FernUniversität in Hagen vergibt Rekordzahl an Deutschlandstipendien
Im Förderjahr 2025/2026 unterstützt die FernUniversität in Hagen erstmals 62 Studierende mit einem Deutschlandstipendium – so viele wie nie zuvor. Besonders viele Stipendien werden dank der Hamburger E.W. Kuhlmann-Stiftung vergeben, die in diesem Jahr als größter privater Förderer auftritt. Das Stipendium richtet sich an leistungsstarke, engagierte Studierende und berücksichtigt neben Noten auch gesellschaftliches Engagement sowie besondere Lebensumstände.
Laut Angaben der FernUniversität verteilt sich die Förderung über zwei Semester hinweg, wobei die monatlichen 300 Euro je zur Hälfte vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie von privaten Geldgebern stammen. Die E.W. Kuhlmann-Stiftung finanziert in diesem Jahr allein 30 der 62 Stipendien. Weiterhin beteiligen sich die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität (GdF) mit 20 Stipendien sowie mehrere weitere Stiftungen, Unternehmen, Alumni und Privatpersonen als Förderer.
Das Auswahlverfahren war auch in diesem Jahr kompetitiv: 318 Bewerbungen gingen laut Hochschule ein, ausgewählt wurden 37 Frauen und 25 Männer aus allen fünf Fakultäten der FernUniversität. Die meisten Stipendien erhielten Studierende der Wirtschaftswissenschaft mit 19 Förderungen, gefolgt von der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften mit 18 Stipendien. Die übrigen Stipendien verteilen sich auf Mathematik und Informatik (9), Psychologie (8) sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät (8).
Die Vergabe des Deutschlandstipendiums gilt laut Hochschule als besondere Auszeichnung, da neben akademischer Leistung auch gesellschaftliche Verantwortung und individuelle Lebenssituationen mitbewertet werden. Prof. Dr. Osman Isfen, Prorektor für Weiterbildung, wissenschaftliche Karrieren und gesellschaftliche Verantwortung an der FernUniversität, betonte die besondere Rolle der E.W. Kuhlmann-Stiftung und bezeichnete deren Engagement als bedeutenden Beitrag zur Chancengleichheit.
Quelle: Pressemitteilung vom 22.10.2025
Foto: FernUni Hagen
Veröffentlicht am 22.10.2025 13:42 von Christian Wolf