09.03.2026

FernUniversität in Hagen startet Start-up Center für gründungsinteressierte Studierende

Die FernUniversität in Hagen hat zu Jahresbeginn ein neues Start-up Center eröffnet, das Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Ausgründung unterstützt. Das Angebot richtet sich an Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Beschäftigte, Alumni sowie gründungsaffine Personen aus der Region. Ziel ist es, den Unternehmergeist an der FernUniversität zu stärken und Gründungen als zusätzlichen Karriereweg zu etablieren.

Das Start-up Center wird in den kommenden drei Jahren durch die Landesinitiative „Start-up Center.NRW“ gefördert. Insgesamt erhalten 14 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union rund 18 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um die Gründungskultur an Hochschulen weiterzuentwickeln. Die FernUniversität will mit diesem Schritt die Anzahl und Qualität von Hochschulausgründungen steigern und ihre Rolle als Impulsgeber im nordrhein-westfälischen Start-up-Ökosystem ausbauen.

Das vierköpfige Team des Centers – bestehend aus Sebastian Stukenkemper, Roman Romanov, Mark Schmidt und Dr. Stephanie Steden – ist organisatorisch im Transfer sowie im Forschungs- und Graduiertenservice der FernUniversität angesiedelt. Damit werden bestehende Gründungskompetenzen gebündelt und professionalisiert. Das Center bietet Beratung, Qualifizierungsangebote und Vernetzungsmöglichkeiten mit internen und externen Partnern. Zudem unterstützt es bei der Antragstellung für Förderprogramme, etwa das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, das Gründerteams finanziell und durch Coaching begleitet.

Besonderes Potenzial für Ausgründungen sieht das Team in den Bereichen Bildungswissenschaft, Nachhaltigkeit und Digital Health, da die FernUniversität in diesen Feldern über entsprechende Forschungsschwerpunkte und -zentren verfügt. Grundsätzlich steht das Angebot aber allen Fachrichtungen offen. Die FernUniversität hebt hervor, dass ihre Studierenden durch Berufserfahrung und Alter oft besonders gute Gründungskandidaten sind.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Aufbau eines „Gründungsbotschafternetzwerks“ innerhalb der Fakultäten sowie ein Mentoringprogramm, bei dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Gründungswillige begleiten. Erste Beratungen haben bereits stattgefunden, und das Center war bei Veranstaltungen wie einem Social-Entrepreneurship-Workshop in Berlin vertreten. Interessierte können sich direkt an das Start-up-Team wenden oder bei der Online-Veranstaltung „Career Networking Night“ am 17. März 2026 das Team kennenlernen und Kontakte knüpfen.

Quelle: Pressemitteilung vom 09.03.2026
Foto: FernUniversität (Das Team des neuen Start-up Centers: Sebastian Stukenkemper, Roman Romanov, Mark Schmidt und Stephanie Steden)
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