Für wen eignet sich „IT-Security Manager/-in (IHK)“ – und was musst du mitbringen?
Ideal ist der Kurs, wenn du bereits in der IT arbeitest und Verantwortung für Sicherheit übernehmen willst. Typische Profile: System- und Netzwerkadministratorinnen und -administratoren in KMU, die Firewalls, Backups und Rechtekonzepte professioneller aufstellen möchten. Ebenso passen IT-Support- oder Helpdesk-Fachkräfte, die in Richtung Security Operations wachsen wollen. Geeignet ist der Kurs auch für Entwicklerinnen und Entwickler oder IT-affine Projektleitende, die sichere Anwendungen, Zugriffe und Prozesse im Unternehmen etablieren und nachweisen möchten.
Zulassungsvoraussetzungen
Für die Teilnahme sind kein Abitur und kein Hochschulabschluss nötig. Erwartet werden belastbare IT-Grundlagen und technische Affinität – ergänzt um einfache Technik für das Online-Lernen.
- Vorkenntnisse: fundierte PC-, Windows- und Internet-Anwenderkenntnisse; fachspezifische Kenntnisse im IT-Umfeld; hohe technische Affinität.
- Technische Ausstattung: Computer mit stabilem Internetzugang; Headset für Live-Onlinevorlesungen empfohlen.
- Kursstruktur mit festen Terminen: 6 Monate Laufzeit, wöchentliche Live-Onlinevorlesung (montags 19:00–20:00 Uhr), 3 Workshoptage in Leipzig (09:00–16:00 Uhr).
- Prüfung: Onlinetest mit 30 Fragen (Multiple Choice und Freitext), 60 Minuten. Voraussetzung ist die ausreichende Vorbereitung im Kurs.
- Abschluss: IHK-Zertifikat der IHK Bildungszentrum Dresden gGmbH; alternativ HSB-Zertifikat.
Anrechnungen von Vorleistungen sind nicht vorgesehen – der Kurs führt strukturiert durch 11 Security-Themenschwerpunkte, inklusive Verständnisfragen und Praxisaufgaben.
Persönliche Voraussetzungen
Wichtig sind Selbstorganisation, Lernroutine und die Bereitschaft, Security-Wissen direkt im Arbeitsalltag anzuwenden. Plane realistisch 8–10 Stunden pro Woche ein: Selbststudium der Module, Teilnahme an der Live-Onlinevorlesung sowie Bearbeitung praxisnaher Aufgaben. Die drei Präsenzworkshops erfordern zusätzliche Zeit für Anreise und Abstimmung im Job – kläre Freistellung frühzeitig.
- Du kannst dich eigenständig in neue Tools, Protokolle und Angriffsszenarien einarbeiten – und bleibst bei Updates am Ball.
- Du denkst prozessorientiert: Risiken bewerten, Maßnahmen definieren, Umsetzung dokumentieren.
- Du kommunizierst verständlich mit Kolleginnen und Kollegen – von Entwicklung bis Management – und setzt Security-Regeln durch.
Setze dir Wochenziele, bündle Lernzeiten und nutze die Live-Termine für Fragen. Halte Lernfortschritt, offene Punkte und Umsetzungspläne fest – so überträgst du Kursinhalte auf deine Umgebung. Wer diesen Rahmen konsequent verfolgt, schafft den Abschluss in 6 Monaten – auch neben Schicht- oder Projektgeschäft.
Was lernst du im IT-Security Manager/-in (IHK) an der HSB Akademie?
Du erwirbst anwendungsnahes Know-how für den Schutz von Unternehmens-IT: von Netzwerken und Protokollen über Betriebssysteme bis zu sicheren Anwendungen und Mobile Security. Du lernst Risiken zu analysieren, Maßnahmen abzuleiten und ein ISMS nach ISO 27001 aufzusetzen – inklusive Mitarbeitendenschulung.
Netzwerke & Protokolle: Architektur und Protokolle verstehen, typische Angriffsflächen erkennen, Absicherung von LAN, WAN und Wireless LAN planen. Von Bedrohungen wie Malware über Remote Access bis zu Verschlüsselung werden praktische Schutzmechanismen behandelt.
Systeme & Betrieb: Sicherheitsaufgaben in Betriebssystemen umsetzen, Backup- und Wiederherstellungsstrategien einführen, Sicherheitsprozesse im Tagesbetrieb verankern. Ziel ist ein belastbares Grundschutz-Niveau im Unternehmensalltag.
Internet- & Anwendungssicherheit: Sicherheit für Internetprotokolle (TLS, HTTPS, VPN), sichere Softwareentwicklung und Härtung von Anwendungen. Du lernst, wie sichere Konfigurationen und Coding-Guidelines Schwachstellen reduzieren.
Mobile & Endpoint Security: Mobile Safety und Security, Richtlinien für Endgeräte, Authentifizierung und Zugriffskontrolle – inklusive Umsetzung in heterogenen Umgebungen.
Management & ISMS: Risikoanalyse, Risikobewertung, Maßnahmenkataloge, Awareness-Maßnahmen und das Konzipieren sowie Etablieren eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nach ISO 27001-Grundlagen. Der Kurs bereitet auf den Online-Abschlusstest zum IHK-Zertifikat vor.
Wie läuft das Fernstudium im IT-Security Manager/-in (IHK) ab?
Der Kurs startet flexibel, läuft regulär 6 Monate und ist staatlich zugelassen (ZFU-Nummer 5115818). Du lernst online im HSB Campus mit wöchentlichen Live-Terminen, bearbeitest Praxisaufgaben und erhältst Feedback. Drei Workshoptage in Leipzig vertiefen das Gelernte.
Lernformat und Studienmaterial
Du lernst im Onlineseminar mit 11 Modulen und Kursübersicht im HSB Campus. Verständnistests sichern den Lernfortschritt. Wöchentliche Live-Onlinevorlesungen (montags, ca. 19:00–20:00 Uhr) begleiten die Inhalte. Am Ende jeder Themenwoche bearbeitest du praxisbezogene Aufgaben mit individueller Facheinschätzung durch die Dozentinnen und Dozenten.
Prüfungen und Zertifikat
Der Abschluss erfolgt als Online-Test (30 Fragen, Multiple Choice und Freitext, 60 Minuten). Bei Bestehen erhältst du das Zertifikat „IT-Security Manager/-in (IHK)“ des IHK Bildungszentrums Dresden gGmbH. Alternativ ist ein Abschluss mit HSB-Zertifikat möglich. Klausuren vor Ort entfallen.
Präsenztage und Live-Termine
Vorgesehen sind drei Workshoptage in Leipzig (09:00–16:00 Uhr) zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte. Hinzu kommen Live-Onlinevorlesungen einmal pro Woche am Abend. Plane für die Präsenztage Anreise- und ggf. Übernachtungskosten ein.
Zeitaufwand und Flexibilität
Rechne mit etwa 8–10 Stunden pro Woche über 6 Monate. Der Einstieg ist jederzeit möglich (in der Regel montags). Das Format ist berufsbegleitend konzipiert: Selbstlernphasen sind flexibel, die Live-Session ist ein fester Wochen-Termin. Die HSB Akademie bietet zinslose Ratenzahlung. ZFU-Zulassung: 5115818.
Was kostet der IT-Security Manager/-in (IHK) an der HSB Akademie?
Die Kursgebühr beträgt 2.305 € (MwSt. befreit) und enthält die IHK-Testgebühr. Entscheidest du dich für den Abschluss mit HSB-Zertifikat, liegt die Gebühr bei 2.100 €. Zinslose Ratenzahlung ist möglich; zusätzliche Zinskosten fallen nicht an.
Zusatzkosten entstehen für Anreise und ggf. Unterkunft an den drei Workshoptagen in Leipzig. Lernmaterialien sind im Online-Campus enthalten. Die Weiterbildungskosten sind in der Regel als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Nutze außerdem die Chance auf Arbeitgeberförderung – viele Unternehmen unterstützen Security-Qualifikationen.
Die HSB Akademie ist als Träger zugelassen; mit AZAV-Förderung ist eine Finanzierung über Bildungsgutschein grundsätzlich möglich. Für Beschäftigte kommen je nach Situation weitere Programme (z. B. Qualifizierungschancengesetz) in Betracht.
Welche Berufe und Gehälter sind nach dem IT-Security Manager/-in (IHK) möglich?
Mit dem IHK-Zertifikat positionierst du dich für operative und koordinierende Rollen in der Informationssicherheit. Typische Einstiegs- und Aufstiegsfelder liegen zwischen Technik, Prozessmanagement und Awareness – je nach Vorerfahrung auch mit Führungsverantwortung.
- IT-Sicherheitsbeauftragte oder -beauftragter (ISB): Aufbau und Betreuung von Sicherheitsprozessen, Risikoanalysen, Awareness. Gehalt ca. 60.000–95.000 € brutto/Jahr.
- Information Security Manager: ISMS nach ISO 27001 etablieren, Audits vorbereiten, Maßnahmen steuern. Gehalt ca. 65.000–100.000 € brutto/Jahr.
- Network/Security Administrator: Firewalls, VPN, Härtung von Systemen, Monitoring. Gehalt ca. 50.000–80.000 € brutto/Jahr.
- IT-Security Consultant (Inhouse oder Beratung): Risiko- und Compliance-Beratung, technische und organisatorische Maßnahmen. Gehalt ca. 55.000–95.000 € brutto/Jahr.
- SOC-/Security Analyst: Ereignisüberwachung, Incident Response, Reporting. Gehalt ca. 50.000–80.000 € brutto/Jahr.
Für den weiteren Aufstieg sind zusätzliche Zertifizierungen sinnvoll, etwa CompTIA Security+, ISO/IEC 27001 Lead Implementer/Lead Auditor, BSI IT-Grundschutz oder – mit entsprechender Erfahrung – CISSP. Das IHK-Zertifikat ist kein akademischer Grad; wer eine akademische Laufbahn anstrebt, sollte langfristig ein Bachelor-/Masterstudium in Informatik oder IT-Sicherheit einplanen.
Für wen lohnt sich der IT-Security Manager/-in (IHK) – und für wen nicht?
Der Kurs lohnt sich, wenn du Security-Verantwortung im Unternehmen übernimmst oder dein technisches Profil um ISMS- und Prozesskompetenz erweitern willst. Auch Quereinsteigende mit IT-Praxis profitieren, wenn sie systematisch in IT-Sicherheitsmanagement einsteigen möchten.
- Du arbeitest in IT/Netzwerk/Betrieb und willst Security-Aufgaben übernehmen – von Härtung bis Incident Response.
- Du sollst ein ISMS einführen oder Security-Prozesse nach ISO 27001 professionalisieren.
- Du brauchst einen nachweisbaren Abschluss (IHK-Zertifikat) für Arbeitgeber oder Kundschaft.
- Du bevorzugst berufsbegleitendes Lernen mit klarer Struktur: wöchentliche Live-Session, praxisnahe Aufgaben, Feedback.
- Du willst Security-Wissen organisationsweit verankern – inklusive Awareness und Mitarbeitendenschulung.
Nicht jede Ausgangslage passt. Die folgenden Punkte helfen dir, Fehlentscheidungen zu vermeiden und Aufwand realistisch einzuschätzen.
- Du kannst an drei Workshoptagen in Leipzig nicht teilnehmen oder willst keine Reisezeiten/-kosten tragen.
- Du suchst einen akademischen Abschluss (Bachelor/Master) – das Programm schließt mit einem IHK-Zertifikat ab.
- Du hast unter 8 Stunden pro Woche Zeit – die empfohlene Lernzeit liegt bei 8–10 Stunden plus Live-Termin.
- Du möchtest ausschließlich asynchron ohne feste Termine lernen – die wöchentliche Live-Onlinevorlesung ist fester Bestandteil.
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