26.03.2026

HFH zählt in Hamburg zu den beliebtesten Hochschulen für ein Studium ohne Abitur

Die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) gehört laut einer aktuellen Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zu den drei gefragtesten Hochschulen in Hamburg für Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Abitur. Die Auswertung „Studieren ohne Abitur 2026“ basiert auf den Daten des Jahres 2024 und weist für die HFH 137 Studienanfängerinnen und -anfänger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung aus. Im Bundesland Hamburg belegt die HFH damit den zweiten Platz hinter der Euro-FH und noch vor der Universität Hamburg.

Insgesamt verzeichnet das CHE für Hamburg 874 Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Abitur, wobei die Mehrheit an privaten Hochschulen eingeschrieben ist. Im bundesweiten Vergleich liegt Hamburg beim Anteil dieser Gruppe auf Rang drei. Bundesweit erreichte die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen ohne (Fach-)Abitur im Jahr 2024 mit 10.270 einen neuen Höchststand. Seit der Öffnung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte im Jahr 2009 haben mehr als 104.000 Menschen ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium abgeschlossen.

Die HFH sieht sich als zentrale Anlaufstelle für Berufstätige und andere nicht traditionelle Zielgruppen, die ein Studium aufnehmen möchten. Seit ihrer Gründung im Jahr 1997 versteht sich die staatlich anerkannte und gemeinnützige Hochschule als Vorreiterin für Bildungsdurchlässigkeit. Bereits seit Ende der 1990er Jahre ermöglicht sie den Zugang zum Studium auch ohne Abitur, etwa über eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anerkannter Fortbildungsprüfung oder über eine Kombination aus Berufsausbildung, mindestens zwei Jahren Berufstätigkeit und einer Eingangsprüfung nach einer Gasthörerschaft.

Das Thema Studieren ohne Abitur gewinnt bundesweit weiter an Bedeutung. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Abitur ist laut CHE wieder auf gut 13.000 gestiegen, ihr Anteil an allen Erstsemestern liegt bei 2,7 Prozent. An der HFH ist ein Studium in vielen Studiengängen auch ohne Abitur und ohne Numerus Clausus möglich, was insbesondere für beruflich Qualifizierte einen flexiblen und praxisnahen Zugang zur akademischen Weiterbildung eröffnet. Die Hochschule baut zudem ihr digitales Lehrangebot kontinuierlich aus, um den Bedürfnissen ihrer Studierenden gerecht zu werden und den Zugang zu akademischer Bildung weiter zu erleichtern.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.03.2026
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