Abitur oder Studium, was passt besser?

Nine Groß

Interessent/-in

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Hallo,
ich habe die Mittlere Reife 2001 erfolgreich abgeschlossen, zweimal versucht das Abi nachzuholen. Einmal an Mathe und Russisch gescheitert an einer Wirtschaftsschule und einmal an einer Fachoberschule gescheitert wg. psych. Erkrankungen aufgrund gewisser Vorfälle. (beides in Sachsen).

Habe nach Therapie mich erholt, 2,5 Jahre Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte gemacht (vorzeitige Prüfung, da erfolgreich). Dann 1 Jahr in dem Job gearbeitet. Durch Vermittlung des Arbeitsamtes in der Altenpflege als Praktikantin und dann Azubi gelandet, wegen eines Unfalles musste das abgebrochen werden ohne Abschluss. Beruf hat mir sehr viel Freude bereitet und habe ich sehr gern gemacht.

Reha Phase nach zweier OP, dann Umschulung zur Verwaltungsfachangestellte (in Bayern) in einem Berufsförderungswerk. Abschluss erfolgreich bekommen 2016 und seit dem als Verwaltungsfachangestellte gearbeitet in Bunses- und Landesverwaltung. Ursprünglich wollte ich gern in eine kleine Gemeinde oder Pflegeheimverwaltung. Mein befristeter Vertrag läuft nun aus, Geld für den Verwaltungsfachwirt (rund 12.000 Euro), habe ich leider nicht, um ihn selber zu zahlen.

Nun möchte ich aber nicht auf der Stelle treten und gern die Arbeitslosigkeit nutzen um entweder ein Studium (ohne Abi) zu machen oder ein FH-Abitur. Möchte parallel Teilzeit eine Arbeit finden, was auf dem Land schwer ist.

Was würden Sie mir empfehlen? Abi am bayerischen Fernkolleg und hoffen, später einen Arbeitgeber zu finden, der den Fachwirt bezahlt oder lieber ein Studium ohne Abi? Nur habe ich da nicht wirklich eine Idee, in welche Richtung es gehen sollte, da ich ja sehr spezifische Ausbildungen habe. Ich bin auch nicht mehr die Jüngste, 35 Jahre alt und habe aufgrund diverser Vorfälle noch nicht so viel Berufserfahrung, wie man es für mein Alter erwartet.

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