Wer passt zum M.A. Innovation and Entrepreneurship – und welche Voraussetzungen gelten?
Der Master richtet sich an Berufstätige, die Innovation vorantreiben wollen und ein englischsprachiges Studium suchen. Typische Profile sind: Produktmanagerinnen und Produktmanager in Tech- oder Industrieunternehmen, die Geschäftsmodelle skalieren möchten; Gründerinnen und Gründer bzw. angehende Start-up-Coaches, die ihre Ideen strukturiert zur Marktreife bringen wollen; Fachkräfte aus Consulting, Marketing oder IT, die in Intrapreneurship-Rollen wechseln und Innovationsprojekte im Unternehmen führen möchten. Wenn du neben Job oder Familie flexibel studieren willst, passt das zeit- und ortsunabhängige Format.
Zulassungsvoraussetzungen
Für die Immatrikulation benötigst du einen ersten Hochschulabschluss und ausreichende Englischkenntnisse. Es gibt keinen NC. Zulassungswege im Überblick:
- Abgeschlossenes grundständiges Studium mit wirtschafts- oder betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt im Umfang von mindestens 180 ECTS, Abschlussnote mindestens „Befriedigend“.
- Alternative bei Abschlussnote „Ausreichend“ (bis 4,0): zusätzlicher Nachweis einschlägiger Vorleistungen, z. B. mindestens 40 ECTS aus einem passenden Master/MBA, ein einschlägiger Master/MBA oder außerhochschulische Qualifikationen auf DQR-Niveau 7 in entsprechendem Umfang.
- Kein wirtschaftlicher Schwerpunkt im Erststudium? Zulassung über Masterzugangsprüfung: Innerhalb von bis zu 12 Monaten zwei definierte Module des Curriculums erfolgreich abschließen. Diese Module werden voll angerechnet.
- Sprachnachweis Englisch (B2 GER): TOEFL ab 80 Punkte, IELTS ab 6,0, Duolingo ab 95 oder Cambridge (Gesamtnote B). Befreiung, wenn dein Erststudium auf Englisch war oder Englisch deine Muttersprache ist.
- Anrechnung von Vorleistungen ist möglich – hochschulisch und außerhochschulisch. Anerkannte ECTS verkürzen die Studienzeit und reduzieren die Gebühren um 30 € pro ECTS.
Persönliche Voraussetzungen
Erfolg im Fernstudium hängt weniger am Lebenslauf als an deiner Lernroutine. Entscheidend sind Selbstorganisation, Verlässlichkeit im Wochenplan und Freude an analytischem sowie kreativem Arbeiten (Business Model Design, Lean Start-up, Design Thinking). Plane je nach Zeitmodell realistisch: in Vollzeit etwa 35–40 Stunden, in Teilzeit I rund 20–25 Stunden, in Teilzeit II etwa 15–20 Stunden pro Woche. Baue Puffer für Projektphasen, Gruppenarbeiten und die Thesis ein – und setze klare Deadlines pro Modul.
- Motivation für unternehmerisches Handeln – auch bei Rückschlägen dranbleiben.
- Routine im Arbeiten mit Daten und Tools (z. B. Research Methods, Agile Workflows); Offenheit für neue Technologien.
- Kommunikationsstärke: Ideen präzise pitchen, Feedback integrieren, Entscheidungen begründen.
- Realistische Ressourcenplanung im Alltag: fixe Lernfenster, Fokuszeiten, Unterstützung im privaten Umfeld.
Wenn du diese Punkte erfüllst und dir einen verbindlichen Lernrhythmus schaffst, sind die Chancen hoch, das Studium neben Beruf und Familie erfolgreich abzuschließen – und Innovationen vom Konzept in den Markt zu bringen.
Was lernst du im Master Innovation and Entrepreneurship an der IU Internationale Hochschule?
Du verbindest Entrepreneurship-Know-how mit Innovationsmanagement: von der Ideenfindung über Geschäftsmodell-Design bis zur Markteinführung und Skalierung. Du arbeitest an Ökosystemen, Strategien und Prozessen und schulst Forschungskompetenzen für datenbasierte Entscheidungen – inklusive digitaler Geschäftsmodelle und Technologien.
Inhaltlich lässt sich das Studium in vier Themenblöcke gliedern:
- Entrepreneurship & Geschäftsentwicklung: Entre-/Intrapreneurship, Business Model Design, Product Development sowie Lean Start-up und Design Thinking zeigen dir, wie aus Ideen tragfähige Geschäftsmodelle werden – iterativ, nutzerzentriert und marktnah.
- Strategie & Umsetzung: Strategic Management, Agile Project Management und Sales & Pricing verbinden Strategiearbeit mit der operativen Einführung und Monetarisierung neuer Angebote.
- Markt & Kunde: Applied Marketing Research und Themen rund um Kundenverhalten helfen dir, Hypothesen zu testen, Zielgruppen zu verstehen und Go-to-Market-Entscheidungen zu untermauern.
- Digital & Technologie: Digital Business Models und Internet of Things verknüpfen Innovation mit digitalen Plattformen, Daten und vernetzten Produkten – für skalierbare, serviceorientierte Modelle.
Vertiefungen wählst du in zwei Tracks: Tech-Track (z. B. Artificial Intelligence, Data Science and Analytics, Big Data, IT Project & Architecture Management) oder Biz-Track (z. B. Corporate Finance & Investment, Performance Management, Consumer Behavior & Brand Management, Leadership & Change). Praxisnah arbeitest du in Formaten wie dem „Project: Start Up Lab“ an realen Problemstellungen oder deinem eigenen Vorhaben.
Das Studium ist auf 120 ECTS ausgelegt. Es schließt mit der Master Thesis, in der du ein Innovations- oder Gründungsvorhaben forschungsbasiert bearbeitest – ideal, um deine Spezialisierung zu vertiefen oder den Markteintritt vorzubereiten. Der Studiengang ist staatlich anerkannt und bis 2030 akkreditiert.
Wie läuft das Fernstudium im Master Innovation and Entrepreneurship ab?
Du studierst vollständig online mit digitalen Studienmaterialien, interaktiven Lehrveranstaltungen und flexiblen Prüfungen. Start ist jederzeit möglich, Zeitmodelle reichen von 24 bis 48 Monaten. Die Fernlehrgangszulassung der ZFU liegt vor (ZFU: 1134322).
Lernformate und Materialien – alles digital, strukturiert und abrufbar
Du lernst über den Online-Campus mit Skripten, Videos, Übungen und Tools. Virtuelle Live-Sessions und Austauschformate unterstützen dich – so bekommst du didaktische Abwechslung statt reiner Selbstlernphasen. Die lernbegleitende KI „Syntea“ hilft beim Strukturieren, Wiederholen und Transfer – kein Pflicht-Tool, aber ein nützliches Add-on im Alltag.
Prüfungen – online rund um die Uhr oder am Prüfungszentrum
Prüfungen legst du überwiegend online ab, vielfach als 24/7 Online-Prüfungen. Alternativ nutzt du ein wohnortnahes Prüfungszentrum. Je nach Modul kommen zusätzlich praxisorientierte Leistungsnachweise vor (Hausarbeiten, Präsentationen, Projekte) – passend zu Gründungs- und Innovationsszenarien.
Präsenztermine – freiwillig statt verpflichtend
Es gibt keine Präsenzpflicht am Campus. Zahlreiche Lehrveranstaltungen finden virtuell statt; Workshops, Coachings oder Netzwerkangebote kannst du optional wahrnehmen. Das erleichtert die Planung, besonders neben Beruf oder Familie.
Zeitaufwand und Flexibilität – 20 bis 40 Stunden je nach Modell
Im Vollzeitmodell (24 Monate) solltest du mit etwa 40 Stunden pro Woche rechnen. In Teilzeit I (36 Monate) sind es rund 25 Stunden, in Teilzeit II (48 Monate) circa 20 Stunden. Du startest jederzeit, verschiebst Prüfungen flexibel und kannst um bis zu 12 Monate kostenfrei verlängern, falls es zeitlich eng wird.
Was kostet der Master Innovation and Entrepreneurship an der IU Internationale Hochschule?
Die monatlichen Studiengebühren richten sich nach dem Zeitmodell: Vollzeit 24 Monate 499 € monatlich, Teilzeit I 36 Monate 379 € monatlich, Teilzeit II 48 Monate 299 € monatlich. Die Gesamtbelastung hängt davon ab, wie lange du immatrikuliert bist und ob du Module anerkennen lässt.
Planbare Kostenpunkte sind die regulären Monatsgebühren des gewählten Modells. Zusatzkosten können entstehen durch optionale Services (z. B. Auslandsaufenthalte), eventuelle Reisekosten zu Prüfungszentren oder Wiederholungsprüfungen. Die Verlängerung ist bis zu 12 Monate kostenfrei vorgesehen – eine gute Pufferzone bei beruflichen Spitzenzeiten.
Steuerlich lassen sich Studiengebühren in der Regel als Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend machen. Viele Arbeitgeber:innen unterstützen über Weiterbildungsbudgets oder Teilfinanzierungen, wenn Inhalte zur aktuellen Rolle passen. Eine Förderung per Bildungsgutschein kommt hier nicht in Betracht, da keine AZAV-Zulassung vorliegt.
Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Master Innovation and Entrepreneurship möglich?
Der Abschluss qualifiziert dich für Führungs- und Expertenrollen im Innovations- und Transformationsumfeld sowie für die eigene Gründung. Typische Einstiegsgehälter liegen – je nach Branche, Region und Erfahrung – häufig zwischen 48.000 und 60.000 €, mit Entwicklungsspielraum in die höheren Stufen.
- Innovation Managerin/Manager: Steuerung von Innovationsportfolios, Scouting, MVP-Tests, Markteinführungen. Gehaltsspanne häufig 55.000–85.000 €, in Konzernen mehr.
- Product Managerin/Manager (New Products): Von Discovery bis Launch, Pricing und Lifecycle. Typisch 50.000–80.000 €, je nach Verantwortung und Unternehmen.
- Business Development Managerin/Manager: Aufbau neuer Geschäftsbereiche, Partnerschaften, internationale Skalierung. Meist 50.000–90.000 € inkl. variabler Anteile.
- Venture Architect / Entrepreneur in Residence: Konzerninterne Ventures, Company Building, Validierung. Oft 55.000–95.000 €, Start-ups teils niedriger, dafür mit Beteiligungen.
- Consultant Innovation & Digital Business: Beratung zu Geschäftsmodellinnovationen, agiler Einführung, Tech-Enablement. Üblich 55.000–100.000 € je nach Seniorität.
Die Selbstständigkeit bleibt eine zentrale Option – von der eigenen Gründung bis zu Beratungs- und Interimsrollen. Wer weiterforschen möchte, kann nach dem Master perspektivisch in eine Promotion einsteigen (vorausgesetzt, die formalen Kriterien der Zieluniversität passen) oder sich über Zertifikate in Data/AI, Finance oder Leadership weiter vertiefen.
Für wen lohnt sich der Master Innovation and Entrepreneurship – und für wen nicht?
Der Studiengang zahlt sich aus, wenn du Innovationen in Unternehmen vorantreiben oder ein eigenes Vorhaben systematisch entwickeln willst. Er richtet sich an Berufstätige, die praxisnah arbeiten und zugleich ein fundiertes, forschungsbasiertes Fundament in Entrepreneurship suchen.
- Du willst neue Geschäftsmodelle entwickeln und hast Freude an validierungsorientiertem Arbeiten (Lean, Design Thinking, Experimente).
- Du planst eine Gründung oder möchtest in Innovations- und Digitalrollen wechseln, z. B. Innovation Management, Venture Building, Business Development.
- Du benötigst ein flexibles Fernstudium ohne Präsenzpflicht, das sich neben Job und Familie steuern lässt – inklusive Online-Prüfungen.
- Du schätzt Tech- und Business-Vertiefungen zur Profilbildung, etwa AI/Data oder Finance/Leadership.
- Du möchtest einen staatlich anerkannten, bis 2030 akkreditierten Masterabschluss auf Englisch erwerben.
Nicht jede Lebens- oder Lernsituation passt zu einem fordernden Online-Master. Diese Punkte solltest du ehrlich abgleichen.
- Du suchst ein deutschsprachiges Programm. Der Master wird auf Englisch angeboten – ohne belastbares B2/C1-Niveau wird es schwer.
- Du hast neben einem Vollzeitjob keine 20–25 Stunden pro Woche frei. Auch im größten Teilzeitmodell bleibt der Aufwand spürbar.
- Du bevorzugst ein klassisches Campusnetzwerk mit regelmäßigen Präsenzterminen. Das Programm ist auf virtuelle Formate ausgerichtet.
- Du erwartest sehr niedrige Studiengebühren wie an staatlichen Universitäten. Die monatlichen Raten einer privaten Hochschule liegen darüber.
- Du brauchst einen Abschluss für reglementierte Berufe (z. B. mit Kammerzulassung). Der Master zielt auf Innovations- und Managementrollen, nicht auf geschützte Berufsfelder.
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