Norman über die Prüfungsformen an der Hochschule Fresenius – wenig Klausuren im Fernstudium
Norman Rost arbeitet und studiert an der @hsfresenius Die Hochschule wirbt mit mehr alternativen Prüfungsformen. Was kann Norman auch aus seinem Studiengang B.A. Medien- und Kommunikationsmanagement über Klausuren und Prüfungsformen an der Hochschule Fresenius berichten?
Über Online- und Präsenzklausuren, Praxisnähe & -projekte an der Hochschule Fresenius sowie Hausarbeiten, hat Norman im Podcast mit Christian gesprochen.
Die ganze Folge: youtube.com/watch
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Transkript
Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 2023. Genannte Preise, Studiengänge und Studienbedingungen können sich seitdem geändert haben.
Weniger Klausuren, mehr Ausarbeitungen
Okay, dann vielleicht noch ein bisschen allgemeiner zur Hochschule Fresenius – es bezieht sich eigentlich auch auf den Studiengang. Mich interessiert zum Beispiel: Die Hochschule wird ja auch so ein bisschen mit alternativen Prüfungsformen verbunden, mehr als beispielsweise an Hochschulen, die ja sehr, sehr groß sind, wo man halt sehr viel für die Klausuren auswendig lernen muss. Was für viele okay ist, klar, es gibt viele Lerner, die kommen einfach mit Klausuren besser zurecht.
Ich bin jetzt nicht unbedingt so – also ich komme vielleicht auch ganz gut mit Klausuren zurecht, man kommt dann eben auch schnell durchs Studium, aber ich habe dabei nicht ganz so viel gelernt. Ich habe bei Studienscheiss.de – ich weiß nicht, wer Studienscheiss kennt, die haben einen Instagram-Account und posten eigentlich allerlei Memes – da war heute zufällig so ein Meme, wo man einen Schüler sieht, der haufenweise Bücher in den Kopf gestopft bekommt, in der Schule oder auch an der Uni, und das dann ganz zum Schluss sozusagen über seiner Klausur wieder erbrechen muss und danach ganz stolz auf sich ist.
Das ist ja so ein bisschen – ich will nicht sagen Bulimielernen, aber Klausuren verleiten dann auch ein ganz kleines bisschen dazu, dass man eben ganz schnell auswendig lernt, es dann wiedergibt und danach viel wieder vergessen hat. Deswegen halte ich eben auch sehr viel von Ausarbeiten und solchen Sachen, wo man sich ein bisschen mehr auch mal den Kopf zu einem Thema machen muss, gerade im Fernstudium. Wie ist es denn bei dir, zumindest im Studiengang an der Hochschule Fresenius? Was gibt es da für Prüfungsformen, und wie kommst du damit zurecht?
Ja, also ich gebe dir erst mal vollkommen recht. Für mich waren Klausuren oder generell Prüfungen, wo man dann in Präsenz sein muss und dann gab es da 45 oder 90 Minuten Zeit und du schreibst deine Klausur – das war für mich auch nie was. Ich wusste, ich muss dann halt irgendwie vorher lernen und dann muss ich da hin und muss abliefern. Ich weiß nicht, ob ich gerne schreibe, aber Ausarbeitungen haben mir noch nie etwas ausgemacht. Also ich mache viel lieber Ausarbeitungen als Klausuren.
Und der ganze Studiengang ist auch geprägt von Hausarbeiten, also Hausarbeit und Präsentationen. Das liegt mir halt deutlich mehr als Klausuren. Ich habe im ganzen Studiengang fünf Klausuren insgesamt gehabt, davon wurden mir dann zwei noch über die Ausbildung anerkannt. Dann kam Corona, das heißt, es waren gar nicht mal diese Präsenzklausuren, sondern Online-Klausuren, die die Hochschule Fresenius jetzt auch anbietet.
Demnächst wird es wahrscheinlich wieder Präsenzklausuren geben, aktuelle Veranstaltungen sind noch Online-Klausuren. Wenn ich jetzt also eine Klausur schreiben würde, wäre das auch online. Genau – oder eben die Hausarbeit und die Präsentation, die auf jeden Fall überwiegen und mir auch viel Spaß machen. Ich muss dazu sagen: Es gibt bestimmte Leute oder Studierende, die sagen, lieber eine Klausur, dann habe ich es hinter mir, als dass ich irgendwie 20 Seiten oder 15 Seiten zu Hause schreiben und mich in das System reinfuchsen muss. Aber das Gute an dem Studiengang ist auch, dass er sehr praxisorientiert ist, sehr praxisnah. Ich glaube, das macht noch mal einen Schritt mehr Arbeitsspaß, als wenn es nur trocken rüberkommt.
Praxisprojekte im Studiengang
Genau, es gibt ja, so weit ich weiß, auch ein Praxisprojekt in dem Studiengang, das man machen muss, und man muss noch einen Businessplan verfassen – ich weiß nicht, ob das jetzt zusammengehört.
Ja, es gibt Projektmanagement, das ist mehr oder weniger ein Praxisprojekt, weil man dort auch Studierende suchen muss, mit denen man zusammenarbeitet. Das war eine Gruppe von dreien, also mit mir drei Personen. Wir haben dafür relativ lange, vier, fünf Monate gebraucht, weil man sich oft abstimmen muss und das Modul auch etwas umfangreich ist. Und dann gab es noch ein Praxisprojekt Gründung, das ist auch mit mehreren Studierenden. Die suchst du dir dann über das Board, da schreibst du und siehst auch direkt, wer gerade das Modul belegt. Das heißt, es fällt natürlich leicht, da schnell Personen zu finden. Aber das Praxisprojekt Gründung wurde mir bereits über die Ausbildung anerkannt, darum habe ich nur ein Projekt beziehungsweise einen Praxisbericht gemacht.
Okay, an diesem Studiengang sieht man dann auch so ein bisschen, dass er schon gewisse BWL-Anteile hat. Wer sich für Marketing und so interessiert, der kommt dann auch um BWL-Grundlagen im Prinzip nicht herum.

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