AKAD-Fernstudium Innovationsmanagement: Robin von GIVEAJOY über Inhalte & Prüfungen

Robin Strobel, Mitgründer von GIVEAJOY, teilt seine Erfahrungen mit dem Master-Fernstudium in Technologie- und Innovationsmanagement an der @AKADuniversity , welches er neben seiner Vollzeitarbeit absolvierte.

Im Podcast mit Christian berichtet er über die Struktur und den Inhalt des Masterstudiengangs, beschreibt seine Studieninhalte in diesem Fernstudium und geht auf die verschiedenen Prüfungsformen im Masterstudium an der AKAD ein.

Die ganze Folge: youtube.com/watch

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Transkript

Wir wollen erst mal ein kleines bisschen über den Master reden, den du an der AKAD University absolviert hast: Technologie- und Innovationsmanagement heißt der Studiengang. Vielleicht kannst du uns sagen, wo du herkommst beziehungsweise was du im Bachelor studiert hast – und was für dich der Grund war, dich für diesen Studiengang und letztendlich für das Fernstudium zu entscheiden.

Vom Bachelor zum berufsbegleitenden Master

Ich habe einen Bachelor in Vollzeit an der Hochschule Esslingen studiert, und der ging in eine ähnliche Richtung: technische BWL, spezialisiert auch auf die Automobilindustrie. Und da habe ich relativ schnell, auch im Zuge von Praktika und Werkstudententätigkeiten, gemerkt, dass dieses breite Wissen – also nicht das Expertenwissen in einem Gebiet, sondern eher dieses etwas breitere BWL-Wissen – für die Tätigkeiten, die ich später ausführen wollte, zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall das Richtige war.

Das hat dann dazu geführt, dass ich auch meinen Master, den ich unbedingt noch draufsetzen wollte, berufsbegleitend gemacht habe – und dass ich mir bei der AKAD auch etwas in diese Richtung ausgesucht habe. So kam ich dann nicht nur auf die AKAD, weil Esslingen und Stuttgart, wo die AKAD ihren Hauptsitz hat, einen Steinwurf voneinander entfernt sind, sondern auch, weil der Name Technologie- und Innovationsmanagement schon sagt, wohin es geht.

Grundsätzlich war es einfach eine Erweiterung meines breiten BWL-Studiums, und so habe ich mich dann bewusst wieder für etwas Breiteres entschieden. Mit dem Hinblick darauf, dass ich irgendwann mal ein eigenes Start-up, ein eigenes Unternehmen gründen möchte, war Technologie- und Innovationsmanagement natürlich dafür gemacht.

Wer studiert das eigentlich?

Was ja dann auch geschehen ist, mit dem Start-up – darüber reden wir noch ein bisschen. Bevor wir zu den Studieninhalten kommen: Wer waren denn deine Kommilitoninnen und Kommilitonen? Falls du das mitbekommen hast – mich und wahrscheinlich auch einige unserer Zuhörer interessiert, an wen sich dieser Studiengang eigentlich richtet, für wen der passend ist. Und das kann man ein bisschen daraus ableiten, wer da mit dir an Bord war.

Das ist eine gute Frage, die ich dir gar nicht beantworten kann, um ehrlich zu sein. Die einzigen Personen, die ich wirklich physisch kennengelernt habe, das war bei der ersten Veranstaltung ganz am Anfang, dem Onboarding: wie das System funktioniert, wie die Prüfungen funktionieren, die Zugänge und alles drum und dran. Da waren aber auch mehrere Studiengänge zusammengeschmissen, wir waren vielleicht 30 Personen aus bestimmt fünf, sechs, sieben Studiengängen, wenn ich es noch richtig im Kopf habe. Ich kann also überhaupt nicht sagen, an wen sich das richtet – ich denke, da kann die AKAD mit ihrer Beschreibung viel besser darauf eingehen.

Ja, ich denke mal, vor allem an Menschen, die aus dem technischen Bereich kommen, wie du schon gesagt hast. Das sieht man auch schon an den Zulassungsvoraussetzungen. Für diejenigen von unseren Zuhörern, die sich dafür interessieren: Wir verlinken das natürlich alles in der Beschreibung zum Video beziehungsweise in den Show Notes zum Podcast, da könnt ihr draufklicken und auf der AKAD-Website noch mal genau nachlesen, was die Voraussetzungen sind. Darauf wollen wir jetzt nicht im Detail eingehen – aber da kommt auch nicht jeder rein in diesen Studiengang, man braucht schon einen technischen Bachelor oder etwas in die Richtung als Voraussetzung.

Aus dem Namen leitet sich das dann auch schon ein bisschen ab: Der Studiengang ist, denke ich, sehr interessant für Gründer – so wie du einer bist – oder für diejenigen, die im Managementbereich arbeiten wollen und vielleicht irgendwann eine Firma im Technik- oder IT-Bereich leiten wollen.

Die Studieninhalte

Dann lass uns mal ein bisschen über die Studieninhalte reden, das ist ja einer der wichtigsten Punkte, die man sich anschauen sollte, wenn man sich für so einen Studiengang interessiert: Was sind die einzelnen Module? Ich meine, BWL-Grundlagen wirst du in diesem Studiengang nicht mehr gehabt haben – was habt ihr denn so gemacht?

Du hast angesprochen, dass man technische Voraussetzungen braucht – das ist auch ein bisschen ein dehnbarer Begriff. Man muss nicht Bachelor of Engineering sein, also nicht Maschinenbau oder so etwas studiert haben, sondern es reicht auch technische BWL mit dem Abschluss Bachelor of Science. Und darauf setzt es eigentlich auf: Alle, die jetzt zuhören und gerade in diese Richtung studieren oder studiert haben und die Grundlagen in gewissen BWL-Fächern hatten, aber auch die eine oder andere technische Ergänzung – darauf baut das ganze Thema auf.

Klar, wir hatten noch mal Kosten- und Leistungsrechnung, was ein bisschen an internes und externes Rechnungswesen aus dem Bachelorstudium angeknüpft hat. Richtig interessant wurde es dann vor allem mit der Vertiefung im Innovationsmanagement.

Die Vertiefungsrichtungen

Genau, Vertiefungsrichtungen gibt es aktuell zumindest drei, die ich auf der Website gesehen habe: digitales B2B-Marketing und technischer Vertrieb als Nummer eins, internationales Innovationsmanagement als Nummer zwei und Green Management als Nummer drei. Ich weiß nicht, ob das bei dir auch schon die möglichen Vertiefungen waren – Green Management klingt für mich zum Beispiel nach einem sehr aktuellen Thema. Was hast du für eine Vertiefung gewählt?

Die kommen mir alle vom Namen her bekannt vor, ich habe es extra noch mal nachgeschaut. Ich habe das allererste gewählt, B2B-Marketing und Vertrieb. Einmal aufgrund dessen, dass ich für den Arbeitgeber im Vertrieb tätig war beziehungsweise zumindest viele Berührungspunkte im Vertrieb hatte. Und klar, B2B-Marketing ist etwas, das mich super interessiert: Wie baue ich eine Marke auf, wie erreiche ich den Markt, und wie bekomme ich für meine Marke, für mein Unternehmen Marketing und Vertrieb ein bisschen in Einklang? Das ist genau das, was ich zu 99 Prozent für das eigene Start-up brauche, und deswegen habe ich diese Vertiefung gewählt.

Nummer vier hatte ich noch vergessen: Innovations- und Technologieberatung, das war noch eine mögliche Vertiefung, die man in diesem Studiengang wählen kann.

Klausuren oder Hausarbeiten?

Wie sieht es denn mit den Prüfungsformen an der AKAD aus? Ich glaube, soweit ich weiß, ist die AKAD mittlerweile auch recht klausurlastig, man kann die Klausuren noch online absolvieren. Wie sah das im Masterstudium aus – hattest du viele Klausuren oder Hausarbeiten?

Gemischt. Ich kann dir allerdings nicht sagen, was sich durch die Coronazeit geändert hat, ich bin nämlich Ende 2019 fertig geworden, das dürfte noch knapp vor der Coronazeit gewesen sein.

2020 ging es los, aber da kam das so langsam auf, dass viele Hochschulen vermehrt auf Online-Klausuren umgestellt haben. An der IU war das sowieso schon länger möglich, und die AKAD University hat, glaube ich, in dieser Zeit auch angefangen, mehr und mehr Online-Klausuren anzubieten.

Das kann gut sein. Wenn ich mich zurückerinnere, hatte ich ungefähr 50:50 zwischen Klausuren, die ich bei der AKAD geschrieben habe, und Hausarbeiten, die ich angefertigt habe. Wobei ich am Ende sagen muss: Man kommt unglaublich schnell und gut in dieses theoretische beziehungsweise wissenschaftliche Arbeiten hinein. Von daher war der Aufwand für eine wissenschaftliche Arbeit, die dann über 10, 20 Seiten plus Anhang ging, am Ende viel einfacher und weniger zeitintensiv, als sich auf eine Klausur vorzubereiten. Und da war ich dann sehr dankbar – im ganzen Studium waren, würde ich sagen, 60 Prozent Hausarbeiten und ungefähr 40 Prozent Klausuren, jetzt von meinem Gefühl her.

Die Masterarbeit

Okay, also doch recht ausgeglichen. Und ganz zum Schluss dann die Masterarbeit – was hast du da für ein Thema gewählt?

Sehr gute Frage. Ich habe gewählt, wie sich die Digitalisierung auf die Logistik auswirkt. Und das habe ich dann ungefähr ein halbes Jahr lang bearbeitet.

Okay, das scheint ja auch ganz gut zu deinem Start-up zu passen – darüber können wir dann zum Schluss noch mal reden.

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