständigem Lernen (ca. 10 Stunden pro Woche)
- Technische Ausstattung: Standard-PC oder Laptop sowie Internetzugang
Welche Inhalte vermittelt der Fernlehrgang zum Informationssicherheitsbeauftragten (IHK)?
Im Lehrgang „Informationssicherheitsbeauftragte/r (IHK)“ der Studiengemeinschaft Darmstadt erhältst du ein umfassendes Verständnis für zentrale Aufgaben und Methoden der betrieblichen Informationssicherheit. Du lernst unter anderem:
- Grundlagen der Informationssicherheit und die Bedeutung sicherer Datenverarbeitung in Unternehmen
- Gesetzliche Vorgaben zur IT-Sicherheit, inklusive relevanter Normen und Vorschriften für Unternehmen
- Schutzmaßnahmen zur Sicherung von Informations- und IT-Systemen gegen externe und interne Gefahren
- Schrittweise Entwicklung eines individuellen Informationssicherheitskonzeptes für verschiedene Organisationen
- Planung und Umsetzung eines Notfallmanagementkonzeptes für Krisensituationen
- Methoden zur Sensibilisierung und Schulung von Führungskräften sowie Mitarbeitenden für IT-Sicherheitsfragen
Mit Abschluss des Kurses bist du in der Lage, organisationsspezifische Risiken zu erkennen, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu bewerten und umzusetzen sowie die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen sicherzustellen. Du trainierst außerdem die Präsentation von Konzepten und entwickelst kommunikative Fähigkeiten, um IT-Sicherheit in allen Unternehmensbereichen zu verankern.
Wie ist der Kurs organisiert? Ablauf, Lehrmaterialien und Abschluss
Das Fernstudium ist auf eine Dauer von 12 Monaten bei einem wöchentlichen Lernaufwand von etwa 10 Stunden ausgelegt. Du kannst jederzeit starten und das Tempo flexibel deinem Alltag anpassen. Eine gebührenfreie Verlängerung bis zu 18 Monate ist möglich.
- Du erhältst eine Studienmappe mit 23 Studienheften, ergänzt um 5 praxisnahe Fallstudien und 8 Online-Übungen.
- Während des gesamten Lehrgangs nutzt du den SGD-OnlineCampus für Materialien, Austausch, Online-Übungen und direkte Kommunikation mit Tutorinnen und Tutoren.
- Zwei verpflichtende Online-Veranstaltungen (insgesamt 16 Unterrichtseinheiten) vertiefen zentrale Themen und bereiten gezielt auf den Abschluss vor.
- Die Lernfortschritte werden regelmäßig durch Einsendeaufgaben dokumentiert, die von Fachlehrkräften korrigiert und bewertet werden.
- Für das IHK-Zertifikat schreibst du eine Projektarbeit, präsentierst die Ergebnisse und absolvierst ein Fachgespräch in digitaler Form.
- Nach erfolgreichem Absolvieren aller Module und Prüfungen erhältst du ein SGD-Abschlusszeugnis und, bei Bestehen des internen Lehrgangstests, das IHK-Zertifikat „Informationssicherheitsbeauftragte/r (IHK)“.
- Als besonderes digitales Lernfeature steht dir die KI-Lernassistentin KILEA rund um die Uhr für Fragen und individuelles Feedback zur Verfügung.
Welche Berufsperspektiven eröffnen sich nach dem Lehrgang?
Nach dem Abschluss bist du für verantwortungsvolle Tätigkeiten rund um die IT- und Informationssicherheit in Unternehmen, Behörden oder anderen Organisationen qualifiziert. Typische Einsatzfelder und Positionen sind:
- Informationssicherheitsbeauftragte bzw. Informationssicherheitsbeauftragter in Unternehmen aller Größenordnungen
- IT-Sicherheitsmanagement, insbesondere Aufbau und Pflege von Sicherheitskonzepten und Notfallplänen
- Koordination von Maßnahmen zur IT-Risikovorsorge und Compliance mit gesetzlichen Vorgaben
- Beratung und interne Weiterbildung zu Datenschutz, IT-Sicherheit und Notfallmanagement
- Tätigkeiten als zentrale Ansprechperson für IT-Sicherheitsfragen und Auditorinnen und Auditoren
Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich Informationssicherheit ist angesichts steigender digitaler Risiken besonders hoch. Das anerkannte IHK-Zertifikat erhöht deine Chancen beim beruflichen Aufstieg, beim Wechsel in spezialisierte IT-Sicherheitsabteilungen oder bei einer Neuorientierung im IT- und Sicherheitsumfeld. Auch für Mitarbeitende benachbarter Fachrichtungen sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger eröffnet der Kurs zusätzliche Karrierewege.
Welche Kosten entstehen und wie kann die Finanzierung aussehen?
Die Kursgebühr beträgt 249 Euro pro Monat bei einer Regelstudienzeit von 12 Monaten, insgesamt 2.988 Euro. Es fallen keine weiteren obligatorischen Gebühren für Lehrmaterialien oder Online-Zugang an. Du kannst den Kurs 4 Wochen kostenfrei testen.
- Eine kostenfreie Verlängerung der Betreuungszeit auf bis zu 18 Monate ist möglich.
- Die Weiterbildung ist durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bis zu 100 % förderfähig.
- Zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten stehen zur Verfügung: je nach Status Ermäßigungen für Arbeitslose, Eltern, Rentnerinnen und Rentner sowie Sammelanmeldungen durch Arbeitgeber.
- Eine steuerliche Geltendmachung als Werbungskosten ist möglich.
- Evtl. anfallende Ausgaben für Prüfungsgebühren oder optionale zusätzliche Materialien sind nicht in der Kursgebühr enthalten.
Das flexible Finanzierungsmodell, zahlreiche Förderprogramme und der umfassende Leistungsumfang machen die Weiterbildung auch für Berufstätige oder Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger attraktiv.
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