Wirtschaftsinformatik mit 42 & Familie: Fernstudium oder Weiterbildung? Live Studienberatung 🤓

Markus hat sich per Instagram bei Christian gemeldet und sich erkundigt, wo und ob eine Weiterbildung oder ein Studium in Wirtschaftsinformatik für ihn (42, Betriebswirt VWA, erwerbstätig und Familie) das Richtige sei. Im Fernstudium gibt es natürlich viele spannende Angebote in beiden Kategorien, sodass pauschale Antworten schwierig sind.

Damit ihr für euch selbst entscheiden könnt, greift Christian das Beispiel auf und zeigt euch, wie ihr für euch das passende Fernstudium aus der Vielzahl von Angeboten finden könnt.

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Studienberatung:

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Grundsätzlich basieren unsere Videos *nicht* auf bezahlten Partnerschaften. Das heißt, dass wir uns nicht bezahlen lassen, um bestimmte Videos zu produzieren, bestimmte Studiengänge vorzustellen usw. Ausnahmen kann es natürlich geben, dann stellen wir das auch im entsprechenden Video klar. Die Auswahl unserer Themen folgt auf diesem Channel keinen journalistischen, objektiven Kriterien, sondern eher danach, was die Community interessiert. Davon abgesehen pflegen wir Partnerschaften mit Hochschulen, die in unserem Portal fernstudi.net Werbung schalten und hervorgehoben dargestellt werden. Ihr erkennt das auf der Website beispielsweise an der Markierung als „Sponsoren“. Gelegentlich verlinken wir unter den Videos mit sog. Affiliate-Links, über die wir eine kleine Provision erhalten, falls ihr etwas kauft; solche Links kennzeichnen wir immer mit einem Stern (*).

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Transkript

Schönen guten Tag! In diesem Video machen wir eine kleine Live-Studienberatung. Ich habe eine Frage bekommen von Markus. Markus ist 42, hat Familie mit zwei Kindern und hat mir auf Instagram eine Nachricht geschrieben. Er weiß nicht so richtig, ob er jetzt ein Studium oder eine Weiterbildung im Bereich Wirtschaftsinformatik machen soll – das Thema interessiert ihn auf jeden Fall. Jetzt wollen wir in diesem Video mal gucken, wie man da eigentlich rangehen kann, um so eine komplexe Entscheidung zu treffen.

Vorab: Fragen bitte über die Studienberatung

Markus hat mir auf Instagram geschrieben, in dem Fall auf mein privates Instagram. Vielleicht vorab ein paar Hinweise: Ich bekomme ganz häufig Fragen von euch auf Instagram, die teilweise wirklich von sehr komplexer Natur sind. Eine ganz typische Frage ist: Kennst du die Hochschule Blablabla, wie findest du die Hochschule, kennst du den Studiengang, findest du diesen oder jenen Studiengang besser? Das ist immer super schwer für mich zu beantworten – zum einen im Umfeld von Instagram, wo ich eigentlich immer nur chatten kann und in der Regel auch nur am Handy tätig bin. Dann muss ich versuchen, ganz komplexe Fragen in wenigen Sätzen auf dem Handy zu beantworten, was immer super aufwendig ist. Da komme ich einfach nicht hinterher.

Das soll nicht heißen: Schreibt mich nicht auf Instagram an. Macht das gerne, entweder auf meinem privaten Profil oder auch auf dem von fernstudi.net. Aber ihr könnt nicht erwarten, dass ich euch da wirklich eine umfassende Studienberatung leiste. Was ich euch empfehlen kann: Wenn ihr wirklich umfassend und ausführlich beraten werden wollt, geht auf fernstudi.net, da gibt es im Menü eine Studienberatung. Da könnt ihr wirklich komplexe Fragen stellen und bekommt fachlich fundierte Antworten von mir oder aus dem Team von den Kollegen, die sich mit diesen Themen auskennen und die in aller Ruhe recherchieren können. Wir können euch Studiengänge zusammenstellen, die vielleicht passend für euch sind.

Die Ausgangslage

Die erste Frage, die Markus stellt, ist, ob ich die Deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften in Potsdam kenne. Die Hochschule kenne ich natürlich, aber ich kann nichts zu ihr sagen – die Frage geht dann weiter: Hast du da Erfahrung, ich überlege Wirtschaftsinformatik. Und ich habe natürlich keine Erfahrung mit der Hochschule, weil ich da nicht eingeschrieben bin. Alles, was ich weiß, ist über Quellen, über meine Recherche. Ich bin fachlich versiert in dem Thema, ich kenne alle Hochschulen in dem Bereich und das Studienangebot, aber ich habe keine Erfahrung mit dieser Hochschule.

Was ich sagen kann: Diese Hochschule ist sehr, sehr jung und natürlich auch sehr, sehr günstig. Und das war dann auch mein erster Gedanke, dass Markus überlegt, dort zu studieren, weil sie ein sehr günstiges Studium in Wirtschaftsinformatik anbietet, aber auch ein sehr flexibles.

Er sagt, er sucht eine Weiterbildung zum Wirtschaftsinformatiker, er ist schon 42, hat Familie mit zwei Kindern, wichtig ist ihm Flexibilität. Er kann nicht an Vorlesungen teilnehmen, die samstags stattfinden könnten, Klausuren und komplexe Übungen sind alles ein bisschen schwer – wie das an der HFH zum Beispiel der Fall ist, das hat er sich offensichtlich auch schon angeguckt. Viele Hausarbeiten sind für ihn auch nicht so gut, wie es an der SRH zum Beispiel der Fall ist. Das heißt, Klausuren werden für ihn wichtig, in dem Fall auch Online-Klausuren, wahrscheinlich wegen dieser Flexibilität. Da fallen mir spontan Hochschulen wie die IU und die AKAD University ein, wo das alles der Fall ist.

Zum Hintergrund sagt er noch, er hat den Betriebswirt gemacht, Betriebswirt VWA – das ist schon mal sehr wichtig zu wissen. Dann sagt er noch im Verlauf des Gesprächs, an der FernUni könne man ja auch Wirtschaftsinformatik studieren, das sei wahrscheinlich nicht mit viel Aufwand verbunden. Was aus meiner Sicht eine Fehleinschätzung ist.

Ich kann das alles in so einem kleinen Rahmen nicht umfassend beantworten, deswegen habe ich mir überlegt, ich greife das einfach mal in einem Video auf. Ich kann dir immer noch nicht genau sagen, was du studieren sollst – ich möchte einfach nur mal einen Weg aufzeigen, wie man rangehen kann, um so eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Schritt eins: Wo will ich eigentlich hin?

Noch mal zusammengefasst: 42, Familie mit zwei Kindern, also wenig Zeit, Flexibilität notwendig. Es kann ein Studium sein oder eine Weiterbildung im Bereich Wirtschaftsinformatik, der Hintergrund ist der Betriebswirt. Was ich nicht gefragt habe: Wie sind die Informatikkenntnisse? So etwas müsste man in der ausführlichen Studienberatung alles noch weiter fragen, vielleicht auch, welche Schulabschlüsse vorhanden sind.

Erstmal ganz wichtig zu wissen: Wo möchte ich eigentlich hin? Warum möchte ich jetzt Wirtschaftsinformatiker werden, in welchem Bereich möchte ich arbeiten, was möchte ich für Tätigkeiten machen? Vielleicht weiß Markus das auch schon. Aber natürlich erstmal gucken: Was macht ein Wirtschaftsinformatiker eigentlich genau, und ist es auch das, was ich machen möchte?

Wirtschaftsinformatiker stehen immer ein bisschen an dieser Schnittstelle zwischen IT auf der einen Seite und Betriebswirtschaft auf der anderen. Entsprechend gibt es da ganz viele Möglichkeiten, eigentlich ein super Job – und irgendwie auch das, was ich mache. Ich kann zum Beispiel programmieren, mache häufiger und gerne auch Programmierung, bin aber eigentlich auch Geschäftsführer und in dem Sinne auch irgendwie Betriebswirt, mache Projektmanagement und so weiter. Und ich kann sehr gut mit Menschen kommunizieren, die in der IT tätig sind, aber auch mit Menschen, die einfach Betriebswirte oder Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sind. An dieser Schnittstelle steht ein Wirtschaftsinformatiker.

Der kann zum Beispiel zuständig sein für die Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen, auch die IT-mäßige Optimierung und Analyse. Er kann aber auch dafür zuständig sein, etwas Neues im IT-System eines Unternehmens zu implementieren – nehmen wir mal KI beispielsweise: Die Firma überlegt sich, wir möchten jetzt überall KI-Chatbots oder irgendwelche KI-Tools in unserem Unternehmen implementieren, und als Wirtschaftsinformatiker bist du dann vielleicht dafür zuständig, das Ganze zu machen, teilweise sogar zu entwickeln und zu programmieren und diesen ganzen Implementierungsprozess zu begleiten.

Ein ganz spannendes Thema, mit dem Wirtschaftsinformatiker befasst sein können, ist Datenmanagement, Business Intelligence, vielleicht auch KI-basiert – man muss auch analytisch denken können für solche Themen. Projektmanagement ist auch ein ganz klassisches Feld. Auch hier ist wichtig, dass du die Sprache von allen verstehst, die an so einem Projekt beteiligt sind: Du musst mit dem Programmierer kommunizieren können und entsprechend auch ein bisschen Erfahrung beim Programmieren und Entwickeln haben, du musst aber auch mit Kunden kommunizieren können, also auch kommunikativ sein. Und für das Projektmanagement ist vielleicht sogar nicht mal ein Studium notwendig, das gucken wir uns gleich noch genauer an. Beratung und Schulung kann auch ein Thema sein.

Schritt zwei: Wie komme ich da rein?

Der nächste Schritt wäre zu gucken: Wie komme ich denn jetzt in diesen Beruf oder in dieses Tätigkeitsfeld rein? Vielleicht bin ich schon in einer Firma tätig – Markus ist das – und überlege, die Abteilung oder das Tätigkeitsfeld zu wechseln. Dann würde ich erstmal gucken: Sind da Stellen ausgeschrieben? Und falls ja, was sind die genauen Anforderungen an diese Stelle? Muss ich dafür ein Studium haben, zum Beispiel ein Bachelorstudium in Wirtschaftsinformatik oder sogar ein Masterstudium? Was notwendig oder sinnvoll wäre, wenn man zum Beispiel in die öffentliche Verwaltung geht – da ist es natürlich sinnvoll, mindestens mit dem Bachelor anzukommen.

Oder reicht es auch aus, dass ich einfach Berufserfahrung habe und vielleicht schon ein paar Weiterbildungen absolviert habe und jetzt noch mit ein, zwei Weiterbildungen meine Kenntnisse aufrische? Oder möchte ich mich vielleicht sogar selbstständig machen, dann könnte eine Weiterbildung auch einfach ausreichen.

Das ist eine ganz zentrale Frage: Muss ich jetzt ein Studium machen und da die Zeit investieren, die drei, vier, vielleicht sogar fünf Jahre – oder reicht es, ganz gezielt Weiterbildungen zu absolvieren, die auf meinem vorhandenen Kenntnisstand aufbauen? Das kann ich Markus nicht einfach so beantworten, das hängt von seinen Vorkenntnissen ab und davon, in welchem Bereich er tatsächlich tätig werden möchte. Deswegen lassen wir das jetzt mal offen.

Schritt drei: Überblick verschaffen

Der nächste Schritt wäre, sich einen groben Überblick über das Angebot zu verschaffen – hat Markus offensichtlich auch schon gemacht. Ich gebe euch nur noch mal den Tipp: Geht bei uns ins Portal auf fernstudi.net, da gibt es einen Kursfinder, den könnt und solltet ihr einfach nutzen, auch als ersten Einstieg in eure Recherche. Da könnt ihr angeben, wer ihr seid, was ihr macht, was ihr sucht – ihr könnt da wirklich auch Romane reinschreiben. Schreiben wir mal rein: Ich suche eine Weiterbildung oder ein Studium zum Wirtschaftsinformatiker, bin 42 und habe Familie mit zwei Kindern. Ihr könnt auch unseren KI-Assistenten nutzen, der stellt euch einfach ein paar Fragen, probiert das mal aus, und dann bekommt ihr auf Basis der Antworten Vorschläge von Kursen.

Diese Vorschläge wollen wir uns genauer angucken, und dann nutzen wir natürlich den Merkzettel, um sie zu speichern, damit wir unsere Auswahl noch verfeinern können.

Wir fangen mit Bachelorstudiengängen an, weil ein Masterstudium für Markus wahrscheinlich erstmal nicht in Frage kommt. Da gibt es die Hochschule Schmalkalden – sehr interessante Hochschule, interessantes Studienkonzept. Ich kann gleich sagen, das wird für Markus wahrscheinlich nicht passen, aber das weiß man jetzt noch nicht, wir speichern es erstmal in den Merkzettel. Es gibt einen Studiengang Wirtschaftsinformatik über den Europäischen Hochschulverbund. Ich würde wirklich erstmal so viel vom Angebot wie möglich einspeichern: die Hochschule für angewandtes Management, an der Hochschule Wismar kann man Wirtschaftsinformatik studieren, an der AKAD auch, hier gibt es auch andere staatliche Hochschulen, die das anbieten, das Verbundstudium läuft auch über eine staatliche Hochschule. Und natürlich kann man an der Wilhelm Büchner Hochschule Wirtschaftsinformatik studieren – da gibt es auch einen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Informatik, der relativ neu ist. Und natürlich würde ich mir auch den Studiengang Wirtschaftsinformatik an der FernUni Hagen einspeichern. Dann haben wir hier noch einen Studiengang Digital Business – ob es sinnvoll ist, sich da gleich zu spezialisieren, hängt von Markus ab.

Meine Empfehlung, auch für Markus: Melde dich bei unserem Portal an, dann bleibt dein Merkzettel gespeichert. Du bekommst dann auch auf Basis deines Merkzettels und der Dinge, die dich interessieren, immer neue Vorschläge im Kursfinder angezeigt, und dein Merkzettel geht nicht verloren. Du kannst über die gesamte Phase deiner Entscheidungsfindung immer wieder darauf zurückgreifen.

Und die Weiterbildungen

Dann gucken wir mal, was es so an Weiterbildungen gibt, die in diesem Bereich interessant wären. Es gibt an der Wilhelm Büchner Hochschule ein Hochschulzertifikat in Wirtschaftsinformatik, die Fernschule Weber bietet auch ein Zertifikat an. Hochschulzertifikate sind natürlich wichtig für dich zu recherchieren, weil das Zertifikate sind, die du eventuell, falls du dich doch noch für ein Studium entscheiden solltest, auf das Studium anrechnen kannst. Du absolvierst dieses Zertifikat in Wirtschaftsinformatik, und dann überlegst du: Ach, ich mache doch gleich ein Studium, das war jetzt so interessant für mich – und wenn du dann zum Beispiel an der Wilhelm Büchner Hochschule studierst, wird dir das auf deinen Studiengang angerechnet, und du kannst dein Studium ein kleines bisschen verkürzen.

Dann gibt es über das ILS eine umfangreiche Weiterbildung von 30 Monaten zum Wirtschaftsinformatiker beziehungsweise zur Wirtschaftsinformatikerin – auch das würde ich mir merken und genauer anschauen. In der Regel kann man diese Kurse auch schneller machen als in 30 Monaten, aber das sieht wirklich nach einem sehr umfangreichen Kurs aus. Auch die AKAD University bietet einen Kurs an, zwölf Monate, eine Weiterbildung zur Spezialistin oder zum Spezialisten in Wirtschaftsinformatik – auf jeden Fall merken. An der IU gibt es eine umfangreiche Weiterbildung zum IT-Betriebswirt, das könnte auch eine Möglichkeit sein.

Schritt vier: Die Auswahl verfeinern

Ich möchte der Einfachheit halber erstmal davon ausgehen, du entscheidest dich für einen Studiengang – weil du zum Beispiel viele Stellenanzeigen gesehen hast, in denen ein Bachelorstudium als optimal für diesen Karriereweg steht. Auch wenn es hier wirklich interessante Weiterbildungen gibt; so eine Weiterbildung könnte vielleicht auch ein erster Einstieg sein, um zu gucken, ob das Thema wirklich so interessant für mich ist, dass ich dranbleibe.

Dann gibt es verschiedene Anforderungen an ein Studium, die auf deinen Lebensumständen beruhen. Das könnte zum einen der Preis sein – deswegen war deine Idee auch, in Potsdam zu studieren, ist zumindest meine Vermutung. Vor allem aber ist es die Flexibilität. Dann würde ich mir die einzelnen Hochschulen auf meinem Merkzettel angucken: Wie flexibel ist das eigentlich?

Da würde aufgrund meiner Recherche die Hochschule Schmalkalden eigentlich wegfallen, obwohl das wirklich eine super interessante Hochschule ist. Wenn ich mir diesen Studiengang genauer angucke: Du hast da relativ viele Präsenzen vor Ort, musst nach Schmalkalden anreisen, das passt wahrscheinlich nicht so richtig zu deinem Familienleben. Obwohl man da auch einen super Urlaub verbringen kann – wir sind ja hier selber mit unserer Firma gleich in der Nähe von Schmalkalden, das ist wirklich mitten in Thüringen im Grünen, man kann wandern gehen. Die Wochenenden, an denen du an diesen Präsenzphasen teilnimmst, könntest du mit der ganzen Familie anreisen, suchst dir eine Pension oder ein Hotel und gehst dann noch wandern – oder lässt die Kids und deine Partnerin wandern gehen, während du deine Vorlesung hast. Aber eigentlich fällt das erstmal weg, das passt nicht zu deinen Anforderungen an Flexibilität.

Dann haben wir das Studium an der IU: super flexibel, wie man die IU kennt, das ergibt auch deine Recherche. Du hast aber Bedenken, dass von der IU von vielen abgeraten wird, weil sie nicht so gut ankommt. Ich weiß nicht genau, was du damit meinst – von wem, von Personalverantwortlichen, von wem auch immer? Da wäre der nächste Schritt, sich Bewertungen anzugucken, das kann man bei FernstudiumCheck machen, bei uns hat man auch einige Bewertungen, was Studierende halten.

Generell sollte eigentlich immer im Fokus stehen, was du konkret lernst und ob dir das wirklich etwas weiterbringt. Weil letztendlich, wenn du dich irgendwo bewirbst – bei großen Konzernen ist das vielleicht mal etwas anderes –, ist die Hochschule an sich nicht so wichtig wie das, was du auf dem Kasten hast. Also wichtiger als das, was irgendwelche Menschen sagen, ist erstmal, was du da lernst. Dann guckt man sich natürlich die Studieninhalte an und die Vertiefungsmöglichkeiten, auch ganz wichtig. Und für dich ist natürlich auch wichtig, was es für Prüfungsformen gibt.

So sieht es auch mit der Wilhelm Büchner Hochschule aus, einer Hochschule, die letztendlich auf Studiengänge in diesem Fachbereich spezialisiert ist – die würde ich mir auch ganz genau angucken. Hier muss man gucken, wie es mit der Flexibilität aussieht, aber soweit ich weiß, kann man die Seminare mittlerweile auch online absolvieren. Das eine oder andere Mal musst du dann trotzdem wahrscheinlich anreisen. Aber auch relativ teuer, falls der Preis für dich ein wichtiger Grund ist: wie an der IU bezahlt man da schon einiges. Hier im Überblick ab ungefähr 12.000 Euro, dort ab ungefähr 14.000, 15.000 Euro. Die AKAD University ist auch eine sehr flexible Hochschule, Online-Klausuren und so weiter, müsste man sich auch genauer anschauen.

Und ganz wichtig: Guck dir natürlich den Studiengang an der FernUni Hagen an, der ist eigentlich auch flexibel. Du kannst zwar immer nur zum Winter- oder Sommersemester einsteigen, aber in vielerlei Hinsicht ist das ein sehr flexibler Studiengang. Und die FernUni Hagen ist – das kann ich dir gleich sagen – eine staatliche Universität, der Anspruch ist wirklich sehr, sehr hoch. Das ist nicht so, wie du dir das vorgestellt hast, dass es da wenig zu tun gibt. Du hast in diesem Studiengang wirklich super viel zu tun und zu lernen. Das ist ein Studium, das muss dir absolut klar sein: Du kommst da nicht mit fünf Stunden die Woche hin, sondern du hast richtig zu tun und zu ackern.

Guck dir vielleicht auch Videos von uns zu dem Thema und zu den einzelnen Studiengängen an – hier stellen wir zum Beispiel auch den Studiengang an der Wilhelm Büchner Hochschule vor –, bevor du überhaupt irgendeine Entscheidung triffst.

Das Verbundstudium wäre auch noch eine Möglichkeit, über eine staatliche Hochschule zu studieren, hat auch den großen Vorteil, dass das Ganze sehr günstig ist, das sieht man in der Übersicht. Dafür ist die Flexibilität nicht ganz so stark gegeben wie an Hochschulen wie der IU, der AKAD University oder der Wilhelm Büchner Hochschule. Und dann haben wir noch den Europäischen Hochschulverbund, auch relativ günstig, könnte man sich auch angucken.

Schritt fünf: Anrechnung prüfen lassen

Was ich mir auch noch im Detail angucken würde bei jedem einzelnen Studiengang: Wie kann ich den Studiengang verkürzen, was gibt es für Dinge, die ich mir anrechnen lassen kann? Du hast gesagt, du hast eine Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt gemacht – ganz wichtig, da kannst du dir wahrscheinlich einige Inhalte anrechnen lassen und musst dann weniger BWL-Inhalte absolvieren. Im besten Fall kriegst du bis zu zwei Semester anerkannt, wahrscheinlich ungefähr im Umfang von einem Semester, und sparst dir dadurch einige Module von Dingen, die du sowieso schon kennst. Du kennst dich wahrscheinlich schon mit Buchhaltung und Bilanzierung aus, vielleicht sogar Statistik.

Das lässt du auf jeden Fall erstmal prüfen, bevor du dich irgendwo einschreibst. Du gehst auf die Webseite der IU oder der AKAD University und kannst diesen Vorgang direkt anstoßen und einfach mal prüfen lassen, was du genau anerkannt bekommen würdest. Und das machst du am besten für alle Studiengänge, die in deine nähere Auswahl kommen: Du lässt von der IU prüfen, was anerkannt werden könnte, von der Wilhelm Büchner Hochschule, von der AKAD und so weiter. Auch aufgrund dessen kannst du deine Auswahl vielleicht schon verfeinern – weil die IU einfach viel mehr Module gleich anerkennt als, weiß ich nicht, die Europäische Fernhochschule Hamburg. Das heißt, du wärst mit dem Studium an der IU dann doch noch ein bisschen schneller und auch kostengünstiger, weil jede Anerkennung dir auch Kosten spart.

Zum Schluss

Das waren so die allerersten Gedanken, die ich zu deinem Thema hatte. Schreib gerne in die Kommentare unter diesem YouTube-Video, falls du noch weitere Fragen hast, und nutze wie gesagt bitte auch unsere Studienberatung auf fernstudi.net, da kann ich wirklich ausführlich antworten.

Ich bin jetzt nicht groß auf Weiterbildungen eingegangen, ich habe dir ein paar gezeigt, die möglich wären, sicherlich gibt es noch mehr. Aber du bist gefordert, da zu recherchieren und zu gucken, was wirklich gut zu dir passt. Ich kann dir diese Entscheidung nicht abnehmen, dafür kenne ich dich auch einfach viel zu wenig – aber möglicherweise hilft dir das, was ich in diesem Video gesagt habe, schon weiter.

Und wenn ihr auch mal so eine Art Studienberatung live haben möchtet, schreibt mir gerne auch auf Instagram – aber erwartet da jetzt nicht die großen Romane, die ich zurückschreibe. Nutzt unsere Studienberatung auf fernstudi.net. Ihr könnt übrigens auch bei jedem Studiengang, den es dort gibt, direkt Fragen an die Studienberatung stellen, das wird auch sehr gerne genutzt, und bekommt dann Antworten von uns oder auch von den Hochschulen direkt. Ich würde sagen, wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Kanal.

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