Online-Klausur an der IU: Ich teste sie – so einfach ist das Setup?

Wie läuft eine Online-Klausur an der IU Internationalen Hochschule ab – und funktioniert das technische Setup wirklich so unkompliziert, wie es klingt? Christian testet den gesamten Ablauf selbst und zeigt, wie Studierende ihre erste Online-Klausur vorbereiten können.

Im Video geht es um die benötigte Technik, den Systemcheck, die zweite Kamera, den Raumscan und den Ablauf des Proctorings. Außerdem zeigt Christian, wie sich das Setup vorab mit einer Probeklausur testen lässt und worauf ihr achten solltet, damit ihr euch in der eigentlichen Prüfung auf die Aufgaben konzentrieren könnt.

⏱️ KAPITEL:

00:00 Schönen guten Tag
00:39 Technik und Vorbereitung für die Online-Klausur
01:41 Probeklausur ohne Proctor: Systemcheck und Gerätefreigabe
02:52 Zweite Kamera einrichten und richtig positionieren
04:30 Raumscan, Prüfungsregeln und Start der Testklausur
06:01 Zusammenfassung & Checkliste zur Vorbereitung
06:39 Live-Test mit Proctor: Ablauf und Identitätsprüfung
08:22 Probleme mit Raumscan, Kamera und Beleuchtung
09:58 Letzte Kontrollen vor dem Prüfungsstart
10:59 Fazit zur Online-Klausur an der IU

📚 MEHR ZUM THEMA:

▶️ IU-Fernstudium 2026 – Christian zeigt Onlinecampus, App, Syntea & mehr:
youtube.com/watch

📄 Onlineklausuren im IU-Fernstudium – Vor- & Nachteile, Erfahrungen, Ablauf (2025):
fernstudi.net/magazin/14672
📄 Klausuren oder Hausarbeiten? Prüfungsformen an Fernhochschulen im Vergleich:
fernstudi.net/magazin/klausuren-hausarbeiten-fernstudium

🧠 Mit Studycoach Felix Lernpläne und Klausurfragen erstellen:
fernstudi.net/studycoach
⚙️ Lernfortschritt und Prüfungsvorbereitung mit dem Study Tracker planen:
fernstudi.net/studytracker
⏱️ Konzentriert für die nächste Klausur lernen mit Fokus-Sessions:
fernstudi.net/pomodoro

ℹ️ Alle Fernstudiengänge der IU inkl. Bewertungen:
fernstudi.net/fernhochschulen/iu-internationale-hochschule

💬 FRAGEN? AUSTAUSCH?
Schreib sie in die Kommentare – wir antworten auf alle!
Oder nutze die Studienberatung + Community auf fernstudi.net: fernstudi.net/hilfe

📱 FERNSTUDI.NET-APP (Android & iOS):
Study Tracker, Fokus Sessions, KI-Lernbegleiter Felix & Community – alles in einer App.
👉 fernstudi.net/app

___________________________

🔥 FOLGE UNS:
Facebook: facebook.com/fernstudi.net
Instagram: instagram.com/fernstudinet
LinkedIn: linkedin.com/company/fernstudinet
TikTok: tiktok.com/@fernstudi.net

___________________________

⚠️ TRANSPARENZ:
Unsere Videos basieren nicht auf bezahlten Partnerschaften. Wir wählen Themen nach Community-Interesse, nicht nach Werbeverträgen. Einige Hochschulen sind Sponsoren auf fernstudi.net (dort entsprechend gekennzeichnet). Affiliate-Links kennzeichnen wir mit (*).

Transkript

Wenn du deine allererste Online-Klausur an der IU schreiben willst, hast du wahrscheinlich nur eine Sorge: Funktioniert das Setup, funktioniert die Technik richtig? Funktioniert das alles so gut, dass ich mich wirklich voll und ganz auf die Klausur an sich konzentrieren kann und nicht mit der ganzen Technik überfordert werde?

Deswegen zeige ich euch hier, wie das ganze Setup funktioniert und wie ihr das auch selbst ausprobieren könnt – ganz ohne Druck. Und zum Schluss werde ich noch live so eine Online-Klausur mit Proctoring unter realen Prüfungsbedingungen testen und einfach mal gucken, wie das bei mir klappt. Alles live und ungeschminkt. Ich würde sagen, wir legen direkt los.

Was ihr für die Online-Klausur braucht

Schauen wir uns erst einmal an, was wir alles für diese Online-Klausur brauchen. Wir brauchen natürlich einen Laptop – ich zeige euch hier meinen Laptop und meinen Schreibtisch. Ihr braucht eine Tastatur, eine Maus und möglichst einen leeren Schreibtisch, auf dem der Laptop steht, mit nur einem Bildschirm. Das ist wichtig: Ihr braucht nur einen Bildschirm. Und ihr braucht noch eine zweite Kamera.

Auf eurem Mac oder PC braucht ihr einen Browser: entweder Edge von Microsoft, den benutze ich hier, weil ich einen Windows-PC habe, oder zum Beispiel Chrome. Wenn ihr einen Mac benutzt, ist das relativ egal, aber ihr könnt nur einen von diesen beiden Browsern benutzen.

Dann habt ihr über myCampus die Möglichkeit, eine Probeklausur ohne Proctor mit Techniktest zu absolvieren. Ich empfehle euch wirklich: Bevor ihr eure allererste Klausur schreibt, probiert das mehrfach durch. Ihr könnt hier nämlich das ganze technische Setup einmal austesten. Wenn das alles funktioniert und ihr im Aufbau sicher seid, dann könnt ihr euch auch an eine Probeklausur mit Proctor wagen. Die schauen wir uns gleich noch genauer an.

Die Probeklausur ohne Proctor

Lasst uns erst einmal in so eine Probeklausur ohne Proctor einsteigen. Wir öffnen einfach diesen Link, dann kommt man in das Proctoring-Tool der IU. Da steht schon, was man alles überprüfen soll. Bei diesem Test, den wir jetzt machen, muss man kein Foto von sich aufnehmen, man braucht auch keinen Personalausweis – den braucht man erst beim richtigen Test mit dem Proctor oder bei der Klausur selbst. Und ansonsten die Geräte, die ihr braucht, habe ich euch schon gezeigt: ein Laptop mit Webcam, vielleicht mit so einer externen Webcam wie ich sie habe oder einfach mit einer eingebauten, und eine zweite Kamera.

Ihr bestätigt dann einfach, und dann geht der ganze Prozess los. Es beginnt damit, dass der Browser möchte, dass ihr euren Bildschirm teilt. Ihr wählt einfach euren Bildschirm – das darf eben nur einer sein – und geht dann auf Teilen. Dann empfehle ich euch, diese Leiste einfach auszublenden, die wird sonst die ganze Zeit eingeblendet und stört beim Herumklicken. Und dann klickt ihr einfach auf Weiter.

Im nächsten Schritt wählt ihr eure Webcam aus. Ich nehme jetzt erst einmal die Webcam, die direkt in meinem PC eingebaut ist, und ihr wählt ein Mikrofon aus und klickt dann auf Weiter. Mein Bildschirm wird jetzt geteilt, ich klicke auf Weiter.

Die zweite Kamera einrichten

Jetzt kommt der nächste wichtige Schritt: Wir müssen die zweite Kamera einrichten. Ihr seht, ich habe hier einfach ein älteres iPhone angeschlossen, das ich dafür benutze. Das muss an Strom angeschlossen sein. Sieht bei mir ein bisschen kompliziert aus, vielleicht geht das bei euch ein bisschen einfacher mit weniger Kabelei. Ihr könnt aber auch ein iPad nehmen, wenn ihr eines habt.

Dann nehmt ihr dieses Handy, geht in eure Foto-App und scannt den QR-Code ein, den man hier angezeigt bekommt, und öffnet ihn. Dann öffnet sich im Browser dieses Proctoring-Tool, ganz genauso wie im Browser auf dem Windows-PC. Da müsst ihr erst einmal ein paar Sachen bestätigen: dass das Gerät geladen ist, dass man eine stabile Internetverbindung hat und dass sich das Gerät im Ruhemodus befindet. Dann klickt man auf Weiter, muss noch Kamera- und Mikrofonzugriff erlauben, und dann probiert er noch ein bisschen aus, ob das Streaming richtig funktioniert. Nach einer Weile bekommt man dann das Kamerabild. Hier muss man noch einmal bestätigen.

Diese Kamera ist dazu da, dass sowohl die Tastatur als auch der Bildschirm abgefilmt wird – damit man sieht, was ich auf der Tastatur mache, und was ich auf dem Bildschirm habe, um Betrugsversuche zumindest zu verringern. Deswegen sollte diese Kamera so platziert sein, dass eben beides genau zu sehen ist: die Tastatur und der Bildschirm. So stellt man das auf, und dann hat man auch diesen Einrichtungsschritt abgeschlossen.

Raumscan und Klausurregeln

Beim nächsten Schritt wird der Raumscan durchgeführt, und hier wählt man auch das Gerät, mit dem man das machen möchte. Ich mache das jetzt mit dem mobilen Gerät, sonst müsste ich meinen Laptop einmal herumdrehen, das ist auch ein bisschen ungünstig. Ich klicke einfach drauf, und dann sieht man auf dem Handy, dass ich den Raumscan starten soll. Ich klicke auf Starten, die Rückkamera wird aktiviert, und jetzt muss ich im Prinzip einmal durch diesen Raum scannen.

Wichtig ist, dass ich die Kamera danach wieder so platziere, dass die Tastatur mit meinen Händen gut zu erkennen ist und natürlich der Bildschirm.

Dann bekomme ich noch die Klausurregeln angezeigt: Ich darf nicht sprechen, ich darf kein Excel nutzen, ich darf keine Webseiten aufrufen und so weiter. Einen Taschenrechner darf ich auch nicht nutzen, dafür gibt es einen digitalen Taschenrechner. Keine Messenger-Software und keine Unterstützung durch weitere Personen.

Wir haben uns noch überlegt, man könnte das ja so machen, dass sich jemand da drüben auf das Gebäude, das ihr hier seht, stellt und einfach riesige Pappschilder mit den Inhalten aus meinen Skripten hochhält, damit ich schnell nachgucken kann. Aber ich glaube, es werden sogar meine Augenbewegungen überwacht, also so gut sollte das jetzt auch nicht möglich sein.

Wenn ich dann auf Weiter klicke, kann ich tatsächlich anfangen, die Klausur zu starten, und dann kann ich meine Fragen beantworten. Welche Farbe erhält man, wenn man Rot und Gelb mischt? Ich glaube, es müsste Grün sein – dann klicke ich hier mal Grün an. Und so kann ich mich wirklich durch die Fragen durchklicken.

Ihr seht, im Prinzip ist dieses Setup gar nicht so kompliziert. Ihr braucht einen PC mit Webcam, am besten eine externe Webcam, ihr braucht natürlich eine Tastatur, am besten eine externe, ihr braucht eine Maus, und ihr braucht noch ein Handy, das an den Strom angeschlossen sein sollte und natürlich eine Internetverbindung hat. Dann könnt ihr schon loslegen. Ihr müsst einen Raumscan machen und das alles einrichten. Was ihr auch noch braucht, ist der richtige Browser, für Windows-PCs also Edge oder Chrome, und dann könnt ihr mit dieser Klausur loslegen. Probiert es einfach fünf-, sechsmal aus, dann habt ihr das so gut intus, dass ihr euch wirklich richtig gut auf euren Lernstoff konzentrieren könnt.

Der Test unter realen Bedingungen

Ich würde sagen, ich teste jetzt noch eine richtige Live-Klausur mit Proctoring. Das kann ich natürlich nicht filmen, da wird jetzt auch mein Raum komplett abgefilmt. Da kann ich keine Kamera nebenher laufen lassen und kein Handy, und ich muss das Mikrofon natürlich auch abmachen und alles so gestalten wie unter ganz realen Prüfungsbedingungen. Diese Probeklausur mit richtigem Proctoring ist nämlich tatsächlich so, dass der Proctor gar nicht weiß, dass ich eigentlich gerade eine Probeklausur mache. Ich probiere das jetzt einfach mal aus und berichte euch dann, wie es funktioniert hat.

Wie es gelaufen ist

Das hat sich jetzt richtig hingezogen, und es lag auch ein kleines bisschen daran, dass die Technik nicht ganz so funktioniert hat wie erwartet. So eine Probeklausur mit Proctoring ist doch noch einmal ein bisschen anders als die ohne.

Das ging damit los, dass ich erst einmal meinen Ausweis in die Kamera zeigen und ein Foto von mir machen musste. Das ging relativ einfach, nur zwei Klicks – man sieht sich dabei auch, und das wird dann abfotografiert. Dann kommt man rein und muss erst einmal eine Weile warten. Das hat bei mir ungefähr fünf Minuten gedauert. Man weiß aber auch nicht so richtig, wie lange es dauert. Angeblich geht es doch recht flott.

Und dann ist man schon in Kontakt mit dem Proctor. Beim Proctor muss man wissen: Das ist kein Mensch, den man sieht oder mit dem man einen Videocall führt, sondern letztendlich einfach ein Chat. Es ist aber auch kein KI-Bot, sondern ein richtiger Mensch, der dich erst einmal fragt, ob du auf Deutsch oder auf Englisch chatten willst. Ich habe das auf Deutsch gemacht, und die Anweisungen, die dann kamen, waren wirklich super einfach, verständlich und relativ schnell umzusetzen.

Das Erste, was sehr kompliziert wurde, war der Raumscan. Den habe ich erst mit diesem Handy versucht, irgendwie hat es nicht richtig funktioniert. Nach dem ersten Raumscan meinte der Proctor, ich solle es noch einmal machen – irgendwie bricht die Verbindung zwischendurch immer wieder ab. Noch einmal gemacht, dann kam wieder: Mach es bitte noch einmal, die Verbindung funktioniert nicht richtig. Und dann habe ich die Webcam benutzt, die ich auf meinem Laptop habe.

Mein Tipp an euch: Nutzt am besten eine Webcam mit richtig guter Qualität. Ich habe hier eine ganz gute, die ich auch für Podcasts benutze. Denn wenn ihr die Webcam eures Laptops nutzt, dann müsst ihr diesen Laptop irgendwie hin und her hieven, was in so einem Prüfungssetting nicht ganz so praktikabel ist.

Der dritte Raumscan hat dann tatsächlich geklappt. Man muss auch noch den Tisch abscannen und unter den Tisch, und dann hat er sich relativ schnell zufriedengegeben. Was er dann wollte: dass ich diese Kamera noch ein bisschen besser platziere, damit meine Hände und der Monitor besser zu sehen sind. Und dann fing er an, dass der Bildschirm sehr schlecht zu sehen sei und ob ich den heller machen könne. Das geht aber nicht, der ist schon auf maximale Helligkeit eingestellt. Also sage ich: Das geht leider nicht, ich habe nicht mehr Helligkeit zur Verfügung.

Da dachte ich schon, okay, jetzt kann ich die Prüfung wahrscheinlich abbrechen, weil er meinen Bildschirm nicht erkennen kann. Und dann kam nach einer Weile von ihm: Aber kannst du vielleicht deine Jalousien herunterlassen? Und tatsächlich habe ich an diesem Fenster, das ich euch vorhin schon gezeigt habe, riesige elektronische Jalousien, die kann ich einfach herunterlassen. Ich habe auf den Knopf gedrückt, die kam herunter – und tatsächlich war der Bildschirm dann wirklich sehr viel besser zu sehen. Da hat er sich gleich zufriedengegeben.

Dann muss ich noch kurz meine Arme zeigen, dass ich keine Smartwatch oder Uhr am Arm habe. Dann muss ich kurz meine Ohren zeigen, dass da keine Ohrstöpsel drin sind. Dann muss ich tatsächlich noch den Task-Manager auf meinem PC öffnen – und da dachte ich schon, okay, das ist wieder ein Punkt, an dem das Ganze wahrscheinlich abbricht, weil ich einen sehr heavy Tech-Stack habe, was Entwicklung angeht, unter anderem mit virtuellen Maschinen und Software, die läuft, damit ich virtuelle Maschinen zum Laufen bekomme. Ihr wisst ja vielleicht, das war eine ganze Zeit lang so eine Betrugsmasche für Online-Klausuren, irgendwo eine virtuelle Maschine im Hintergrund laufen zu lassen. War aber alles okay. Ich habe mich durch meine riesige, ellenlange Liste von geöffneten Apps und Prozessen geklickt, und er war damit einverstanden.

Dann konnte ich endlich loslegen. Ich habe noch eine Liste der erlaubten Hilfsmittel bekommen, die ich übrigens auch noch kurz zeigen musste – ich musste also zeigen, dass ich hier ein leeres Blatt habe, das darf man als Hilfsmittel benutzen. Und dann konnte ich endlich in die Klausur einsteigen und dort die Fragen beantworten.

Fazit

Es hat also ganz gut funktioniert. Man braucht einfach die Übung vorher, man muss es ein paar Mal ausprobieren und sich vielleicht auch darauf einstellen, dass es wirklich sehr ungewohnt ist, auf diese Art eine Klausur zu schreiben. Aber ich denke, wenn man das drei-, vier-, fünfmal gemacht hat, dann ist man wirklich drin.

Ich persönlich bin es gewohnt, Klausuren in der großen Gruppe in der Aula oder in einem großen Raum zu schreiben, und würde das theoretisch auch bevorzugen. Aber ich denke, wenn ich an der IU so ein Studium mache und da auch irgendwie durchkommen will – und für viele von euch ist es wahrscheinlich genauso –, ist häufig nicht die Zeit da, ständig irgendwo für eine Klausur hinzufahren, gerade in Studiengängen mit vielen Klausuren. Deswegen habe ich mittlerweile auch eine etwas andere Meinung zu diesen Online-Klausuren. Ich habe schon einmal ein Video gemacht, in dem das gar nicht funktioniert hat – jetzt hat es richtig gut funktioniert. Deswegen würde ich es selbst einfach nur noch zwei-, dreimal probieren und dann meine allererste Online-Klausur mit einem ganz guten Gefühl schreiben.

Ich hoffe, ihr habt auch ein gutes Gefühl dabei. Schreibt mir einfach mal eure Meinung zu den Online-Klausuren in die Kommentare. Ich würde sagen, wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Channel. Euer Wolf.

Kommentare