Hochschule Fresenius: Ich zeige die Skripte fürs Fernstudium – studymags & onlineplus

Die Skripte im Fernstudium an der @hsfresenius im Fachbereich onlineplus sind eine der 3 Säulen des Onlineplus-Fernstudiums. Die sog. Studymags sind deutlich hochwertiger gestaltet als Skripte an anderen Fernhochschulen. Christian zeigt hier die Hefte, die PDFs und die ePub-Dateien fürs iPad und geht auch auf die recht hohen Preise für die Studymags ein.

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Transkript

Schönen Tag. Wenn ihr euch für das Fernstudium an der Hochschule Fresenius interessiert, dann habt ihr euch sicherlich schon ein bisschen mit dem Studienkonzept der Hochschule im Fernstudium auseinandergesetzt. Das beruht nämlich auf drei Säulen: auf dem studyCoaching, das dabei helfen soll, schön motiviert durch das Studium zu kommen, dann dem studynet, also dem Onlinecampus der Hochschule, und den studymags, also den Lernskripten, die an dieser Hochschule besonders gestaltet sind.

Und genau diese studymags will ich euch hier mal vorstellen, in allen möglichen Varianten: also in den digitalen Varianten als PDF- und EPUB-Dateien und natürlich in dieser gedruckten Variante. Wir gucken uns ein bisschen genauer an, was daran wirklich so besonders ist und ob die auch tatsächlich so besonders sind. Ich würde sagen, wir gucken mal rein.

Wo die Skripte liegen

Ich bin jetzt hier im studynet eingeloggt, also dem Onlinecampus der Hochschule. Den will ich jetzt nicht vorstellen, den stelle ich in einem anderen Video noch mal im Detail vor. Hier seht ihr das Modul, das ich gerade belege und bearbeite: Marketing und Marktforschung. Dieses Modul besteht aus insgesamt sechs Abschnitten, also sechs Lerneinheiten, und in jeder dieser Lerneinheiten habe ich natürlich eigene Skripte.

Auf die kann man dann hier einfach zugreifen, wenn man draufklickt, und dann kann man sich dieses Skript in allen möglichen Formaten besorgen: einmal im PDF-Format, zeige ich euch gleich, dann kann man sich eine EPUB-Datei runterladen, die man am iPad lesen kann, oder man lässt sich das Ganze in gedruckter Form zukommen.

Das PDF: wie ein studymag aufgebaut ist

Ich würde sagen, wir gucken uns erst mal an, wie diese studymags generell aufgebaut sind, und das kann ich euch am besten anhand einer PDF-Datei zeigen. Das ist die PDF-Datei für eines der studymags, die ich gerade bearbeite, das erste ist der Marketing-Fahrplan.

Vom Umfang her kann ich es euch vielleicht an dem gedruckten am besten zeigen: Es ist nicht sehr dick, das sind jetzt nicht unendlich viele Seiten, 44 Seiten sind das insgesamt. Vom Umfang her ist es ein bisschen anders als beispielsweise die Skripte an der FernUni Hagen, auch vom Aufbau. Wir vergleichen das gleich mal ein kleines bisschen, auch mit den Skripten beispielsweise von der IU Internationalen Hochschule, die habe ich auch noch, zeige ich euch gleich. Da kann man mal gucken, wo die Unterschiede zwischen diesen Skripten sind.

Es geht schon damit los, dass hier wirklich selbst das Cover ansprechend gestaltet ist, bei allen Skripten, bei jedem Skript individuell. Jetzt nicht so wie an der FernUni Hagen, wo man immer nur diese Textwüsten vorne drauf hat. An der IU Internationalen Hochschule ist es auch ein bisschen gestaltet, aber hier ist das immer schon ganz besonders.

Aber es geht ja letztendlich nicht nur um die Gestaltung bei so einem Skript, sondern ganz besonders auch um den Inhalt. Ich finde aber, mit einer guten Gestaltung kann man den Inhalt auch ein bisschen einfacher erfassen.

Das Video am Anfang

Hier hätte man jetzt ein Video, kann jetzt leider nicht drauf klicken und das abspielen, dazu müsste ich wieder in den Onlinecampus gehen. Aber diese PDF-Dateien sind natürlich besonders sinnvoll, wenn man sich das Ganze selber ausdrucken möchte – und das macht man dann, wenn man ein bisschen Geld sparen will, zeige ich euch gleich, wenn es um die gedruckten Skripte geht.

Man kann natürlich auch diesen Barcode einscannen, dann kommt man direkt auf das Video und kann es abspielen. Das ist aber nur ein kurzer einführender Clip.

Was hier auch auffällt, schon allein durch dieses Video: dass das Ganze recht persönlich ist. Die Profs hat man hier auch immer vor Augen in den Skripten, die man bearbeitet. Ich weiß jetzt nicht, ob es in jedem Modul so ist, aber in diesem Modul, das ich bearbeite, hat man immer den Prof oder die Professorin vor Augen, die das Skript verfasst hat.

Das ist nicht überall so. An der IU Internationalen Hochschule steht natürlich auch drin, wer das Skript verfasst hat, aber man hat dann – das ist meine Erfahrung zumindest von ein, zwei Modulen, die ich hier bearbeitet habe – mehr mit Tutoren zu tun, die einem die Tutorien abhalten und so was. Mit den Profs hat man dann nicht mehr ganz so viel zu tun. Da steht – das ist mein erster Eindruck von der Hochschule Fresenius – der Prof ein kleines bisschen mehr im Vordergrund, wie auch in einem normalen Studium, eben im Präsenzstudium.

Zweispaltiger Satz statt Bleiwüste

Und hier sieht man, dass das tatsächlich nicht so ganz klassisch in so einer Textwüste gestaltet ist, sondern hier teilweise in so einem zweispaltigen Satz. Das macht es sehr angenehm zu lesen, ein bisschen wie ein Magazin eben, wo man aufgrund von diesem zweispaltigen Satz auch sehr schnell lesen kann, weil man nicht so schnell in der Zeile verrutscht.

Wie das hier zum Beispiel in so einem ganz typisch geschriebenen Skript ist – das hier ist von der FernUni Hagen, weiß nicht, ob man das jetzt so gut erkennen kann, aber das ist letztendlich einfach nur Wüste, würde man als Bleiwüste bezeichnen –, und das macht es ein bisschen schwer zu lesen. An der IU hat man auch ein bisschen so Bleiwüsten, aber hier sind schon sehr viel mehr Abbildungen drin, und hier ist der Satz auch nicht ganz so weit auseinander, damit es einfacher fällt zu lesen. Aber hier hat man streckenweise tatsächlich auch so einen zweispaltigen Satz.

Dann natürlich die obligatorischen Kästchen mit Lernzielen und so weiter, sollte man in jedem guten Studienskript haben. Hier ein sehr schönes Inhaltsverzeichnis. Was auch auffällt: dass hier sehr viele Illustrationen drin sind – sehr ungewöhnlich natürlich für einen wissenschaftlichen Text, Illustrationen, aber das lockert das Ganze doch um einiges auf. Sehr viele solche Kästchen auch, und sieht doch sehr gut aus.

Ich habe auch schon mal reingelesen – das ist so ein bisschen Stilbruch jetzt für mich als Student, der gewohnt ist, seinen ganzen Stoff über solche Bleiwüsten wie an der FernUni Hagen zu lernen oder auch über normale Bücher. Einfach irgendwie komisch, wenn man das Ganze so ein bisschen in so einer Magazinform aufbereitet hat und liest und merkt: Das ist trotzdem wissenschaftlich. Also da hast du trotzdem einen Haufen Belege, der Text ist sauber wissenschaftlich aufgearbeitet, man merkt, das ist vom Prof verfasst und nicht von irgendjemandem, der keine Lust hat, seine Quellen anzugeben – also wirklich ein ganz normaler akademischer, wissenschaftlicher Text. Wie gesagt, so ein kleiner Stilbruch für mich gedanklich, dass so ein akademischer Text eben auch wirklich ansprechend aussehen kann.

Ich möchte auf keinen Fall dieses Skript zum Beispiel an der FernUni Hagen damit abwerten. Das ist inhaltlich natürlich mindestens auf demselben Niveau wie an der Hochschule Fresenius, aber es sieht halt einfach nicht so hübsch aus und lässt sich dann ein bisschen schwerer durcharbeiten. Aber hier wieder so eine Illustration – so zieht sich das dann durch das ganze Skript, mit sehr, sehr vielen Abbildungen, natürlich auch mit normalen Abbildungen, die Dinge belegen sollen, und eben sehr viel in so einem zweispaltigen Satz. Dann macht das Durcharbeiten von so einem Skript doch gleich viel mehr Spaß.

Das EPUB

Das zweite Format sind natürlich EPUB-Dateien. Ganz wichtig, so was hat man an der FernUni Hagen beispielsweise nicht – da kriegt man zwar PDFs, aber die kann man einfach nicht wirklich am Bildschirm lesen. Habt ihr ja gesehen, man kann da nicht richtig die Schriftgröße größer und kleiner machen und so weiter. Und eine EPUB-Datei kann man wirklich sehr gut am Bildschirm lesen – damit meine ich vor allem ein iPad –, weil man da auch die Schriftart verändern kann.

Dann kann man sich hier diese EPUB-Datei herunterladen. Das ist jetzt nicht so wie an der IU Internationalen Hochschule, wo es dafür auch eine eigene App gibt – ihr wisst vielleicht, die IU hat die sogenannte IU Learn, da hat man dann im Prinzip Zugriff auf alle Skripte aus allen möglichen beziehungsweise den meisten Studiengängen und kann sich die direkt herunterladen und direkt lesen. Aber ihr könnt natürlich die Reader-App eurer Wahl benutzen. Ich mit meinem iPad benutze dann einfach die Bücher-App des iPads, importiere die Datei hier rein.

Und wenn ich das Ganze dann öffne, geht es hier so los, dass ich auch das Video tatsächlich abspielen kann – also zumindest wenn ich online bin, könnte ich mir hier auch das einführende Video abspielen. Ihr seht, das ist nicht sehr lang, drei Minuten geht das, wo der Prof einfach nur ein paar Sachen dazu sagt. Aber finde ich sehr hilfreich, das macht das Ganze eben noch ein kleines bisschen persönlicher – das kenne ich zum Beispiel von der IU Internationalen Hochschule nicht.

Und ansonsten hat man hier natürlich alle Vorteile, die man von so einer EPUB-Datei hat. Ihr seht, ich kann hier – das ist für mich sehr wichtig, wenn ich am iPad lese, was ich ab und zu mal mache – die Schrift größer und kleiner machen. Ich bin ja auch schon nicht mehr der Jüngste, ich habe zwar keine Brille, aber ein bisschen größere Schrift ist doch sehr hilfreich, beziehungsweise dass man sich das zumindest selber einstellen kann.

Und was ich auch lieber mag: Wenn ich am iPad lese, dann stelle ich mir normalerweise den Hintergrund auf so einen Nachtmodus, also in den Dark Mode – da kann ich am besten lesen, da kann man sogar noch abends im Bett lesen, ohne dass man sich sein Melatonin, sein Schlafhormon, irgendwie zerbastelt mit so einem zu hellen Bildschirm. Finde ich sehr praktisch, aber ich lasse das jetzt mal so hell, damit ihr das Ganze ein bisschen besser erkennen könnt.

Und ihr seht hier in dieser EPUB-Datei, dass sie genauso beziehungsweise so ähnlich gestaltet ist wie in dem Heft, wie im Skript – also auch sehr aufwendig, mit viel unterschiedlicher Typografie und so weiter, kann man alles wirklich sehr gut lesen. Es ist auch keine Textwüste, wie man sie in den EPUB-Dateien beispielsweise der IU Internationalen Hochschule hat – da hat man natürlich auch einen Haufen Abbildungen drin, aber das hier ist doch noch ein ganzes Stückchen angenehmer gestaltet.

Die gedruckte Variante – und was sie kostet

Und das dritte Format sind natürlich die normalen gedruckten Skripte. Ihr seht, dass mein Modul, das ich bearbeite, aus insgesamt sechs Teilen beziehungsweise sechs Abschnitten besteht, und da gibt es für jeden Abschnitt ein eigenes Skript. Ich habe mir alle bestellt, also insgesamt sechs Stück.

Ihr seht vielleicht, das ist nicht besonders dick, das ist jetzt auch nicht annähernd so dick wie beispielsweise – wenn wir hier nur diese eine Kurseinheit aus dem Modul Jahresabschluss an der FernUni Hagen nehmen, das ist schon ein ziemlich fettes Skript. Aber hier haben wir auch eine sehr große Schrift drin, muss ich dazu sagen. Das ist doch schon noch ein ganzes Stückchen dicker, aber das liegt auch am Thema und ist natürlich auch von Thema zu Thema unterschiedlich. Aber summa summarum kommt man, wenn man hier durchschnittlich so 40 Seiten hat, auf 200, 300 Seiten insgesamt – also ein dickeres Buch für so ein Skript.

Das Ding ist aber, dass man sich diese Skripte tatsächlich kaufen muss, das heißt, man muss extra bezahlen, wenn man die gedruckt haben möchte. Man kann sich natürlich einfach nur die PDF-Dateien herunterladen und die dann ausdrucken, wenn man möchte. Aber wenn man die hier so als gedrucktes Skript haben möchte und gebunden, dann zahlt man tatsächlich 15 Euro für so ein Ding.

Der Vorteil an diesen Skripten ist: Ihr seht, das ist hier sehr dicker Karton letztendlich, man hat teilweise Hochglanzpapier, sieht auch wirklich sehr hochwertig aus. Auch wenn man hier jetzt nicht draufdrücken kann, um Play zu machen und das Ganze abzuspielen – ist ein bisschen schade, aber keine Ahnung, in zehn Jahren mit Spezialpapier ist es vielleicht auch irgendwann mal möglich. Hier wirklich sehr hochwertiges Papier.

Also wer das möchte, wer so ein Skript haben und dann im Regal stehen haben will, der wird für sein Studium an der Hochschule Fresenius noch eine ganze Menge Kohle ausgeben. Denn ein Skript kostet 15 Euro. Ich habe jetzt für ein Modul sechs solche Skripte bestellt, das sind knapp 100 Euro mit Versandkosten. Bestellt man sich dann über den Onlineshop von onlineplus – da kann man sich, wenn man ein Modul belegt hat, die Skripte anfordern.

Jetzt könnt ihr ja mal rechnen, was das für euer gesamtes Bachelorstudium beispielsweise kosten würde, wenn ihr für jedes Modul noch knapp 100 Euro für die Skripte bezahlt. Da kommt ihr im Endeffekt noch mal auf 2.000, 3.000 Euro für das gesamte Bachelorstudium – aber nur, wenn ihr das wirklich alles gedruckt haben möchtet.

Tja, wenn ihr so visuell seid und auf ansprechende Typografie steht wie ich, müsst ihr das dann schon von Anfang an möglichst mit einberechnen. Müsst ihr natürlich nicht machen, ihr könnt auch einfach nur die EPUB-Dateien nutzen, damit kann man auch sehr gut lesen und lernen, oder ihr druckt euch einfach die PDF-Dateien selber aus.

Der Shop

Also wenn ihr so ein Modul belegt habt, geht ihr einfach in diesen Shop onlineplus, und da könnt ihr euch die studymags aussuchen, die ihr braucht. Ihr habt das Ganze hier auch schön nach einzelnen Studiengängen sortiert. Wir können hier mal bei BWL gucken, und dann seht ihr eine Liste der einzelnen BWL-Module. Für diese ganzen Module könntet ihr dann theoretisch schon am Anfang vom Studium sämtliche studymags kaufen.

Wenn man dann hier in so ein Modul reingeht, sieht man: Im Schnitt sind das immer so fünf, sechs studymags. Weiß nicht genau, ob es für jedes Modul extra studymags sind, aber so fünf, sechs Stück. Das heißt, pro Modul noch mal so um die 100 Euro, die ihr hier zahlt. Also lässt sich die Hochschule das schon noch mal ein ganzes Stückchen kosten. Dafür sind die Studiengebühren nicht ganz so hoch, ein bisschen niedriger – also ohne diese studymags – als an der IU Internationalen Hochschule. Aber mit diesen studymags kostet das Studium dann schon ein ganzes Stück.

So, Freunde, so viel zu den studymags. Wollte euch einfach mal die Skripte zeigen und das Studienkonzept der Hochschule Fresenius. Ich würde mal sagen, wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Channel.

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