Haus- & Abschlussarbeiten mit KI: Wann ChatGPT & Co. im Studium zum Risiko werden

KI kann das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Wenn sie Lesen, Recherchieren und eigenes Denken ersetzt, kann die Nutzung jedoch zum Eigentor werden.

Schreibcoach Manuel Kröger berichtet im Podcast von einem Dozenten, der sich darüber freute, endlich wieder eine nicht KI-generierte Arbeit zu lesen. Für Manuel zeigt das: Hochschulen brauchen Prüfungsformate, an denen sich besser erkennen lässt, ob Studierende ihre Ergebnisse wirklich selbstständig erarbeitet haben. Eine Möglichkeit ist die mündliche Verteidigung.

Denn spätestens dort müssen Studierende erklären können:

👉 Wie sind die Forschungsfragen entstanden?
👉 Warum wurde diese Methode gewählt?
👉 Wie lassen sich die Ergebnisse einordnen?
👉 Welche Grenzen hat die eigene Arbeit?

Problematisch wird es insbesondere, wenn die KI nicht mehr nur assistiert, sondern fehlende Forschung ersetzen soll – etwa indem sie Antworten angeblicher Interviewpartner generiert.

Mehr dazu in der Debatte mit Schreibcoach Manuel Kröger über Schreiben mit KI, Cognitive Offloading und Christians mit 94 von 100 Punkten bewertete KI-Hausarbeit im Podcast:

🎧 Fernstudi.fm Folge 71 „Hausarbeit mit KI: gute Note, nichts gelernt?“: youtube.com/watch

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