Für wen eignet sich der Bachelor Prävention und Gesundheitsförderung? Zielgruppe & Voraussetzungen im Überblick
Der Bachelorstudiengang Prävention und Gesundheitsförderung richtet sich an Menschen, die flexibel und ortsunabhängig ein akademisches Studium im Zukunftsfeld Gesundheit absolvieren möchten. Besonders angesprochen werden Abiturientinnen und Abiturienten, Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen, Mitarbeitende sowie Honorarkräfte in der Fitness-, Sport- und Gesundheitsbranche, freiberufliche Trainerinnen und Trainer, therapeutische und medizinische Assistenzberufe, Beschäftigte im betrieblichen Gesundheitsmanagement und in der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Das Studium ist geeignet für dich, wenn du bereits in Gesundheitsberufen arbeitest, einen ersten beruflichen Einstieg suchst oder dich akademisch im Bereich Prävention qualifizieren möchtest.
Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang im Detail
- Reguläre Hochschulzugangsberechtigung:
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
- Fachhochschulreife
- oder ein gleichwertiger Schulabschluss
- Zusätzlich erforderlich:
- Nachweis über ein mindestens dreimonatiges Praktikum im Gesundheitswesen
– oder eine branchenspezifische Berufserfahrung (mindestens 3 Monate) - Das Praktikum bzw. der Nachweis können bis spätestens zum Beginn des 3. Semesters eingereicht werden.
- Nachweis über ein mindestens dreimonatiges Praktikum im Gesundheitswesen
- Studieren ohne Abitur:
- Meisterbrief oder Aufstiegsfortbildung (z. B. IHK-Fachwirt)
- Oder: Abgeschlossene mindestens 2-jährige Berufsausbildung
und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung - Zusätzlich: Dreimonatiges Praktikum im Fitnessbereich oder mindestens 3 Monate Berufserfahrung in der Fitness- oder Gesundheitsbranche (Nachweis bis spätestens zum 3. Semester möglich)
FAQ: Wer prüft Sonderwege der Zulassung?
Die Prüfung der Einzelfallvoraussetzungen erfolgt anhand der Vorgaben der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) sowie der gesetzlichen Regelungen zur Hochschulzulassung. Bei individuellen Fragen empfiehlt sich eine persönliche Beratung durch die Hochschule.
Berufsbegleitend studieren?
Das Studium kann in Vollzeit (6 Semester) oder Teilzeit (8 Semester) absolviert werden. Die Teilzeitvariante ist ideal für Berufstätige.
Persönliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium
- Interesse an Gesundheitsförderung und Prävention: Du solltest dich für gesundheitliche Themen, Präventionsarbeit und Menschen interessieren.
- Eigenmotivation und Selbstorganisation: Da das Studium größtenteils im Fernstudium stattfindet, sind Disziplin und Eigenverantwortung entscheidend.
- Bereitschaft zu wissenschaftlichem Arbeiten: Das Studium vermittelt fundiertes, theorie- und praxisorientiertes Wissen auf Hochschulniveau.
- Kommunikationsfähigkeit: Viele spätere Tätigkeiten setzen ein souveränes Auftreten und die Fähigkeit voraus, mit verschiedenen Zielgruppen zu arbeiten.
- Branchennähe von Vorteil: Erfahrung im Bereich Fitness, Gesundheit oder Sozialwesen erleichtert den Einstieg, ist aber keine zwingende Voraussetzung.
- Zusätzlicher Tipp: Wenn du später präventive Gesundheitskurse selbstständig anbieten und mit Kostenträgern abrechnen möchtest, können je nach Handlungsfeld weitere formale Anforderungen der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) gelten. Die Hochschule unterstützt dich bei der Klärung der individuellen Voraussetzungen.
Studieninhalte kompakt erklärt: Bachelor Prävention und Gesundheitsförderung
Der Bachelorstudiengang Prävention und Gesundheitsförderung bietet Dir eine umfassende Qualifikation in allen Feldern der Prävention gemäß Leitfaden Prävention und orientiert sich an den Vorgaben der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP). Du erwirbst fundiertes Wissen zu Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und – je nach Wahlmodul – Suchtmittelprävention.
- Pflichtmodule: Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Medizinische Grundlagen, Sport- und Gesundheitspädagogik, Diagnostik & Trainingswissenschaften, Prävention und Rehabilitationssport, Gesundheitspsychologie, Pathophysiologie, Forschungsmethoden, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Prävention.
- Handlungsfelder: Du lernst, wissenschaftlich fundierte Präventionsmaßnahmen in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Suchtmittelkonsum zu planen und umzusetzen.
- Wahlpflichtmodule: Individualisiere Dein Studium, z. B. mit Athletiktraining, Groupfitness, Schlafcoaching, Entspannungsverfahren, Rückentraining oder Personal Training.
- Praxiselemente: Frühe Abrechnungsmöglichkeiten mit Kostenträgern, Praxisphasen, webbasierte Trainings und Präsenzveranstaltungen.
- Zusatzqualifikationen: Im Studienverlauf erhältst Du beispielsweise die B-Lizenz „Fitnesstrainerin/Fitnesstrainer“, A-Lizenz „Medizinisches Fitnesstraining“ sowie ein IST-Zertifikat Betriebliches Gesundheitsmanagement.
- Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.) – akkreditiert und staatlich anerkannt.
- Workload: Insgesamt 180 ECTS-Leistungspunkte. Ein ECTS-Punkt entspricht ca. 25 Stunden Arbeitsaufwand.
Wie läuft das Studium ab?
Das Studium ist als flexibles Fernstudium konzipiert und startet jeweils zum Sommersemester (April) und Wintersemester (Oktober). Du kannst zwischen einer sechsemestrigen Vollzeit- und einer achtsemestrigen Teilzeitvariante wählen. Beide Varianten sind auch berufsbegleitend realisierbar.
- Lernformate: Digitale Studienhefte, Online-Vorlesungen, Online-Tutorien, webbasierte Trainings, ergänzende Präsenzseminare zur Vertiefung und Anwendung der Inhalte.
- Studienplanung: Volle Flexibilität beim Lernen und bei Prüfungsterminen, wahlweise Online-Klausuren oder Präsenzprüfungen an verschiedenen Standorten in Deutschland und Österreich.
- Präsenzphasen: Seminare an modern ausgestatteten Standorten für Praxistraining und Austausch mit Branchenexpertinnen und -experten sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen.
- App & Technik: Online-Campus, Terminverwaltung, Quizfunktion und VR-Elemente zur individuellen Prüfungsvorbereitung.
- Studienverlauf Beispiel (Vollzeit):
- Semester 1: Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Medizinische Grundlagen, Pädagogik, Trainingswissenschaften
- Semester 2: Prävention, Rehabilitationssport, Gesundheitspsychologie, Wahlpflichtmodul
- Semester 3–6: Vertiefungen, angewandte Gesundheitspsychologie, Ernährung, Forschungsmethoden, Praxis und Bachelorarbeit
- Kostenfreie Betreuungszeit: Nach regulärem Studienende stehen Dir 3 kostenfreie Zusatzsemester zur Verfügung.
Deine Karriereaussichten nach dem Studium
Du qualifizierst dich als Expertin oder Experte für Prävention und Gesundheitsförderung in einem Wachstumsmarkt, in dem die Nachfrage nach Fachkräften stetig steigt.
- Tätigkeitsfelder: Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Präventionskursen (Ernährung, Bewegung, Stress, Suchtmittel u.a.) in betrieblichen, öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen.
- Typische Berufsbilder:
- Betriebliche Gesundheitsmanagerin/Betrieblicher Gesundheitsmanager – Konzepte zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und Prävention in Unternehmen
- Kursleitung und Übungsleiterin/Übungsleiter in Fitnessclubs, Sportvereinen, Therapie- und Reha-Einrichtungen mit Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung
- Koordination und Organisation in Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern und Gesundheitsämtern – Planung und Steuerung gesundheitsbezogener Angebote
- Arbeitgeber: Fitnessstudios, Reha- und Präventionseinrichtungen, Krankenkassen, Schulen, Kitas, Sportverbände, Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.
- Weiterbildungsmöglichkeiten: Direkter Zugang zu weiterführenden Masterstudiengängen, z. B. Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement (M.A.).
Kosten im Überblick und Finanzierung
Die Studiengebühren sind transparent und vollständig planbar – es fallen keine zusätzlichen Kosten an.
- Studiengebühren (Stand 2025):
- Vollzeitvariante (6 Semester): 379 € / Monat (gesamt: 13.644 €)
- Teilzeitvariante (8 Semester): 319 € / Monat (gesamt: 15.312 €)
- Leistungen inklusive: Alle Gebühren für Studienmaterialien, Prüfungen, Präsenzveranstaltungen und persönliche Betreuung.
- Vorteil für Absolventinnen und Absolventen: 10 % Preisnachlass auf weiterführende Masterstudiengänge.
- Förderung: Diverse Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten stehen zur Verfügung (z. B. BAföG, Stipendien, Bildungskredite).
Studienberatung
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