Photoshop, Illustrator, InDesign – per Fernlehrgang lernst du professionelles Grafikdesign ab 149 € pro Monat. Sieben Anbieter bieten Kurse von 1 bis 21 Monaten an: von kompakten Software-Masterclasses über eine 12-monatige Grafikdesign-Ausbildung bis zum geprüften Grafik-Designer mit ZFU-Zertifikat. Hier findest du alle Kurse mit Kosten, Inhalten und Anbietern im Vergleich.
Vorweg die ehrliche Einordnung: Ein Fernlehrgang macht dich nicht automatisch zum Grafikdesigner. Er vermittelt Handwerk und Software-Skills – aber in der Kreativbranche zählt dein Portfolio mehr als jedes Zertifikat. Ob sich ein Kurs für dich lohnt, hängt davon ab, wo du startest und was du vorhast.
Alle Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 12 Kurse im Fachbereich Grafikdesign.
Indesign CC
- Lernen im Internet
- 1 Monate
- ab 398 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Gepr. Grafik-Designer PC
- Studiengemeinschaft Darmstadt
- 21 Monate
- ab 221 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Gepr. Multimedia-Designer
- Institut für Lernsysteme
- 19 Monate
- ab 175 € monatlich
- 2 Kommentare & Fragen
Mediengestaltung
- Wilhelm Büchner Hochschule
- 9 Monate
- 30 ECTS
- ab 399 € monatlich
Gepr. Grafik-Designer PC
- Institut für Lernsysteme
- 21 Monate
- ab 172 € monatlich
Gepr. Grafik-Designer PC
- Fernakademie für Erwachsenenbildung
- 21 Monate
- ab 172 € monatlich
Adobe Illustrator Masterclass
- Online-Schule für Gestaltung
- 3 Monate
- ab 149 € monatlich
Grundlagen Grafiksoftware
- Online-Schule für Gestaltung
- 3 Monate
- ab 149 € monatlich
Adobe Indesign Masterclass
- Online-Schule für Gestaltung
- 3 Monate
- ab 149 € monatlich
Was kostet ein Grafikdesign-Kurs?
Die Monatskosten liegen zwischen 149 und 402 €, die Gesamtkosten zwischen knapp 400 € für einen Software-Einzelkurs und über 4.600 € für die umfassendste Ausbildung. Die Spanne ist riesig – und der teuerste Kurs ist nicht automatisch der beste.
OfG – der Spezialist für Online-Designkurse
Die Online-Schule für Gestaltung (OfG) ist mit vier Kursen der präsenteste Anbieter in dieser Kategorie – und der günstigste für umfassende Ausbildungen. Alle Kurse kosten einheitlich 149 €/Monat:
- Grafikdesign (12 Monate, 2.268 €): Die Kernausbildung – von Gestaltungsgrundlagen über Typografie und Farbsysteme bis Logodesign, Corporate Design und Screendesign. Inklusive KI-Modul (Prompting, EU AI Act im kreativen Alltag)
- Grundlagen Grafiksoftware (3 Monate, 567 €): Einstieg in Photoshop, Illustrator und InDesign – ideal als Vorbereitung oder für alle, die gezielt die Adobe-Werkzeuge lernen wollen
- Adobe Illustrator Masterclass (3 Monate, 447 €): Vertiefung in Vektorgrafik – Pathfinder, Schnittmasken, Muster, 3D-Formen, Perspektive
- Adobe InDesign Masterclass (3 Monate, 697 €): Vertiefung in Layout und Publishing – Typografie, Musterseiten, E-Books, Portfolioaufbau
Die OfG-Kurse sind zu 100 % online, erlauben kostenlose Pausen und unbegrenzten Zugriff auf Materialien. Wichtig: Adobe Creative Cloud ist nicht in den Kursgebühren enthalten – du brauchst ein eigenes Abo (ab ca. 24 €/Mon. pro App, ca. 62 €/Mon. für die komplette Suite).
ILS, FEB und SGD im Preisvergleich
Das ILS, die FEB und die SGD gehören alle zur Klett Gruppe. Ihre „Geprüfter Grafik-Designer PC“-Lehrgänge sind inhaltlich nahezu identisch: 21 Monate, Gestaltungsgrundlagen, Typografie, Fotogestaltung plus die komplette Adobe-Suite (Photoshop, Illustrator, InDesign). Adobe Creative Cloud ist bei allen drei Anbietern in den Kursgebühren enthalten.
Der Preisunterschied ist aber erheblich:
| Anbieter | Kurs | Monat | Gesamt | Differenz zu ILS/FEB |
|---|---|---|---|---|
| ILS | Gepr. Grafik-Designer PC | 172 € | 3.612 € | – |
| FEB | Gepr. Grafik-Designer PC | 172 € | 3.612 € | – |
| SGD | Gepr. Grafik-Designer PC | 221 € | 3.980 € | +368 € |
| SGD | Gepr. Grafik-Designer/in MAC | 221 € | 4.641 € | +1.029 € |
Die SGD-MAC-Variante ist mit 4.641 € der teuerste Kurs in dieser Kategorie – über 1.000 € mehr als bei ILS und FEB für inhaltlich denselben Lehrgang. Der einzige Unterschied: Die Software-Übungen nutzen die Mac-Version der Adobe-Programme.
Das ILS bietet zusätzlich zwei weitere Kurse: „Grafik-Design“ (18 Monate, 2.862 €) – eine kürzere Variante ohne die umfassende Prüfungsvorbereitung – und „Geprüfter Multimedia-Designer“ (19 Monate, 3.325 €), der zusätzlich Webdesign, HTML/CSS, JavaScript und Videoschnitt abdeckt.
Sonderfälle: Design-Management, Software-Einzelkurse und Hochschul-Zertifikat
Der Design Manager/-in (IHK) an der HSB Akademie (4 Monate, 1.605 €) ist kein klassischer Grafikdesign-Kurs: Hier geht es um strategisches Design-Management – Corporate Identity, Markenkommunikation, Projektmanagement in kreativen Teams. Mit IHK-Abschluss. Richtet sich an Führungskräfte und Projektverantwortliche, nicht an angehende Designer.
Der InDesign CC-Kurs bei Lernen im Internet (1 Monat, 398 €) ist ein kompakter Software-Kurs für alle, die gezielt InDesign lernen wollen – ohne Designtheorie, rein anwendungsbezogen.
Das Hochschul-Zertifikat Mediengestaltung der Wilhelm Büchner Hochschule (9 Monate, 387 €/Mon.) ist akademisch ausgerichtet: Medienkommunikation, Medienpsychologie, Gestaltung interaktiver Systeme. Wer einen Hochschulabschluss anstrebt, findet unter Fernstudium Design passendere Studiengänge.
Software-Kurs, Ausbildung oder Design-Management – was passt?
Die Kurse in dieser Kategorie unterscheiden sich grundlegend. Wer Photoshop lernen will, braucht einen anderen Kurs als jemand, der eine komplette Grafikdesign-Ausbildung sucht.
| Kurstyp | Schwerpunkt | Passende Kurse |
|---|---|---|
| Software-Einzelkurse | Eine Adobe-Anwendung vertiefen: Illustrator, InDesign oder Photoshop/Illustrator/InDesign als Paket | Adobe Illustrator Masterclass (OfG: 447 €), Adobe InDesign Masterclass (OfG: 697 €), Grundlagen Grafiksoftware (OfG: 567 €), InDesign CC (Lernen im Internet: 398 €) |
| Grafikdesign-Grundlagen | Gestaltungstheorie + Software: Typografie, Farbe, Layout, Corporate Design, Screendesign | Grafikdesign (OfG: 2.268 €, 12 Mon.), Grafik-Design (ILS: 2.862 €, 18 Mon.) |
| Umfassende Ausbildung | Komplett: Gestaltung, alle Adobe-Tools, Fotografie, Drucktechnik, Selbstvermarktung, Prüfungsvorbereitung | Gepr. Grafik-Designer PC (ILS: 3.612 €, FEB: 3.612 €, SGD: 3.980 €), Gepr. Multimedia-Designer (ILS: 3.325 €) |
| Design-Management | Strategisch: Corporate Identity, Markenkommunikation, Projektmanagement, IHK-Abschluss | Design Manager/-in IHK (HSB: 1.605 €, 4 Mon.) |
Abgrenzung: Wer sich für Webdesign (HTML, CSS, UI/UX) interessiert, findet passende Kurse unter Webdesign. Wer einen akademischen Abschluss (Bachelor/Master) in Design anstrebt, wird unter Fernstudium Design fündig.
Canva, YouTube oder Fernlehrgang – was lohnt sich?
Bevor du mehrere tausend Euro in einen Fernlehrgang investierst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Alternativen. Grafikdesign lernen geht heute auf vielen Wegen – und nicht jeder braucht Adobe und ein Zertifikat.
| Lernweg | Kosten | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Canva | Kostenlos / 12 €/Mon. (Pro) | Intuitive Oberfläche, Vorlagen für Social Media, Flyer, Präsentationen – sofort nutzbar ohne Vorkenntnisse | Kein professionelles Design-Tool: keine Vektorgrafik, kein CMYK, keine Druckvorstufe, eingeschränkte Typografie |
| YouTube | Kostenlos | Tausende Tutorials für Photoshop, Illustrator, InDesign – von Grundlagen bis Profi-Techniken | Kein roter Faden, kein Feedback, Qualität schwankt stark, kein Zertifikat |
| Udemy / Skillshare | 10–30 € (Udemy Sale) / 14 €/Mon. (Skillshare) | Strukturierte Videokurse, günstig, breite Themenauswahl, oft von Profis | Kein persönliches Feedback, kein anerkanntes Zertifikat, meist nur Software-Fokus |
| Figma | Kostenlos (Starter) / 15 €/Mon. (Pro) | Professionelles Design-Tool im Browser: UI/UX, Vektorgrafik, Prototyping, Kollaboration in Echtzeit | Stärke liegt bei Screen- und UI-Design – für Print (CMYK, Druckvorstufe) nicht geeignet |
| Affinity Suite | Ca. 75 € pro App (Einmalkauf) | Professionelle Adobe-Alternative ohne Abo: Affinity Photo, Designer, Publisher – voller CMYK-Support | Branchenstandard ist Adobe – Agenturen erwarten oft Photoshop/Illustrator/InDesign-Kenntnisse |
| Fernlehrgang | 400–4.641 € | Strukturierter Lehrplan, Gestaltungstheorie + Software, individuelles Feedback, ZFU-zugelassen | Deutlich teurer, festes Tempo, Zertifikat ersetzt kein Portfolio |
Wann reicht Canva? Wenn du Social-Media-Posts, einfache Flyer oder Präsentationen erstellen willst – für dein eigenes Business, deinen Verein oder deinen Blog. Canva ist kein Designtool für Profis, aber für 90 % der alltäglichen Gestaltungsaufgaben völlig ausreichend. Hier brauchst du keinen Fernlehrgang. Und wer Richtung UI/UX-Design oder Screendesign geht, sollte sich Figma ansehen – kostenlos für Einzelnutzer, professionell und mittlerweile auch außerhalb von Tech-Unternehmen weit verbreitet.
Wann reicht YouTube + Udemy? Wenn du gezielt eine Software lernen willst – etwa Photoshop für Bildbearbeitung oder InDesign für Layouts. Für unter 30 € bekommst du auf Udemy komplette Kurse, die technisch auf dem gleichen Niveau sind wie Fernlehrgangs-Module. Was fehlt: Gestaltungstheorie und individuelles Feedback.
Wann reichen Bücher? Wenn du Gestaltungstheorie lernen willst, ohne gleich einen Kurs zu buchen. Claudia Korthaus’ „Grundkurs Grafik und Gestaltung“ (ca. 30 €) vermittelt Farbtheorie, Typografie, Layout und Komposition kompakt und praxisnah. Kombiniert mit YouTube-Tutorials für die Software-Praxis ist das für unter 50 € ein solides Fundament – ohne Feedback, aber mit echtem Fachwissen.
Du nutzt Canva und stoßt an Grenzen? Das ist ein häufiger Auslöser für die Suche nach einem Grafikdesign-Kurs. Canva ist perfekt für Social-Media-Posts, einfache Flyer und Präsentationen. Aber sobald du CMYK-Druckdaten erstellen, eigene Logos als Vektorgrafik bauen oder mehrseitige Broschüren layouten willst, brauchst du professionelle Tools – und das Wissen, sie einzusetzen. Genau hier setzt ein Fernlehrgang an. Bevor du aber mehrere tausend Euro investierst: Teste erst, ob dir Adobe Illustrator oder InDesign überhaupt liegt – eine Udemy-Einführung für 15 € reicht dafür.
Wann lohnt sich ein Fernlehrgang? Wenn du professionelles Grafikdesign von Grund auf lernen willst – nicht nur Software bedienen, sondern verstehen, warum ein Design funktioniert. Gestaltungsgrundlagen, Farbtheorie, Typografie, Komposition – dieses Wissen bekommst du auf YouTube nur bruchstückhaft. Und das individuelle Feedback auf deine eigenen Entwürfe ist der entscheidende Mehrwert gegenüber Videokursen.
Kann man per Fernlehrgang Grafikdesigner werden?
Die kurze Antwort: Es kommt darauf an, was du unter „Grafikdesigner werden“ verstehst – und wo du heute stehst.
Die Realität in Agenturen und Unternehmen: Professionelle Designagenturen stellen in der Regel Bewerberinnen und Bewerber mit Designstudium oder Ausbildung (Mediengestalter/in) und einer starken Mappe ein. Ein Fernlehrgangs-Zertifikat öffnet dort selten Türen – dein Portfolio schon eher. Wer ohne jede Vorerfahrung in die Agenturwelt will, sollte ehrlich sein: Ein Fernlehrgang allein reicht dafür wahrscheinlich nicht.
Für wen sich ein Fernlehrgang realistisch lohnt:
- Berufserweiterung: Du arbeitest in Marketing, PR, Social Media oder Kommunikation und willst Design-Skills aufbauen, um Aufgaben selbst umzusetzen statt an Agenturen abzugeben
- Freelance/Selbstständigkeit: Du willst als Freelancerin oder Freelancer Designdienstleistungen anbieten – hier zählt dein Portfolio, nicht dein Abschluss
- Eigenes Business: Du brauchst professionelle Gestaltung für dein eigenes Unternehmen – Logo, Geschäftsausstattung, Printprodukte, Werbemittel
- Quereinsteiger mit Plan: Du steigst bewusst in die Kreativbranche ein, baust parallel ein Portfolio auf und nutzt den Kurs als Fundament
Nicht vergessen: Viele suchen Grafikdesign-Kurse gar nicht für eine Designkarriere. Etsy-Verkäuferinnen, die ihre Produktfotos und Verpackungen selbst gestalten. Vereinsvorstände, die Plakate und Flyer layouten. Bloggerinnen, die ihr Branding professionalisieren. Instagram-Creator, die über Canva hinauswachsen wollen. Für diese Zielgruppe ist ein kompakter Kurs (OfG Grundlagen Grafiksoftware, 3 Monate, 567 €) oft sinnvoller als eine 21-monatige Ausbildung – und Canva oder Figma reichen möglicherweise sogar aus.
Gehalt und Verdienst als Grafikdesigner
Angestellte Grafikdesignerinnen und Grafikdesigner verdienen in Deutschland je nach Erfahrung und Region zwischen 2.500 und 3.800 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter liegen oft bei 2.200–2.600 €, mit Berufserfahrung sind 3.000–3.500 € realistisch. Art Directors und Senior Designer in Agenturen erreichen 4.000–5.000 €.
Als Freelancer schwanken die Einnahmen stark: Stundensätze zwischen 40 und 90 € sind üblich, aber die Auftragslage ist unbeständig. Viele Freelance-Designer arbeiten zumindest anfangs nebenberuflich, bis sie genug Kunden und Referenzen haben.
Wichtig: Diese Gehälter gelten für ausgebildete Designer – mit Studium, Ausbildung oder jahrelanger Berufserfahrung. Ein Fernlehrgangs-Zertifikat allein führt nicht automatisch zu diesen Gehältern. Was dich in der Kreativbranche weiterbringt, ist dein Portfolio: Zeig, was du kannst – das überzeugt mehr als jedes Zertifikat.
Wie läuft ein Grafikdesign-Fernlehrgang ab?
Ein Grafikdesign-Fernlehrgang kombiniert Gestaltungstheorie mit praktischen Software-Übungen. Du erhältst regelmäßig Studienhefte oder Online-Module, die jeweils ein Thema behandeln – etwa Typografie, Farbtheorie, Bildkomposition oder Druckvorstufe.
Lerninhalte
Die inhaltlichen Schwerpunkte variieren je nach Kurstyp, aber der Kern ist bei den umfassenden Lehrgängen ähnlich:
- Gestaltungsgrundlagen: Farbe, Form, Komposition, Proportionen, Wahrnehmungspsychologie
- Typografie: Schriftklassifikation, Schriftwahl, Satz und Layout, Lesbarkeit
- Adobe Photoshop: Bildbearbeitung, Retusche, Montage, Ebenen, Masken, Filter
- Adobe Illustrator: Vektorgrafik, Logos, Icons, Pfade, Formen, Muster
- Adobe InDesign: Layout, Desktop Publishing, Druckvorbereitung, mehrseitige Dokumente
- Corporate Design: Logoentwicklung, Geschäftsausstattung, Markenidentität
Die umfassenden Lehrgänge (ILS, FEB, SGD: 21 Monate) gehen darüber hinaus: Fotogestaltung, Drucktechniken, Infografik, Selbstvermarktung und Büroorganisation für Freelancer. Der OfG-Kurs (12 Monate) behandelt zusätzlich Screendesign und – als einer der wenigen Anbieter – Künstliche Intelligenz im Design (Prompting, EU AI Act).
Ist Adobe Creative Cloud in den Kursgebühren enthalten?
Das ist eine der wichtigsten Kostenfragen – denn die Adobe Creative Cloud kostet im Abo ca. 62 € pro Monat (komplette Suite) oder ca. 24 € pro Einzelapp.
| Anbieter | Adobe CC inklusive? | Details |
|---|---|---|
| ILS, FEB, SGD | Ja | Adobe CC für die Kursdauer enthalten (bis zu 21 Monate) |
| OfG | Nein | Eigenes Adobe-Abo erforderlich – Zusatzkosten ca. 24–62 €/Mon. |
| HSB Akademie | Nein | Design-Management-Kurs – kaum Software-Praxis |
| Lernen im Internet | Nein | Eigenes InDesign-Abo erforderlich |
Bei der OfG musst du die Adobe-CC-Kosten also einkalkulieren. Beispiel: 12 Monate Grafikdesign-Kurs (2.268 €) plus 12 Monate Adobe CC Fotografie+Design (ca. 50 €/Mon.) ergibt Gesamtkosten von ca. 2.870 € – immer noch günstiger als die Klett-Lehrgänge, bei denen Adobe inklusive ist.
Betreuung und Abschluss
Einsendeaufgaben bestehen bei Grafikdesign-Kursen aus eigenen Entwürfen: Du gestaltest Logos, Layouts, Plakate, Visitenkarten oder komplette Corporate-Design-Konzepte und reichst sie ein. Fachlehrende – oft selbst praktizierende Designer – beurteilen Gestaltung, Technik und Umsetzung individuell. Dieses Feedback auf eigene Arbeiten ist der zentrale Mehrwert gegenüber YouTube-Tutorials und Online-Kursen.
Nach Abschluss erhältst du ein Zertifikat der jeweiligen Fernschule. Alle Lehrgänge sind von der ZFU (Zentralstelle für Fernunterricht) zugelassen. Bei ILS, FEB und SGD kannst du 4 Wochen kostenlos testen.
Häufige Fragen zu Grafikdesign-Kursen
Für die meisten Kurse brauchst du keine Vorkenntnisse – Interesse an Gestaltung und ein Computer mit Internetzugang reichen. Talent hilft, aber Grafikdesign ist vor allem Handwerk: Farbtheorie, Typografie, Komposition und Software-Skills lassen sich systematisch lernen. Was sich nicht lehren lässt, ist der eigene ästhetische Blick – aber der entwickelt sich mit Übung und gutem Feedback.
Bei ILS, FEB und SGD ja – Adobe CC ist für die gesamte Kursdauer (bis zu 21 Monate) inklusive. Bei der OfG, HSB Akademie und Lernen im Internet musst du ein eigenes Adobe-Abo abschließen. Die komplette Creative Cloud kostet ca. 62 €/Monat, Einzelapps ca. 24 €/Monat. Alternativ: Die Affinity Suite (Einmalkauf, ca. 75 € pro App) ist eine professionelle, günstigere Alternative – allerdings nicht Branchenstandard.
Alle drei gehören zur Klett Gruppe. Die „Geprüfter Grafik-Designer PC“-Lehrgänge sind inhaltlich nahezu identisch: 21 Monate, gleiche Inhalte, gleicher Abschluss. Der Unterschied liegt im Preis: ILS und FEB kosten 172 €/Monat (3.612 € gesamt), die SGD verlangt 221 €/Monat (3.980 € gesamt) – 368 € mehr für den gleichen Inhalt. Die SGD-MAC-Variante kostet sogar 4.641 €.
Das hängt von deinem Ziel ab. Die OfG (12 Monate, 2.268 €) ist kompakter, günstiger und moderner (inkl. KI-Modul) – aber Adobe CC ist nicht inklusive. Der ILS-Kurs (21 Monate, 3.612 €) ist umfassender, dauert länger und beinhaltet Adobe CC. Wenn du schon ein Adobe-Abo hast und schnell vorankommen willst: OfG. Wenn du die Adobe-Suite mitgeliefert bekommen willst und mehr Zeit hast: ILS.
Wenn du langfristig in der Designbranche arbeiten willst – vor allem in Agenturen oder Unternehmen – ja. Ein Bachelor in Design (6–9 Semester) gibt dir einen akademischen Abschluss, der auf dem Arbeitsmarkt deutlich mehr Gewicht hat als ein Fernlehrgangs-Zertifikat. Die Kosten sind höher (ab ca. 200 €/Mon. an privaten Hochschulen), aber die Karrierechancen besser. Alle Fernstudiengänge im Bereich Design findest du unter Fernstudium Design.
Grundsätzlich ja – für Freelancer zählt das Portfolio, nicht der Abschluss. Wenn du nach dem Kurs gute Arbeitsproben vorweisen kannst, stehen die Chancen gut. Viele starten nebenberuflich: kleine Aufträge über Plattformen, Designs für lokale Unternehmen, Social-Media-Grafiken. Rechne aber realistisch: Die Konkurrenz ist groß, und es dauert, einen festen Kundenstamm aufzubauen.



Studienberatung
Fragen zum Thema? Nutze unsere Studienberatung. So funktionert es: 1) Stelle eine Frage. 2) Unsere Experten und Expertinnen antworten dir in kürzester Zeit persönlich.