Psychologie-Fernstudium mit nur 4 Klausuren? Wie das Prüfungsmodell der APOLLON funktioniert

Wie funktioniert ein Psychologie-Fernstudium, wenn im gesamten Studienverlauf nur vier Klausuren vorgesehen sind? Sarah erzählt, warum sie sich für die APOLLON Hochschule entschieden hat und wie das Prüfungsmodell mit Fallaufgaben, Projektplänen, Hausarbeiten und Open-Book-Klausuren in der Praxis funktioniert. Besonders spannend: Warum diese Prüfungsformen für sie deutlich besser in den Familienalltag passen als klassische Klausuren. Das Video gibt einen ehrlichen Einblick in Sarahs Erfahrungen mit dem Psychologie-Fernstudium an der APOLLON Hochschule.

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Transkript

Viele schreckt im Fernstudium nicht der Stoff ab, sondern die Frage, wie sich Prüfungen überhaupt in den Alltag integrieren lassen. Vor allem mit Familie und Beruf, vielleicht auch Vollzeitberuf, kann jede Klausur organisatorisch schnell zum Kraftakt werden.

Genau deshalb ist das Studienmodell der APOLLON Hochschule so spannend: Im Psychologie-Fernstudium zum Beispiel gibt es insgesamt nur sehr wenige Klausuren, während viele Leistungen über andere Formate erbracht werden. Sarah, mit der ich vor einiger Zeit einen sehr guten Podcast aufgenommen habe und die an der APOLLON Hochschule Psychologie studiert, erzählt euch hier, wie dieses Modell genau funktioniert, wie gelernt und geprüft wird und ob diese Form des Studierens wirklich besser zum Leben vieler Fernstudis passt.

Kleiner Tipp noch, bevor es losgeht: Wir haben einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema, welche Hochschule welche Prüfungsformen anbietet – eine mit ganz vielen Klausuren im Studium oder eine mit eher alternativen Prüfungsformen wie Hausarbeiten. Und jetzt geht es los mit Sarah.

Warum die APOLLON Hochschule?

Die APOLLON Hochschule hat mich deshalb angesprochen, weil es relativ wenige Klausuren gibt, Präsenzklausuren wie auch Online-Klausuren: Man hat im ganzen Studienverlauf insgesamt vier Klausuren, und der Rest erstreckt sich dann über Fallaufgaben, Projektpläne oder auch Hausarbeiten.

Und das lässt sich einfach viel besser in den Familienalltag integrieren. Die Fallaufgaben haben auch keine Abgabefristen, man kann alles individuell bearbeiten. Ich habe das tatsächlich auch schon fertiggestellt, während die Kinder anwesend waren – und das ist bei einer Klausur natürlich nicht so möglich. Das ist organisatorisch noch mal ganz anders, weil man, je nachdem ob man die Klausur in Präsenz oder online schreibt, auch den Anfahrtsweg einrechnen muss und dann natürlich noch zwei, drei Stunden vor Ort ist. Das wäre, glaube ich, schwierig geworden.

Das hat mich in vielen Punkten angesprochen, mit den Fallaufgaben. Und ich habe jetzt auch den Beweis dafür, dass es vom Lernen her viel besser funktioniert: Dieses stumpfe Auswendiglernen für Klausuren fällt einfach weg, durch die Fallaufgaben hat man viele Anwendungsbereiche.

Was eine Open-Book-Klausur ist

Als Klausuren werden sogenannte Open-Book-Klausuren geschrieben. Kannst du uns vielleicht kurz erzählen, was das genau bedeutet?

Bei den Open-Book-Klausuren sind Materialien erlaubt: die Studienhefte, aber auch externe Literatur. Man kann sich Stichpunkte machen, man kann sich alles zusammenfassen und das mitnehmen – das ist alles erlaubt. Und dann ist es eben Wissenstransfer: Ich benutze die Studienhefte und die Literatur, die ich mir passend zum Thema zusammengesucht habe.

Okay. Und das muss man dann aber dokumentieren, dass man das nutzt, oder wie ist es?

Ja, man muss zum Schluss ein Literaturverzeichnis anlegen und auch alles angeben.

Und ChatGPT?

Okay. Und dürfte man auch, ich weiß nicht, ChatGPT benutzen, wenn man das als Quelle nutzt? Das ist in dem Sinne schwierig, oder?

Das geht, glaube ich, nicht mit ChatGPT.

Okay, man darf sich da jetzt nicht die Antworten von dem KI-Tool generieren lassen.

Nein, das wäre auch, glaube ich, nicht so schlau, das sollte man nicht machen. Man hat sich davon ja auch selbst kein Wissen angeeignet – zumal die Sachen, die ChatGPT ausspuckt, ja auch nicht alle sonderlich brauchbar sind.

Die Klausurform ändert sich

Du hast mir im Vorgespräch erzählt, dass die Hochschule diese Klausurform gerade ein kleines bisschen ändert – dass es auch eine überwachte Klausur werden soll, so wie man das von den Online-Klausuren anderer Hochschulen kennt, AKAD University oder IU beispielsweise, wo die Überwachung dann über sogenanntes Proctoring stattfindet. Das soll an der APOLLON auch eingeführt werden. Hat das vielleicht auch damit zu tun, dass man einfach gucken muss, was die Leute machen, damit sie sich die Antworten nicht generieren lassen?

Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass es schwieriger wird, das einzugrenzen, wenn man unüberwachte Klausuren hat. Von daher denke ich schon, dass es damit zu tun hat.

Aber ich finde es trotzdem sehr cool, dass die Hochschule sich die Mühe macht, so eine – ich sage mal – für einen Prüfer eher komplizierte Prüfungsform anzubieten. Denn das kann man eben nicht so einfach maschinell korrigieren wie Klausuren, die auf Multiple-Choice-Basis funktionieren. Das spricht auch schon für die Qualität von so einem Studiengang und letztendlich auch von so einer Hochschule.

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