FernUni Hagen eröffnet neuen Co-Working-Space für Gründungsteams
Am 9. September 2026 hat die FernUniversität Hagen einen eigenen Co-Working-Space für gründungsinteressierte Studierende, Beschäftigte, Alumni und externe Start-up-Teams eröffnet. Die modernen Räumlichkeiten im Gebäude 5 bieten flexible Arbeitsplätze, eine Kreativecke mit Whiteboard, Loungesessel für den informellen Austausch sowie technische Ausstattung wie Beamer und Meetingflächen. Ziel ist es, Hochschulangehörigen und Gründungsinteressierten aus der Region einen zentralen Treffpunkt für die Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsideen zu bieten.
Zur Eröffnung nutzten zahlreiche Beschäftigte und interne Kooperationspartner:innen die Gelegenheit, das neue Angebot kennenzulernen. Auch das Rektorat war vertreten: Rektor Prof. Stefan Stürmer und die Prorektor:innen informierten sich vor Ort über die Ausstattung und die geplanten Nutzungskonzepte. Sebastian Stukenkemper vom Start-up Center betonte, dass der neue Raum Gründungsteams vielfältige Möglichkeiten biete – von Meetings über Kundengespräche bis hin zu Workshops und kleineren Veranstaltungen. Die Nutzung ist nach vorheriger Absprache mit dem Start-up Center möglich.
Das Angebot richtet sich explizit nicht nur an Studierende und Beschäftigte, sondern steht auch Alumni sowie Gründungsinteressierten aus der Region offen. Die Nachfrage nach Gründungsförderung ist an der FernUni Hagen spürbar gestiegen: Im laufenden Jahr nehmen durchschnittlich 150 bis 200 Personen an den Veranstaltungen des Start-up Centers teil, aktuell werden 20 Start-up-Teams aktiv beraten.
Mit dem neuen Co-Working-Space baut die FernUniversität ihr Engagement für Gründungsförderung weiter aus. Bereits seit dem Start des Start-up Centers werden Beratungen, Qualifizierungsangebote und Netzwerkveranstaltungen angeboten. Besonderes Potenzial für Ausgründungen sieht das Center in den Bereichen Bildungswissenschaft, Nachhaltigkeit und Digital Health, wobei das Angebot grundsätzlich allen Fachrichtungen offensteht.
Für Hochschulentscheider und Marketingverantwortliche unterstreicht die Entwicklung, wie gezielte Infrastruktur und niedrigschwellige Angebote die Bindung von gründungsaffinen Talenten an die Hochschule stärken können. Das Beispiel der FernUni Hagen zeigt, dass auch im Fernstudienkontext ein lebendiges Gründungsökosystem entstehen kann, wenn flexible Räume und professionelle Beratung Hand in Hand gehen.
Quelle: Pressemitteilung vom 09.09.2026
Foto: FernUni Hagen
Veröffentlicht am 10.09.2026 07:03 von Christian Wolf