sgd-Fernstudium: Ich zeige Onlinecampus, Skripte & KI-Tutor KILEA
Wie sieht ein Fernkurs bei der SGD von innen aus? Christian führt euch durch den Onlinecampus und die App. Er zeigt, wie Teilnehmende ihren Kurs organisieren, auf die Studienhefte zugreifen, Einsendeaufgaben einreichen und Noten, Termine sowie Austauschmöglichkeiten verwalten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf KILEA, der in den Campus integrierten KI-Lernassistenz. Seit Christians erstem Test wurde sie deutlich weiterentwickelt. Im Video prüft er anhand konkreter Aufgaben, wie gut KILEA beim Lernen unterstützt – und wo die KI noch an ihre Grenzen stößt.
⏱️ KAPITEL:
00:00 Was bietet das SGD-Fernstudium?
00:33 Der SGD-Onlinecampus im Überblick
01:46 Studienhefte und Lernmaterialien
03:58 Forum, Chat und Veranstaltungen
05:22 Die SGD-App im Praxistest
06:45 Die KI-Lernassistenz KILEA
07:42 Tutorenmodus: Lernstoff erklären lassen
12:42 Lernmodus: Wissen aktiv abfragen
14:35 Lernkarten mit KILEA erstellen
16:18 KILEA in der App und Bildanalyse
18:02 Löst KILEA Einsendeaufgaben?
18:42 Erstellt KILEA einen Lernplan?
19:48 Fazit zu Onlinecampus und KILEA
ℹ️ Alle Fernkurse der SGD inklusive Erfahrungen und Bewertungen:
fernstudi.net/fernschulen/studiengemeinschaft-darmstadt
▶️ So läuft ein Fernkurs bei der SGD wirklich ab – Christians Erfahrungen:
youtube.com/watch
🎙️ Mit 46 das Abitur nachholen – Katja über das Fernabi bei der SGD:
youtube.com/watch
▶️ Vorgängervideo – SGD-Onlinecampus, App und Studienmaterialien:
youtube.com/watch
▶️ Erster KILEA-Praxistest – was konnte die KI-Lernassistenz Anfang 2026?
youtube.com/watch
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Transkript
Du überlegst, einen Fernkurs bei der sgd zu machen, und willst vorher wissen, was du eigentlich bekommst? Deswegen zeige ich dir heute den kompletten Onlinecampus: wo deine Skripte liegen, wie die Hefte aussehen, was das Forum taugt, wie die App funktioniert – und ganz wichtig: ob der KI-Tutor KILEA der sgd dir wirklich beim Lernen hilft. Das testen wir einmal komplett durch, von Anfang bis Ende. Ich würde sagen, wir steigen direkt ein in den Onlinecampus der Studiengemeinschaft Darmstadt.
Die Übersichtsseite
Hier bin ich eingeloggt in den Onlinecampus der Studiengemeinschaft Darmstadt, alles im typischen Grün der sgd. Von der Oberfläche her hat sich nicht viel verändert im Vergleich zu vor ungefähr drei Jahren – damals habe ich euch den Campus schon einmal in einem Video gezeigt. Deswegen gehen wir das hier relativ schnell durch.
Auf der Übersichtsseite sehe ich, welche Lehrgänge ich aktuell absolviere, meine neuen E-Mails, ein paar News und wer gerade online ist. Außerdem gibt es einen Service-Assistenten. Das ist auch eine KI, eher für Fragen zur Studienorganisation – die funktioniert bei mir aktuell allerdings nicht, ich bekomme nur eine Fehlermeldung. Über die E-Mail-Funktion kann ich die Studienberatung aber jederzeit anschreiben.
Dann gibt es eine Art Schwarzes Brett, über das ich auch ins Forum für meinen Kurs komme, und einen Chat, in dem man in die Gruppe schreiben kann. Ich denke allerdings, dass so etwas heutzutage meistens über WhatsApp-Gruppen läuft – ich habe das selbst nicht benutzt.
Die Lehrgangsseite und die Studienmaterialien
Ganz wichtig ist der Bereich „Meine Lehrgänge“. Hier sehe ich den Kurs, den ich absolviert habe: eine Yogalehrer-Ausbildung, die ich nicht komplett abgeschlossen habe. Dazu gibt es auch Videos auf diesem Channel, schaut sie euch gerne an.
Über die Lehrgangsseite habe ich Zugriff auf die Studienmaterialien – das ist das, was ich im Alltag immer wieder brauche. Wenn ich zum Beispiel ein neues Heft anfange, kann ich mir hier die Lernmaterialien herunterladen. Nehmen wir mal das Heft zur Aufwärmung und zum Sonnengruß. Das Lernmaterial gibt es in verschiedenen Formaten:
Einmal als MP3, also vertont – soweit ich weiß nicht von einem Menschen, sondern per Text-to-Speech-Software vorgelesen. Habe ich persönlich nicht benutzt. Dann gibt es das Ganze als HTML-Dokument und als PDF. Wenn ihr das Heft in einem E-Book-Reader oder auf dem Tablet lesen wollt, braucht ihr die EPUB-Datei. Oder ihr ladet euch einfach alles herunter.
Am wichtigsten ist die PDF-Datei. Wenn wir mal hineinschauen, habt ihr hier das komplette Studienheft vor euch und seht gleich, wie so ein Heft bei der sgd aufgebaut ist – zumindest in diesem Kurs, in anderen Kursen ist das natürlich anders. Das Heft hat viele Abbildungen und ab und zu einen QR-Code. Ich muss sagen, ich fand die Studienhefte in diesem Kurs super, damit habe ich gerne gearbeitet.
Gedruckte Studienhefte und Einsendeaufgaben
Schauen wir uns noch an, wie das Ganze gedruckt aussieht. Dafür habe ich hier diesen dicken Ordner – ich habe noch viel mehr Hefte für diesen Kurs, aber das sind jetzt mal einige. Ein gedrucktes Studienheft sieht im Prinzip genauso aus wie die PDF-Datei.
Am Ende gibt es immer Einsendeaufgaben, die man bearbeiten muss. Diese Einsendeaufgaben kann man sich in der Kursansicht herunterladen, ausfüllen und dann über den Onlinecampus einreichen.
Unterm Strich ist die Übersicht über euren Lehrgang und die einzelnen Hefte wirklich das Allerwichtigste, was ihr hier braucht. Dort seht ihr auch gleich die Benotungen. Das ist das, was ich im Alltag an der sgd beim Fernlernen tatsächlich gebraucht habe.
Forum, Chat und Veranstaltungen
Es gibt natürlich auch für jeden Lehrgang ein Forum. Das ist allerdings nicht besonders aktiv – ihr seht hier wirklich alte Beiträge aus 2025 und 2024. Kann aber auch sein, dass das daran liegt, dass ich keinen vollen Zugriff mehr auf das Forum habe. Beim Schwarzen Brett ist der letzte Beitrag aber auch schon wieder über eine Woche her. Finde ich persönlich nicht schlimm, ich brauche das nicht. Wenn ich eine Lerngruppe habe, connecte ich mich einfach über WhatsApp – oder natürlich über fernstudi.net, über unsere App könnt ihr euch auch gut mit anderen Lernenden vernetzen.
Dann gibt es noch den Chat, zum Beispiel einen Lernchat für den Kurs, den ich absolviert habe. Da kann ich etwas hineinschreiben oder nachfragen, wenn ich schnell eine Antwort brauche.
Ansonsten könnt ihr hier alles Mögliche einstellen, bearbeiten und verwalten – schaut euch das einfach selbst an, wenn ihr eingeschrieben seid. Interessant ist noch der Zugriff auf die anstehenden Veranstaltungen. Für meinen Kurs hätte ich zwei Veranstaltungen absolvieren müssen, und hier kann ich nachschauen, wann die Termine sind, und sie direkt buchen. Wenn ihr zum Beispiel das Fernabitur macht, wird es die eine oder andere Prüfungsvorbereitung geben, und die findet ihr dann ebenfalls bei den Veranstaltungen.
Die App
Viele von euch werden wahrscheinlich eher die App nutzen als die Webseite. Die App ist auch ein bisschen moderner gestaltet. Hier habe ich im Prinzip dieselbe Übersicht über meinen Kurs: Ich kann mir das Lehrmaterial anschauen und herunterladen, habe eine Notenübersicht und kann Skripte bestellen – auch schon vorab. Wenn ich einen Kurs mache, der zwölf Monate geht, kann ich, wenn ich das richtig verstanden habe, auch schon Skripte aus dem elften Monat bestellen. Das geht alles über die App.
Was in der App nicht funktioniert, ist der Chat. Da steht immer noch, dass diese Funktion in der App nicht zur Verfügung steht. Auch das Forum fehlt, was ich ein bisschen schade finde – das ging vor drei Jahren auch schon nicht. Moderne Menschen wie du und ich nutzen so etwas einfach gerne über die App, und man wäre im Forum oder im Chat bestimmt viel aktiver, wenn das dort ginge. Ansonsten gibt es in der App auch die News und all die Dinge, die man über die Weboberfläche hat.
Was man über die App ebenfalls aufrufen kann, ist die Lern-KI KILEA. Die schauen wir uns aber erst einmal in der Weboberfläche an.
KILEA: Oberfläche und Modi
Zu KILEA komme ich, indem ich auf meinen Kurs gehe. Dort gibt es unten einen kleinen Button. KILEA ist als weiblicher Avatar gestaltet, und hier bin ich in der Lern-KI.
Die Oberfläche hat sich definitiv weiterentwickelt. Als ich mir KILEA im Januar das erste Mal angeschaut habe, war das noch ganz anders, viel mehr Basic. Mittlerweile kann man einen neuen Chat starten, und die einzelnen Chats werden gespeichert – die gehen also nicht verloren, wenn man einmal angefangen hat. Es gibt verschiedene Modi, nämlich einen Tutorenmodus und einen Lernmodus, und man kann die Quellen wählen – das ging auch schon beim ersten Test. Die ganze Oberfläche wirkt jetzt so, wie man das von ChatGPT oder anderen Chatoberflächen gewohnt ist.
Im Tutorenmodus geht es darum, Fragen zu beantworten, zum Beispiel zu den Skripten. Dabei kann man auswählen, welches Skript die KI lesen soll. Was mir aufgefallen ist: Es sind tatsächlich nur vier von meinen Skripten verfügbar. Ich kann also gar nicht alle Skripte nutzen, was ein bisschen schade ist. Ich kann zwar „alle Quellen“ angeben, dann nimmt die KI wahrscheinlich diese vier Skripte, aber alle anderen sind nicht drin. Das ist sicherlich von Kurs zu Kurs unterschiedlich. Es wäre natürlich viel hilfreicher, wenn wirklich alle Skripte verfügbar wären.
Tutorenmodus: Erklärungen und Quellen
Wir nehmen einmal alle Quellen raus, wählen nur das erste Skript „Physiologie und Anatomie“ und fangen mit einem ganz einfachen Prompt an: „Erkläre mir bitte das Kapitel 11, Funktion und Einteilung des Skeletts, in einfachen Worten. Fasse es in maximal fünf Sätzen zusammen. Gib mir ein praktisches Beispiel, wie dieses Wissen im Yogaunterricht angewendet wird.“
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Antwort kam. Als Nutzer von ChatGPT, Claude oder was auch immer ihr verwendet, ist man gewohnt, dass Antworten etwas schneller kommen. Aber die Antwort ist da: Ich bekomme eine Zusammenfassung – das menschliche Skelett dient dem Körper als stabiles Stützsystem und lässt sich übersichtlich in Schädel, Rumpf und Extremitäten gliedern – und dazu gleich ein praktisches Anwendungsbeispiel. Das ist für mich besonders hilfreich, weil ich sehr praktisch denke und mir die Sachen so viel leichter merke. Als Beispiel bekomme ich die Ausrichtung in Tadasana, also der Berghaltung – ein ganz sinnvolles Beispiel.
Was auch cool ist: Man kann sich die Quellen anzeigen lassen. Da steht dann die Seite drin, und ich kann direkt den Fernlehrer kontaktieren. Das ist wirklich neu, das gab es beim ersten Test noch nicht.
Vorlesen und Export
Ich kann die Antwort kopieren oder herunterladen, und zwar als PDF-Datei, als Word-Datei oder als Markdown. Markdown ist ein Format, das man ganz einfach in eine andere KI geben kann, weil KIs dieses Format gut verstehen. Als normale Studierende braucht man das im Alltag eher nicht, aber dass man sich das Ganze als PDF oder Word-Datei herunterladen kann, ist sehr praktisch. Außerdem kann ich die Antwort als hilfreich oder nicht hilfreich markieren, was den Entwicklern hilft, die KI besser zu machen.
Ich kann mir die Antwort auch vorlesen lassen. Das hat bei mir eine ganze Weile gedauert, bis es losging, aber es funktioniert. Eine doppelte oder dreifache Geschwindigkeit wäre noch praktisch, aber ein ganz nettes Feature.
Weiter mit dem nächsten Prompt: „Fasse mir bitte den Inhalt von Kapitel 11 in maximal fünf Sätzen zusammen und gib mir dazu den genauen Kapitel- oder Seitenbezug im Skript.“ Damit wollen wir testen, wie gut die KI mit genauen Seitenangaben klarkommt. Die KI sagt selbst, dass sie grundsätzlich keine konkreten Seitenzahlen angibt. Macht sie dann aber trotzdem – indem ich auf „Quellen“ klicke, sehe ich, worauf sie sich bezieht. Eine sehr sinnvolle und hilfreiche Funktion.
Direkt im Chat werden die Quellen also nicht als Seitenzahlen angegeben, und in einem PDF-Export sind sie wahrscheinlich auch nicht enthalten. In der Zusammenfassung bekomme ich aber direkt einen Link auf die Quelle. Wenn ich draufklicke, öffnet sich das Studienheft als PDF genau auf der Seite, die zitiert wurde. Wobei ich hier nicht weiß, warum Seite 8 als Quelle angegeben wurde – da steht nur eine Aufgabe, der zitierte Inhalt steht dort nicht. Das scheint also noch nicht ganz perfekt zu funktionieren. Vom Prinzip her ist es aber eine ziemlich coole Funktion, und ich denke, das wird mit der Zeit richtig gut.
Lernmodus
Jetzt wechseln wir in den Lernmodus. Hier kann ich Fragen an den Lernstoff stellen – und das ist die Art und Weise, wie ich euch empfehle, KI zum Lernen zu nutzen. Zusammenfassungen sind gut und schön, und es ist sicher hilfreich, sich Stoff von der KI erklären zu lassen. Aber der Lernmodus macht noch viel mehr Sinn.
Mein Prompt: „Bitte frage mich aktiv zum Inhalt von Kapitel 11 aus diesem Heft ab.“ Sehr gut: Ich bekomme wirklich nur eine Frage gestellt. Es kann ja auch passieren, dass eine KI einfach 20 Fragen hintereinander stellt – eigentlich hätte ich in den Prompt schreiben müssen „bitte Frage für Frage“, aber KILEA macht das von sich aus.
Die Frage lautet: Welche vier zentralen Aufgaben erfüllt das Skelettsystem laut Studienheft für unseren Körper? Ich probiere es mit einer Antwort: „Stützen.“ Die Rückmeldung: Sehr guter Start, die Stützfunktion ist eine ganz zentrale Aufgabe, das Skelett verleiht dem Körper Stabilität. Und dann die Nachfrage: Welche mechanische Aufgabe übernimmt das Knochengerüst noch, wenn du an empfindliche Strukturen wie Gehirn, Herz oder Lunge denkst? Natürlich – die Schutzfunktion.
So kann man sich wirklich abfragen lassen und beschäftigt sich mental mit dem Stoff. So kann man sich auch gut auf Klausuren vorbereiten. Eine richtig coole Sache, dass es diesen Lernmodus gibt, und er funktioniert wirklich gut. Beim ersten Test im Januar hat das noch nicht so gut geklappt.
Lernkarten
Jetzt gehen wir wieder in den Tutorenmodus und lassen uns Lernkarten erstellen: „Erstelle mir zum Inhalt von Kapitel 11 fünf Lernkarten mit Frage und Antwort und dazu drei Verständnisfragen, alle praxisnah formuliert.“ Das habe ich beim ersten Test auch schon ausprobiert, da war das Ergebnis nicht herunterladbar.
Was mir auffällt: Die Antworten werden zunächst in Markdown generiert – deswegen sieht man zwischendurch Rauten vor dem Text – und erst ganz zum Schluss formatiert. Von ChatGPT ist man gewohnt, dass eine Antwort direkt formatiert erscheint. Davon darf man sich hier nicht irritieren lassen, so funktioniert das einfach.
Jetzt habe ich fünf Lernkarten mit Fragen und Antworten, die ich per Copy-and-paste in mein Lernkarten-Tool einfügen könnte. Wenn man sich vorstellt, richtige Lernkarten zu bekommen, die man nur noch ausdrucken muss, dann ist das eher nicht der Fall. Klicke ich auf „PDF herunterladen“, bekomme ich die Antwort einfach als PDF – aber keine richtigen Lernkarten. Das ist aber auch okay, das bekommt ihr von ChatGPT so auch nicht. Da könnte man vielleicht dazuschreiben, dass das Ganze zum Ausdrucken und Ausschneiden formatiert werden soll. Im Prinzip müsst ihr mit den Inhalten aber in euer Karteikarten-Tool gehen.
KILEA in der App und Bild-Upload
Jetzt probieren wir das Ganze noch in der App aus. KILEA in der App ist für den Alltag eigentlich noch viel praktischer – wenn ich unterwegs bin, kann ich mir schnell Lernstoff erklären lassen. KILEA öffnet sich hier genauso wie in der Weboberfläche, mit denselben Modi.
Die sgd wirbt damit, dass man jetzt Bilder hochladen und auch fotografieren kann. Das wollen wir ausprobieren: Ich versuche, etwas abzufotografieren – und das funktioniert hier leider nicht. Ich kann weder Fotos auswählen noch die Kamera benutzen. Das funktioniert also nicht so, wie von der sgd versprochen. Ich habe wirklich eine ganz aktuelle App. Der Chat, den ich in der Weboberfläche gestartet habe, ist hier auch vorhanden, aber Fotos auswählen oder die Kamera nutzen, um etwas aus dem Skript abzufotografieren, geht noch nicht.
Wir probieren es über die Weboberfläche: Ich füge einfach ein zufälliges Bild aus meinem Download-Ordner ein und frage: „Was siehst du hier? Gibt es einen Yogabezug?“ Mir wird sauber erklärt, was auf dem Bild zu sehen ist – und dass es natürlich keinen Yogabezug gibt. Über die Weboberfläche funktioniert der Bild-Upload also. In der App ist da gerade irgendein Bug. Probiert es gerne selbst aus, ob es bei euch schon funktioniert. Bei mir klappt es aktuell nicht, obwohl ich ein aktuelles Android-Handy und eine aktuelle App habe.
Einsendeaufgaben
Ein vorletzter Test: Ich hätte gerne die Einsendeaufgabe aus diesem Heft gelöst. Die KI sagt, inhaltliche Fragen kann ich gerne stellen, und die Studienberatung hilft mir weiter – aber die Einsendeaufgabe löst sie nicht. Was natürlich trotzdem funktioniert: Wenn ich einfach eine Frage aus der Einsendeaufgabe eingebe, erhalte ich auch eine Antwort. Es ist also absolut kein Problem, damit – oder auch mit ChatGPT – Einsendeaufgaben zu lösen. Aber das ist noch einmal ein ganz eigenes Thema.
Lernplan
Das Letzte, was ich testen möchte: ob mir KILEA einen Lernplan erstellt. Das ging beim ersten Test im Januar nämlich noch nicht. Und sie darf auch jetzt keine individuellen Lernpläne erstellen – das ist, wie hier steht, nicht ihre Aufgabe als Lernassistentin. Ich fände das ganz praktisch und sinnvoll. KILEA soll aber, wie sie sagt, vor allem bei konkreten inhaltlichen und fachlichen Fragen helfen.
Ich frage noch, ob sie einen Studienplan beziehungsweise Stundenplan erstellen kann. Nein, auch keinen Stundenplan. Ich hake noch einmal nach: „Kein Stundenplan, ich möchte gerne von Montag bis Freitag jeden Tag zwei Stunden lernen.“ Darf sie auch nicht. Das wundert mich ein kleines bisschen: Im aktuellen Podcast hatte ich Katja zu Gast, die ihr Fernabitur an der Studiengemeinschaft Darmstadt macht und ganz viel darüber erzählt hat – schaut euch die Folge gerne an. Sie hat gesagt, sie hat sich von KILEA einen Stundenplan erstellen lassen. Bei mir funktioniert das nicht, bei ihr scheint es irgendwie geklappt zu haben.
Fazit
Unterm Strich finde ich: KILEA hat sich wirklich super entwickelt und ist ein hilfreiches Tool im Studienalltag geworden. Es fehlt noch ein bisschen, dass alle Quellen beziehungsweise alle Studienhefte verfügbar sind, aber ich denke, das kommt Stück für Stück.
Was den Onlinecampus angeht: Die allerwichtigste Funktion ist die Übersicht über euren Lehrgang. Die werdet ihr im Alltag immer wieder nutzen, und ab und zu KILEA als KI. Ich will aber auch nicht verschweigen, dass das Allerwichtigste, was ihr in so einem Fernstudium bekommt, die Studienskripte sind. Damit werdet ihr die meiste Zeit lernen. Ein Tool wie KILEA kann euch hier und da assistieren, aber es nimmt euch nicht die Arbeit ab, euch durch die Skripte zu arbeiten.
Ich hoffe, das war interessant für euch. Wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Channel.

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