Programmieren lernen: Weiterbildungen ab 165 €/Mon.

Python, Java, C++ und mehr – berufsbegleitend bei SGD, ILS und FernUni Hagen
 · Letzte Aktualisierung 27.03.2026

Programmieren ist eine der wenigen Berufsqualifikationen, für die du kein Studium brauchst – aber eine solide Weiterbildung zahlt sich aus. Zertifikatskurse bei SGD, ILS und Fernakademie kosten ab 165 € pro Monat. Einstiegskurse an der FernUni Hagen gibt es schon ab 175 € gesamt. Die Bandbreite reicht von kompakten Einführungen in Python oder PHP bis zum 30-monatigen „Gepr. Informatiker".

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Was willst du entwickeln?

Wie viel Programmiererfahrung hast du?

Alle Kurse im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 14 Kurse im Fachbereich Software-Entwicklung.

Weiterbildung, Zertifikat
  •  Institut für Lernsysteme
  •  26 Monate
  • ab 165 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  30 Monate
  • ab 221 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Hochschulzertifikat
  •  Wilhelm Büchner Hochschule
  •  12 Monate
  • ab 328 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Lernen im Internet
  •  3 Monate
  • ab 166 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  15 Monate
  • ab 209 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Studiengemeinschaft Darmstadt
  •  15 Monate
  • ab 232 € monatlich
Förderbar!
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Institut für Lernsysteme
  •  15 Monate
  • ab 179 € monatlich
Weiterbildung, Hochschulzertifikat
  •  FernUniversität Hagen
  •  1 Semester
  •  3 ECTS
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Institut für Lernsysteme
  •  15 Monate
  • ab 179 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Fernakademie für Erwachsenenbildung
  •  15 Monate
  • ab 179 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Fernakademie für Erwachsenenbildung
  •  15 Monate
  • ab 179 € monatlich
Weiterbildung, Zertifikat
  •  Fernakademie für Erwachsenenbildung
  •  26 Monate
  • ab 165 € monatlich
Weiterbildung, Hochschulzertifikat
  •  FernUniversität Hagen
  •  1 Semester
  •  3 ECTS
Weiterbildung, Hochschulzertifikat
  •  FernUniversität Hagen
  •  1 Semester
  •  3 ECTS

Was machen Softwareentwicklerinnen und -entwickler?

Softwareentwicklerinnen und -entwickler entwerfen, programmieren und testen Programme – von Webanwendungen über Desktop-Software bis zu mobilen Apps und KI-Systemen. Im Arbeitsalltag schreiben sie nicht nur Code, sondern planen Architekturen, analysieren Anforderungen, beheben Fehler und arbeiten im Team mit Designerinnen, Produktmanagern und anderen Entwicklerinnen und Entwicklern zusammen.

Typische Rollen sind Frontend-Entwicklung (sichtbare Oberflächen), Backend-Entwicklung (serverseitige Logik und Datenbanken), Full-Stack-Entwicklung (beides) und DevOps (Deployment und Infrastruktur). Gearbeitet wird in IT-Agenturen, Softwareunternehmen, Konzernen mit eigener IT-Abteilung oder als Freelancer – oft vollständig remote.

Welche Programmiersprache solltest du zuerst lernen?

Das hängt davon ab, was du entwickeln willst. Jede Sprache hat ihren Schwerpunkt – die folgende Tabelle zeigt, welche Sprache zu welchem Ziel passt und welche Kurse es hier dafür gibt:

SpracheEinsatzgebietEinstiegKursangebot hier
Python KI, Data Science, Automatisierung, Web Leicht FernUni Hagen (175 €)
Java Enterprise-Software, Android-Apps, Backend Mittel Java-Kurse bei ILS, FEB, SGD
C++ / C# Spieleentwicklung, Systemprogrammierung, Embedded Anspruchsvoll C++-Kurse bei ILS, FEB, SGD
JavaScript Web-Frontend, Web-Apps, Node.js-Backend Leicht Webentwicklung bei SGD, ILS, FEB
PHP / SQL Web-Backend, Datenbanken, CMS Leicht bis mittel Webentwicklung, Datenbanken
VBA Office-Automatisierung (Excel, Access) Leicht ILS, FEB, SGD (2.685–3.135 €)

Für den Einstieg ohne Vorkenntnisse empfehlen die meisten Lehrpläne Python oder JavaScript: Beide Sprachen haben eine verständliche Syntax, lassen sich schnell in eigenen Projekten anwenden und sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Python ist die erste Wahl, wenn dich KI, Datenanalyse oder Automatisierung interessieren. Java und C++ sind anspruchsvoller, eröffnen aber Zugang zu Enterprise-Software und Spieleentwicklung.

Was kostet eine Programmier-Weiterbildung?

Die Kosten liegen zwischen 175 € für einen Micro-Kurs an der FernUni Hagen und 6.633 € für den umfassenden Lehrgang „Gepr. Informatiker" bei der SGD. Die meisten Zertifikatskurse bewegen sich zwischen 2.500 und 4.300 € gesamt, bei einer monatlichen Belastung von 165 bis 230 €.

KursAnbieterStudiendauerKosten
1 Semesterab 175 € insgesamt
1 Semesterab 175 € insgesamt
1 Semesterab 175 € insgesamt
3 Monateab 498 € insgesamt
ab 166 € monatlich
15 Monateab 2685 € insgesamt
ab 179 € monatlich
15 Monateab 2685 € insgesamt
ab 179 € monatlich
15 Monateab 2685 € insgesamt
ab 179 € monatlich
15 Monateab 2685 € insgesamt
ab 179 € monatlich
15 Monateab 3135 € insgesamt
ab 209 € monatlich
15 Monateab 3483 € insgesamt
ab 232 € monatlich
12 Monateab 3936 € insgesamt
ab 328 € monatlich
26 Monateab 4290 € insgesamt
ab 165 € monatlich
26 Monateab 4290 € insgesamt
ab 165 € monatlich
30 Monateab 6633 € insgesamt
ab 221 € monatlich

Finanzierung und Förderung

Viele der hier gelisteten Kurse sind nach AZAV zertifiziert und damit über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bis zu 100 % förderbar. Für Beschäftigte gibt es die QCG-Förderung über das Qualifizierungschancengesetz. Unabhängig davon lassen sich die Kurskosten als Werbungskosten steuerlich absetzen.

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Lohnt sich Programmieren lernen – trotz KI?

Ja. KI-Assistenten wie GitHub Copilot, Cursor oder Claude schreiben Code – aber sie brauchen Menschen, die diesen Code verstehen, prüfen und in eine Architektur einbetten. KI erzeugt Funktionen, keine Software. Wer die Zusammenhänge versteht – Datenstrukturen, Systemdesign, Fehlerbehandlung – wird durch KI produktiver, nicht überflüssig.

KI-Tools wie Copilot beschleunigen die Arbeit – ersetzen aber weder Architekturverständnis noch Debugging-Kompetenz.

Die Arbeitsmarktzahlen stützen das: Laut Bitkom fehlen in Deutschland über 100.000 IT-Fachkräfte, und 79 % der Unternehmen erwarten eine weitere Verschärfung. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Programmierkenntnissen verdienen laut StepStone und gehalt.de beim Einstieg 35.000–45.000 € brutto – nach 4–5 Jahren Berufserfahrung sind 60.000–80.000 € realistisch.

Entwicklerinnen und Entwickler, die KI-Tools produktiv in ihren Workflow integrieren, verdienen laut Branchenanalysen 15–20 % mehr als Kolleginnen und Kollegen ohne diese Kompetenz. Die Frage ist nicht, ob du KI nutzt – sondern wie gut du den Output steuern und bewerten kannst.

Welche Kursformate gibt es?

Die Weiterbildungen unterscheiden sich stark in Umfang und Tiefe. Hier ein Überblick, welches Format zu welchem Ziel passt:

FormatDauerKostenWas du bekommstGeeignet für
Micro-Kurs (FernUni Hagen) 1 Mon. 175 € Einführung in eine Sprache (Python, PHP, C, XML) Orientierung, Ergänzung, Studierende
Kompaktkurs 3 Mon. 498–698 € Eine Sprache oder Technologie gezielt lernen (VB.NET, Java, C++) Berufstätige mit Grundkenntnissen
Zertifikatskurs 12–15 Mon. 2.388–3.534 € Sprache + Praxisprojekt + Zertifikat (C++, C#, Java, VBA, Unity) Quereinsteiger, Umschüler
Gepr. Programmierer 26 Mon. 4.290 € Mehrere Sprachen + Softwaredesign + Projektarbeit Ernsthafter Berufseinstieg als Entwickler
Gepr. Informatiker 30 Mon. 6.633 € Informatik-Grundlagen + Programmierung + Netzwerke + Datenbanken Alternative zum Informatik-Studium

Wer einen akademischen Abschluss anstrebt, findet unter Informatik und Medieninformatik berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge. Der „Gepr. Informatiker" bei der SGD ist mit 30 Monaten und 6.633 € die umfangreichste Weiterbildung unterhalb eines Studiums – er deckt ähnliche Themen ab, führt aber nicht zu einem akademischen Grad.

Programmieren als Quereinsteiger – wie realistisch ist das?

Realistisch – aber anspruchsvoll. Die IT-Branche ist einer der wenigen Bereiche, in denen Arbeitgeber praktische Fähigkeiten höher bewerten als formale Abschlüsse. Laut einer Analyse von stellenonline.de haben viele Entwicklerinnen und Entwickler über Weiterbildungen oder Bootcamps den Einstieg geschafft.

Ein realistischer Fahrplan:

  1. Sprache wählen: Python für den breitesten Einstieg, Java für Enterprise, C++ für Spieleentwicklung. Nutze den Programmier-Kompass oben zur Orientierung.
  2. Kurs absolvieren: Ein 12–15-monatiger Zertifikatskurs vermittelt die Grundlagen systematisch – mit Betreuung, Übungsaufgaben und Abschlussprüfung.
  3. Portfolio aufbauen: Eigene Projekte auf GitHub veröffentlichen – ein kleines Tool, eine Datenauswertung, ein Spielprototyp. Das Portfolio ist im Bewerbungsprozess wichtiger als das Zertifikat.
  4. Praxis sammeln: Freelance-Aufträge, Praktika oder Trainee-Stellen. Viele Agenturen und Unternehmen suchen gezielt Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger.

Verwandte Weiterbildungen für angehende Entwicklerinnen und Entwickler: Webentwicklung (HTML, CSS, JavaScript, PHP), Fachinformatiker (IHK-Abschluss mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung) und Datenbankentwicklung (SQL, MySQL, Microsoft SQL Server).

Häufige Fragen zur Programmier-Weiterbildung

Ja. Die Micro-Kurse der FernUni Hagen und die Zertifikatskurse bei SGD, ILS und Fernakademie setzen keine Programmierkenntnisse voraus. Du solltest einen sicheren Umgang mit dem PC und grundlegendes Interesse an logischem Denken mitbringen. Alles Weitere vermitteln die Kurse von Grund auf.

Mit einem 12–15-monatigen Zertifikatskurs und parallel aufgebautem Portfolio kannst du nach etwa 1,5–2 Jahren erste Bewerbungen als Junior-Entwicklerin oder -Entwickler schreiben. Der „Gepr. Programmierer" (26 Monate) bereitet dich breiter vor. Schnellere Wege gibt es über intensive Bootcamps (3–6 Monate Vollzeit), die hier aber nicht gelistet sind.

Für viele Entwickler-Stellen reicht ein Zertifikat plus nachweisbare Praxiserfahrung (Portfolio, GitHub, Freelance-Projekte). Ein Studium ist dann sinnvoll, wenn du in die Forschung, ins Management oder in große Konzerne mit formalen Einstellungskriterien willst. Berufsbegleitende Studiengänge findest du unter Informatik und Medieninformatik.

Python und JavaScript/TypeScript sind die meistgefragten Sprachen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Python dominiert in KI, Data Science und Automatisierung. JavaScript ist unverzichtbar für Web- und App-Entwicklung. Java bleibt stark in Enterprise-Umgebungen (Banken, Versicherungen, Behörden). C++ und C# sind gefragt in Spieleentwicklung und Embedded Systems. VBA ist eine Nische, aber in Controlling und Finanzwesen weiterhin relevant.

Nein. KI-Tools wie GitHub Copilot schreiben Codeabschnitte, aber keine Software. Architekturentscheidungen, Debugging, Sicherheitsprüfungen und die Integration in bestehende Systeme bleiben menschliche Aufgaben. Laut Bitkom fehlen in Deutschland über 100.000 IT-Fachkräfte – der Bedarf ist trotz KI ungebrochen. Wer KI-Tools als Werkzeug beherrscht, arbeitet produktiver und hat bessere Karrierechancen.

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