28.04.2025

Bildung für Veteranen: IU Hochschule und BDV e.V. starten zukunftsweisende Partnerschaft

Die IU Internationale Hochschule und der Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. haben eine umfassende Bildungspartnerschaft ins Leben gerufen, um einsatzgeschädigten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Diese Kooperation bietet den Betroffenen einen erleichterten Zugang zu über 250 Studiengängen und rund 500 Weiterbildungsprogrammen der IU, die größtenteils flexibel und online abgehalten werden können.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den Veteranen den Übergang in den zivilen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die IU Hochschule hat sich verpflichtet, durch technologische Innovation und Barrierefreiheit ihren Bildungsansatz speziell auf die Bedürfnisse einsatzversehrter Personen zuzuschneiden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Angebot individueller Nachteilsausgleiche sowie Mentoring- und Coaching-Formaten, um den Betroffenen eine chancengleiche Bildung zu ermöglichen.

Prof. Dr. Kurt Jeschke, Academic Director der IU, erklärt, dass die Hochschule es als Ehre und Verpflichtung ansieht, diesen engagierten Menschen eine hochwertige Bildung und somit die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu bieten. Die Kooperation wird zunächst in einer Pilotphase erprobt, um die Wirksamkeit und Anpassung der Bildungsangebote sorgfältig zu evaluieren.

Andreas Eggert, Generalsekretär des BDV e.V., betont die Bedeutung der Bildung für ein selbstbestimmtes Leben nach dem Militärdienst. Er begrüßt die Partnerschaft als Chance für Veteranen, in eine respektvolle und zukunftsorientierte zivile Karriere zu starten. Der BDV e.V., der sich als Impulsgeber der deutschen Veteranenkultur versteht, ergänzt seine Unterstützungsangebote in den Bereichen Psychologie, Medizin und Recht nun durch diese wertvolle Bildungsinitiative.

In der Geschichte der Bundeswehr haben über 10 Millionen Soldatinnen und Soldaten gedient, von denen viele mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen aus Auslandseinsätzen zurückkehrten. Der Bedarf an Weiterbildungsmöglichkeiten, die speziell auf ihre besondere Situation zugeschnitten sind, ist hoch. Der Deutsche Bundestag hatte bereits 2024 in einem Beschluss die Anerkennung und Wertschätzung einsatzversehrter Soldaten bekräftigt, was die Bedeutung dieser neuen Bildungsinitiative weiter unterstreicht.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.4.2025
Bild oben, v.l.n.r.: Stephanie Becker (IU), Allison Jansen (IU), Bernhard Drescher (BDV e.V.), Dr. Michael Bartscher (BDV e.V.), Prof. Dr. Kurt Jeschke (IU) ©IU Internationale Hochschule
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