FernUni Hagen vergibt erstmals 78 Deutschlandstipendien – Netzwerk der Förderer wächst
Die FernUniversität in Hagen vergibt für das Förderjahr 2026/2027 insgesamt 78 Deutschlandstipendien und erreicht damit einen neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 62 Stipendien vergeben wurden, ist das ein deutlicher Zuwachs. Die ausgewählten Studierenden erhalten ein Jahr lang monatlich 300 Euro, finanziert je zur Hälfte vom Bund und privaten Förderern.
Die E. W. Kuhlmann-Stiftung bleibt mit 31 geförderten Stipendien die größte Unterstützerin unter den Partnern. Die Stiftung, gegründet 1997 von Edith und Edmund Kuhlmann, setzt sich für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein. Der langjährige Stiftungsgründer Edmund Kuhlmann verstarb im August 2026 im Alter von 96 Jahren. Neben der Kuhlmann-Stiftung engagieren sich auch die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität (GdF) mit 22 Stipendien sowie die RAG-Stiftung, die ihr Engagement auf acht Stipendien erhöht hat. Neu im Netzwerk sind unter anderem ENERVIE, das Hagener Institut für Managementstudien (HIMS), das Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung (IWW), die Karl Diederichs Stiftung, die Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung sowie die Hans-Rudolf-Stiftung.
Auch Einzelpersonen wie Jan Bierbüße, Dr. Claudio Gruler, Klaus Oberliesen, Bernd Sudeick und Wulf Tiedemann beteiligen sich an der Förderung. ENERVIE finanziert drei Stipendien, während die Karl Diederichs Stiftung, die Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung, die Hans-Rudolf-Stiftung und dormakaba jeweils zwei Stipendien übernehmen. Das HIMS fördert ein Stipendium.
Das Deutschlandstipendium honoriert nicht nur akademische Leistungen, sondern berücksichtigt auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Lebensumstände. Unter den 78 Geförderten befinden sich 52 Frauen und 26 Männer aus allen fünf Fakultäten der FernUniversität. Die größte Gruppe bilden Studierende der Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Psychologie mit jeweils 18 Stipendien, gefolgt von Wirtschaftswissenschaft (17), Rechtswissenschaft (13) und Mathematik/Informatik (12).
Die kontinuierliche Steigerung der Förderzahlen und die wachsende Zahl von Förderpartnern unterstreichen die Bedeutung des Stipendienprogramms für die FernUniversität. Für Studierende eröffnet das Deutschlandstipendium finanzielle Spielräume und schafft Anreize für gesellschaftliches Engagement. Für Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen bietet das Programm die Möglichkeit, gezielt Talente zu unterstützen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Quelle: Pressemitteilung vom 13.10.2026
Veröffentlicht am 13.10.2026 20:44 von Christian Wolf